Re: neues Finanzkonzept für den Kommunismus 2.0 / 3.0

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Re: neues Finanzkonzept für den Kommunismus 2.0 / 3.0

Abgeschickt von Volker am 16.01.2018 19:09
Hallöchen :)

Ich wollte mal in die Runde fragen. Was haltet ihr von einem völlig neuem Finanzkonzept, mit völlig anderen Spielregeln ?

Ich finde es sehr pervers das Geld in der heutigen Gesellschaft einen höheren Stellenwert besitzt als Gesundheit, Umwelt, Fähigkeiten & Attribute des Menschen , als auch die Lebenszeit des Menschen.

Dabei sollte der Mensch sich doch selbst fragen was ihm wichtiger ist.
Geld oder Lebenszeit ?? Geld ist verhandelbar , beliebig druckbar oder beliebig durch Bits und Bytes erzeugbar..nichts anderes ist ja das Geld auf dem Konto eines jeden Mitbürgers.

Lebenszeit kann man etwas verlängern mit guter Ernährung gepaart mit körperlicher Aktivität aber sie ist nicht beliebig vermehrbar geschweige denn verhandelbar.

Im der heutigen Finanzreligion wird auch die Ernährung mit Geld verknüpft und zwar im negativen Sinne ..denn nur wer das Geld hat ,kann sich auch dauerhaft gesund ernähren
und wer es nicht hat muss den Gentechnischen oder Nährstofflosen Mist essen den es zufälligerweise günstig im Discounter gibt. ANDERSHERUM muss es doch sein, dass gesunde Nahrung günstiger ist als schädliche Nahrung denn man muss doch das Interesse haben einen Menschen so gesund und Vital wie möglich zu halten und erhalten.

Ebenfalls ist es teurer sein eigenes Obst & Gemüse im Garten anzubauen. als es in Massenware von der Industriellen mit Pestizid verseuchten Großlandwirtschaft zu kaufen , ANDERSHERUM muss es doch sein.

Aus diesem Grund gibt es verschiedene Finanzkonzepte die nach anderen oder gar völlig anderen Spielregeln funktionieren als das alte marode instabile Finanzsystem welches wir noch haben. Das von mir mittlerweile favorisierte Finanzkonzept sieht folgendermaßen aus:


Geld MUSS ZWINGEND persönlich GEBUNDEN werden ..und zwar an den Menschen, an die Person selbst ,denn nur durch den TAUSCH von Geld ,wird Geld zu einer RESSOURCE die eine sein will aber keine ist. Nur dadurch gibt es Inflation/Hyperinflation , nur dadurch kann man Geld jemanden WEGNEHMEN und nur dadurch gibt es Überhaupt erst die Kosten und Leistungsrechnung ..die dafür sorgt das immer bei der Produktion Produktionskosten draufgeschlagen werden MÜSSEN weil Geld ja eine Ressource ist und jeder seinen Anteil verdienen will.. das bringt ein ständiges Tauziehen zwischen Produzenten und Konsumenten mit sich .. einen unversöhnlichen Konflikt zwischen Produzenten und Konsumenten der mal zugunsten der einen Partei oder zugunsten der anderen Partei ausgeht ..aber niemals so das alle ihre Vorteile daraus ziehen.

Das kann man sich so vorstellen: Geld zählt ja durch den Tausch von Geld als Ressource (+)
fertige Erzeugnisse und Rohstoffe zählen ebenfalls als Ressource (+)
und jetzt versuchen wir mal zwei + Pole zweier Magneten zusammenzubringen und werden feststellen das dies nicht funktioniert ..

der Tausch von Ressourcen und Gütern ,als auch Erzeugnisse sind unabdingbar für uns Menschen (+) ist der Tausch von Geld Notwendig um zu überleben ?? MITNICHTEN und genau deshalb MUSS Geld so wie jede seriösen Messwerte eines Maßstabes GEBUNDEN sein (-)

Messwerte (-)Pol Ressourcen (+)Pol .. wir stellen fest .. + und - Pol ergänzen sich und ziehen sich an.


Der "Handlungsmeter" wie ich ihn nenne bietet genau diese Möglichkeiten und Gestaltungsspielraum für die neuen Spielregeln des künftigen Finanzsystems , denn das sind Meter für Handlungen. Handlungen die ein jeder Mensch tut werden da mit Metern belohnt und
wie man weiß sind dies gebundene Messwerte. Selbst für die Tätigkeiten der Selbsterhaltung wie z.b essen, trinken , schlafen ,bewegen ..wird es ein Grundmetermaß geben :)

so das lasse ich jetzt erst mal so im Raum stehen bis ein Feedback kommt ;)
dann kann ich aufzeigen wie ich die Grundlegendsten Spielregeln des "Handlungsmeters" gestalten würde, seid Gewiss das ist eine Sattelfeste, tiefgreifende und verdammt nachhaltige Sache.





Re: neues Finanzkonzept für den Kommunismus 2.0 / 3.0

Abgeschickt von limburg am 30.03.2018 00:38
Wäre vielleicht nicht schlecht mal die ersten 100 Seiten des Kapital Band 1 zu lesen.
Falls du dann zum Anhänger des Gebrauchswerts geworden bist, hat sich die Vorstellung vom Geld und einem Finanzsystem im Kommunismus vielleicht erledigt.
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