globale Umweltkatastrophe und Terror

Zurück zu Strategiedebatte im Kampf um die Einheit von Mensch und Natur

globale Umweltkatastrophe und Terror

Abgeschickt von Wolfgang am 13.01.2017 21:09
Seit dem Anschlag in Berlin hört man in Diskussionen bisweilen, dass es mit den Ausländern doch wohl langsam zu viel wird, meist kommt dann eine Wahlempfehlung zu einer Protestwahl.

Nun gab es in den vergangenen Jahrzehnten reichlich Auswahl an sogenannten „Protestparteien“, aber man kann feststellen, dieser Protest ist doch ziemlich verpufft in der gesellschaftlichen Realität.
Weil die tieferen Ursachen der weltweiten Probleme ausgespart wurden und es auch in Zukunft, ginge es nach den Wünschen der Herrschenden, weiterhin so sein soll!

Die Neuorganisation der kapitalistischen Produktion auf internationalen Grundlage wie der damit verknüpfte beschleunigte Übergang in eine globale Umweltkatastrophe sollen weiterhin der prinzipiellen Kritik entzogen werden.

Folgen davon sind, dass in vielen Staaten der Erde schwelend oder offen Bürgerkrieg herrscht, mit steigender Tendenz.
Gleichzeitig gibt es schon heute besonders in Nordafrika und dem nahen Osten Gebiete, wo Klima bedingt das Leben kaum noch möglich ist .......
…. Als vor über 100 Jahren die Titanic sank, traf es zuerst die armen Passagiere in den Zwischendecks, die versuchten auch hoch in die Gänge der relativ wohlhabenden Erste-Klasse-Passagiere zu gelangen.
Dort versuchte man sie auch tatsächlich aus zusperren, was nach sehr glaubhaften Berichten völlig sinnlos und kontraproduktiv war.
Erinnert das nicht fatal an die sich anbahnende globale Umweltkatastrophe?

IMMER befinden sich unter den Bürgern eines Staates, die im Ausland unterwegs sind, Kleinkriminelle, die der heimischen Justiz ausweichen wollen, das gilt auch für die Bürger der Bundesrepublik und ist KEIN Argument gegen die Ausländer schlechthin.
Die Grundfragen der Menschheit sind im Gegenteil nur im Bündnis mit den „richtigen“, den fortschrittlich und internationalistisch eingestellten Ausländern zu bewältigen.

Noch einmal zurück zu dem Terroranschlag.
Die Reaktion auf diesen Anschlag, der offenbar über Jahre nahezu ungehindert vorbereitet werden konnte, ist nicht etwa die Abstrafung aller administrativ und politisch Verantwortlichen, die da versagt haben, sondern die Einführung und Verankerung einer neuen juristischen Kategorie, der GEFÄHRDER.
Im Kern geht es darum, auf Menschen allgemein Zwangsmaßnahmen anzuwenden, die bislang nur bei rechtskräftig verurteilten Kriminellen denkbar waren.
Möge es zuerst einige Terrorverdächtige treffen , so erhebt sich doch sofort die Frage:

WER gefährdet denn generell WODURCH WESSEN Interessen?
Gegen wen werden jene Maßnahmen wohl langfristig angewendet werden, wenn die breiten Massen im Kampf für ihre Lebensinteressen die Herrschaft des internationalen Monopolkapitals „gefährden“ ?!

Re: globale Umweltkatastrophe und Terror

Abgeschickt von Michael am 04.03.2017 18:04
Hinter Kriminalität und Terror stecken soziale Ungerechtigkeiten. Gebe es diese nicht, gebe es jene nicht. Doch stellen Kriminalität und Terror keine ausreichenden Mittel gegen soziale Ungerechtigkeiten dar. Kriminalität und Terror sowie die Ausbeutung von Mensch und Umwelt können allein politisch beseitigt werden.

Re: globale Umweltkatastrophe und Terror

Abgeschickt von rene am 09.03.2017 17:33
Wenn von Kriminalität die Rede ist, von Vergehen und Verbrechen aller Art, sei es Diebstahl, Körperverletzung, Totschlag, Mord … ,dann wird auch in zumindest den meisten Fällen die Frage nach dem Warum gestellt werden. Wir erkennen 3 Faktoren, die dafür verantwortlich sind, dass Menschen kriminell werden.
Das sind
1. Denkweise und Charakter des Betroffenen
2. Denkweise der Menschen im Umfeld, dazu gehören Vorbildwirkung ebenso wie Vorurteile
3. gesellschaftliche Rahmenbedingungen
Die 3 Punkte stehen in der Regel in Wechselbeziehung zueinander, wobei hier immer einem die Hauptrolle zukommt. Auch kann es Fälle geben, wo nur ein Punkt zutrifft.

"Hinter Kriminalität und Terror stecken soziale Ungerechtigkeiten. Gebe es diese nicht, gebe es jene nicht." --- Diese Formulierung legt nahe, dass es im echten Sozialismus keinerlei Kriminalität mehr geben würde. Ich glaube, das ist Wunschdenken.

Re: globale Umweltkatastrophe und Terror

Abgeschickt von Arne am 14.03.2017 22:25
Ich glaube zwar auch nicht, dass es im echten Sozialismus keine kriminellen Menschen mehr geben würde. Jedoch bin ich fest davon überzeugt, das es erheblich weniger Straftaten wie Diebstahl, Betrug und Raub geben würde. Denn ein Großteil dieser Delikte sind Ursache der sozialen Ungerechtigkeit in dieser Welt. Und ich denke auch das es die Terrorismusgefahr minimieren würde, denn z.B. im islamischen Terrorismus haben die meisten Attentäter eine kriminelle Vergangenheit und kommen aus armen Verhältnissen. Ohne diese Probleme, wären viele von ihnen wohl nicht in einen religiösen Fanatismus abgerutscht.
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