Ist Sozialismus/Planwirtschaft überhaupt "noch" möglich ?
Hallo
Der Sozialismus ist in seinen Grundzügen eine Idee des 19 Jahrhunderts. Damals war die Wirtschaft jedoch wesentlich weniger komplex als heute, Begrbau, Landwirtschaft und Schwerindustrie. Es wäre kein Problem gewesen das zentral zu planen.
Aber wie sieht es heute aus, in der Hyperkomplexen Wissensgesellschaft welche sich in immer mehr Bereiche aufgliedert welche immer mehr Fachwissen usw erfordern und die ökonomischen beziehungen immer komplexer werden. Lässt sich die moderne Wirtschaft denn überhaupt noch zentrall zusammenfassen und Planen oder würde dies nicht viel eher zu einer Überforderung und damit Bildung einer ineffizienten Bürrokratie führen ?
Muss im Sozialismus wirklich alles einer Zentralen Planung unterliegen ? Projeke wie Wikipedia, Linux usw entwickeln sich ja gerade so gut weil sie weder einer Staatlichen noch einer Profitorientierten Planung unterworfen sind.
Oder anderes Beispiel, hätten in einer Planwirtschaft inovative Projekte wie Suchmaschienen oder Soziale Netzwerke überhaupt eine Chance gehabt ? Hätte ja durchaus sein können das die Kader welche sich über die Jahrzehnte in die hohen Positionen in Politik und Bürrokratie hochgearbeitet haben der Meinung wären das man sowas ohnehin nicht braucht und folglich auch nicht in die Entwicklung investieren muss. Sieht man ja schon an unseren jetzigen Politikern und beamten, die Generation 50+ welche meist die Führungspositionen besetzt hat es eben nicht so mit technischen Innovationen sondern ist eher Technisch/konservativ.
Von daher die Frage, lassen sich Inovationen und technischer Fortschritt überhaupt planen oder sollte man da nicht besser die Leute die Ideen haben einfach mal machen lassen um dann zu sehen was dabei heraus kommt ? Setzt dann aber irgendeine Form der Finanzierung unabhängig vom Staat oder Plan vorraus da man das wo man noch nicht weis was dabei herauskommt wohl kaum planen kann.
Wie umfassend darf eine Sozialistische Planwirtschaft sein ? Wie viele Freiräume muss sie bieten um nicht die Innovation abzuwürgen ?
Der Sozialismus ist in seinen Grundzügen eine Idee des 19 Jahrhunderts. Damals war die Wirtschaft jedoch wesentlich weniger komplex als heute, Begrbau, Landwirtschaft und Schwerindustrie. Es wäre kein Problem gewesen das zentral zu planen.
Aber wie sieht es heute aus, in der Hyperkomplexen Wissensgesellschaft welche sich in immer mehr Bereiche aufgliedert welche immer mehr Fachwissen usw erfordern und die ökonomischen beziehungen immer komplexer werden. Lässt sich die moderne Wirtschaft denn überhaupt noch zentrall zusammenfassen und Planen oder würde dies nicht viel eher zu einer Überforderung und damit Bildung einer ineffizienten Bürrokratie führen ?
Muss im Sozialismus wirklich alles einer Zentralen Planung unterliegen ? Projeke wie Wikipedia, Linux usw entwickeln sich ja gerade so gut weil sie weder einer Staatlichen noch einer Profitorientierten Planung unterworfen sind.
Oder anderes Beispiel, hätten in einer Planwirtschaft inovative Projekte wie Suchmaschienen oder Soziale Netzwerke überhaupt eine Chance gehabt ? Hätte ja durchaus sein können das die Kader welche sich über die Jahrzehnte in die hohen Positionen in Politik und Bürrokratie hochgearbeitet haben der Meinung wären das man sowas ohnehin nicht braucht und folglich auch nicht in die Entwicklung investieren muss. Sieht man ja schon an unseren jetzigen Politikern und beamten, die Generation 50+ welche meist die Führungspositionen besetzt hat es eben nicht so mit technischen Innovationen sondern ist eher Technisch/konservativ.
Von daher die Frage, lassen sich Inovationen und technischer Fortschritt überhaupt planen oder sollte man da nicht besser die Leute die Ideen haben einfach mal machen lassen um dann zu sehen was dabei heraus kommt ? Setzt dann aber irgendeine Form der Finanzierung unabhängig vom Staat oder Plan vorraus da man das wo man noch nicht weis was dabei herauskommt wohl kaum planen kann.
Wie umfassend darf eine Sozialistische Planwirtschaft sein ? Wie viele Freiräume muss sie bieten um nicht die Innovation abzuwürgen ?
Die irtschaft ist ehuet schon geplant, jeder Konzern plant was er in welcher Menge und in welchem zeitraum produzieren will.Nur ist diese Planung nicht an den Bedürfnissen der Menschen sondern am Profit orientiert. Außerdem plant jeder Konzern so als gäbe es nur ihn allein d.h VW plant so als wäre er der einzige Autokonzern auf der Welt (Natürlichkalkuliert er auch mit fehlenden Märkten usw.). Das heißt wir haben heute sogar eine viel bessere Grundlage eine sozialistsiche Planwirtschaft durch zu setzen, wenn wir sie von der Profitorientierung befreien bzw. die Private Aneignung des Profits nicht mehr möglich ist. Damit ist es natürlich längts nicht getan aber um kurz deine Frage zu klären reicht diese Ausführung.
Linux ist nett aber Wikipedia ist das mit Abstand undemokratischte Medium das sich im Netz finden lässt. Ich weise immer wieder darauf hin da sman Systeme die virtuell funktionieren nicht 1 zu 1 auf die reale Gesellschaft anwenden kann.
Linux ist nett aber Wikipedia ist das mit Abstand undemokratischte Medium das sich im Netz finden lässt. Ich weise immer wieder darauf hin da sman Systeme die virtuell funktionieren nicht 1 zu 1 auf die reale Gesellschaft anwenden kann.
Eine zweifelsfrei gerechte Organisation der Bedürfnisse und ... ist absolut OHNE Steuern und Zinsen zahlen, OHNE "Sozial"-Versicherungen, OHNE Wirtschaft von manipulativ-schwankender "Werte", OHNE irrationalem Zeit-/Leistungsdruck zu einer Karriere von Kindesbeinen, usw., aber vor allem OHNE "freiheitlichen" Wettbewerb und OHNE DEMEND-sprechende Regierungen wirklich-wahrhaftig demokratisch machbar - die einzig wirkliche / menschenwürdige Innovation daran wäre, daß der geistige Stillstand und das "Individualbewußtsein" seit der "Vertreibung aus dem Paradies" (erster und bisher einzige GEISTIGE Evolutionssprung) beendet wäre, und wir in den Möglichkeiten eines geistig-heilenden Selbst- und Massenbewußtseins den Stumpfsinn unseres "Zusammenlebens" überwinden.
Wenn die blödsinnige Frage "Wer soll das bezahlen?" keine Macht mehr über eine systematisch-gebildete Suppenkaspermentalität hat, dann macht Mensch einfach wozu er fähig ist!?
Wenn die blödsinnige Frage "Wer soll das bezahlen?" keine Macht mehr über eine systematisch-gebildete Suppenkaspermentalität hat, dann macht Mensch einfach wozu er fähig ist!?
Die Frage nach der Planbarkeit eines hochkomplexen Wirtschaftssystems im internationalen Maßstab finde ich absolut berechtigt. Würden die Marxisten-Leninisten darauf keine Antwort finden, so wäre die sozialistische Perspektive in Frage zu stellen.
Der "Fragende" (wer immer das auch sei) scheint jemand zu sein, der sich sehr gerne mit seinem Computer und diesbezüglichen Netzwerken beschäftigt. Das ist gut. Solche Leute brauchen wir.
Die Antwort auf die Frage des "Fragenden" wurde bereits Anfang der 1970er Jahre gegeben.
Allerdings nicht von einem Kommunisten, sondern Konzernleiter und späteren Managementberater. STAFFORD BEER
Auf der Grundlage dessen was bereits 1924 ein amerikanischer Mathematiker -NORBERT WIENER- erarbeitete, der DEN Begriff prägte, welcher auch dem "Fragenden" geläufig sein sollte. CYBER NETIK. (Stammt aus dem griechischen -Kybernaut- und bedeutet Steuermann) Wiener befasste sich insbeondere mit der Steuerung und Lenkung von komplexen Prozessen.
Ohne seine Vorarbeit wäre heute die moderne Luft- und Raumfahrt nicht möglich.
Stafford Beer und Ron Ashby etc machten aus der Vorarbeit von Wiener dann die Wissenschaft der Kybernetik, dessen Ergebnis dann Systhemtheorie, Spieltheorie, Steuerungs- und Regelungstechnik usw. und letztlich auch der moderne Computer und ensprechende Begriffe wie Vernetzung, Cyber-sowieso in aller Munde kamen.
Stafford Beer hat seine Erkenntnisse aus der Kybernetik dann bereits 1972 auf Einladung von SALVADOR ALLENDE in Chile angewendet.
!!!!! Ein System der Planung und Steuerung der Produktion des ganzen Landes, indem er alle großen Betriebe mit einem in einer ZENTRALE befindlichen Raum vernetzte mit Hilfe von Fernschreibern. Täglich gingen von den Betrieben dort Berichte ein und wurden dann von einer Gruppe verschiedener Fachleute ausgewertet. Die Betrieb bekamen dann entsprechende Order zurück. (mit Suchmaschine unter Viable System Model oder Cybersynth oder einfach Beer und Chile zu finden)
Man bedenke Fernschreiber ! Heute unter Verwendung von Hochleistungsrechnern wäre das um ein vielfaches einfacher und Leistungsfähiger. Jegliche Produktion und Distribution wäre damit beherrschbar und Planbar.
Im übrigen zeigen die Berichte und Erfahrungen der sozialistische Länder und insbesondere die Kulturrevolution in China, wie sehr INNOVATION von Seiten der Kommunisten vorangetrieben wurde.
Wer heute hochkomplexe Prozesse beherrschen will kommt letztlich um die materialistische Dialektik nicht herum.
Soweit erstmal
Beste Grüße
Jens-Uwe
Der "Fragende" (wer immer das auch sei) scheint jemand zu sein, der sich sehr gerne mit seinem Computer und diesbezüglichen Netzwerken beschäftigt. Das ist gut. Solche Leute brauchen wir.
Die Antwort auf die Frage des "Fragenden" wurde bereits Anfang der 1970er Jahre gegeben.
Allerdings nicht von einem Kommunisten, sondern Konzernleiter und späteren Managementberater. STAFFORD BEER
Auf der Grundlage dessen was bereits 1924 ein amerikanischer Mathematiker -NORBERT WIENER- erarbeitete, der DEN Begriff prägte, welcher auch dem "Fragenden" geläufig sein sollte. CYBER NETIK. (Stammt aus dem griechischen -Kybernaut- und bedeutet Steuermann) Wiener befasste sich insbeondere mit der Steuerung und Lenkung von komplexen Prozessen.
Ohne seine Vorarbeit wäre heute die moderne Luft- und Raumfahrt nicht möglich.
Stafford Beer und Ron Ashby etc machten aus der Vorarbeit von Wiener dann die Wissenschaft der Kybernetik, dessen Ergebnis dann Systhemtheorie, Spieltheorie, Steuerungs- und Regelungstechnik usw. und letztlich auch der moderne Computer und ensprechende Begriffe wie Vernetzung, Cyber-sowieso in aller Munde kamen.
Stafford Beer hat seine Erkenntnisse aus der Kybernetik dann bereits 1972 auf Einladung von SALVADOR ALLENDE in Chile angewendet.
!!!!! Ein System der Planung und Steuerung der Produktion des ganzen Landes, indem er alle großen Betriebe mit einem in einer ZENTRALE befindlichen Raum vernetzte mit Hilfe von Fernschreibern. Täglich gingen von den Betrieben dort Berichte ein und wurden dann von einer Gruppe verschiedener Fachleute ausgewertet. Die Betrieb bekamen dann entsprechende Order zurück. (mit Suchmaschine unter Viable System Model oder Cybersynth oder einfach Beer und Chile zu finden)
Man bedenke Fernschreiber ! Heute unter Verwendung von Hochleistungsrechnern wäre das um ein vielfaches einfacher und Leistungsfähiger. Jegliche Produktion und Distribution wäre damit beherrschbar und Planbar.
Im übrigen zeigen die Berichte und Erfahrungen der sozialistische Länder und insbesondere die Kulturrevolution in China, wie sehr INNOVATION von Seiten der Kommunisten vorangetrieben wurde.
Wer heute hochkomplexe Prozesse beherrschen will kommt letztlich um die materialistische Dialektik nicht herum.
Soweit erstmal
Beste Grüße
Jens-Uwe
Im echten Sozialismus muss es keine zentrale Planwirtschaft geben, es wird praktisch umgesetzt, was dem Willen der Mehrheit entspricht. An erster Stelle steht die Menschenwürde, die Menschenrechte in der praktischen Umsetzung. Dazu gehören zunächst einmal eine menschenwürdige Existenzsicherung für jedermann: Preisgünstiges Wohnen, Essen Schlafen - niemand sollte hungern müssen oder als Obdachloser auf der Strasse sitzen und betteln. Das Gesundheitssystem, die Krankenversorgung, die Pflege alter und gebrechlicher Menschen, das Schulsystem, die Betreuung von Kleinkindern hat Vorrang. Sinnlose Überschußproduktion aus Profitgier, die nur auf Kosten der Umwelt geht, wird es nicht geben. Es wird auch nicht zugelassen, dass sich private Haushalte bis "über beide Ohren" völlig verschulden, weil man aufgrund der kleinbürgerlichen Denkweise zu sehr auf den Konsum als Staussymbol fixiert ist und den Menschen nicht mehr berücksichtigt (vgl. Haben oder Sein ? - von Erich Fromm). Im Kapitalismus zählt nur: Haste was, biste was, haste in Deinem Leben was erreicht ? Haus, Auto, Boot - der Mensch ist aber nichts wert, denn nur die Aktivposten zählen.
Die Planung kann dezentral und zentral funktionieren. Vor Ort können die Kommunen entscheiden, wie sie ihre Umwelt gestalten möchten. Es kann effizient und flüssig erfolgen. Die Menschen vor Ort entscheiden über ihr menschenwürdiges Leben in einer menschenwürdigen Umwelt hinsichtlich Wohnen, Arbeiten, Leben. Alle sind für einen da und einer für alle. Man hilft sich gegenseitig. Das Zusammenleben ist nicht von sozialer Kälte und Egozentrismus geprägt wie es für die kleinmbürgerliche Denkweise charakteristisch ist.
Man könnte einwenden, dass der Mensch "zu schlecht" ist, um diesen Sozialismus praktisch umsetzen zu können, weil HAbgier, Profitgier, Profilierungssucht usw. dem entgegen stehen. Es kommt aber auch darauf an, welche "Werte" man den Heranwachsenen von Anfang an vermittelt. Das fängt schon im Kondergarten an. Heutzutage lernt man: Biste was ? Zeig´man Dein Handy ? Hast Du wenigstens ein teures Handy ? Welches Auto fahrt ihr ? Die Kinder werden heutzutage immer noch stark materialistisch konsumorientiert geprägt und fixiert. Das Sozialverhalten, die Rücksichtnahme auf Schwächere, die gegenseitige Hilfsbereitschaft spielt keine Rolle im Ellenbogendenken der Heranwachsenden.
Die Planung kann dezentral und zentral funktionieren. Vor Ort können die Kommunen entscheiden, wie sie ihre Umwelt gestalten möchten. Es kann effizient und flüssig erfolgen. Die Menschen vor Ort entscheiden über ihr menschenwürdiges Leben in einer menschenwürdigen Umwelt hinsichtlich Wohnen, Arbeiten, Leben. Alle sind für einen da und einer für alle. Man hilft sich gegenseitig. Das Zusammenleben ist nicht von sozialer Kälte und Egozentrismus geprägt wie es für die kleinmbürgerliche Denkweise charakteristisch ist.
Man könnte einwenden, dass der Mensch "zu schlecht" ist, um diesen Sozialismus praktisch umsetzen zu können, weil HAbgier, Profitgier, Profilierungssucht usw. dem entgegen stehen. Es kommt aber auch darauf an, welche "Werte" man den Heranwachsenen von Anfang an vermittelt. Das fängt schon im Kondergarten an. Heutzutage lernt man: Biste was ? Zeig´man Dein Handy ? Hast Du wenigstens ein teures Handy ? Welches Auto fahrt ihr ? Die Kinder werden heutzutage immer noch stark materialistisch konsumorientiert geprägt und fixiert. Das Sozialverhalten, die Rücksichtnahme auf Schwächere, die gegenseitige Hilfsbereitschaft spielt keine Rolle im Ellenbogendenken der Heranwachsenden.
Werner: "... Preisgünstiges Wohnen, Essen Schlafen ..."
- welch eine Ausgeburt von krankhaft-erdachtem Quatsch für MENSCHENRECHTE zu bezahlen, es sei denn dahinter steht wieder ein erpresserisches und wettbewerbsbedingtes System der zeitgeistlich-reformistischen Hierarchie von und zu materialistischer "Absicherung", und sei es nur im Rahmen einer "Übergangs-Programmatik"!?
Nahrung (Grundnahrungsmittel), Wohnen (echte Sozialwohnungen) und Gesundheit (absolut menschenwürdige Behandlung unabhängig von Alter und Ansehen), müssen die von Leistung befreite Basis eines unkorrumpierbaren MENSCHENRECHTS sein - wer mehr als das will, der wird dazu garantiert die gerecht-entlohnten Möglichkeiten nach freier Wahl haben.
Wenn GRUNDSÄTZLICH alles allen gehört, kann PRINZIPIELL alles ..., weil "Wer soll das bezahlen?" und "Arbeit macht frei" keine Macht mehr hat!!!
Werner: "Man könnte einwenden, dass der Mensch "zu schlecht" ist, um diesen Sozialismus praktisch umsetzen zu können, weil HAbgier, Profitgier, Profilierungssucht usw. dem entgegen stehen."
- befrei dich endlich von den Komplexen der systematischen Ausbeutung und systemrationalen Unterdrückung, denn dein Satz ist nur eine andere provokante Version des systemrational-kapitulativen Zynismus von: "wenn keiner mehr arbeiten braucht, dann ..."
Ich behaupte: in einer wirklich-wahrhaftigen Gesellschaft, wo Mensch schon belohnt wird wenn er sich in seiner schulischen Laufbahn FÜR DIE GEMEINSCHAFT über das Maß der Grundbildung hinaus bildet, wird Mensch erst richtig anfangen seine vom Wettbewerb befreiten Potenziale zu entwickeln.
- welch eine Ausgeburt von krankhaft-erdachtem Quatsch für MENSCHENRECHTE zu bezahlen, es sei denn dahinter steht wieder ein erpresserisches und wettbewerbsbedingtes System der zeitgeistlich-reformistischen Hierarchie von und zu materialistischer "Absicherung", und sei es nur im Rahmen einer "Übergangs-Programmatik"!?
Nahrung (Grundnahrungsmittel), Wohnen (echte Sozialwohnungen) und Gesundheit (absolut menschenwürdige Behandlung unabhängig von Alter und Ansehen), müssen die von Leistung befreite Basis eines unkorrumpierbaren MENSCHENRECHTS sein - wer mehr als das will, der wird dazu garantiert die gerecht-entlohnten Möglichkeiten nach freier Wahl haben.
Wenn GRUNDSÄTZLICH alles allen gehört, kann PRINZIPIELL alles ..., weil "Wer soll das bezahlen?" und "Arbeit macht frei" keine Macht mehr hat!!!
Werner: "Man könnte einwenden, dass der Mensch "zu schlecht" ist, um diesen Sozialismus praktisch umsetzen zu können, weil HAbgier, Profitgier, Profilierungssucht usw. dem entgegen stehen."
- befrei dich endlich von den Komplexen der systematischen Ausbeutung und systemrationalen Unterdrückung, denn dein Satz ist nur eine andere provokante Version des systemrational-kapitulativen Zynismus von: "wenn keiner mehr arbeiten braucht, dann ..."
Ich behaupte: in einer wirklich-wahrhaftigen Gesellschaft, wo Mensch schon belohnt wird wenn er sich in seiner schulischen Laufbahn FÜR DIE GEMEINSCHAFT über das Maß der Grundbildung hinaus bildet, wird Mensch erst richtig anfangen seine vom Wettbewerb befreiten Potenziale zu entwickeln.
„Wir wollen nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern in der Kritik der alten die neue finden.“ (Karl Marx)
Ohne richtige Kapitalismuskritik kann es keine gescheiten Schlüsse auf eine "neue Welt" geben.
Wer sich also die Kapitalismuskritik "sparen" will, landet bei dieser Mumpitz Debatte über geht - geht nicht- geht doch!....
Wer einen Begriff von richtiger Kapitalismuskritik hat, für den stellen sich diese Fragen nicht (mehr!).
Was soll es bringen, Leuten, die kein Interesse an Kapitalismuskritik haben, von der bloßen Möglichkeit einer Planwirtschaft zu überzeugen; als wenn das genau das wäre, was sie noch wissen müßten, um Kommunisten zu sein/werden.
Vergeudete Zeit. Man sollte nicht wie ein hungriger Hund nach jedem Brocken greifen, den irgendwer hier hinwirft!
Ohne richtige Kapitalismuskritik kann es keine gescheiten Schlüsse auf eine "neue Welt" geben.
Wer sich also die Kapitalismuskritik "sparen" will, landet bei dieser Mumpitz Debatte über geht - geht nicht- geht doch!....
Wer einen Begriff von richtiger Kapitalismuskritik hat, für den stellen sich diese Fragen nicht (mehr!).
Was soll es bringen, Leuten, die kein Interesse an Kapitalismuskritik haben, von der bloßen Möglichkeit einer Planwirtschaft zu überzeugen; als wenn das genau das wäre, was sie noch wissen müßten, um Kommunisten zu sein/werden.
Vergeudete Zeit. Man sollte nicht wie ein hungriger Hund nach jedem Brocken greifen, den irgendwer hier hinwirft!
Dieser Übergang vollzieht sich aber in verschiedenen Etappen und Sprüngen. Reste der alten Gesellschaftsordnung sind noch lang im Denken, Fühlen und Handeln der Menschen spürbar und bedürfen der Aufarbeitung. Das heißt, die Widersprüche darüber müssen zur vollen Entfaltung gebracht werden, damit die Menschen sich aktiv mit der Gestaltung ihres "Seins" beschäftigen. Deshalb ist auch die Diktatur der Arbeitenden und Schaffenden in Form des sozialistischen Staates von Nöten, um eine breitest mögliche demokratische Streitkultur zu entfalten, damit die wissenschaftlichen und fortschrittlichen Anschauungen über die Entwicklung der Gesellschaft zum Tragen kommen. Ohne eine zentrale Planung wird man wohl das Chaos für eine Zeit schon im Griff halten müssen, um nicht im Anarchismus zu versinken. Denn eine neue Welt entsteht nicht von heute auf morgen und in der Einbildung. Entscheiden über das Tempo und den Vorwärtsgang zur entwickelten sozialistischen und später der kommunistischen Gesellschaft werden die Menschen als Produktivkräfte in den sich entwickelnden sozialistischen Produktionsverhältnissen und in wieweit sie das alte überlebte System abschütteln. Entscheiden wird die Frage: Wer, wen?
@ Werner
Ganz einfache Frage:
Warum charakterisierst du soziale kälte und egozentrismus als kleinbürgerlich und -so vermute ich- das gegenteil dann als "proleterarische denkweise"?
Ich versteh diese kategorisierung nicht..
hoffe du kannst sie mir erklären.
Ganz einfache Frage:
Warum charakterisierst du soziale kälte und egozentrismus als kleinbürgerlich und -so vermute ich- das gegenteil dann als "proleterarische denkweise"?
Ich versteh diese kategorisierung nicht..
hoffe du kannst sie mir erklären.
Soziale Kälte korreliert mit dem Kapitalismus. Ich hatte Verwandte in einem kleinen Dorf in Brandenburg zur DDR-Zeit, gut das DDR-System ist zu kritisieren, keine Frage. Aber in dem Dorf hatten alle nichts und "saßen alle im selben Boot", sie hielten zusammen "wie Pech und Schwefel". Nach der Wende hörte dies auf. Zunächst standen teure auf Pump finanzierte Wets-Autos vor den teilweise heruntergekommen Häusern auf den beschädigten, bie reparierten Dorfwegen. Dann ging das los mit dem Höuserbauen auf Pump mit Bankenfinanzierung, der materielle Neid setze ein, die Mißgunst: Hat der NAchbar etwa ein besseres Auto, ein schöneres Haus. Braucht man nicht ein Haus, ein Auto, ein Boot und viel, sehr viel Geld, damit man was erreicht hat in seinem Leben. Die neue Denkweise ging sofort auf Kosten des sozialen Miteinanders. Und man sieht das heute auch in den Großstädten, wenn da ein Obdachloser in der U-Bahn totgetreten wird, schauen alle weg.
Im Kapitalismus wird alles verkauft, egal was. Nur der Umsatz zählt nach dem Motto: "Mache Geld, mache mehr Geld !" Ob das, was verkauft wird, wirklich den Bedürfnissen der Menschen entspricht, bezweifle ich. Ein Beispiel ist Mediamarkt mit seinem neuen Online-Verkauf. Denen ist es egal, ob eine 90jährige alleinstehende Frau ein hochmodernes Handy und einen höchstleistungsfähigen braucht oder nicht braucht, hauptsache, die Ware wird verkauft. Die Verkäuder stehen unter immensen Verkaufsdruck. Bienenfleissig müssen sie die Ware mit allerlei psychologischen Tricks und Manipulationen "an den Mann bringen". Bei amazon.de gibt es beispielsweise die CLICK1-Funktion. Nur mit einem einfache Mausklick hat man eine ausgesuchte Ware gekauft und ruckzuck, hat man sich überkauft und dank der amazon.de - Kreditkarte hoch verschuldet. Nirgendwo wird soviel verdient wie im Verkauf, heisst es. Warum aber sollte man überhaupt soviel verdienen, weshalb, aus welchem Grunde. Braucht man 12 Häuser, 20 Toiletten und 30 Betten oder 50 Autos ? Nein, ein Bett, eine Wohnung, zu essen, vielleicht ein Auto, fertig, das reicht, denn die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen, die nicht käuflich ist, ist für die Bedeutung eines sinnerfüllten Lebens wesentlich bedeutender und wichtiger sowie die Beziehung zur Natur. Das persönliche Lebensglück hängt nicht am Konsum.
Es gibt genügend Geld, um allen Menschen auf der Erdoberfläche ein menschenwürdiges Dasein ohne Hunger, Durst bei ausreichender medizinischer und medikamentöser Versorgung zu ermöglich - aber das Geld haben nur die falschen Leute, die Verantwortungslosen, die aus Profitgier lieber jährlich Millionen Menschen verhungern und verdursten lassen. Und was haben diese Kapitalisten davon, wenn sie einmal sterben ? Ist das ein sinnerfülltes Leben gewesen, der Menschheit nur Schaden zugefügt zu haben ? Man kann nichts mitnehmen.
Es gibt genügend Geld, um allen Menschen auf der Erdoberfläche ein menschenwürdiges Dasein ohne Hunger, Durst bei ausreichender medizinischer und medikamentöser Versorgung zu ermöglich - aber das Geld haben nur die falschen Leute, die Verantwortungslosen, die aus Profitgier lieber jährlich Millionen Menschen verhungern und verdursten lassen. Und was haben diese Kapitalisten davon, wenn sie einmal sterben ? Ist das ein sinnerfülltes Leben gewesen, der Menschheit nur Schaden zugefügt zu haben ? Man kann nichts mitnehmen.
"Es gibt genügend Geld, um ..."
- und wem muß dieses Geld dann gezahlt werden (in welch blödsinnig-bewußtseinsbetäubten Spiel), wenn GRUNDSÄTZLICH alles allen gehört, bzw. die MENSCHENWÜRDE schon im bedingungslosen / unkorrumpierbaren MENSCHENRECHT auf Nahrung, Wohnen und Gesundheit verankert ist - Zusammenleben OHNE Steuern, OHNE "Sozial"-Versicherungen, OHNE manipulativ-schwankende "Werte", usw.?
Merkst du wirklich nicht wie du dich in der blödsinnigen "Kapitalismus-Kritik" absurd verhedderst / vom Weg des Denkens in EINDEUTIGER Wahrheit abbringen läßt - NUR menschenwürdige Visionen für den wirklich "echten Sozialismus", OHNE "demokratischen" Parlamentarismus durch Kreuzchen auf dem Blankoscheck, usw., im Kopf???
Der Geist der "Gott" / Schöpfung / Zentralbewußtsein oder ... ist, von dem wir alle im selben Maß durchströmt sind, beinhaltet Kräfte die (vom Schicksal des kreislaufenden geistigen Stillstandes im "Individualbewußtsein" befreit und fusioniert zu Selbst- und Massenbewußtsein) ein sinnerfülltes / bewußtseinsentwickeltes Leben OHNE irgendeine dann wirklich-wahrhaftig gerechte, aber dann vermutlich monotone Hierarchie von und zu materialistischer "Absicherung" weit übersteigt!?
"Man kann nichts mitnehmen."
- man kann mehr mitnehmen und DANN wieder mitbringen, wenn ..., als du im Dogma der sozial.-kommunistischen Ideologie denkst in zufälliger Einmaligkeit ohne weiteren Sinn zu enden!!!
ES GIBT GENÜGEND GEIST, er muß nicht richtig gedacht und kommuniziert werden!?
- und wem muß dieses Geld dann gezahlt werden (in welch blödsinnig-bewußtseinsbetäubten Spiel), wenn GRUNDSÄTZLICH alles allen gehört, bzw. die MENSCHENWÜRDE schon im bedingungslosen / unkorrumpierbaren MENSCHENRECHT auf Nahrung, Wohnen und Gesundheit verankert ist - Zusammenleben OHNE Steuern, OHNE "Sozial"-Versicherungen, OHNE manipulativ-schwankende "Werte", usw.?
Merkst du wirklich nicht wie du dich in der blödsinnigen "Kapitalismus-Kritik" absurd verhedderst / vom Weg des Denkens in EINDEUTIGER Wahrheit abbringen läßt - NUR menschenwürdige Visionen für den wirklich "echten Sozialismus", OHNE "demokratischen" Parlamentarismus durch Kreuzchen auf dem Blankoscheck, usw., im Kopf???
Der Geist der "Gott" / Schöpfung / Zentralbewußtsein oder ... ist, von dem wir alle im selben Maß durchströmt sind, beinhaltet Kräfte die (vom Schicksal des kreislaufenden geistigen Stillstandes im "Individualbewußtsein" befreit und fusioniert zu Selbst- und Massenbewußtsein) ein sinnerfülltes / bewußtseinsentwickeltes Leben OHNE irgendeine dann wirklich-wahrhaftig gerechte, aber dann vermutlich monotone Hierarchie von und zu materialistischer "Absicherung" weit übersteigt!?
"Man kann nichts mitnehmen."
- man kann mehr mitnehmen und DANN wieder mitbringen, wenn ..., als du im Dogma der sozial.-kommunistischen Ideologie denkst in zufälliger Einmaligkeit ohne weiteren Sinn zu enden!!!
ES GIBT GENÜGEND GEIST, er muß nicht richtig gedacht und kommuniziert werden!?
Ob das gesendet wird? Ich will nur diskutieren, ich hoffe, dass das auch hier erlaubt ist
Aber im Kapitalismus wird doch auch niemand gezwungen, sich etwas zu kaufen oder gar noch auf Pump sich ein neues schickes Auto zu kaufen. Wenn das aber jemand machen will, ist das seine Entscheidung. Nicht jedes junge Paar will 20 Jahre sparen, bis man sich das Eigenheim leisten kann.
"Dazu gehören zunächst einmal eine menschenwürdige Existenzsicherung für jedermann: Preisgünstiges Wohnen, Essen Schlafen - niemand sollte hungern müssen oder als Obdachloser auf der Strasse sitzen und betteln. Das Gesundheitssystem, die Krankenversorgung, die Pflege alter und gebrechlicher Menschen, das Schulsystem, die Betreuung von Kleinkindern hat Vorrang. "
Ok, haben wir das nicht heute schon?
"Die irtschaft ist ehuet schon geplant, jeder Konzern plant was er in welcher Menge und in welchem zeitraum produzieren will.Nur ist diese Planung nicht an den Bedürfnissen der Menschen sondern am Profit orientiert. Außerdem plant jeder Konzern so als gäbe es nur ihn allein d.h VW plant so als wäre er der einzige Autokonzern auf der Welt (Natürlichkalkuliert er auch mit fehlenden Märkten usw.)."
1. Selbstverständlich planen Konzerne und beziehen dabei Konsumentenwünsche und Konkurrenten mitein. Sogar noch viel mehr: Wie sieht es mit den Markteintrittsbarrieren aus? Mit welchen Lohnforderungen wird man konfrontiert? Wie sieht das mit den Lieferanten aus? usw. Eine Wirtschaft zentral zu planen, ist aber etwas GANZ anderes. Selbst wenn man jeden Tag über eine Umfrage herausfindet, was die Konsumenten wollen, würde man öfter daneben liegen.
2. Wir haben knappe Ressourcen aber unendliche Wünsche. Also am liebsten hätten wir, dass sich jeder Erdenbürger 10 Autos leisten könnte. Geht aber schlecht. Wie verteilt man die Ressourcen am besten? Dazu haben Kapitalisten und Sozialisten andere Antworten. Man kann vom Kapitalismus wenig halten: Er sorgt nicht dafür, dass jeder eine bestimmte Basis bekommt, zB. Aber kein Wirtschaftssystem richtet sich so nach den Wünschen der Konsumenten. Das Wissen der 3Mio. Unternehmen allein in Deutschland, was die Konsumenten wollen und va. (!!) wie das umsetzbar ist, kann kein bürokratischer Akt bewältigen.
Mag ja sein, dass die Sowjets in den 80ern damit protzen konnten, wie viel Stahl sie doch produziert hätte. Pro Kopf hatten die Amis zu der Zeit aber schon 100mal mehr PCs. Dass der PC in den USA und nicht in der SU erfunden und entwickelt wurde, ist kein Zufall. Hätte man zentral geplant, hätte man auf die Experten gehört, die meinten, man brauche nur 5 Großrechner weltweit. Sie haben sich geirrt. Soziale Netzwerke, Internet, Autos usw. richten sich Konsumentenwünsche und sind "Auswüchse des des freier Unternehmertums. Das Schöne dabei ist, dass nicht irgendeine Mehrheit entscheidet, was produziert wird, sondern die Kaufkraft entscheidend ist. Das hört sich auf den ersten Blick grauenvoll an.
Aber hey, dieses Forum hier, ist ein Produkt des Kapitalismus. Das Angebot des Forums befriedigt eine Nachfrage einer krassen Minderheit. Auch das Drucken eurer Zeitung.
Da können die anderen 99% das hier alles als noch so scheiße ansehen und als Ressourcenverschwendung, das hat diese nicht zu interessieren.

Aber im Kapitalismus wird doch auch niemand gezwungen, sich etwas zu kaufen oder gar noch auf Pump sich ein neues schickes Auto zu kaufen. Wenn das aber jemand machen will, ist das seine Entscheidung. Nicht jedes junge Paar will 20 Jahre sparen, bis man sich das Eigenheim leisten kann.
"Dazu gehören zunächst einmal eine menschenwürdige Existenzsicherung für jedermann: Preisgünstiges Wohnen, Essen Schlafen - niemand sollte hungern müssen oder als Obdachloser auf der Strasse sitzen und betteln. Das Gesundheitssystem, die Krankenversorgung, die Pflege alter und gebrechlicher Menschen, das Schulsystem, die Betreuung von Kleinkindern hat Vorrang. "
Ok, haben wir das nicht heute schon?
"Die irtschaft ist ehuet schon geplant, jeder Konzern plant was er in welcher Menge und in welchem zeitraum produzieren will.Nur ist diese Planung nicht an den Bedürfnissen der Menschen sondern am Profit orientiert. Außerdem plant jeder Konzern so als gäbe es nur ihn allein d.h VW plant so als wäre er der einzige Autokonzern auf der Welt (Natürlichkalkuliert er auch mit fehlenden Märkten usw.)."
1. Selbstverständlich planen Konzerne und beziehen dabei Konsumentenwünsche und Konkurrenten mitein. Sogar noch viel mehr: Wie sieht es mit den Markteintrittsbarrieren aus? Mit welchen Lohnforderungen wird man konfrontiert? Wie sieht das mit den Lieferanten aus? usw. Eine Wirtschaft zentral zu planen, ist aber etwas GANZ anderes. Selbst wenn man jeden Tag über eine Umfrage herausfindet, was die Konsumenten wollen, würde man öfter daneben liegen.
2. Wir haben knappe Ressourcen aber unendliche Wünsche. Also am liebsten hätten wir, dass sich jeder Erdenbürger 10 Autos leisten könnte. Geht aber schlecht. Wie verteilt man die Ressourcen am besten? Dazu haben Kapitalisten und Sozialisten andere Antworten. Man kann vom Kapitalismus wenig halten: Er sorgt nicht dafür, dass jeder eine bestimmte Basis bekommt, zB. Aber kein Wirtschaftssystem richtet sich so nach den Wünschen der Konsumenten. Das Wissen der 3Mio. Unternehmen allein in Deutschland, was die Konsumenten wollen und va. (!!) wie das umsetzbar ist, kann kein bürokratischer Akt bewältigen.
Mag ja sein, dass die Sowjets in den 80ern damit protzen konnten, wie viel Stahl sie doch produziert hätte. Pro Kopf hatten die Amis zu der Zeit aber schon 100mal mehr PCs. Dass der PC in den USA und nicht in der SU erfunden und entwickelt wurde, ist kein Zufall. Hätte man zentral geplant, hätte man auf die Experten gehört, die meinten, man brauche nur 5 Großrechner weltweit. Sie haben sich geirrt. Soziale Netzwerke, Internet, Autos usw. richten sich Konsumentenwünsche und sind "Auswüchse des des freier Unternehmertums. Das Schöne dabei ist, dass nicht irgendeine Mehrheit entscheidet, was produziert wird, sondern die Kaufkraft entscheidend ist. Das hört sich auf den ersten Blick grauenvoll an.
Aber hey, dieses Forum hier, ist ein Produkt des Kapitalismus. Das Angebot des Forums befriedigt eine Nachfrage einer krassen Minderheit. Auch das Drucken eurer Zeitung.
Da können die anderen 99% das hier alles als noch so scheiße ansehen und als Ressourcenverschwendung, das hat diese nicht zu interessieren.
@ Marius
Ich gebe dir recht, was hier teilweise als Gründe gegen den Kapitalismus aufgeführt wurden (z.b. Unternhemen würden auch so planen) ist ziemlicher quatsch. Nicht das nicht planen würden, der unterschied zwischen hunderten autonom operierenden Firmen und einer bürokratischen verwaltung sollte jedem halbwegs normal denkenden klar sein.
Interessanter Weise hast du aber in deinem letzten Satz einen Punkt aufgegriffen der wunderbar gegen den Kapitalismus verwendet werden kann/muss.
"Da können die anderen 99% das hier alles als noch so scheiße ansehen und als Ressourcenverschwendung, das hat diese nicht zu interessieren."
Wie du schon richtig festgestellt hast geht es hier "lediglich" um die gesamte Güterverteilung. Wie soll sie ablaufen? Wer soll in welchem Maße wie davon profitieren? etc.
Neben der Problematik das das kapitalistische System zur monopolisierung der Produktionsmittel führt und krisen systemimanent sind, hat diese extrem dezentrale-privatorientierte Produktionsweise noch ein extremes Problem auf das ich hier mal eingehen will:
Die Überproduktion.
Genau genommen reagieren Unternehmen nicht nur auf konsumentenwünsche, sie produzieren sie auch. (Werbung,etc)
Außerdem ist es nicht direkt eine orientierung am konsumentenwunsch, es ist mehr eine "erahnung".
Das führt dazu das wir nicht nur eine Tomatensauce auf dem Markt haben, oder 3 oder 4, nein 20,30,40. Teilweise geschmacklich kaum zu unterscheiden. Wenn es nur die Tomaentsauce wäre,wäre es kein Problem, aber dieses Phänomen findet man bei fast allen Produkten wieder.
Es wird MEHR Produziert als Konsumiert,anders würde ein Supermarkt gar nicht funktionieren. die Wille zur Möglichkeit allen immer alles zur verfügung stellen(und das auch noch zu einem so geringen preis wie möglich) führt zu einer immensen Überproduktion und damit zu Rohstoffvernichtung. Jeden TAG werden allein in Deutschland mehrere TONNEN Brot weggeschmissen.
Gleichzeitig führt dieser Drang alles haben zu wollen und die Preisdrückerei die der Wettbewerb mit sich bringt zu fatalen sozialen Problemen.
Ich komm aus den Osten und wohl jeder kennt den Scherz mit den Bananen die es nur einmal im Jahr gab und für die man anstehen musste. Und ist das schlimm?
NEIN, es ist genau das richtige. Wir reden hier über eine exotische Obstsorte die tausende von Kilometer rangeschifft werden muss und die dann auch noch das kg UNTER einem Euro kosten soll. Das ist wahnsinn. Es ist die pure unvernunft, es ist sowohl ein ökologisches als auch ein soziales disaster denn wie kommen diese niedrigen Preise wohl zustande? Richtig,auf den rücken der Plantagenarbeiter.
Vom Wachstumswahn des Kapitalismus will ich gar nicht reden.
Ich empfehle dir mal das Buch "Meinhardt Miegel - Exit! Wohlstand ohne Wachstum" (keine Marxistische lektüre
es zeigt nur den WAHN den wir unterliegen und wohin er führt; mit zahlen,daten,fakten die ich dir hier pauschal jetzt nicht liefern kann.)
Das heißt, a) wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden immer alles überall haben zu wollen, b) wir müssen einsehen das das NICHT der richtige weg ist, weil es ein "Pseudo-wohlstand" ist, denn soziologischen Studien zur Folge hat ein steigendes Wohlstandsniveau ab einen bestimmten Punkt keine auswirkung mehr auf das "Wohlbefinden", in der BRD wurde dieser Punkt schon Ende der 60er erreicht, c) Wir müssen eine Wirtschaftsform finden, welche es schafft Güter sinnvoll, sozial gerecht und NACHHALTIG zu verteilen, dies schafft eine rein dezentrale auf profitorientierte wirtschaftsform nicht, ich stimme dir aber zu das auch eine reine zentrale und bürokratische Planwirtschaft nicht den erhofften erfolg bringen wird...möglicherweise aber eine dezentrale Planwirtschaft
wie diese KONKRET auszusehen hat,darum sollte sich eine geselschaftliche diskussion drehen
lg Alex
Ich gebe dir recht, was hier teilweise als Gründe gegen den Kapitalismus aufgeführt wurden (z.b. Unternhemen würden auch so planen) ist ziemlicher quatsch. Nicht das nicht planen würden, der unterschied zwischen hunderten autonom operierenden Firmen und einer bürokratischen verwaltung sollte jedem halbwegs normal denkenden klar sein.
Interessanter Weise hast du aber in deinem letzten Satz einen Punkt aufgegriffen der wunderbar gegen den Kapitalismus verwendet werden kann/muss.
"Da können die anderen 99% das hier alles als noch so scheiße ansehen und als Ressourcenverschwendung, das hat diese nicht zu interessieren."
Wie du schon richtig festgestellt hast geht es hier "lediglich" um die gesamte Güterverteilung. Wie soll sie ablaufen? Wer soll in welchem Maße wie davon profitieren? etc.
Neben der Problematik das das kapitalistische System zur monopolisierung der Produktionsmittel führt und krisen systemimanent sind, hat diese extrem dezentrale-privatorientierte Produktionsweise noch ein extremes Problem auf das ich hier mal eingehen will:
Die Überproduktion.
Genau genommen reagieren Unternehmen nicht nur auf konsumentenwünsche, sie produzieren sie auch. (Werbung,etc)
Außerdem ist es nicht direkt eine orientierung am konsumentenwunsch, es ist mehr eine "erahnung".
Das führt dazu das wir nicht nur eine Tomatensauce auf dem Markt haben, oder 3 oder 4, nein 20,30,40. Teilweise geschmacklich kaum zu unterscheiden. Wenn es nur die Tomaentsauce wäre,wäre es kein Problem, aber dieses Phänomen findet man bei fast allen Produkten wieder.
Es wird MEHR Produziert als Konsumiert,anders würde ein Supermarkt gar nicht funktionieren. die Wille zur Möglichkeit allen immer alles zur verfügung stellen(und das auch noch zu einem so geringen preis wie möglich) führt zu einer immensen Überproduktion und damit zu Rohstoffvernichtung. Jeden TAG werden allein in Deutschland mehrere TONNEN Brot weggeschmissen.
Gleichzeitig führt dieser Drang alles haben zu wollen und die Preisdrückerei die der Wettbewerb mit sich bringt zu fatalen sozialen Problemen.
Ich komm aus den Osten und wohl jeder kennt den Scherz mit den Bananen die es nur einmal im Jahr gab und für die man anstehen musste. Und ist das schlimm?
NEIN, es ist genau das richtige. Wir reden hier über eine exotische Obstsorte die tausende von Kilometer rangeschifft werden muss und die dann auch noch das kg UNTER einem Euro kosten soll. Das ist wahnsinn. Es ist die pure unvernunft, es ist sowohl ein ökologisches als auch ein soziales disaster denn wie kommen diese niedrigen Preise wohl zustande? Richtig,auf den rücken der Plantagenarbeiter.
Vom Wachstumswahn des Kapitalismus will ich gar nicht reden.
Ich empfehle dir mal das Buch "Meinhardt Miegel - Exit! Wohlstand ohne Wachstum" (keine Marxistische lektüre
es zeigt nur den WAHN den wir unterliegen und wohin er führt; mit zahlen,daten,fakten die ich dir hier pauschal jetzt nicht liefern kann.)Das heißt, a) wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden immer alles überall haben zu wollen, b) wir müssen einsehen das das NICHT der richtige weg ist, weil es ein "Pseudo-wohlstand" ist, denn soziologischen Studien zur Folge hat ein steigendes Wohlstandsniveau ab einen bestimmten Punkt keine auswirkung mehr auf das "Wohlbefinden", in der BRD wurde dieser Punkt schon Ende der 60er erreicht, c) Wir müssen eine Wirtschaftsform finden, welche es schafft Güter sinnvoll, sozial gerecht und NACHHALTIG zu verteilen, dies schafft eine rein dezentrale auf profitorientierte wirtschaftsform nicht, ich stimme dir aber zu das auch eine reine zentrale und bürokratische Planwirtschaft nicht den erhofften erfolg bringen wird...möglicherweise aber eine dezentrale Planwirtschaft
wie diese KONKRET auszusehen hat,darum sollte sich eine geselschaftliche diskussion drehenlg Alex
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Aktivieren durch member um 16.11.2011 16:00
