Ilona Kolberg

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Ilona Kolberg

Abgeschickt von Werner am 07.01.2012 14:26
Betroffen davon ist Ilona Kolberg, die am 6.9.2011 ihren Kündigungsschutzprozess am Arbeitsgericht in Dortmund gewonnen hatte. Sie erhielt jetzt schon fünf Abmahnungen, davon drei an einem Tag. Der IG Metall Vertrauensmann Andreas Kossack kritisierte: „Dieses Vorgehen bei einer Kollegin, die 20 Jahre keine Abmahnung erhielt und jetzt plötzlich mit Abmahnungen überzogen wird, riecht schon Weitem ziehmlich faul. Offensichtlich soll auf Teufel komm raus eine weitere Kündigung vorbereitet werden bzw. die Kollegin so zermürbt werden, dass sie resigniert. Kolleginnen und Kollegen, das darf nicht gelingen. Hier ist Solidarität gefordert!“ heisst es bei rf-news.

Ich kenne auch Leute, denen es ähnlich ergangen ist. Es geht um Macht. Unerwünschte Subjekte werden in den kapitalistisch geführten Betrieben von der Unternehmensleitung ihrer Menschenwürde gegen Artikel i Grundgesetzt schikaniert und terrorisiert. Die Unternehmerbosse denken, sie sind "was besseres und mehr wert". In Wirklichkeit steuern sie nichts zur Produktion bei, die Arbeit machen die Arbeiter. Allein von ihnen hängt der Erfolg der Firma ab. Die Bosse kassieren nur ab. Kritiker werden mit Abmahnungen als Form von Psychoterror überzogen. Das ist Körperverletzung. Das ist nicht nru ein Fall für das Arbeitsrecht. Es ist kriminell, was die verantwortlichen Bosse da machen. So eine Sauerei darf nicht passieren, passiert aber dennoch tagtäglich immer wieder in der deutschen Wirtschaft. Die Arbeiter racken sich jahrzehntelang ab und zum Dank "gibt´s einen Tritt in den Hintern".

Re: Ilona Kolberg

Abgeschickt von Andreas am 30.01.2012 17:05
Deshalb ist es auch so wichtig, dass es einen Solidaritätskreis "Conti- Kolleginnen und Kollegen" gibt. Er hat sich im Kampf gegen die politisch-motiverte Kündigung von Andreas Kossack durch Conti gegründet. Er wurde gekündigt, weil er unbequem war. Offiziell natürlich nur deshalb, weil er im Rahmen von Massenentlassungen über Sozialplan gehen sollte. Der Kollege hat sich aber gewehrt und mit Unterstützung des Solidaritätskreises und der breiten Solidarität im Betrieb und von der Bevölkerung letztlich vor dem Landesarbeitsgericht Recht bekommen. Die Kündigung war unwirksam und er musste weiterbeschäftigt werden. Auch die Kollegin Ilona sollte durch eine krankheitsbedingte Kündigung aus dem Betrieb gesäubert werden. Das hat nicht geklappt, weil sie sich dagegen wehrte und auch die Solidarität bekommen hat. Jetzt wird sie mit Abmahnungen überzogen. Das ist unterste Schublade. Auch dagegen werden die Kolleginnen und Kollegen erfolgreich sein. Das hat auch in der Lokalpresse hohe Wellen geschlagen und die Conti- Personalpolitik wurde sehr negativ unter der Bevölkerung diskutiert!
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