Beginn einer Revolution?

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Beginn einer Revolution?

Abgeschickt von sven am 19.02.2012 18:23
Wie sollte ich mich eigentlich,wäre ratsam,auf eine Revolution vorbereiten?Bei aktiven Beginn?Diese wird sicherlich nicht angekündigt,mit Datum/Uhrzeit/Stellplatz u.a..Was sollten einzelne Bürger oder Familien,vor Ausbruch beachten?Auf was sich für eine gewisse Zeit,einstellen.Nicht zu vergessen die unmittelbare Zeit danach!Ich denke da,hauptsächlich, was Ernährung und Energie betrifft.Beides dürfte das wichtigste sein zum leben/überleben.Revolution mit oder ohne Erfolg ist zwar wichtig.Aber doch zweitrangig,was das Leben/Überleben betrifft.Sicher ist keiner wie die
Revolution ausgeht.Oder im zu beachteten Fall,möglich ist dieses auch,wenn
es zu spontanen Chaos kommt.Landesweit.Massenkämpfe/Aufstände-Landesweit,auch ohne Führungen.Siehe Kleinmaßstab!Ohne "Genehmigung von Gewerkschaftsführungen"
werden Streiks durchgeführt.Von heute auf morgen.Verschiedene Besetzungen werden auch schon praktiziert.Die Masse der Bürger hat oder verliert,immer mehr
das Vertrauen von Parteiführungen,Organisationsführungen u.a..Siehe Austritte.
Deshalb die Wahrscheinlichkeit,daß dem Bürger der "Kragen"platzt.Und loslegt.
Wenn er nicht viel weiß?Aber das ist im Kopf schon drinn.Zu verlieren hat er nichts mehr.Die Gefahr eines Chaosausbruches könnte Realität werden.
Was haltet ihr davon?Wie vorbereitet sein?

Re: Beginn einer Revolution?

Abgeschickt von Marius Meier am 20.02.2012 18:25
Ich bin kein Fan von Revolutionen. Wir leben in einer Demokratie und man sollte über eine Wahl zu gewünschten politischen Veränderungen kommen. Wenn eine kleine Gruppe (von mir aus können das auch 10 Mio,. Menschen sein) eine Revolution herbeiführen, hat man ja keine demokratische Mehrheit. Sozialismus oder Kommunismus können aber nur mit einer Mehrheit funktionieren, oder?
Nachteil: Man hat meist keine Mehrheit, was ziemlich frustrierend ist. Auch wenn heute viele dem Kapitalismus negativ gegenüber stehen, erkennen die meisten darin etwas Positives, während bei einem Sozialismus meist nur Negatives gesehen wird.
Vorteil: Über den langsamen, demokratischen Weg ist nicht mit einem Chaos zu rechnen. Es würde langsam, Schritt für Schritt, in die richtige Richtung gehen. Mehr Regulierung da, mehr Regulierung da, vielleicht mal da ne Vergesellschaftung, da etwas mehr Gerechtigkeit. Alles würde kontrolliert ablaufen. Aber wie gesagt: Das kann dauern.

Re: Beginn einer Revolution?

Abgeschickt von Helmut Winkelmann am 25.02.2012 22:02
Für eine erfolgreiche Revolution brauchst du verbündete. Sich mit anderen Gruppen zu verbünden heist aber auch das man nicht alles so durchsetzen kann wie man es selbst gerne hätte, die Bereitschaft zum Kompromiss ist somit Vorraussetzung.

Also, es gibt ja viele Gruppen welche derzeit in Opposition zum jetzigen System stehen, um hier etwas zu erreichen müssen diese vernetzt und miteinander verbündet werden um dann gemeinsam etwas neues entstehen zu lassen. Der Aufbau eines breiten Netzwerks aller Sozial-kritischen und Progressiven Kräfte ist somit die Vorraussetzung. Hier kannst du ansetzen wenn du wirklich etwas erreichen willst.

Der heutige Kapitalismus zeichnet sich durch eine weitgehende Zersplitterung der Politischen Landschaft aus. Waren früher die Machtkonstellationen noch recht Klar Arbeiter vs Konservative und Kapital so haben wir heute eine ungeheure splitterung der Politischen Gruppen. Anonymous, Occupy, Piraten, Ökologie-Bewegung, Anarchisten Bürgerinitiativen für mehr Demokratie oder Grundeinkommen usw. Hier muss eine Vernetzung geschaffen werden, auch wenn das bedeutet deutliche Abweichungen von den eigenen Positionen zuzulassen.

Nur so bekommt man genügend Power um wirklich etwas bewegen zu können. Der Nachteil ist dann allerdings das man es sehr schwer hat sich auf ein gemeinsamer Programm zu einigen. Das muss derzeit die Piratenpartei erfahren, nun mehr als 21.000 Mitglieder (Tendenz stark steigend) aus unterschiedlichen politischen Hintergründen. Sich da auf ein Wirtschaftspolitisches Grundsatzprogramm zu einigen ist nicht leicht. Da man nichts von Oben herab entscheiden kann ohne irgendjemand damit zu verprellen muss eben alles Basisdemokratisch ausdiskutiert werden was oft sehr langwierig und mühsam ist. Solange sich letztendlich alle dem Mehrheitsbeschluss der Basis unterordnen kann der Zusammenhalt gesichert werden. Ob dieser "Großversuch" letztendlich gelingt ist dann natürlich nochmal eine andere Frage.

Aber in den letzten Jahrzehnten hatte das Kapital eben leichtes Spiel da seine Kritiker aufgrund von Zersplitterung nicht in dem Maße Handlungsfähig waren wie es hätte sein sollen.

Re: Beginn einer Revolution?

Abgeschickt von Özgün Kaya am 28.02.2012 18:27
Uns (linksgerichteten) geht es doch darum die Ungerechtigkeit, entstanden durch den Kapitalismus, abzuschaffen und die Gesellschaft und den Einzelnen zu befreien. Das ist unser gemeinsamer Punkt! die einzigen Unterschiede sind die Namen auf unseren Bannern; Da haben die einen Stalin, die anderen Mao, und nochmal andere Trotzki.. Und nur deswegen wird gestritten und wir teilen uns in viel zu viele kleine Gruppen. In unserem Kampf gegen den Kapitalismus jedoch bringt das gar nichts! Es schwächt uns. Es ist lächerlich!

Re: Beginn einer Revolution?

Abgeschickt von Tobi am 29.02.2012 12:20
Auch wenn es nch aussen hin oft den anschein hat als wären nur die Köpfe auf unseren Bannern unterschiedlich so ist das nicht richtig. Es ist gar nicht so einfach eine internationale Revolution vor zu bereiten und um zu setzen. Tatsächlich ist die richtige Strategie und Taktik entscheident, denn die Massen kommen nicht einfach mir nichts dir nichts auf die Idee eine Revolution zu machen wenn es ihnen nur scheiße genug geht. Es spielen eine ganze Latte von faktoren eine Rolle und die revolutionäre Organisation muss richtig auf diese faktoren reagieren, sie vorraussehen, die richtigen Schlüsse daraus ziehen und und die jeweilige Tatktik und ggf. auch die Strategie daran anpassen. dazu erfordert es eine ausgereifte und richtige politische Linie, ein Kampfprogramm und viele wichtige und einschneidende Erfahrungen aus früheeren Kämpfen und Revolutionen. dazu hat jede Organisation andere Voraussetzungen und Grundlagen die aus deren eigener Geschichte rühren. Teilweise haben wir es mit Organisationen zu tun die uns sehr nahe sind und mit denen wir unbedingt zusammenarbeiten müssen, andere haben eine sehr fragwürdige Rolle in der Geschichte gespielt, zum Beipiel haben die Trotzkisten zeitweise sogar mit dem deutschen Geheimdienst während des Hitler- faschismus kollaboriert und allgemein hat diese Strömung eine fast ausschließlich auf Karriere und wenn diese nicht eintritt auf Liquidierung der von ihnen befallenen Partei, ausgerichtete linie (siehe Lucy Redler von der SAV bei der WASG/ Linke in Berlin).Das die MLPD heute die revlutionäre Organisation in Deutschland ist erkennst du an ihrer Praxis, ihrer Kleinarbeit ihrer Verankerung in strategisch wichtigen Monopolbetrieben und das sich ihre Strategie und taktik immer mit den aktuellen Notwendigkeiten im Klassenkampf deckt. Das heißt baert nicht das wir nicht immer bemüht sind eng mit anderen Organisationen zusammen zu arbeiten die aus unterschiedlichsten Gründen eine andere Linie bzw. Strategie und Taktik verfolgen. Aber das kann nicht auf einer prinzipienlosen Vereinigerei erfolgen, denn es hat ja auch einen historischen Grund warum die Arbeiterbewegung so zersplittert ist, das kommt ja nicht aus einem bösen Willen der einzelnen Gruppen.

Re: Beginn einer Revolution?

Abgeschickt von Marius Meier am 29.02.2012 19:52
Ein großes Problem ist, dass ein Großteil der "Arbeiterklasse" hinter dem Kapitalismus und seinen Vorteilen steht. Man schimpft zwar im hier und heute, aber Sozialismus und Kommunismus sind DDR, Sowjetunion, und Nordkorea. Das will niemand haben. Man sollte auch einfach nicht unterschätzen, wie die "Arbeiterklasse" zum Thema Freiheit steht und dass diese Freiheit für viele unvereinbar mit dem Sozialismus ist. Und ja, man fährt wirklich auch darauf ab, dass man beim Kamera- oder Autokauf die Qual der Wahl von bestimmt 10 Autos in der gleichen Preisklasse hat. Und will man 5000€ mehr bezahlen, gibt es wieder 10 Autos mehr, die alle aufgrund des Wettbewerbs besser sind als ein DDR-Auto... Dazu muss man nicht 10 Jahre auf das Auto warten wie in der DDR.

Für was braucht man eine Revolution? Wenn ihr eine Mehrheit habt, wählt ihr doch einfach eine entsprechende Partei, die den Forderungen der Arbeiterklasse entsprechend nachkommt. Was will "das Kapital" dagegen machen? (außer natürlich ins Ausland verschwinden, das ist klar, aber 50% des heutigen Hartz4-Niveaus für jeden, sind bestimmt immer noch möglich)

Re: Beginn einer Revolution?

Abgeschickt von Alexander am 01.03.2012 11:50
@ Marius

"Freheit ohne Sozialismus bedeutet Vetterwirtschaft und Ungerechtigkeit, Sozialismus ohne Freiheit Brutalität und Sklaverei." - Bakunin

Das zeigt eigentlic schon das sich die Begriffe Freiheit und Gerechtigkeit in einer wechselwirkung befinden. nur zusammen geht es.

Zum Punkt mit den Wahlen:

"Revolution ist nicht ein kurzer akt wo mal irgendwas passiert und dann ist alles anders", nicht nur die ökonomischen Verhältnisse müssen sich verändern sonder auch der Mensch mit seinen Einstellungen. (um ein beispiel zu bringen: vor 500 Jahren war es unmöglich für Menschen sich vorzustellen das alle gleich sind und es keinen Gott gibt, aus diesem denken hat sich auch ihr handeln abgeleitet)

Zweitens:
Ich persönlich (und viele hier) lehnen den Parlamentarismus als undemokratisch ab. Ganz nach Schumpeter gesprochen ist Demokratie hier nichts weiter als "Angebot und Nachfrage" in Politikform. Dazu kommt noch das die Abgeordneten keinem imperativen Mandat verpflichtet sind, d.h. nicht ihren wählern, das lobbyisten sehr großen einfluss auf die politische elite haben, das Politik als "Karriere" verstanden wird und ein Politiker möglicherweise sein leben lang nichts anderes macht etc pp.

Was passiert nun wenn Sozialisten(ich hoffe nich die MLPD ;) ) eine Mehrheit erreichen die wirklich relevant ist (das wären über 60% in Bundestag und bundesrat meines wissens um gestaltungen in der eigentumsfrage zu machen) ist möglicherweise folgendes:

- private Kapitalflucht: alle die etwas mehr haben und ihr Vermögen aus ausbeutetung generiert haben werden "fliehen"
- herabstufung der Kreditwürdigkeit durch Rating-Agenturen
- Erhöhung der Energiekosten durch Stromkonzerne
- u.s.w.

Das kling jetzt natürlich weit hergeholt aber schau dir einfach mal das Beispiel Salvator Allende an, der demokratisch gewählte Präsident Chiles. Die CIA putschte ihn dann zum schluss sogar noch einfach aus dem Amt.


Meiner Meinung nach wird dies alles aber eh in einem teils revolutionären teils evolutionären akt ablaufen.
In den Entwicklungsländern werden die Revolutionn zu erst losbrechen, in unterschiedlicher form und mit unterschiedlichen forderungen. (siehe bspw. die Zapatisten in Mexico, die die macht im staat gar nicht haben wollen sondern unterschwellig einen neuen staat im staat aufbauen)

Die Industrienationen werden versuchen ihren einfluss auf diese staaten zu erhalten. entweder durch Paramilitärs(siehe Zapatisten),durch andere staaten die jenen den krieg erklären(Burkina Faso),direkt mit der eigenen armee(Vietnam) oder durch boykotts/embargos.Hier gilt es solidarität zu üben.
Nehmen wir an die neuen kräfte gewinnen den Kampf und etablieren sich. durch ihre möglicherweise autarke politik zum schutz der eigenen rohstoffe und menschen, werden die preise hier zu lande weiter steigen.
Hier stellt sich nun die frage welche wirkung diese entwicklung hat:

a) Protest durch gewalt, forderung einer radikalen veränderung --> Revolution, neuer Staat
b) Protest und foderung nach evolutionärer veränderung --> erstes eingehen auf die Massen aber wohl nicht fundamental
c) kein protest --> dumm doofer konsumismus bis zum erbrechen

(c) ist natürlich etwas polemisch aber den deutschen trau ich alles zu ;)

Re: Beginn einer Revolution?

Abgeschickt von Tobi am 01.03.2012 12:16
@Marius Meier

bevor du die DDR Keule auspackts solltest du wissen das die MLPD aus einer Kritik an der DDR und Sowjetunion entstanden ist und sich deshalb von den tarditionell Moskau orientierten Organisationen getrennt hat. Die MLPD hat stichhaltig nachgewiesen das die Sowjetunion und alle mit ihr verbündeten Länder schon seit den 50er jahren nicht mehr sozialistisch waren. Das gleiche gilt heute für Nordkorea, Cuba oder China. Und ich weiß zwar nicht woher du deine Behauptung hast die Arbeiterklasse stehe hinter dem Kapitalismus. In den letzten jahren gab es einige sehr eindeutige Statistiken genau zu diesem thema. Über 80% in den neuen Ländern und über 70 % in den alten Ländern meinten der Sozialismus wäre eine gute Idee die nur schlecht umgesetzt wäre. Ebenfalls 70 % aller befragten könnten sich vorstellen in einem sozialistischen Land zu leben sofern bestimmte Probleme des ersten sozialistischen Anlaufs gelöst würden. Das deckt sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen bei Gesprächen mit Kollegen hier im Emder Hafen oder bei VW. Viele sind das kapitalistische Chaos Leid und sind sehr offen für den Sozialismus, wenn man klar macht das z.B. ein land wie Nordkorea mit Sozialismus rein gar nichts zu tun hat, ausser das alle fernsehsender es so nennen und man ihnen erklärt wie ein sozialistsiche Land aussieht und welche errungenschaften der Sozialismus verwirklicht. Lediglich ein roter Stern auf der landesfahne macht eben noch keinen Sozialismus! Und zu deinen Wahlen. Vllt. kennst du ja den Satz: "Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten!" das trifft es recht gut. Solange du mit einer Politik im Rahmen des herrschenden Systems bleibst kannst du alle möglichen politischen ideen ausscheiden und du hast gute Chancen eine breite öffentlichkeit zu erreichen. jede noch so kleine Pisspartei hat irgendwann mal ihren Stuhl bei Anne Will, ausser die bist nicht systemkonform. Und selbst wenn eine Partei wie die MLPD einmal im Bundestag sitzen würde, die entgültige Macht liegt in Händen des alleinherrschenden Finanzkapitals. der STaat ist letzten Endes nur ausführendes Organ der Monopolherrschaft und dieses Organ muss erstmal gestürzt werden, vorher ist eine Politik im Sinne der Arbeiterklasse unmöglich. Deshalb ist eine Revolution unbedingt nötig!

Re: Beginn einer Revolution?

Abgeschickt von Stefan am 01.03.2012 13:35
Die KOMAK/ML hat 2005 mal " Thesen über den Weg zur proletarischen Revolution und den Sozialismus in Österreich" geschrieben.


" .....


31. Die Kommunistische Partei muss zum richtigen Zeitpunkt mit dem Aufbau proletarischer Milizen beginnen, in einer Zeit wo der bürgerliche Staatsapparat wegen des großen Zulaufs der entschlossensten Kräfte des Proletariats diese Einheiten nicht mehr zerschlagen kann.

32. Die Kommunistische Partei muss gestützt auf den grundlegenden Plan zur Durchführung der Revolution beim Heranreifen einer revolutionären Krise unverzüglich einen konkreten und aktuellen Plan zur Konzentration ihrer Kräfte an den entscheidenden Stellen ausarbeiten: in Arbeiter/innenvierteln, aber auch an Orten, wo die Bourgeoisie ihre militärischen, politischen und ökonomischen Hauptkräfte konzentriert hat (z.B. Kasernen, Transport- und Kommunikationsmittel, Regierungsgebäude, Banken,…).

33. Die Initialisierung des bewaffneten Kampfes muss etwa zeitgleich in mehreren städtischen Gebieten erfolgen und rasch in einen landesweiten bewaffneten Kampf übergeführt werden. Massenaufstände in den Städten müssen zur Errichtung der revolutionär-demokratischen Arbeiter/innenmacht auf möglichst großem Gebiet führen, anschließend nimmt der revolutionäre Krieg die Form eines Bürgerkriegs zur kompletten Zerschlagung der konterrevolutionären militärischen Verbände der alten herrschenden Klasse an. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die revolutionären Kräfte die Initiative nicht aus der Hand geben.

34. Besondere Aufmerksamkeit muss in einer revolutionären Situation dem Aufbau von Arbeiter/innenräten als proletarisch-demokratische Aufstandsorgane gewidmet werden, die entschlossen und auf bewaffnete Einheiten gestützt immer größere Bereiche der Staatsgewalt übernehmen und schließlich im revolutionären Aufstand die ganze Staatsmacht übernehmen und die Herrschaft der Arbeiter/innenklasse ausüben werden.

35. Zur Vorbereitung und Einleitung des bewaffneten Aufstands muss die Kommunistische Partei rechtzeitig die Orientierung auf einen landesweiten, revolutionären Generalstreik in der Arbeiter/innenklasse verankern und dafür Vorkehrungen treffen.

........"

http://komakml.wordpress.com/der-weg-zum-kommunismus/

Aber in Österreich ist nichtmal im Ansatz eine revolutionäre Situation.

1919 vielleicht, nach dem Motto wir schlagen eine Brücke zwischen Rätebayern und Räteungarn. Eigentlich vergessen, dass 1200 Österreicher nach Räteungarn gegangen sind und dort gekämpft haben.


" ... Geschlossener Übertritt der FRSI zur KPÖ. 1.200 Freiwillige nach Ungarn zur Unterstützung der Räterepublik. Die KPÖ erreicht 5 Prozent bei der Wahl zum Arbeiterrat. Putschvorwurf an die KPÖ nach Polizeiüberfall auf Arbeitslosendemonstration. Leo Rothziegel fällt in Ungarn. Vierköpfiges Direktorium unter Leitung von Ernst Bettelheim übernimmt KPÖ-Führung. Verhaftung von 130 Kommunisten bei Protestdemonstration gegen die Volkswehr-Reduktion und Polizeimassaker gegen 10.000 kommunistische Demonstranten in der Hörlgasse mit 17 Toten und 84 Schwerverletzten mit Vorwurf des "kommunistischen Putschversuches". ....."

http://members.muerznet.at/kpoe/chronik.htm




Re: Beginn einer Revolution?

Abgeschickt von Werner Hoffmann am 15.03.2012 22:11
Es gibt eine Film-/Fernsehstudie über die Eroberung des Westens durch die sozialistischen Staaten mit Bezug auf die Ereignisse 1989/1990. Was wäre, wenn ... ?

http://www.youtube.com/watch?v=IpodgUrmXjE&feature=related

Diese Filmstudie beschreibt realistisch den Einmarsch der Armee der damaligen Sowjetunion sowie DDR-Truppen über die Ostsee nach Schleswig-Holstein. Es kommt auch zum Einsatz von Atomwaffen seitens der Russen. Der kapitalistische Westen wird mit Gewalt besiegt. Es ist ja dank Gorbatschow ganz gekommen, wir haben Frieden, Internet und Globalisierung. Die Gefahr geht heute eher vom Nahen Osten aus.

Re: Beginn einer Revolution?

Abgeschickt von willi am 18.03.2012 21:38



Hallo Werner Hoffmann,

Ihre Zeilen zur Bildung in der BRD kann ich ja noch (fast) unterstützen.

Nun habe ich mir auf Ihren Vorschlag hin-diesen Film (über die Eroberung des
Westens durch die sozial.Staaten angesehen.
Sollten Sie zu diesen Film stehen und von der Wahrheit u. dessen Aussage
überzeugt sein,bin ich doch sehr enttäuscht von Ihnen.
Es ist ein gut gemachter Propagandafilm mit Unwahrheiten und Lügen über die
DDR und sowjetische Verteidigungssztrategie!

Es gibt ein sehr gutes Lied:"Meinst Du die Russen wollen Krieg?"
Nur mal nebenbei,es gab nie den Befehl an die in der DDR stationierten Truppen
der Roten Armee Stellung zu beziehen,um die Ordnung in der DDR wieder herzu-
stellen.Desgleichen gab es keinen Befehl an die NVA und die Kampfgruppen der
Arbeiterklasse -das währe politisch und militärisch widersinnig gewesen!
Im Gegenteil!genauso gab es für die Sicherheitskräfte in Leipzig keinen
Schießbefehl!
Nicht ein Soldat der Roten Armee,der NVA ist aus den Kasernen ausgerückt.Es sei
zur Fahnenflucht.
Ich verzichte hier auf eine Aufzählung der NATOMANÖVER (mit BW)im Raum Lübeck
und anderswo an der Grenze zwischen beiden Weltsystemen.
Genügend Provokationen vom WESTEN gab es genug um einen 3. Weltkrieg
auszulösen.Sollten Sie es bis heute nicht gehört oder begriffen
haben,die NVA war eine Armee des Volkes und das war Verpflichtung die Errun-
schaften der DDR zu verteidigen.Aber nie einen Angriffskrieg gegen andere
Staaten und Völker führen.
Mit der ROTEN Arme stand sie 40 Jahre für die Sicherung des Weltfriedens.

Dieser Film ist also nichts weiter als Hetze gegen eine friedliche Welt aller
Völker.Ein Vernebeln der Gehirne,die Menschen reif und Willens machen für die
Wirtschaftsbosse,großen Konzernen,Banken -für Rohstoffe,Absatzmärkte einer
globalen neuen WELTORDNUNG -Unterdrückung und Ausbeutung in den Krieg zu
ziehen.Genügend beispiele nach 1945 und 1990 gibt es ja dafür.
Und-GROßEUTSCHLAND ist überall dabei.Nun haben wir einen Bundespräsidenten,
der für den Eisatz deutscher Soldaten in Afghanistan seine Stimme gibt.

Einen Wendehals,wie es ihn größer nicht gibt!Ein Inquisator erster Klasse.
Er hat nur einen Fehler.....er hat sich vergessen!
Er hat vergessen sein eigener Inquisator zu sein.



Was wäre wenn......die Rote Armee bis zum Antlantik marschiert wäre...
Nur um das zu verhindern wurde die zweite Front von den Aleierten er-
öffnet.
Was wäre wenn.....Deutschland,so wie Stalin es wollte nie geteilt,neutral
ohne Militär........
Was wäre wenn.....ADENAUER kein Kommunistefeind gewesen wär...
Ein Kurt Schumacher (SPD) die westdeutsche AK nicht verraten hätte...
Was wäre wenn im Nachkriegsdeutschland freie Wahlen statt gefunden (so wie es
die KPD wollte)hätten...................

Warum verlassen die US-Truppen(so wie es vereinbart ist)nicht Deutschland???
Wann bekommt Deutschland einen Friedensvertrag,wird wieder ein selbständiger
freier mit Selbstbestimmung des Volkes Staat???????

So aber...ein Gespenst geht um....das Gespenst des Kapitalismus!
So aber....ist der Schoß fruchtbar noch!Und gewollt durch die Besatzunsmacht
USA!Der deutschen Wirtschaft und Politik.
So aber geht die Menschheit in eine furchtbare Zukunft.......
Deutschland ein Wintermärchen...............wie aktuell!!!
Zum Abschluß:Ein vereintes Deutschland (erst Recht mit diesen Präsidenten)
suche ich noch immer vergebens.

venceremos

willi

.
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Literaturtipps

Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?

Katastrophenalarm! Immer mehr lokale und regionale ökologische Katastrophen drangsalieren die Menschheit. Sie kennzeichnen einen Prozess des beschleunigten Umschlags der Umweltkrise in eine globale Umweltkatastrophe.

Weil ihre Hauptursachen in der kapitalistischen Profitwirtschaft liegen, erfordert die Umweltfrage heute einen gesellschaftsverändernden Kampf. Dazu brauchen wir eine neue Umweltbewegung, die einen klaren Trennungsstrich gegen den imperialistischen Ökologismus zieht, sich organisiert, kämpferisch, zielstrebig und weltumspannend gegen die mutwillige Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen durch die Herrschenden Front macht.

So ist das Buch ausdrücklich eine Streitschrift, die sich in die Strategiedebatte um die Lösung der Umweltfrage einmischt und unmissverständlich positioniert.

 

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