Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

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Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Helga Uhlig am 03.01.2013 16:41
Genossen,

am 5. März 2013 jährt sich zum 60. Mal der Todestag unseres unvergessenen Genossen Stalin.
Über alle Differenzen hinweg sollten sich die linken Parteien und Gruppierungen weltweit zusammentun und den 5. März zu einem Tag ehrenden Gedenkens an diesen Klassiker des Sozialismus gestalten.
Ich bitte die MLPD, diesbezüglich gewichtige Akzente zu setzen.

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von iljas assamad am 05.01.2013 01:16
Immer dieser Ahnenkult....

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Ulli am 11.01.2013 17:41
Wer sich mit dem Marxismus-Leninismus befasst, muss sich zwangsläufig mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts befassen, will man ein einigermaßen vernünftiges Urteil fällen. Dazu gehört auch, dass man die Person Stalin kennenlernt.
Nach der Gründung von Sowjetrussland äußerte der britische Politiker Churchill, dass man die Bolschewisten schon in der “Wiege“ töten muss, um Unheil für die bürgerliche Welt abzuwenden. Es folgten Jahre des Bürgerkrieges, ausgelöst durch die “ Expeditionskorps“ aus der westlichen Welt und Söldner aus Deutschland. Die Weißgardisten bekamen also Hilfe aus dem Westen – ein unerbittlicher, mörderischer Krieg überzog das Land, und das nach dem Trauma des Ersten Weltkrieges.
Dieser Krieg endete erst am Anfang der zwanziger Jahre mit dem Sieg der Sowjetmacht.
Die USA erkannten die Sowjetmacht erst Mitte der dreißiger Jahre als Staat an.
Durch diese Zeit wurde Stalin geprägt. Es ging um Sieg oder Untergang. Terror musste gegen Terror gesetzt werden.
Die Sowjetunion konnte nur auf Rüstung setzen, wollte sie in der Welt der Kolonialisten, Rassisten und Imperialisten (heute als Staaten der Freiheit und der Demokratie gemeinhin bezeichnet) bestehen. Diese ruinöse, alternativlose Konzeption von Stalin hat sich als richtig erwiesen in der Auseinandersetzung mit Hitler-Deutschland. Das Kalkül der Westmächte ging dahingehend auf, dass sich die beiden Staaten gegenseitig ruinierten. Von den Zerstörungen und Verlusten des Zweiten Weltkrieges hat sich die Sowjetunion nie mehr erholt. Auch Frankreich und England wurden durch den Krieg ruiniert – lachender Dritter schließlich waren nur die USA. Diese hat aber inzwischen auch die Krise im Griff.
Ulli

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Wolfgang am 17.01.2013 21:37
Wenn ein Mensch verstorben ist, wird ihm ein Totenschein ausgestellt, das ist in vielen Staaten der Erde üblich.
Wenn aber hunderte, tausende Totenscheine für EINEN auftauchen, ist es ungewöhnlich.
Sind die dann noch höchst widersprüchlich, durchsetzt mit hanebüchnen Todesursachen, bei weiten nicht nur von Ärzten ausgestellt, sondern auch von Frisören, Kosmetikern, Gesundbetern …. , so sollten auch weniger kritische Menschen argwöhnisch werden;
daran denken, dass der „Verstorbene“ womöglich höchst lebendig sein könnte!

An diesen Vergleich muss ich denken, wenn es um das politische Erbe J. W. Stalins geht.

Hier ist so vieles dazu dokumentiert:

http://www.stalinwerke.de/

http://grachev62.narod.ru/stalin/



Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von PaGe am 23.04.2013 18:16
Und ich war der Meinung, Stalin sei (auch) ein Massenmörder an Andersdenkenden, ein menschenverachtender Despot und machtbesessener Tyrann. Trifft das denn etwa nicht zu?

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Marion am 24.04.2013 08:54
@ PaGe

In der Klassengesellschaft, in welcher wir leben sind politische Wertungen und Begriffe auch Ausdruck der jeweiligen Stellung zu einer Klasse. Die bürgerliche Philosophie, welche uns über Medien und Politik eingeflößt wird, stellt Revolutionäre gern als menschenverachtende Despoten dar. Sie kanzelt jeden proletarischen Geist und Kampf zur Befreiung der Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung als linken Terrorismus ab. Sie bezeichnen Stalin und seit neuster Zeit versuchsweise auch Lenin als Massnmörder und Despoten. Wahr ist, dass, durch die soz. Okroberrevolution 1917 in Russland zum ersten Mal in der Geschichte einfache Arbeiter im Bündnis mit den armen Bauern die Staatsgewalt über Kullaken und reiche Müssiggänger erkämpft haben. War dieser Sieg nicht für die Ausgebeutete Mehrheit des Volkes eine Befreiung aus dem Feudalismus? Wurden diese nicht jahrhunderte lang in Knechtschaft, Unwissenheit, Elend und Armut durch den Zaren und sein Gefolge gehalten, welche selbst in Saus und Braus lebten? War das keine Menschenverachtung? Für den bürgerlichen Geschichtenschreiber nicht, denn für ihn ist jeder Angriff auf die bestehende Ausbeuterordnung zugleich ein Angriff auf die Menschlichkeit. Mit dieser Theorie jedoch kann jede Befreiungsbewegung des Volkes in die Ecke der kriminellen, verwerflichen und absurden oder terroristischen Handlungsweise erhoben werden. Diese Theorie rechtfertigt den militärischen Einsatz des Staates gegen den Volksaufstand. Schon die Gleichsetzung von faschistischer Diktatur mit der Diktatur der Arbeiterklasse, welche durch Marx/ Engels wissenschaftlich begründet wurde, und welche laut bürgerlicher Geschichtsfälschung entweder nur durch Hitler oder durch Stalin personell besetzt werden, stellt diese Vereinfachung der Realität dar. Man muss nicht mehr lange nachdenken, denn die einfachen Sätze bleiben irgendwann im Gedächtnis: Stalin und Hitler waren beide Diktatoren und böse. Leider ist die Geschichte nicht so einfach, denn auch hinter dem angeblich verrückten Hitler standen die Geldgeber der Wirtschaft (Thyssen/ Krupp/ IG-Farben) und Großaktionäre für die der Krieg satte Gewinne versprach. Diese Saubermänner kommen aber in den einschlägigen geschichtlichen Dokumentationen nicht vor.
Stalin hingegen verteidigte die Errungenschaften der Arbeiter und ihre Macht gegen den Kampf und die Wühlarbeit der ehemaligen Großgrundbesitzer und Kapitalisten, wobei er den Fehler machte, das Volk nicht genügend zur Wachsamkeit gegen solche Erscheinungen aufzurütteln, sondern den Geheimdienst einsetzte, welcher selbst teilweise entartet war.
Das in aller Kürze.

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Karl am 24.04.2013 12:38
Es reicht nicht aus, das Credo des modernen Antikommunismus einfach als eigene Meinung zu übernehmen.

Es gibt hier auch einen eigenes Thema "Stalin" mit vielen Beiträgen.
Auch wenn man sich nicht tiefergreifend mit politischen Fragen auseinandersetzen will ... es ist doch auffallend, dass alle tatsächlichen gesellschaftlichen Veränderungen in der Welt, die sich gegen den staatsmonopolistischen Kapitalismus richteten, mit dem politischen Wirken Stalins direkt oder indirekt verbunden sind.
Die reformistischen, revisionistischen, trotzkistischen und andere Widersacher Stalins haben zwar viele viele Bücher geschrieben, aber ............

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Thomas am 25.04.2013 06:51
@PaGe
Dieses Bild verbreiten die bürgerlichen "Historiker" und es ist doch einmal interessant zu sehen wie diese Herrschaften (es sind wohl auch einige Damen darunter) die Persönlichkeiten der Russischen Revolution und der Sowjetunion zeichnen:
1. Lenin: an ihn trauen sich die Wenigsten heran. Er wird einfach als "Führer" der Oktoberrevolution bezeichnet. Irgendwie genial, aber auch unheimlich. Im Allgemeinen werden ihm keine Massenmmorde etc. angedichtet - man lässt ihn diesbezüglich in Ruhe.
2. Trotzki: Er wird als der geniale Theoretiker beschrieben, welcher sich dem "stalinschen Terror" entgegenstellte - und der eigentliche "Erbe" Lenins war. Hier wird v.a. das sogenannte "Testament Lenins" herbeigezogen in dem Lenin Stalin als "grob" bezeichnete. Das Lenin in den gleichen Briefen an den Parteitag Trotzki als politisch unzuverlässig bezeichnet wird dann grosszügig ausgeblendet.
3. Stalin: Er wird als rücksichtloser, paranoider Despot dargestellt, welcher die ganze "alte Garde der Bolschewiki" ausrotten liess, die Bauern "zwangskollektivierte" etc.etc.
Dazu nur einige Fakten:
Die Oktoberrevoltion war ein gewaltsamer Aufstand des russischen Proletariats und der kleinen Bauern gegen das Zarenregime. Dieses hat im Verbund mit dem Bürgertum alles versucht die Macht zurückzuerobern (Weissgardisten etc.) und wurden vom kapitalischenen Ausland massiv unterstützt. Es war Bürgerkrieg und alle 3 genannten Persönlichkeiten haben im Rahmen ihrer Parteiaufgaben mitgeholfen die Konterrevolution gewaltsam zu besiegen.
Lenin starb 1924. Beginnend mit den 20iger Jahren tobte in der Kommunistischen Partei der Sowjetunion hat ideologischer Kampf um den richtigen Weg des Aufbaus des Sozialismus. Im Verlaufe dieses Kampfes hat sich Stalin überigens mehrfach dagegen ausgesprochen, bei der Kollektivierung der Landwirtschaft Zwang anzuwenden. Das dies teilweise trotzdem geschah war einerseits dem "Uebereifer" einiger Parteileute zuzuschreiben, andererseits haben auch schon bürgerlich-bürokratische Kräfte innerhalb und ausserhalb der Partei hier bewusst die Politik der Partei verfälscht um einen Keil zwischen Bauern und Partei zu treiben.
Trotzki war von Anfang an das Zentrum der Opposition und wurde Mal für Mal im ZK in die Minderheit versetzt. Stalin hat sich in den frühen 20iger Jahren ausdrücklich gegen einen Parteiausschluss Trotzkis gewendet. Er hat den Kampf ideologisch mit aller Konsequenz solange weitergeführt, bis sich die "Opposition" soweit entlarvt hatte, dass sie offen Aktionen gegen Partei und Staat organisierten. Die Ermordung von Kirow und seine Aufklärung führten dann zu Zerschlagung der "Opposition", welche eben keine politische Opposition mehr war, sondern eine konterrevolutionäre Mörderbande.
Damals wagten die bürgerlichen Historiker und Politiker noch nicht Stalin so zu beurteilen, wie sie es heute tun und schon gar nicht nach dem Sieg der Sowjetunion mit Stalin an der Spitzte gegen den deutschen Faschismus. Erst die sogenannte "Geheimrede" von Chruschtow 1956 in welcher dieser kübelweise dreckige Lügen über Stalin verbreitete, öffnete die Schleusen der bürgerlichen Historiker und Politiker. Jetzt durfte man endlich vom Leder ziehen - die "Kommunisten" der KPdSU hatten es ja vorgemacht. Traurige Gestalten, wie ein Solschenyzin (ein bekennender Anhänger des Zarismus) lieferten immer wieder die nötige Munition dazu.
Es lohnt sich, sich mit den Werken Stalins zu befassen (www.stalinwerke.de) oder Zeitzeugen zuzuhören (Willi Dickhut z.B.) - da bekommet man ein anderes Bild. Die bürgerliche Geschichtsschreibung hat nur wenig mit den tatsächlichen Vorgängen und Fakten der Oktoberrevolution und dem Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion von 1918 - 1953 zu tun.

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Eg Base am 26.04.2013 22:03
@PaGe
Dieses Bild verbreiten die bürgerlichen "Historiker" und es ist doch einmal interessant zu sehen wie diese Herrschaften (es sind wohl auch einige Damen darunter) die Persönlichkeiten der Russischen Revolution und der Sowjetunion zeichnen:
1. Lenin: an ihn trauen sich die Wenigsten heran. Er wird einfach als "Führer" der Oktoberrevolution bezeichnet. Irgendwie genial, aber auch unheimlich. Im Allgemeinen werden ihm keine Massenmmorde etc. angedichtet - man lässt ihn diesbezüglich in Ruhe.

Naja, man sagt ihm nach, das er durch die Politik des deutschen Großkapitals und mit wohlwollen des deutschen Kaisers Deutschland durchquerte, die Macht errang und als Dank dem deutschen Großkapital Teile Russlands schenkte und den Krieg gegen Deutschland beendete.

2. Trotzki: Er wird als der geniale Theoretiker beschrieben, welcher sich dem "stalinschen Terror" entgegenstellte - und der eigentliche "Erbe" Lenins war. Hier wird v.a. das sogenannte "Testament Lenins" herbeigezogen in dem Lenin Stalin als "grob" bezeichnete. Das Lenin in den gleichen Briefen an den Parteitag Trotzki als politisch unzuverlässig bezeichnet wird dann grosszügig ausgeblendet.

Naja, je nach gerade herrschendem Führer wird also durch Lenin Trotzki als unzuverlässig, Stalin als grob, zur Zeit Stalins eben Trotzki als Konterevolutionär, und Stalin als Gutmensch dargestellt.

3. Stalin: Er wird als rücksichtloser, paranoider Despot dargestellt, welcher die ganze "alte Garde der Bolschewiki" ausrotten liess, die Bauern "zwangskollektivierte" etc.etc.

Naja, ups, man kann ja paranoid sein, aber die Zeitschiene bewegt sich vorwärts. Was hat der Zeitpunkt des Aufstandes des russischen Proletariats und der kleinen Bauern mit dem Zeitpunkt der Zwangskollektivierung zu tun?

Dazu nur einige Fakten:
Die Oktoberrevoltion war ein gewaltsamer Aufstand des russischen Proletariats und der kleinen Bauern gegen das Zarenregime. Dieses hat im Verbund mit dem Bürgertum alles versucht die Macht zurückzuerobern (Weissgardisten etc.) und wurden vom kapitalistischen Ausland massiv unterstützt.

Naja, aber war das Zarenregime und der Zarewitsch zu dem Zeitpunkt nicht bereits durch die wütenden Bauern entführt und dem himmlischen Gericht überstellt? War es nicht nach Lenins Tod. Oder ist das Lüge und sie leben noch heute

Es war Bürgerkrieg und alle 3 genannten Persönlichkeiten haben im Rahmen ihrer Parteiaufgaben mitgeholfen die Konterrevolution gewaltsam zu besiegen.

Oh, wann war der Bürgerkrieg beendet? Also auch Lenin hat die Konterrevolution vorbereitet?

Lenin starb 1924. Beginnend mit den 20iger Jahren tobte in der Kommunistischen Partei der Sowjetunion hat ideologischer Kampf um den richtigen Weg des Aufbaus des Sozialismus. Im Verlaufe dieses Kampfes hat sich Stalin überigens mehrfach dagegen ausgesprochen, bei der Kollektivierung der Landwirtschaft Zwang anzuwenden.

Naja, ich weis nicht so recht. Kann man Kleinkapitalisten überzeugen?

Das dies teilweise trotzdem geschah war einerseits dem "Uebereifer" einiger Parteileute zuzuschreiben, andererseits haben auch schon bürgerlich-bürokratische Kräfte innerhalb und ausserhalb der Partei hier bewusst die Politik der Partei verfälscht um einen Keil zwischen Bauern und Partei zu treiben.

Ach so, es war die Unwissenheit Stalins. Ähnlich Hitler, der wußte auch von nichts, besonderen Gedächtnisverlust hatte er bei schiefgegangenen Anweisungen.

Trotzki war von Anfang an das Zentrum der Opposition und wurde Mal für Mal im ZK in die Minderheit versetzt. Stalin hat sich in den frühen 20iger Jahren ausdrücklich gegen einen Parteiausschluss Trotzkis gewendet. Er hat den Kampf ideologisch mit aller Konsequenz solange weitergeführt, bis sich die "Opposition" soweit entlarvt hatte, dass sie offen Aktionen gegen Partei und Staat organisierten.

Aha.

Die Ermordung von Kirow und seine Aufklärung führten dann zu Zerschlagung der "Opposition", welche eben keine politische Opposition mehr war, sondern eine konterrevolutionäre Mörderbande.

Achso, Trotzki war seit 1929 im Exil und hat einen eigenen KGB (Mörderbande) aufgebaut um Kirow zu ermorden.

Damals wagten die bürgerlichen Historiker und Politiker noch nicht Stalin so zu beurteilen, wie sie es heute tun und schon gar nicht nach dem Sieg der Sowjetunion mit Stalin an der Spitzte gegen den deutschen Faschismus. Erst die sogenannte "Geheimrede" von Chruschtow 1956 in welcher dieser kübelweise dreckige Lügen über Stalin verbreitete, öffnete die Schleusen der bürgerlichen Historiker und Politiker. Jetzt durfte man endlich vom Leder ziehen - die "Kommunisten" der KPdSU hatten es ja vorgemacht. Traurige Gestalten, wie ein Solschenyzin (ein bekennender Anhänger des Zarismus) lieferten immer wieder die nötige Munition dazu.

Achso.
Na ja, aber Stalin hat allen seinen Gegnern und natürlich auch den Lügnern dieser Welt gezeigt, das die Sowjetunion mit den vorgenannten Unterstellungen und natürlich besonders denen die sein Person betreffen, nichts zu tun hat. Dies bezeugt natürlich auch die Ehrung und die Auszeichnung des verurteilten Mörders Ramon Mercader, dem man auf dem Moskauer Kunznetzow-Friedhof huldigen kann. Dort allerdings unter seinem Geheimnamen Ramon Iwanowitsch Lopez.

Es lohnt sich, sich mit den Werken Stalins zu befassen (www.stalinwerke.de) oder Zeitzeugen zuzuhören (Willi Dickhut z.B.) - da bekommet man ein anderes Bild. Die bürgerliche Geschichtsschreibung hat nur wenig mit den tatsächlichen Vorgängen und Fakten der Oktoberrevolution und dem Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion von 1918 - 1953 zu tun.

Naja.

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Reinhard am 27.04.2013 00:53
Ich kann jedem, der sich unvoreingenommen mit Stalin beschäftigen will, das Buch von "Stalin anders betrachtet" des belgischen Kommunisten Ludo Martens empfehlen. Mir jedenfalls hat es die Augen geöffnet. Dass die bürgerlichen Geschichtsschreiber gerade über Stalin die größten Lügen verbreiten und die Verräter Trotzki und Chruschtschow relativ glimpflich davon kommen, hat schon seinen Grund. Trotzki und Chruschtschow stellen keine Gefahr dar für die Herrschaft der Bourgeoisie, die Wahrheit über Stalin fürchtet sie dagegen auch heute noch.

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von PaGe am 27.04.2013 09:54
Ist das jetzt die jeweilige persönliche Meinung?
Oder repräsentieren diese 2 1/2 Antworten den Standpunkt der MLPD?

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Bernd am 29.04.2013 09:33
@PaGe,

es gibt ja eine Webseite der MLPD. Dort hat die MLPD in zahlreichen Artikeln ihre Haltung zu Stalin belegt:

http://www.mlpd.de/2013/kw12/wie-funktioniert-eigentlich-201eanti-stalinismus201c
http://www.mlpd.de/2013/kw10/wie-funktioniert-eigentlich-201eanti-stalinismus201c
http://www.mlpd.de/2012/kw21/parteilicher-kuenstler-erzuernt-biedermaenner-aller-couleur-picassos-stalinportraet
http://www.mlpd.de/2011/kw36/wieder-mal-raeumt-einer-mit-einem-mythos-auf-..
http://www.mlpd.de/2011/kw31/stationen-der-geschichtsfaelschung-von-katyn-goebbels-2013-cia-2013-jelzin-und-gorbatschow-..
http://www.mlpd.de/2011/kw40/hungersnot-in-der-ukraine-vor-75-jahren-2013-201evoelkermord-stalins201c
http://www.mlpd.de/2011/kw40/trotzkismus-kleinbuergerlicher-karrierismus-in-ideologie-und-politik-ueber-leo-trotzki-und-den-trotzkismus
http://www.mlpd.de/2011/kw30/vor-55-jahren-der-verhaengnisvolle-xx.-parteitag-der-kpdsu
http://www.mlpd.de/2013/kw04/wie-und-warum-die-herrschenden-die-geschichte-faelschen
http://www.mlpd.de/2011/kw31/die-verlogene-stalin-hetze-und-ihre-motive

Speziell über den Kapitulanten und antikommunistischen Terroristen Trotzki gibt es auch hier einiges zu lesen:

http://sascha313.blog.de/2010/09/12/trotzki-verraet-junge-sowjetmacht-9364223/
http://sascha313.blog.de/2011/03/04/antikommunist-sowjetfeind-trotzki-10760156/
http://sascha313.blog.de/2011/03/22/politische-mord-10871938/
http://sascha313.blog.de/2013/01/28/feinde-sowjetmacht-sinowjew-trotzki-15475262/

Gruß
Bernd

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Volker am 29.04.2013 13:35
Lieber Reinhard,

woher nimmst Du die Gewissheit, dass -im Gegensatz zur bürgerlichen Geschichtesschreibung- die Darstellungen von Ludo Martens allesamt der Wahrheit entsprechen?

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Hans-Dieter am 30.04.2013 16:31
hallo Volker,

ich darf, ohne zu übertreiben, sagen, dass ich mich schon seit Jahrzehnten mit dieser Frage
beschäftige. Mit dieser und vor allem der daraus folgenden Frage: wie konnte es bereits nur
3 Jahre nach Stalins Tod zur Machtübernahme der Revisionisten kommen ?

Ich will darüber jetzt keine neuen Theorien verbreiten, nur so viel: Das genannte Buch
von Ludu Martens erscheint mir bisher las die plausibelste Arbeit über die Stalinzeit.
Ich kann dir die Lektüre dieses Buches nur wärmstens ans Herz legen.

Gewissheit kann ich dir leider nicht geben, Plausibilität muss vorerst genügen.

Gruß Hans-Dieter


Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Reinhard am 04.05.2013 01:24
Lieber Volker,

wie Hans-Dieter schon schrieb, Gewissheit kann ich Dir auch nicht geben. Aber die bürgerliche Geschichtsschreibung wird in diesem Buch klar widerlegt. Ich möchte Dich einfach dazu einladen, es zu lesen. Da es in deutscher Sprache kaum noch zu kaufen gibt, hier der kostenlose PDF-download:

http://web.archive.org/web/20050214004538/http://www.danile.de/pdf/sabb.pdf

Wünsche Dir viel Erkenntnisgewinn.

solidarische Grüße
Reinhard

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Reinhard am 06.10.2013 01:35
Da der alte Link nicht mehr aktuell ist:

http://data8.blog.de/media/594/6675594_dbfa250868_d.pdf

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Matthias am 14.10.2013 20:25
Irgendwie erscheint mir immer, dass der sicherlich vorhandene Personenkult um Stalin heute mit negativen Vorzeichen weiter geführt wird: Es wird ständig "Stalin! Stalin!" gerufen und er wird als Massenmörder und schlimmeres betitelt.
Dabei geht es m.E. nach gar nicht um Stalin, sondern darum, dass die Sowjetunion (unter seiner Führung, oder besser, der Führung des ZK der KPdSU(B) und des Obersten Sowjets) zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit gezeigt hat, dass der Sozialismus aufgebaut werden kann und aus rückständigsten Ländern blühende Industriestaaten machen kann.
Und das vergessen die Kapitalisten diesem ersten proletarischen Staat und seiner Führung nie und versuchen, aus dem Führer dieses Staates ein Monster zu machen.
Dabei geht es viel weniger um Stalin selbst, mag er vielleicht auch persönliche Fehler gemacht hat, als darum, einen Damm aufzubauen, damit sich die Menschen bloß nicht mit dem Sozialismus beschäftigen und ihn vielleicht attraktiv finden, für den es sich zu kämpfen lohnt. Sie wollen erreichen, das was Gysi schon gesagt hat: "Wenn die Leute Kommunismus hören, denken sie an Stalin, Mauer und Todessstreifen!" (oder so ähnlich)- und da muss man erst mal ankommen gegen diese Denkverbote, die sich die Leute selbst erteilen, dass es vielleicht auch nötig war (in der historischen Situation vor dem 2. Weltkrieg) mit "stählerner Härte" die Industrialisierung, vor allem den Aufbau der Schwerindustrie, voranzutreiben und dabei auch Schädlinge und Saboteure auszumerzen.
Das Sowjetvolk hat es verstanden, jedenfalls zum größten Teil und hat unvergleichliche Erfolge beim sozialistischen Aufbau gehabt.
Wer hat#s kaputt gemacht? Nicht Stalin! Sondern erst die faschistischen Räuberheere der deutschen Wehrmacht, und eigentlich noch viel schlimmer, weil nämlich ideologisch-politisch und wirtschaftlich zusammen, die Revisionisten!
Ruhm und Ehre der sozialistischen Sowjetunion!
Matthias

Re: Ehrendes Gedenken an Genossen Stalin zu seinem 60. Todestag

Abgeschickt von Reinhard am 24.11.2013 18:52
Da kann ich Matthias nur zustimmen. Zum Personenkult: Stalin selber hat sich mehrfach gegen den Kult und die Lobhudeleien um seine Person gewandt. Einer der größten Betreiber dieses Personenkults und einer der größten Lobhudeler war - Chruschtschow!!

Derselbe Cruschtschiw stellt sich dann auf dem XX. Parteitag hin und verdammt den Personenkult um Stalin!

Diese Revisionisten sind gefährlicher als die Bourgoisie, weil sie mit pseudo-marxistischen Phrasen den Marxismus bekämpfen.

Nieder mit dem Revisionismus!

Reinhard
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