Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

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Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von Klaus-Jürgen Hampejs am 16.12.2016 17:16
Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich bin sehr dankbar für dieses Forum. Endlich, leider gibt es aber in der IGM sowas nicht.
Ich bin 42 Jahre bei Mercedes in der Arbeit, davon Jahrzehnte in der PKW Entwicklung. In der IGM seit 1970.

Diesegate / VW Gate und die anderen kriminellen Machenschaften gehen Alle an.

Kurz und bündig meine Meinung:

1. Es dürfen die Folgen dieses kriminellen Betruges nicht auf dem Rücken und Kosten der Beschäftigten abgewälzt werden. Sei es die festangestellten Beschäftigten oder "Leiharbeiter". Ebenso bei den Zulieferbetrieben.
2. Es ist von krimineller Energie dieser Vorstände, auf Kosten der Kunden, der Umwelt, der Natur und Gesundheit millionenfach Betrug zu begehen für Marktanteile und Profit.
3. Die Verantwortlichen müssen dafür haften, auch mit dem Privatvermögen. Bonizahlungen, Pensionszahlungen, Rückstellungen für Vorstände, einziehen. Auch die der freigestellten Manager.
4.Die Berliner Politiker müssen genauso rangezogen werden.
5.Es ist nicht nur ein VW Dieselgate, sondern auch ein Benzinergate wie jüngst bei AUDI Modellen festgestellt wurde.
5.Die Deutsche Umwelthilfe DHU mit Jürgen Resch hat vorbildlich bewiesen das ganz aktuell Dieselmodelle mit EURO 5 +6 , fast aller Konzerne, die Werte um das über 100 fache überschreiten. Diese Woche im WDR 3 TV am 14.12.2016 abends hat J.Resch ist dargestellt. Nachzuschauen in der WDR Mediathek.
6.Ich halte die Forderung der DHU für richtig, die dreckigen EURO 5 + 6 Diesel sofort zu stoppen, und auf Kosten der Konzerne umzurüsten. Das ginge hier und heute. Stuttgart Feinstaubalarm, da muß sofort was passieren.
7.Die DHU wird mit Klagen der Konzerne überzogen. Stop damit.
8.Über diese Themen aktuell darüber hinaus, ist eine breite Debatte zu einem anderen neuen Nahverkehrssystem und die Zukunft Mobilität und fossile Energie zu führen. Arbeiter-Gewerkschafts-Umweltbewegung gehören zusammen, Umwelt darf nicht gegen Arbeitsplätze oder umgekehrt ausgespielt werden. .

Eine Möglichkeit mitzumachen sind die Vereine/Trägergruppen der Internationalen Automobilarbeiterkonferenz. ( www.iaar.de ) Klaus-Jürgen Pressesprecher "Verein der Freunde der Sindelfinger Auomobilarbeiterkonferenz e.V."

Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von Jörg am 19.12.2016 15:29
@ Klaus-Jürgen

Danke für die Information. Den Link zu dem WDR-Fernsehbeitrag habe ich nicht gefunden. Aber einen ähnlichen Beitrag gab es auch bei WDR5 im Radio. Hier der Link:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/feature-abgasjaeger-100.html

Ich finde wichtig hier gleich auch immer die Quellen zu verlinken, damit man die Informationen konzentriert sammeln kann.

Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von Klaus-Jürgen am 20.12.2016 09:39
Werte Kolleginnen und Kollegen,

ich habe jetzt den Link der Sendung eingefügt. Die Ausführungen von J.Resch sind im wesentlichen im Video:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/ihre-meinung/video-ihre-meinung-kaputte-bruecken-marode-strassen-dauerstau--was-muss-sich-aendern-100.html

Wie gefährdet ist unsere Gesundheit durch den Stau und die Abgase?

Es ist eine der vielen Quellen zu der Thematik.

Aber auch zeigt die Sendung wie wir den Blick nach vorne richten sollten, über ein Verkehrssystem das umweltfreundlich, kostenlos und in Einklang mit Natur und Menschen steht.

Wer nicht wie wir die Automobilarbeiter aller Betriebe weltweit, die in der Internationalen Automobilarbeiter Konferenz zusammengeschlossen, sind die Fachexperten dazu. Und auch eine mächtige Kraft geschlossen und solidarisch kämpfend.

Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von Rolf Matthies am 31.12.2016 14:47
Lieber Klaus Jürgen,

deinen Beitrag finde ich sehr gut.
Ich arbeite seit 31 Jahren bei Mercedes-Benz.

Ja, es ist eine Krise der Autoindustrie, bei VW ist es das erste mal richtig aufgebrochen.
Dass Mercedes Chef Dieter Zetche z.B. die DUH mit Klagen bedroht hat ist eine Frechheit. Dass Mercedes sagt sie hätten keine Abschaltvorrichtung, halte ich für nicht wahr. Dagegen gibt es auch klagen. Ich hoffe, obwohl ich bei Mercedes arbeite dass Mercedes damit nicht durchkommt.
Jedes Jahr sterben Millionen Menscher frühzeitig an der Umweltvergiftung. Unsere heranwachsenden Kinder leiden besonders, über zunehmende Allergieerkrankung braucht man sich da auch nicht wundern.
Hier ein Link über Feinstaub und Allergien:
http://www.gesundheit.de/medizin/gesundheit-und-umwelt/luftverschmutzung-und-gesundheit/staubpartikel-machen-staedter-allergisch

Stickoxid löst auch Allergien aus, bzw. verstärkt diese.

Das macht dieses Umweltverbrechen erst deutlich. Meiner Meinung nach sollte keiner der Verantwortlichen Straffrei da raus kommen, sondern eine entsprechende Strafe dafür bekommen.

Mit dem LKW Kartell halte ich es für das selbe, das wird ja auch ziemlich tot geschwiegen. Alle arbeiten bei der Aufklärung mit, zahlen Vergleiche und kommen damit raus. Was für eine Aufklärung ist dass. Es geht ja vermutlich nicht nur um Preisabsprachen sondern auch um Absprachen bei der Einführung sparsamer Motoren, usw., also auch die Umwelt betreffend.
Warum hört man da eigentlich nichts von Dieter Zetche der mehrere Jahre im Vorstand für die LKW Sparte zuständig war. Wenn wir uns nur auf Gerichte verlassen, fürchte ich wird da einiges unter den Teppich gekehrt.
Zu deutlich dass diese Skandale gesellschaftliche Dimension haben und das System in Frage stellen. Die Arbeiter in den industriellen Großbetrieben müssen dazu ihre Verantwortung wahr nehmen. Es sind dieselben Bosse die unsere Situation und Rechte Jahr für Jahr beschneiden, immer mehr auf Leiharbeit setzen, Stammbelegschaftenb reduzieren, Fremdvergeben und für diese Umweltskandale verantwortlich sind.

Wir können uns nicht darauf einschränken lassen nur um höhere Löhne zu kämpfen, es wird lebensnotwendig dass wir uns auch gegen diese Machenschaften aufstellen, um eine bessere Umwelt und gegen diese Verursacher von krimineller Umweltverschmutzung kämpfen. Wir dürfen uns nicht bedrohen lassen Arbeit oder Umwelt, wir brauchen beides.

In diesem Sinne werde ich meinen Beitrag leisten in der Auseinandersetzung mit den Kollegen, auf Betriebsversammlungen, usw..

Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von Jörg am 31.12.2016 15:46
Heute (31.12.16) in Bild am Sonntag einige Infos über weitere Verfahren in den USA:

Daimler hat bereits im April eine interne Untersuchung gestartet auf Druck des US-Justizministeriums. Auch hier geht es um Abgaswerte. Laut einer Konzernsprecherin dauert die Untersuchung noch an. Ein Ende sei nicht absehbar. Vielleicht der Sankt Nimmerleinstag?

Gegen die Zulieferer Brose (Coburg) und Kiekert (Heiligenhaus) laufen Verfahren wg. illegaler Preisabsprachen bei Türschlössern in den USA.

Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von Peter Bäuerle am 08.01.2017 18:57
Ein weiteres Beispiel für die Rolle der Regierungen als Dienstleister für die Monopole - in dem Fall die Automobilkonzerne - liefert die Organisation Abgeordnetenwatch.

So heißt es in deren Newsletter von heute: "Es geht um ein brisantes Lobbypapier, das wir vor einiger Zeit auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes vom Bundeskanzleramt angefordert haben.
In dem dreiseitigen Schreiben wird die Bundesregierung „eindringlich gebeten“, strenge Abgasregeln auf EU-Ebene zu verhindern. Dadurch dürften Autos sehr viel mehr giftige Stickoxide in die Luft blasen als von der EU-Kommission eigentlich geplant. Doch Absender des Papiers ist nicht etwa Volkswagen, Daimler oder deren Lobbyverband VdA, sondern: die Bayerische Staatskanzlei von Ministerpräsident Horst Seehofer." (*)

Nicht nur, dass sich damit auch Seehofer wissentlich zum "Gefährder" der Gesundheit von Millionen Menschen macht.
Dazu kommt noch, dass das Bundeskanzeramt die Herausgabe dieses Papiers gesetzeswidrig verweigert. Auf die offizielle Anfrage von Abgeordnetenwatch nach Herausgabe des Papiers auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes wird allen Ernstes behauptet, dass man das Papier "nicht finden könne".

Das heißt, die Handlanger derer, die für ihre Profite die Menscheit in Gefahr bringen, haben auch keine Hemmungen, zu lügen und uns an der Nase herum zu führen, wenn sie Gefahr laufen, ertappt zu werden.

Da kann ich nur aufrufen, alles zu tun um solche Machenschaften unter den Menschen bekannt zu machen und zu verdeutlichen, dass die Internationaliste Liste die richtige Kraft ist, um dagegen eine neue Perspektive aufzubauen.

(*) Der Artikel ist im Newsletter von www.abgeordnetenwatch.de vom 8.1.17. Kann man sich über ihre Website bestellen.


Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von Klaus-Jürgen am 16.03.2017 11:11
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

längst hat das Dieselgate fast alle Hersteller erreicht. Der VW Konzern war und ist nach heutigem Stand, Dreh- und Angelpunkt des bis dato größten Betrugsskandal des Automobilbaues. Zu Lasten des Kunden sprich Autobesitzer, der Natur und Gesundheit. Gestern am 15.3.2017 wurden in den Zentralen von AUDI und Privathäusern des Top Managements, Durchsuchungen durchgeführt. VW Chef Müller wird jeden Tag Lügen gestraft wenn er vom Ende der VW Affäre spricht. Und bei Renault Frankreich werden jetzt ebenso Ermittlungen durchgeführt.
Die Deutsche Umwelt Hilfe hat VW Modelle upgedatete Fahrerzeuge auf der Straße gemessen mit dem Ergebnis:

"Sauber geht anders

Die Umwelthilfe hat nachgemessen: Auch nach dem Rückruf halten die manipulierten VW-Dieselautos die Abgasregeln nicht ein. Jetzt klagt sie gegen die "Placebo-Maßnahme".

http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-03/vw-dieselauto-abgasregel-deutsche-umwelthilfe-klage-placebo-massnahme

Bei den Betriebsversammlungen bei Daimler und Stuttgart und Sindelfingen letzter Woche, gelingt es den Vorständen nicht überzeugend Ruhe in die Lage zu bringen.

Redebeiträge, Diskussionen von Mitarbeitern in internen Foren werfen immer wieder die Fragen auf: Das Versprechen EURO 6 Diesel wären sauber, aber im tatsächlichen Betrieb NOx Dreckschleudern. Kolleginnen und Kollegen die 2015 Fahrzeuge gekauft haben welche EURO 5 haben, werfen die Frage auf, ist das in Ordnung das der Konzern sich raushält und Fahrverbote anstehen. Dazu sollten und müssen konkrete Forderungen und Antworten gegeben werden.
Meine Meinung dazu:
1. Ja zum konsequenten Fahrverbot für Diesel, wie es die Deutsche Umwelt Hilfe fordert.
2. Nein zum Abwälzen auf Autobesitzer, Handwerker und Gewerbetreibende, während sich die Hersteller komplett raushalten.
3. Deswegen umrüsten ggf. Rücknahme der Fahrzeuge durch die Hersteller und auf deren Kosten.
4. Mindestens die Einbau der Technologie Harnstoff Zuführung.
5. Da dass Thema Feinstaub gerade in Stuttgart ein heißes Thema ist, sollte sehr wohl bedacht werden, Feinstaub und bzw. Stickoxide NOx sind differenziert zu bewerten.
6. Verkehrsberuhigung, Feinstaubreduzierung geht nur mit massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, kostenlose Nutzung.

Und das Thema für jeden Automobiler ist Einkommen, Arbeitsplatz und Zukunft. Ein zentrales Thema. Arbeitsverkürzung ist das Gebot der Stunde. Elektromobilität, das Ende der Verbrennungsmotoren und Industrie 4.0. es fordert jeden. Ob bei VW, Opel, Daimler und auch bei BMW die bis dato ganz ruhig sind.

Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von Klaus-Jürgen am 23.03.2017 09:26

Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von rene am 23.03.2017 22:10
"Ermittlungen gegen Daimler-Mitarbeiter [...] Daimler bestätigte die Ermittlungen. Das Unternehmen stehe mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart und anderen Behörden in Kontakt"

... und somit will die Daimler-Spitze wohl jetzt so tun, als ob sie von nichts eine Ahnung hatte. Weil ja entsprechende Dinge von Mitarbeitern ganz individuell vorgenommen werden können. Für wie blöd hält Daimler eigentlich den Rest der Menschheit.

Der aktuelle Fall bei Daimler bestätigt erneut, und das scheint jetzt Schlag auf Schlag zu gehen, was ich bzgl. der sogenannten VW-Krise vor paar Tagen schrieb:

http://www.sozialismus-forum.de/forumvw/alle-foren/zur-vw-krise/874711238?b_start=0#271414251

Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von Klaus-Jürgen am 26.03.2017 11:23
Werte Kollege Rene,

meine Meinung zum Titel des Forum und der Gesamtsituation aller Hersteller.

Ich finde es heißt zurecht: Forum zum Kampf gegen das Abwälzen der Krisenlasten bei VW.

Dreh und Angelpunkt und Ausgangspunkt war und ist der VW Konzern. Kein anderer Konzern ist dermaßen im Blickfeld und juristisch bis jetzt leider nur in den USA verurteilt, der VW Konzern.

Kein anderer Konzern versucht so massiv wie der VW Konzern die Lasten auf die Beschäftigten/Leiharbeiter und auf die Kommunen abzuwälzen.

Dies aus dem Schussfeld zu nehmen würde ich für Falsch halten, da mit dem Blick, Alle Hersteller sind Betrüger, Müller, Stadler und Co. aus dem Blickfeld genommen werden. Gerade diese Vorstände wollen den Skandal als Beendet erklären und zur Tagesordnung übergehen.

Wo ich recht gebe ist, dass mit dem VW Gate eine Strukturkrise aller Hersteller eingeläutet wurde.

1. Diesel - Stickoxide sind Lebensgefährlich/Tötlich.
2. Immer mehr Hersteller fliegen auf.
3. Die Umweltbewegung nimmt an Macht zu Angesichts der Gefahren, Feinstaubalarme wie in Stuttgart, Stickoxid Gefahr sind im Bewusstsein vieler Menschen.
4. Der schnelle Ausstieg von fossilen Verbrennungsmotoren wird zu Gebot der Stunde.
5. E Mobilität ist bei den Herstellern weltweit in ihrem kapitalistischen Konkurrenzkampf auf der Tagesordnung. Neue Hersteller wie Tesla usw. treten in den Markt.
6. Diese weltweite Veränderung hat dramatische Veränderungen in den Werken, für uns Automobiler und Zulieferer Beschäftigte. Die Abwehr dieser Folgen auf Arbeitsplätze, soziale Standards, Ausgliederungen, Fremdvergaben, Löhne und Gehälter ist ein anderes Feld, welches wir nicht mit VW Gate gleichsetzen sollten. Und noch Industrie 4.0. nicht vergessen.
7. Deswegen auf der Tagesordnung die 30h/Wochen bei vollem Lohnausgleich.

Dennoch VW Gate, Diesel Gate, Umweltverbrechen, politische Deckung durch Berlin, hat seine Ursachen im kapitalistischen Wirtschaftssystem. Und Krisen sind dort gesetzmäßig.

Mit kollegialen Grüßen:

Klaus-Jürgen ( Sindelfingen Internationale Automobilarbeiter Koordination )

Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von Lupo Stranz am 28.03.2017 13:20
Ich möchte auf die Studie der FAL hinweisen.
Sonderheft 252 der Bundesforschunqsanstalt für Landwirtschaft und Landbauforschung

Systematische Untersuchungen der Emissionen aus der motorischen Verbrennung
von RME, MK1 und DK.
Axel Munack, Olaf Schröder, Hendrik Stein,
Jürgen Krahl und Jürgen Bünger

Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von Lupo Stranz am 28.03.2017 15:20
Siehe auch:
Systematische Untersuchungen der Emissionen aus der motorischen Verbrennung
von RME, MK1 und DK.

Re: Dieselgate ist nicht nur ein Thema VW sondern aller Autokonzerne,es geht alle Automobiler an

Abgeschickt von Klaus-Jürgen am 10.05.2017 10:44
Daimler zieht Anträge auf Zulassung neuer Dieselmodelle in den USA zurück

Ja die Wahrheit kommt immer ans Licht. Und was intern als Gerücht in der Firma kursierte wurde heute Mittwoch 10.5.2017 offiziel . Aber wie scheinheilig die Begründung:
Kundenwünsche und der erhöhte Aufwand.

Verdichtet sich nicht der Verdacht, das der neue "Wunderdiesel" die Zulassung gar nicht besteht bzw. nicht bestanden hat. Und jetzt stelle ich die aus meiner Sicht mehr wie zwingenden Fragen:
1. Wieso bekommen diese Dieselmotoren die Zulassung in der EU und Deutschland ?
2. Ist die Gesundheit und das Leben der Menschen hier weniger Wert ?
3. Hat nicht gerade der BW Ministerpräsident Kretschmann vor wenigen Wochen beim Besuch im Daimler Werk Untertürkheim beim Vorstand für Entwicklung getönt: Zukunftsfähig ist der neue Dieselmotor, er habe sich persönlich davon überzeugt. Dreister kann man nicht Millionen Menschen anlügen und betrügen.
4. Hat nicht Merkel dann genauso getönt.
5. Unrühmlich die Rolle der BR Vorsitzenden und der IGM Spitze die ins gleiche Horn blasen.

Konsequenzen aus meiner Sicht:
Das Dieselgate Thema muss Thema No.1 bleiben. Kein vertuschen oder unter den Tisch kehren. Entsprechend der Forderungen der Deutschen Umwelthilfe, stop für die Diesel auf Kosten der Konzerne.
Die Folgen für die Daimler Beschäftigten sind noch nicht absehbar. Aber eins sollte klar sein: Keine Abwälzung auf die Beschäftigten !
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