Re: Warum verbünden sich MLPD, DKP und PSG nicht zu einer großen Macht?
Hallo Genossinnen und Genossen!
Tja, die Frage könnt ihr ja dem Titel entnehmen. Ich meine, im Großen und ganzen ist doch der Kommunismus das Ziel, welcher durch den Zwischenschritt des Sozialismus erreicht werden soll.
Mir ist dabei schon klar, dass es kleine und feine Unterschiede gibt, aber könnte man in dieser Beziehung keine Kompromisse schließen, und alle Parteien zu einer neuen linken Großpartei zusammenschließen um damit evtl. über die 5%-Hürde zu kommen?
Ist so etwas überhaupt möglich? Woran würde es eventuell scheitern? Gab es die Idee schon einmal?
Fragen über Fragen, die hier hoffentlich geklärt und diskutiert werden können.
Beste Grüße,
Sebi
Tja, die Frage könnt ihr ja dem Titel entnehmen. Ich meine, im Großen und ganzen ist doch der Kommunismus das Ziel, welcher durch den Zwischenschritt des Sozialismus erreicht werden soll.
Mir ist dabei schon klar, dass es kleine und feine Unterschiede gibt, aber könnte man in dieser Beziehung keine Kompromisse schließen, und alle Parteien zu einer neuen linken Großpartei zusammenschließen um damit evtl. über die 5%-Hürde zu kommen?
Ist so etwas überhaupt möglich? Woran würde es eventuell scheitern? Gab es die Idee schon einmal?
Fragen über Fragen, die hier hoffentlich geklärt und diskutiert werden können.
Beste Grüße,
Sebi
Hallo Sebastian,
nicht böse gemeint, aber les`dich doch mal hier etwas durch`s Forum, so oder so ähnlich sind schon mehrfach die Fragen gestellt worden! (z.B. unter den Beiträgen "Wählt die LINKE...", vielleicht ist dann deine Frage schon beantwortet?
- über die PSG lohnt es sich überhaupt nicht zu diskutieren, solche Leute werden zum Glück nie mehr in der Arbeiterbewegung "Fussfassen"!
- ein Zusammenschluß von MLPD, DKP (und PSG) ergebe auch keine neue linke "Großpartei", mal ganz abgesehen davon, dass bei einem Zusammenschluß von kommunistischen PARTEIEN die Anerkennung des Sozialismus als strategisches Ziel Grundvoraussetzung sein muss! (da geht es nicht um "kleine, feine Unterschiede", sondern darum: führe ich die Arbeiter in die Sackgasse oder in eine sozialistische Zukunft)
Viele Grüße
Stefan
nicht böse gemeint, aber les`dich doch mal hier etwas durch`s Forum, so oder so ähnlich sind schon mehrfach die Fragen gestellt worden! (z.B. unter den Beiträgen "Wählt die LINKE...", vielleicht ist dann deine Frage schon beantwortet?
- über die PSG lohnt es sich überhaupt nicht zu diskutieren, solche Leute werden zum Glück nie mehr in der Arbeiterbewegung "Fussfassen"!
- ein Zusammenschluß von MLPD, DKP (und PSG) ergebe auch keine neue linke "Großpartei", mal ganz abgesehen davon, dass bei einem Zusammenschluß von kommunistischen PARTEIEN die Anerkennung des Sozialismus als strategisches Ziel Grundvoraussetzung sein muss! (da geht es nicht um "kleine, feine Unterschiede", sondern darum: führe ich die Arbeiter in die Sackgasse oder in eine sozialistische Zukunft)
Viele Grüße
Stefan
Hallo Sebastian!
Lies Dir doch einfach einmal das hier durch: http://www.mlpd.de/uber-uns/15-punkte-programm/15-wir-brauchen-ein-breites-solidarisches-bundnis-der-kampferischen-opposition-organisiert-euch
Lies Dir doch einfach einmal das hier durch: http://www.mlpd.de/uber-uns/15-punkte-programm/15-wir-brauchen-ein-breites-solidarisches-bundnis-der-kampferischen-opposition-organisiert-euch
Es ist möglich. Theoretisch. In der Praxis sehen nur allzu oft allzu viele KommunistInnen den Hauptfeind in einer der allzu vielen anderen Gruppierungen. Leider.
Hallo Sebastian,
wenn es tatsächlich nur um "kleine und feine" Unterschiede ginge hättest du natürlich Recht! Der entscheidende Unterschied zwischen der MLPD und der DKP besteht darin, dass die DKP den "Sozialismus" auf friedlichem Wege im Rahmen des kapitalisitischen Staates erreichen will. Damit verbreitet sie gefährliche Illusionen in die Reformierbarkeit des Kapitalismus. Auf dieser Basis kann es keinen Zusammenschluß geben! Was die PSG betrifft, handelt es sich um eine der vielen trotzkistischen Gruppen, und die haben mit uns außer der revolutionär klingenden Rhetorik nichts gemein. Den Trotzkisten ist es schon immer darum gegangen, in andere linke Parteien und Organisationen einzudringen um dort die Oberhand zu gewinnen und den Verein früher oder später zu spalten. Mit diesem "Entrismus" leisten sie dem Kapitalismus unschätzbare "Dienste"!
Du siehst also, dass revolutionär klingende Rhetorik allein noch garnichts sagt. Auf die Praxis kommt es an!
wenn es tatsächlich nur um "kleine und feine" Unterschiede ginge hättest du natürlich Recht! Der entscheidende Unterschied zwischen der MLPD und der DKP besteht darin, dass die DKP den "Sozialismus" auf friedlichem Wege im Rahmen des kapitalisitischen Staates erreichen will. Damit verbreitet sie gefährliche Illusionen in die Reformierbarkeit des Kapitalismus. Auf dieser Basis kann es keinen Zusammenschluß geben! Was die PSG betrifft, handelt es sich um eine der vielen trotzkistischen Gruppen, und die haben mit uns außer der revolutionär klingenden Rhetorik nichts gemein. Den Trotzkisten ist es schon immer darum gegangen, in andere linke Parteien und Organisationen einzudringen um dort die Oberhand zu gewinnen und den Verein früher oder später zu spalten. Mit diesem "Entrismus" leisten sie dem Kapitalismus unschätzbare "Dienste"!
Du siehst also, dass revolutionär klingende Rhetorik allein noch garnichts sagt. Auf die Praxis kommt es an!
Genossinnen und Genossen !
Ob euch das nun passt oder nicht aber in der BRD gibt es nunmal die 5% Hürde !
Weder die DKP noch die MLPD noch sonst irgendeine kommunistische Organisation wird diese in den nächsten jahren allein überwinden können !
REVOLUTION ??? Herman du träumer mit wem willst du die denn machen ? schau dich in der BRD doch mal um ,der normale "Budesbürger" hat doch schon Schiss über `ne rote Ampel zu laufen ...ausserdem gibt es in diesem Staat mehr Nazis als Kommunisten und mehr Polizisten als beides zusammen ! Wenn wir in Deutschland und dem Rest der Welt eine Chance haben wollen ,dann sicher nur mit einer vereinigten starken kommunistischen Partei !!!
Mit solidarischen Grüssen Nils
Ob euch das nun passt oder nicht aber in der BRD gibt es nunmal die 5% Hürde !
Weder die DKP noch die MLPD noch sonst irgendeine kommunistische Organisation wird diese in den nächsten jahren allein überwinden können !
REVOLUTION ??? Herman du träumer mit wem willst du die denn machen ? schau dich in der BRD doch mal um ,der normale "Budesbürger" hat doch schon Schiss über `ne rote Ampel zu laufen ...ausserdem gibt es in diesem Staat mehr Nazis als Kommunisten und mehr Polizisten als beides zusammen ! Wenn wir in Deutschland und dem Rest der Welt eine Chance haben wollen ,dann sicher nur mit einer vereinigten starken kommunistischen Partei !!!
Mit solidarischen Grüssen Nils
@ Nils,
nach wie vor richtig, nur auch wenn man es zum xten-mal wiederholt:
- eine vereinigte KOMMUNISTISCHE Partei kann es nur auf Grundlage der Anerkennung der Diktatur des Proletariats als strategisches Ziel geben!
- und warum Wahlbündnisse bisher gescheitert sind ist auch schon mehrfach dargestellt worden; ich verstehe nicht, warum diese Tatsachen (Weigerung der Partei DIE LINKE...) immer wieder in Frage gestellt werden und die MLPD in eine sektiererische Ecke gestellt werden soll, wem soll das helfen? wer profitiert von solchen Behauptungen?
- du solltest auch mal überprüfen woher dein mangelndes Vertrauen in die Massen kommt! wir haben keine revolutionäre Situation, wir haben keine Situation in der die Herrschende Klasse nicht mehr in der alten Weise regieren kann....
Solidarische Grüße!
nach wie vor richtig, nur auch wenn man es zum xten-mal wiederholt:
- eine vereinigte KOMMUNISTISCHE Partei kann es nur auf Grundlage der Anerkennung der Diktatur des Proletariats als strategisches Ziel geben!
- und warum Wahlbündnisse bisher gescheitert sind ist auch schon mehrfach dargestellt worden; ich verstehe nicht, warum diese Tatsachen (Weigerung der Partei DIE LINKE...) immer wieder in Frage gestellt werden und die MLPD in eine sektiererische Ecke gestellt werden soll, wem soll das helfen? wer profitiert von solchen Behauptungen?
- du solltest auch mal überprüfen woher dein mangelndes Vertrauen in die Massen kommt! wir haben keine revolutionäre Situation, wir haben keine Situation in der die Herrschende Klasse nicht mehr in der alten Weise regieren kann....
Solidarische Grüße!
Mein lieber Mann! Du willst Kommunist sein und käust hier nix als Vorurteile wieder, die mir auch jeder Stammtisch-Blödel erzählen könnte? Lies doch zuerst mal was die Leute hier schreiben und schieb dir das mal in aller Ruhe durch die Birne, bevor du auf Reizworte wie "Revolution" reagierst wie die berühmten "Pawlowschen Hunde"! Hier wird z.B. über so exotische Sachen wie "Analyse" der konkreten Situation oder "Strategie und Taktik" (das soviel bedeutet wie das "Programm", der Plan einer revolutionären Partei!) diskutiert. Das ist nämlich genau das Gegenteil von Wunschdenken! Du tust ja gerade so, als wollte ich morgen oder spätestens übermorgen die Revolution "ausrufen". Wir stimmen darin überein, dass wir eine starke kommunistische Partei brauchen aber du bist mir noch die Auskunft schuldig, wer sich mit wem vereinigen soll. Und dann noch was: für dich sind die Deutschen nur Schisser! Für was soll dann eine kommunistische Partei gut sein? Soll die etwa stellvertretend für Millionen Schisser die Revolution "machen"? Du hast eine verdammt schlechte Meinung über uns. Lass dir gesagt sein, dass ohne die Massen von Werktätigen rein garnichts läuft. Hier nicht und nirgendwo!
Hallo Hermann
ich weiss selbst das es in den Programmen der MLPD und der DKP ,nunja nennen wir es mal gewisse uneinigkeiten gibt ... aber mal rein hypothetisch ... nach einem Zusammenschluss kann man dem verunsicherten und meist unentschlossenen Arbeiter von einer grossen kommunistischen Partei erzählen , die ihm den Rücken stärkt ,die was bewegen und ihn mitreissen kann ! Vieleicht hör ich mich für dich wie ein Stammtisch-Blödel an ,gut kann ich mit leben aber lass mich dir eins sagen ,ich bin arbeiter !
Und ich weiss sicher ,das man sich auf zB.einer Grossbaustelle nicht für "Analysen" oder "Strategie und Taktik" interessiert,da geht es darum wie man die nächste Rate fürs Auto bezahlt oder ob man morgen seinen Job noch hat ! Versteh mich nicht falsch ,ich halte nicht alle deutschen für feiglinge und das linke oder gar kommunistische Potential ist bei vielen Werktätigen sicher sehr hoch ... Wähl ich jetzt die MLPD ? oder doch die DKP ? ich weiss nicht, lieber DIE LINKE oder die gute alte SPD ! So,oder so ähnlich hab ich's schon oft gehört ! Was ich damit sagen will ist das so ein Zusammenschluss es dem Volk doch viel einfacher macht sich dem Kommunismus zuzuwenden.Vieleicht ergibt sich der Rest dann von selbst ?Ich will weder der MLPD noch dir zu nahe treten aber ist es nicht viel schwerer die Massen mit zwei verschiedenen Pogrammen zu erreichen ?
Gruss Nils
Stefan !
Du hast ja recht aber ich finde man sollte die Hoffnung,im Bezug auf Wahlbündnisse,nicht aufgeben . Im Prinzip haben wir doch alle das selbe Ziel
Gruss Nils
ich weiss selbst das es in den Programmen der MLPD und der DKP ,nunja nennen wir es mal gewisse uneinigkeiten gibt ... aber mal rein hypothetisch ... nach einem Zusammenschluss kann man dem verunsicherten und meist unentschlossenen Arbeiter von einer grossen kommunistischen Partei erzählen , die ihm den Rücken stärkt ,die was bewegen und ihn mitreissen kann ! Vieleicht hör ich mich für dich wie ein Stammtisch-Blödel an ,gut kann ich mit leben aber lass mich dir eins sagen ,ich bin arbeiter !
Und ich weiss sicher ,das man sich auf zB.einer Grossbaustelle nicht für "Analysen" oder "Strategie und Taktik" interessiert,da geht es darum wie man die nächste Rate fürs Auto bezahlt oder ob man morgen seinen Job noch hat ! Versteh mich nicht falsch ,ich halte nicht alle deutschen für feiglinge und das linke oder gar kommunistische Potential ist bei vielen Werktätigen sicher sehr hoch ... Wähl ich jetzt die MLPD ? oder doch die DKP ? ich weiss nicht, lieber DIE LINKE oder die gute alte SPD ! So,oder so ähnlich hab ich's schon oft gehört ! Was ich damit sagen will ist das so ein Zusammenschluss es dem Volk doch viel einfacher macht sich dem Kommunismus zuzuwenden.Vieleicht ergibt sich der Rest dann von selbst ?Ich will weder der MLPD noch dir zu nahe treten aber ist es nicht viel schwerer die Massen mit zwei verschiedenen Pogrammen zu erreichen ?
Gruss Nils
Stefan !
Du hast ja recht aber ich finde man sollte die Hoffnung,im Bezug auf Wahlbündnisse,nicht aufgeben . Im Prinzip haben wir doch alle das selbe Ziel
Gruss Nils
Hallo Nils,
mag ja durchaus sein, dass man sich auf einer Großbaustelle nicht sonderlich für Strategien und Taktiken einer Partei interessiert. Allerdings gilt es auch zu beachten, dass es sehr wohl prinzipienlose Bündnisse und Vereinigungsmacherei gibt, die es zu vermeiden gilt. Und gleich eins vorab: Dies hat nichts mit Sektiererei zu tun. Ist doch gar ein Paradebeispiel für ein solches prinzipienloses Bündnis, die rot-rote Koalition in Berlin, von den Grünen wollen wir erst gar nicht reden. Hat diese Partei doch die 5%-Hürde übersprungen, aber dafür alle ihre Prinzipien und hehren Idealen über Bord geschmissen oder schlicht vergessen.
Und was das kommunistische Potentzial bei den Werktätigen betrifft, muß man einfach festhalten, dass der Linkstrend der sozialdemokratischen PdL zugute kam und keiner kommunistischen Partei.
Trotzdem halte ich gemeinsame linke Listen von MLPD und DKP für eine reelle Option. Hierfür, müßte allerdings vor allem die DKP noch vieles an Vorarbeit leisten. Verzichtet sie doch allzu gerne auf die Eigenkandidatur, zugunsten der PdL.
Gruß - Jürgen Binder
mag ja durchaus sein, dass man sich auf einer Großbaustelle nicht sonderlich für Strategien und Taktiken einer Partei interessiert. Allerdings gilt es auch zu beachten, dass es sehr wohl prinzipienlose Bündnisse und Vereinigungsmacherei gibt, die es zu vermeiden gilt. Und gleich eins vorab: Dies hat nichts mit Sektiererei zu tun. Ist doch gar ein Paradebeispiel für ein solches prinzipienloses Bündnis, die rot-rote Koalition in Berlin, von den Grünen wollen wir erst gar nicht reden. Hat diese Partei doch die 5%-Hürde übersprungen, aber dafür alle ihre Prinzipien und hehren Idealen über Bord geschmissen oder schlicht vergessen.
Und was das kommunistische Potentzial bei den Werktätigen betrifft, muß man einfach festhalten, dass der Linkstrend der sozialdemokratischen PdL zugute kam und keiner kommunistischen Partei.
Trotzdem halte ich gemeinsame linke Listen von MLPD und DKP für eine reelle Option. Hierfür, müßte allerdings vor allem die DKP noch vieles an Vorarbeit leisten. Verzichtet sie doch allzu gerne auf die Eigenkandidatur, zugunsten der PdL.
Gruß - Jürgen Binder
" - über die PSG lohnt es sich überhaupt nicht zu diskutieren, solche Leute werden zum Glück nie mehr in der Arbeiterbewegung "Fussfassen"!"
Naja deren Internetseite ist aber nicht uninteressant. Glaub ist die beste Internetseite von Trotzkisten in deuschsprachigen Ländern.
"Die Liga der sozialistischen Revolution ist die österreichische Sektion der Liga für die 5.Internationale" schreibt dagegen meist nur Polemik.
Naja deren Internetseite ist aber nicht uninteressant. Glaub ist die beste Internetseite von Trotzkisten in deuschsprachigen Ländern.
"Die Liga der sozialistischen Revolution ist die österreichische Sektion der Liga für die 5.Internationale" schreibt dagegen meist nur Polemik.
Hallo Stefan
Ich geb dir vollkommen Recht , ich hab mir die "nicht uninteressante" Internetseite der PSG auch angesehen ...Was diese Leute unter Position wer ist die PSG ? schreiben ist schlichtweg gesagt eine Frechheit und absolut lächerlich ! (zB.deren Meinug über Stalin oder die "Kampfansage" an alle linken Organisationen...)
Mit Wahlbündnissen und linken Listen meinte ich ausschliesslich die DKP ,obwohl ich mitlerweile zugeben muss ,das ich diese ganze Geschichte wohl etwas zu blauäugig angegangen bin...
Gruss Nils
Ich geb dir vollkommen Recht , ich hab mir die "nicht uninteressante" Internetseite der PSG auch angesehen ...Was diese Leute unter Position wer ist die PSG ? schreiben ist schlichtweg gesagt eine Frechheit und absolut lächerlich ! (zB.deren Meinug über Stalin oder die "Kampfansage" an alle linken Organisationen...)
Mit Wahlbündnissen und linken Listen meinte ich ausschliesslich die DKP ,obwohl ich mitlerweile zugeben muss ,das ich diese ganze Geschichte wohl etwas zu blauäugig angegangen bin...
Gruss Nils
@ Stefan
dass Trotzkisten falsch,gerissen und gefährlich sein können sieht man an deiner Einschätzung zu deren Internetseite...
- eine "Chance" in der Arbeiterbewegung werden sie trotzdem nicht mehr erhalten!
um die Praxis der Trotzkisten - und dies ist nach wie vor das Entscheidende - zu beurteilen, kann man auch heute noch das Buch von Michael Sayers und Albert E. Kahn "Die Verschwörung des Blocks der Rechten und Trotzkisten gegen die Sowjetunion 1926-1936" empfehlen!
Viele Grüße
Stefan
dass Trotzkisten falsch,gerissen und gefährlich sein können sieht man an deiner Einschätzung zu deren Internetseite...
- eine "Chance" in der Arbeiterbewegung werden sie trotzdem nicht mehr erhalten!
um die Praxis der Trotzkisten - und dies ist nach wie vor das Entscheidende - zu beurteilen, kann man auch heute noch das Buch von Michael Sayers und Albert E. Kahn "Die Verschwörung des Blocks der Rechten und Trotzkisten gegen die Sowjetunion 1926-1936" empfehlen!
Viele Grüße
Stefan
Hallo Stefan,
will eigentlich keine große Debatte über den Trotzkismus führen. Ist er doch gerade dabei sich selber zu vernichten. Websiten zu gestalten ist eine Sache, Bezug zum Proletariat zu haben eine andere, und diese Bindung fehlt der PSG vollkommen, wie übrigens auch seiner unmittelbaren Konkurrenz auf deutschem Boden (gemeint ist der RSB und die ISL).
Sie sind Klubs von Intellektuellen. Kein Einziger ist selbst Proletarier. Dennoch verstehen sie sich als Avantgarde des Proletariats. Ein Widerspruch in sich.
Mit der 5. Internationalen der Arbeitermacht, gibt es eine trotzikistische Internationale (deren es unzählige gibt), mehr. Will heißen: Die heilose Zersplitterung des Trotzkismus zeugt von seiner Selbstvernichtung.
Das einizgste gefährliche Element, dieser Trotzkisten ist gegenwärtig ihr Entrismus, den sie in kommunistischen Organisationen und Parteien auszuleben pflegen, und mit dem sie diesselbigen kaputtzumachen pflegen.
Die kläglichen Reste der noch bestehenden KPD/ML legen Zeugnis davon ab, was der trotzkistische Entrismus auszurichten vermag.
Aber eine Gefahr für das Kapital waren und sind diese Sektierer nie gewesen.
Gruß - Jürgen Binder
will eigentlich keine große Debatte über den Trotzkismus führen. Ist er doch gerade dabei sich selber zu vernichten. Websiten zu gestalten ist eine Sache, Bezug zum Proletariat zu haben eine andere, und diese Bindung fehlt der PSG vollkommen, wie übrigens auch seiner unmittelbaren Konkurrenz auf deutschem Boden (gemeint ist der RSB und die ISL).
Sie sind Klubs von Intellektuellen. Kein Einziger ist selbst Proletarier. Dennoch verstehen sie sich als Avantgarde des Proletariats. Ein Widerspruch in sich.
Mit der 5. Internationalen der Arbeitermacht, gibt es eine trotzikistische Internationale (deren es unzählige gibt), mehr. Will heißen: Die heilose Zersplitterung des Trotzkismus zeugt von seiner Selbstvernichtung.
Das einizgste gefährliche Element, dieser Trotzkisten ist gegenwärtig ihr Entrismus, den sie in kommunistischen Organisationen und Parteien auszuleben pflegen, und mit dem sie diesselbigen kaputtzumachen pflegen.
Die kläglichen Reste der noch bestehenden KPD/ML legen Zeugnis davon ab, was der trotzkistische Entrismus auszurichten vermag.
Aber eine Gefahr für das Kapital waren und sind diese Sektierer nie gewesen.
Gruß - Jürgen Binder
Ich war jetzt für 3 Jahre Stadtrat für die LINKE.In diese Zeit viel die Vereinigung mit der WASG.Das bedeutete Linke aus sehr verschiedenen Lagern unter ein Dach zu bringen.Dazu kam erschwerend hinzu,das zwischen Ost und West eine Menge Vorurteile zu überwinden waren und sind.Die Frage ist allerdings,inwieweit der bürgerliche Parlamentarismus für echte Veränderungen taugt.
Zu der wsws Seite von der PSG. Als interessant empfinde ich dort so Berichte, wie über die Gesundheitsreform in der USA oder über französische Gewerkschaften. Nicht die typische trotzkistische Polemik.
Was ja an trotzkistischen Kleingruppen nervtötend ist, immer irgendwelche Internationlen zu gründen.
Wie geht der Witz: Treffen sich ein argentinischer und ein schwedischer Trotzkist. Was machen die Zwei?
Eh klar.
Sie gründen eine Aufbauorganisation für die 4.Internationle.
LG
Stefan K
Was ja an trotzkistischen Kleingruppen nervtötend ist, immer irgendwelche Internationlen zu gründen.
Wie geht der Witz: Treffen sich ein argentinischer und ein schwedischer Trotzkist. Was machen die Zwei?
Eh klar.
Sie gründen eine Aufbauorganisation für die 4.Internationle.
LG
Stefan K
Hallo Milan,
dogmatisch bist eher du, und andere sich "undogmatisch" nennende Linke. Wurde doch nur ein positiver Personenkult (Stalin), in einen negativen Personenkult umgekehrt. Dies ist das Endresultat von jahrzehntelanger Tätigkeit der "undogmatischen" Linken. Wenn man so vom gerellen Problem des Personenkults wegzukommen gedenkt, dann viel Spaß dabei, aber ohne mich.
Und betreiben die Trotzkisten eben nicht auch einen Personenkult um einen gewissen Trotzki?
Und was können die Trotzkisten anderes, als kommunistische Organisationen zu infiltrieren, zu unterwandern und kaputtzumachen (s. z.B. die Geschichte der KPD/ML)?
Und bei den Buchanisten bist du wohl historisch nicht so bewandert. Die KPO (Opposition), spaltete sich aus freien Stücken von der KPD ab. Nun denn, ein großer Erfolg war ihnen nicht beschieden. Konnte die KPD unter dem damaligen Vorsitzenden Ernst Thälmann doch stets mehr Anhänger um sich scharen (sowohl an Kämpfern wie an Wählerinnen und Wählern). Würde mal nachgrübeln, ob dies vielleicht an den Buchanisten selber liegt.
Und um auf die Proletarier zurückzukommen: Die MLPD besteht zu 70% aus Proletariern. Von daher, sind wir in den proletarischen Massen, zumindest mehr verwurzelt und verzahnt, als die intellektuellen Trotzkistenclubs mit denen du so sehr sympatisieren zu scheinst.
Auch Biopolitik, Migrationsfragen, und neue soziale Bewegungen sind für uns keine Fremdwörter. Wir beschäftigen uns damit sowohl in der Theorie wie in der Praxis. Schau doch einfach mal unvoreingenommen auf unsere Websiten.
Bei der PdL muß ich dir sagen, dass sie rein gar nichts begriffen hat. Ist sie doch jetzt schon eine sozialdemokratische Partei. Sie setzt also auf reformistische Veränderungen innerhalb des Kapitalismus, eben auf einen Kapitalismus mit "menschlichem Antlitz", den es nie gab, und nie geben wird.
Auch müßtest du wissen, dass eine nachhaltige Wirtschaft innerhalb einer kapitalistischen Ökonomie nicht machbar ist. Würde noch ein solches Wirtschaften, dem Profitdenken total widersprechen.
Und zum Schluß noch zu Marx: Wäre er nicht davon überzeugt gewesen ein Kommunist zu sein, hätte er kein KOMMUNISTISCHES MANIFEST geschrieben.
Gruß - Jürgen Binder
dogmatisch bist eher du, und andere sich "undogmatisch" nennende Linke. Wurde doch nur ein positiver Personenkult (Stalin), in einen negativen Personenkult umgekehrt. Dies ist das Endresultat von jahrzehntelanger Tätigkeit der "undogmatischen" Linken. Wenn man so vom gerellen Problem des Personenkults wegzukommen gedenkt, dann viel Spaß dabei, aber ohne mich.
Und betreiben die Trotzkisten eben nicht auch einen Personenkult um einen gewissen Trotzki?
Und was können die Trotzkisten anderes, als kommunistische Organisationen zu infiltrieren, zu unterwandern und kaputtzumachen (s. z.B. die Geschichte der KPD/ML)?
Und bei den Buchanisten bist du wohl historisch nicht so bewandert. Die KPO (Opposition), spaltete sich aus freien Stücken von der KPD ab. Nun denn, ein großer Erfolg war ihnen nicht beschieden. Konnte die KPD unter dem damaligen Vorsitzenden Ernst Thälmann doch stets mehr Anhänger um sich scharen (sowohl an Kämpfern wie an Wählerinnen und Wählern). Würde mal nachgrübeln, ob dies vielleicht an den Buchanisten selber liegt.
Und um auf die Proletarier zurückzukommen: Die MLPD besteht zu 70% aus Proletariern. Von daher, sind wir in den proletarischen Massen, zumindest mehr verwurzelt und verzahnt, als die intellektuellen Trotzkistenclubs mit denen du so sehr sympatisieren zu scheinst.
Auch Biopolitik, Migrationsfragen, und neue soziale Bewegungen sind für uns keine Fremdwörter. Wir beschäftigen uns damit sowohl in der Theorie wie in der Praxis. Schau doch einfach mal unvoreingenommen auf unsere Websiten.
Bei der PdL muß ich dir sagen, dass sie rein gar nichts begriffen hat. Ist sie doch jetzt schon eine sozialdemokratische Partei. Sie setzt also auf reformistische Veränderungen innerhalb des Kapitalismus, eben auf einen Kapitalismus mit "menschlichem Antlitz", den es nie gab, und nie geben wird.
Auch müßtest du wissen, dass eine nachhaltige Wirtschaft innerhalb einer kapitalistischen Ökonomie nicht machbar ist. Würde noch ein solches Wirtschaften, dem Profitdenken total widersprechen.
Und zum Schluß noch zu Marx: Wäre er nicht davon überzeugt gewesen ein Kommunist zu sein, hätte er kein KOMMUNISTISCHES MANIFEST geschrieben.
Gruß - Jürgen Binder
Hallo Fritz,
der bürgerliche Parlamentarismus taugt für gesellschaftliche Veränderungen rein gar nichts. Im Gegenteil, nicht nur dass er die derzeitige Klassenherrschaft kaschieren würde, das Parlament ist auch noch für die einflußreichen Kapitalistenverbände die Spielwiese, um für ihre Interessen politische Vertreter zu instrumentalisieren. In diesem Sinne, setzt das bürgerliche Parlament (Wahlen hin, Wahlen her), die Interessen von 5% der Bevölkerung (Kapitalisten) in die Tat um.
Dies ist die "Demokratie" in der wir leben, oder besser ausgedrückt, die ökonomische Diktatur des Kapitals in der wir leben.
Gruß - Jürgen Binder
der bürgerliche Parlamentarismus taugt für gesellschaftliche Veränderungen rein gar nichts. Im Gegenteil, nicht nur dass er die derzeitige Klassenherrschaft kaschieren würde, das Parlament ist auch noch für die einflußreichen Kapitalistenverbände die Spielwiese, um für ihre Interessen politische Vertreter zu instrumentalisieren. In diesem Sinne, setzt das bürgerliche Parlament (Wahlen hin, Wahlen her), die Interessen von 5% der Bevölkerung (Kapitalisten) in die Tat um.
Dies ist die "Demokratie" in der wir leben, oder besser ausgedrückt, die ökonomische Diktatur des Kapitals in der wir leben.
Gruß - Jürgen Binder
Hallo Milan,
zu:
"Marx hatte die Hellsicht zu sagen: Ich weiß, dass ich kein Marxist bin. Lenin hat versäumt, etwas Ähnliches zu tun."
Man mag das Lenin verzeihen, er hatte vielleicht keine Zeit mehr dazu. Aber in seinem politischen Wirken war er immer Marxist.
Stalin hat aber gesagt, dass er kein "Stalinist" ist,
nämlich sagte er wörtlich: "Ich bin Leninist!"
Laß Dir mal von einem Ausenstehenden (ich bin kein Mitglied der MLPD) sagen, wie ich das so sehe mit dem "Stalinismus".
Es gibt ihn nicht als philosophische Wissenschaft, wie den Marxismus oder den Leninismus.
Es gibt ihn wirklich nur in den Hirnen der eingefleischesten Antikommunisten und ihrer Mitläufer (teils sogar unter den "Linken"), als Kampfbegriff.
Sie bekämpfen damit (und das auch leider sehr erfolgreich) die Einheit der Kommunisten. Deshalb die Zersplitterung auch der fortschrittlichen Arbeiterbewegung, sowohl national, als auch international.
Jedem, dem heute das Stigma "Stalinist" übergestülpt wird - sieht man als den wirklichen Feind an. Aber diejenigen sind eigentlich die, welche wirklich auf dem Fundament des Marxismus/Leninismus stehen.
Stalin war nicht fehlerfrei, aber er war kein Verbrecher. Er hat gegen Verbrechen gekämpft. Er und seine Partei mußte einen schwierigen (Klassen)kampf gegen alle möglichen Formen von (nicht von den Kommunisten verursachten) Bürgerkrieg, Konterrevolution, Sabotage, Diversion u.a. führen, weil die ehemals herrschende Klasse ihre Besitztümer und Privilegien verständlicheweise nicht freiwillig hergeben wollte und dabei noch massiv Unterstützung (bis hin zum Hitlerfaschismus) aus dem kapitalistischen Ausland erhielt.
Und es ist bis heute für manche ein Dorn im Auge, dass der Sozialismus dem Imperialismus seine schlimmste Niederlage (im 2. Weltkrieg der Imperialisten) beibrachte.
Wer das schaffte, der konnte ja nur ein "Teufel" sein und aus dem "Reich des Bösen" kommen.
Ja, wer´s glaubt....(leider gib´s noch viele, die an den Teufel glauben....)
Grüße von Uwe
zu:
"Marx hatte die Hellsicht zu sagen: Ich weiß, dass ich kein Marxist bin. Lenin hat versäumt, etwas Ähnliches zu tun."
Man mag das Lenin verzeihen, er hatte vielleicht keine Zeit mehr dazu. Aber in seinem politischen Wirken war er immer Marxist.
Stalin hat aber gesagt, dass er kein "Stalinist" ist,
nämlich sagte er wörtlich: "Ich bin Leninist!"
Laß Dir mal von einem Ausenstehenden (ich bin kein Mitglied der MLPD) sagen, wie ich das so sehe mit dem "Stalinismus".
Es gibt ihn nicht als philosophische Wissenschaft, wie den Marxismus oder den Leninismus.
Es gibt ihn wirklich nur in den Hirnen der eingefleischesten Antikommunisten und ihrer Mitläufer (teils sogar unter den "Linken"), als Kampfbegriff.
Sie bekämpfen damit (und das auch leider sehr erfolgreich) die Einheit der Kommunisten. Deshalb die Zersplitterung auch der fortschrittlichen Arbeiterbewegung, sowohl national, als auch international.
Jedem, dem heute das Stigma "Stalinist" übergestülpt wird - sieht man als den wirklichen Feind an. Aber diejenigen sind eigentlich die, welche wirklich auf dem Fundament des Marxismus/Leninismus stehen.
Stalin war nicht fehlerfrei, aber er war kein Verbrecher. Er hat gegen Verbrechen gekämpft. Er und seine Partei mußte einen schwierigen (Klassen)kampf gegen alle möglichen Formen von (nicht von den Kommunisten verursachten) Bürgerkrieg, Konterrevolution, Sabotage, Diversion u.a. führen, weil die ehemals herrschende Klasse ihre Besitztümer und Privilegien verständlicheweise nicht freiwillig hergeben wollte und dabei noch massiv Unterstützung (bis hin zum Hitlerfaschismus) aus dem kapitalistischen Ausland erhielt.
Und es ist bis heute für manche ein Dorn im Auge, dass der Sozialismus dem Imperialismus seine schlimmste Niederlage (im 2. Weltkrieg der Imperialisten) beibrachte.
Wer das schaffte, der konnte ja nur ein "Teufel" sein und aus dem "Reich des Bösen" kommen.
Ja, wer´s glaubt....(leider gib´s noch viele, die an den Teufel glauben....)
Grüße von Uwe
Hallo Uwe,
Du stellst Stalin dar wie einen Mythos, wie einen unermüdlichen Herkules, der den Augiasstall ausmistet. Der die Sowjetunion gegen alle Gefahren und Angriffe von innen und außen beschützt hat. Der dem Imperialismus seine schlimmste Niederlage beigebracht hat.
Deine Worte: "Er hat gegen Verbrechen gekämpft. Er und seine Partei mußte einen schwierigen (Klassen)kampf gegen alle möglichen Formen von (nicht von den Kommunisten verursachten) Bürgerkrieg, Konterrevolution, Sabotage, Diversion u.a. führen, weil die ehemals herrschende Klasse ihre Besitztümer und Privilegien verständlicheweise nicht freiwillig hergeben wollte und dabei noch massiv Unterstützung (bis hin zum Hitlerfaschismus) aus dem kapitalistischen Ausland erhielt."
Richtig ist daran, dass Stalin an Kämpfen beteiligt war. Soweit sie sich gegen die Weißen während der Revolution richteten, will ich mal keinen Einwand erheben, obwohl auch da Stalins Rolle umstritten war.
Allein die meisten weiteren Kämpfe, abgesehen vom Weltkrieg II natürlich, fanden ihre Ursache in den allerwenigsten Fällen in "Konterrevolution, Sabotage, Diversion u.a.", sondern wurden von Stalin und seinen Mitstreitern willkürlich hervorgerufen oder durch objektive Umstände erzeugt. Also z. B. durch solche Faktoren wie ursprüngliche Akkumulation und nachholende Industrialisierung.
Gerade diese Akkumulationsform öffnete die Schere zwischen den Bedürfnissen der Bevölkerung und dem herrschenden Block. Stalin schloss sie mit den Mitteln des Zwangs und der Unterdrückung. Dann ging es los: Abschöpfung der Ernten fast bis zu 100%, Enteigungen hin bis zum Lampenöl. Folgen waren Hungersnöte, Widerstand, Abwanderung. Man konnte den Stalinschen Weg ja nicht abwählen.
Daneben nahm man sich die abweichenden oder nicht zunickenden Bolschewiki vor. Sie waren weder Konterrevolutionäre noch Diversanten, sondern äußerten sich oppositionell. Teilweise wurden Schauprozesse durchgeführt und die Angeklagten (wie früher sogenannte Hexen) zu Geständnissen gezwungen. Hunderttausende Kommunisten wurden aus nichtigen Gründen ermordet oder in Lagern gequält, überwiegend bis zur physischen Vernichtung.
Spanienkämpfern wurde misstraut, auch sie landeten im Gefängnis bzw. fanden den Tod, ebenso flüchtende deutsche Kommunisten und andere Linke. Ein großer Teil der Offiziere, wie Tuchatschewski, fiel der Liquidation anheim. Sie hatten ja mit der deutschen Wehrmacht kooptiert. Aber das war, kurz vorher, offizielle Politik. Stalin wäre selbst betroffen gewesen.
Niemand hat den anfänglichen sowjetischen Widerstand so nachhaltig geschwächt wie unser Held Stalin. Strategisch stand er mit seiner "Südeinfalltheorie" nackt da. Hitlers Armeen konnten weit ins Land vordringen. Erst die Brutalität der Faschisten rief den gewaltigen Widerstand hervor und ließ Stalin als Sieger erscheinen. Doch dessen Verdienste hielten sich in Grenzen.
Der faschistische Überfall führte dazu, dass nun Stalin ganze Völkerschaften umsiedelte und dezimierte. Sie könnten ja den Nazis zueilen, war seine Vorstellung.
Nach dem Krieg wurde eine Ärzteverschwörung aufgedeckt. In Wirklichkeit eine antisemitische Aktion gegen den "Zionismus" und "Kosmopolitismus".
Stalin war ein Paranoiker und Verschwörungstheoretiker von erstem Rang, da zeigte er sich unübertroffen. Seine Geheimdienstler bereiteten wunderbare Materialien auf. Jeder Kontakt zwischen Menschen bildete oft schon die Grundlage für ein Verbrechen. In seinen Texten und denen seiner Kumpane wurde alles immer sehr logisch und tiefgründig aufgearbeitet. Stalin war auch da der perfekte Mensch und Klassenkämpfer. Er war in Worten der Bürokratengegner Nr. 1, hatte aber in der Tat munter seine unantastbaren Ämter aufgebaut.
Nur, heute, Uwe kauen viele an den Ruinen, die er hinterlassen hat. Warum wohl hat es der Sozialismus so schwer? Ein Alp liegt auf ihm. Stalin!
Grüße von Milan
Du stellst Stalin dar wie einen Mythos, wie einen unermüdlichen Herkules, der den Augiasstall ausmistet. Der die Sowjetunion gegen alle Gefahren und Angriffe von innen und außen beschützt hat. Der dem Imperialismus seine schlimmste Niederlage beigebracht hat.
Deine Worte: "Er hat gegen Verbrechen gekämpft. Er und seine Partei mußte einen schwierigen (Klassen)kampf gegen alle möglichen Formen von (nicht von den Kommunisten verursachten) Bürgerkrieg, Konterrevolution, Sabotage, Diversion u.a. führen, weil die ehemals herrschende Klasse ihre Besitztümer und Privilegien verständlicheweise nicht freiwillig hergeben wollte und dabei noch massiv Unterstützung (bis hin zum Hitlerfaschismus) aus dem kapitalistischen Ausland erhielt."
Richtig ist daran, dass Stalin an Kämpfen beteiligt war. Soweit sie sich gegen die Weißen während der Revolution richteten, will ich mal keinen Einwand erheben, obwohl auch da Stalins Rolle umstritten war.
Allein die meisten weiteren Kämpfe, abgesehen vom Weltkrieg II natürlich, fanden ihre Ursache in den allerwenigsten Fällen in "Konterrevolution, Sabotage, Diversion u.a.", sondern wurden von Stalin und seinen Mitstreitern willkürlich hervorgerufen oder durch objektive Umstände erzeugt. Also z. B. durch solche Faktoren wie ursprüngliche Akkumulation und nachholende Industrialisierung.
Gerade diese Akkumulationsform öffnete die Schere zwischen den Bedürfnissen der Bevölkerung und dem herrschenden Block. Stalin schloss sie mit den Mitteln des Zwangs und der Unterdrückung. Dann ging es los: Abschöpfung der Ernten fast bis zu 100%, Enteigungen hin bis zum Lampenöl. Folgen waren Hungersnöte, Widerstand, Abwanderung. Man konnte den Stalinschen Weg ja nicht abwählen.
Daneben nahm man sich die abweichenden oder nicht zunickenden Bolschewiki vor. Sie waren weder Konterrevolutionäre noch Diversanten, sondern äußerten sich oppositionell. Teilweise wurden Schauprozesse durchgeführt und die Angeklagten (wie früher sogenannte Hexen) zu Geständnissen gezwungen. Hunderttausende Kommunisten wurden aus nichtigen Gründen ermordet oder in Lagern gequält, überwiegend bis zur physischen Vernichtung.
Spanienkämpfern wurde misstraut, auch sie landeten im Gefängnis bzw. fanden den Tod, ebenso flüchtende deutsche Kommunisten und andere Linke. Ein großer Teil der Offiziere, wie Tuchatschewski, fiel der Liquidation anheim. Sie hatten ja mit der deutschen Wehrmacht kooptiert. Aber das war, kurz vorher, offizielle Politik. Stalin wäre selbst betroffen gewesen.
Niemand hat den anfänglichen sowjetischen Widerstand so nachhaltig geschwächt wie unser Held Stalin. Strategisch stand er mit seiner "Südeinfalltheorie" nackt da. Hitlers Armeen konnten weit ins Land vordringen. Erst die Brutalität der Faschisten rief den gewaltigen Widerstand hervor und ließ Stalin als Sieger erscheinen. Doch dessen Verdienste hielten sich in Grenzen.
Der faschistische Überfall führte dazu, dass nun Stalin ganze Völkerschaften umsiedelte und dezimierte. Sie könnten ja den Nazis zueilen, war seine Vorstellung.
Nach dem Krieg wurde eine Ärzteverschwörung aufgedeckt. In Wirklichkeit eine antisemitische Aktion gegen den "Zionismus" und "Kosmopolitismus".
Stalin war ein Paranoiker und Verschwörungstheoretiker von erstem Rang, da zeigte er sich unübertroffen. Seine Geheimdienstler bereiteten wunderbare Materialien auf. Jeder Kontakt zwischen Menschen bildete oft schon die Grundlage für ein Verbrechen. In seinen Texten und denen seiner Kumpane wurde alles immer sehr logisch und tiefgründig aufgearbeitet. Stalin war auch da der perfekte Mensch und Klassenkämpfer. Er war in Worten der Bürokratengegner Nr. 1, hatte aber in der Tat munter seine unantastbaren Ämter aufgebaut.
Nur, heute, Uwe kauen viele an den Ruinen, die er hinterlassen hat. Warum wohl hat es der Sozialismus so schwer? Ein Alp liegt auf ihm. Stalin!
Grüße von Milan
" Und was können die Trotzkisten anderes, als kommunistische Organisationen zu infiltrieren, zu unterwandern und kaputtzumachen"
@ Jürgen
Ist aber nur teilrichtig. Trotzkisten unterwandern ( Entrismus) hauptsächlich sozialdemokratische Parteien.
In Ö zB die relativ starke, zum Vergleich zu anderen trotzkistischen Organisationen, "Der Funke".
@ Jürgen
Ist aber nur teilrichtig. Trotzkisten unterwandern ( Entrismus) hauptsächlich sozialdemokratische Parteien.
In Ö zB die relativ starke, zum Vergleich zu anderen trotzkistischen Organisationen, "Der Funke".
Lieber Stefan!Ich gebe zu , das ich von den Trotzkisten nicht viel weiß.Aber als es um die Vereinigung vonPDS und WASG in Berlin ging wollten gerade die Berliner,angeführt von einer gewissen Luzi Rädler,nicht mitmachen.das wiederspricht in meinen Augen der Unterwanderungsthese.
Hallo Milan!Das thema Stalin ist nach meinem Gefühl nicht sachlich zu behandeln.Die einen verteufeln ihn und holen ihn immer dann aus dem Keller wenn ihnen die Kapitalismuskritik zu heiß wird(siehe dein Text),die anderen verfallen in das Gegenextrem der Vergötterung.In der Rückschau auf die Geschichte gibt es kaum Sachlichkeit sondern in erster Linie Interessen.Ich weiß das,da ich 30 Jahre in der DDR gelebt habe und seit 20 Jahren erlebe wie über sie geschrieben oder gesprochen wird.da kommen viele DDR`s vor,nur nicht die die ich kenne.
Dass die Trotzkisten sozialdemokratische Parteien unterwandern (SPD u. PdL) ist zwar richtig, und dennoch begann ihre Geschichte mit der Unterqwanderung und Wühlarbeit innerhalb der KPD, KPdSU und anderer kommunistischer Parteien. Und diese unselige trotzkistische Tradition setzen sie bis heute fort.
Ich selbst habe noch nichts von der "relativen Stärke", von der von dir erwähnten trotzkistischen Organisation ("der Funke") mitbekommeen. Im Gegenteil, die Schwäche der trotzkistischen Organisationen, zeugt von ihrer Unfähigkeit eigene Parteien auf die Beine zu stellen. Dies, ist nunmal das Schicksal von Sektierern.
Ich selbst habe noch nichts von der "relativen Stärke", von der von dir erwähnten trotzkistischen Organisation ("der Funke") mitbekommeen. Im Gegenteil, die Schwäche der trotzkistischen Organisationen, zeugt von ihrer Unfähigkeit eigene Parteien auf die Beine zu stellen. Dies, ist nunmal das Schicksal von Sektierern.
Hallo Milan,
lese dir mal, unvoreingenommen (wie du hoffentlich bist), folgenden grundlegenden Text über Stalin durch:
http://www.mlpd.de/personen/klassiker-des-marxismus-leninismus/stalin/?searchterm=Stalin
Wenn du ihn aufmerksam gelesen hast, dann wirst du festellen, dass im Programm der MLPD tatsächlich eingeräumt wird, dass es aufgrund falscher Anschuldigen zur Verurteilung Unschuldiger kam. Allerdings wäre es nicht nur naiv, sondern schlicht eine Geschichtsverfälschung, wollte man alle damals Verurteilten als "unschuldig" gelten lassen.
Übten doch z.B.die Trotzkisten ihren Entrismus doch schon damals, großflächig in der Sowjetunion aus. Und nun noch was zu dem Opportunisten Trotzki selbst. Bis 1917 Menschewik und Gegner Lenins, wechselte er noch im selben Jahr die Seite, und wurde zum "Bolschewiken". Aber zu einem Marxisten-Leninisten wurde er indes nie. Im Gegenteil, schon damals hatten dieser Opportunist seine eigene Weltanschauung, die erheblich von der Lenins abwich (Trotzkismus).
Noch hinzu, kam das Problem, dass die Sowjetunion anfänglich, zum wirtschaftlichen Aufbau auf bürgerliche Intelligenz angewiesen war, die nicht unbedingt auf Seite der Revolution stand. Im Gegenteil, viele von ihnen waren später an Sabotageakten beteiligt.
Noch ein Schlußsatz: Wer wie du davon ausgeht, dass es nach der Revolution keine inneren Feinde mehr gibt (die gab es historisch gesehen nach jeder Revolution), der ist nicht nur naiv, sondern klammert wesentliche Fakten der Geschichte einfach aus.
Und noch was: Wenn man mit solchen inneren Feinden so liberal verfährt, wie eben nach der Novemberrevolution in Deutschand, dann ist dieselbige eben z.B. von diesen inneren Feinden eben nach 14 Tagen besiegt worden (s. Münchener Räterepublik).
Gruß - Jürgen Binder
lese dir mal, unvoreingenommen (wie du hoffentlich bist), folgenden grundlegenden Text über Stalin durch:
http://www.mlpd.de/personen/klassiker-des-marxismus-leninismus/stalin/?searchterm=Stalin
Wenn du ihn aufmerksam gelesen hast, dann wirst du festellen, dass im Programm der MLPD tatsächlich eingeräumt wird, dass es aufgrund falscher Anschuldigen zur Verurteilung Unschuldiger kam. Allerdings wäre es nicht nur naiv, sondern schlicht eine Geschichtsverfälschung, wollte man alle damals Verurteilten als "unschuldig" gelten lassen.
Übten doch z.B.die Trotzkisten ihren Entrismus doch schon damals, großflächig in der Sowjetunion aus. Und nun noch was zu dem Opportunisten Trotzki selbst. Bis 1917 Menschewik und Gegner Lenins, wechselte er noch im selben Jahr die Seite, und wurde zum "Bolschewiken". Aber zu einem Marxisten-Leninisten wurde er indes nie. Im Gegenteil, schon damals hatten dieser Opportunist seine eigene Weltanschauung, die erheblich von der Lenins abwich (Trotzkismus).
Noch hinzu, kam das Problem, dass die Sowjetunion anfänglich, zum wirtschaftlichen Aufbau auf bürgerliche Intelligenz angewiesen war, die nicht unbedingt auf Seite der Revolution stand. Im Gegenteil, viele von ihnen waren später an Sabotageakten beteiligt.
Noch ein Schlußsatz: Wer wie du davon ausgeht, dass es nach der Revolution keine inneren Feinde mehr gibt (die gab es historisch gesehen nach jeder Revolution), der ist nicht nur naiv, sondern klammert wesentliche Fakten der Geschichte einfach aus.
Und noch was: Wenn man mit solchen inneren Feinden so liberal verfährt, wie eben nach der Novemberrevolution in Deutschand, dann ist dieselbige eben z.B. von diesen inneren Feinden eben nach 14 Tagen besiegt worden (s. Münchener Räterepublik).
Gruß - Jürgen Binder
Das Hauptproblem sehe ich darin, das viel zu viele Menschen an Politik nicht interessiert sind.
Ein Beispiel:
Ich bin seit kurzem in einer Arbeitsgelegenheit beschäftigt und habe Kollegen, die wussten nicht einmal, welche Parteien bei uns im Stadtrat sitzen. Es hat sie auch nach der Wahl nicht interessiert. Es sind alles Aufstocker (Geld aus AGH + ALG II) die sich eigentlich sehr dafür interessieren sollten was so im Land und in der Welt passiert. Und weil sie sich nicht weiter mit Politik befassen, wissen die meisten gar nicht das es verschiedene Linke Parteien gibt, geschweige denn was diese wollen. Diskussionen über die Frage, welche Linke nun besser ist erübrigen sich da schon.
Man muß also die Leute überhaupt erstmal für Politik begeistern und sie ermuntigen sich zu engagieren.
Ohne Mehrheiten kann keiner Sozialismus machen, egal ob er nun so oder so aussehen wird.
Ein Beispiel:
Ich bin seit kurzem in einer Arbeitsgelegenheit beschäftigt und habe Kollegen, die wussten nicht einmal, welche Parteien bei uns im Stadtrat sitzen. Es hat sie auch nach der Wahl nicht interessiert. Es sind alles Aufstocker (Geld aus AGH + ALG II) die sich eigentlich sehr dafür interessieren sollten was so im Land und in der Welt passiert. Und weil sie sich nicht weiter mit Politik befassen, wissen die meisten gar nicht das es verschiedene Linke Parteien gibt, geschweige denn was diese wollen. Diskussionen über die Frage, welche Linke nun besser ist erübrigen sich da schon.
Man muß also die Leute überhaupt erstmal für Politik begeistern und sie ermuntigen sich zu engagieren.
Ohne Mehrheiten kann keiner Sozialismus machen, egal ob er nun so oder so aussehen wird.
Lieber Stefan,
danke für Dein Posting. Es stieg in mir ein unbändiges Lachen auf.
Wie Till Ulenspiegel, Landsmann und früher Partisan, habe ich Euch einen Spiegel vorgehalten. Ihr habt Euch selbst darin erblickt und Gift und Galle gespuckt. Ja, so hat Till schon die Spießer des Mittelalters auf die Schippe genommen. Ich eben die Kleinbürger im Geiste der MLPD.
Man muss Dir nur ein Mettende zuwerfen und Du stürzt Dich darauf wie ein ausgehungerter Hund.
Nicht ein Quentchen Ahnung hast Du von Partisanentaktik. Lies mal nach bei Sun Tzu, Mao und Onkel Ho. Man/frau fängt den Krieg nicht an, man/frau wirft sich nicht auf den Feind, wo er am stärksten ist.
Jeder verquaste Freimaurer weiß, ein Gebäude ist nur so standfest wie sein wohlgesetzter Schlussstein. Wenn dieser bröckelt, dann gute Nacht. Bei Deinem bröselt es gewaltig. Wolkenkuckucksheime sind kein Ersatz für Wohnbaumaßnahmen.
Du gehst doch nicht auf Inhalte ein, sondern versuchst mir Absichten zu unterschieben. Du schießt ins Leere. Und entlarvst Dich dabei, mir vorzuwerfen, Leute auf meine Seite ziehen zu wollen. Ich denke im Umkehrschluss, Du willst das wohl und fürchtest Konkurrenz. Tu es, wenn es Dir Spaß macht. Für Spaß bin ich immer zu haben.
Dann macht Ihr Euch im Thread über trotzkistische Miniparteien lustig. Aber Ihr seid z.B. der PSG ähnlicher als Ihr glaubt. Die hält eine Stellungnahme zur Europawahl vor, die Euren Wahlanalysen an Realitätsferne in nichts nachsteht und Argumentationsketten einsetzt, die von der MLPD geklont sein könnten.
Du willst zur proletarischen Avantgarde gehören? Schließlich denkt Ihr ja so von Euch. Mann der Arbeit, aufgewacht! Leute wie Du scheinen mir eher in der Truppe der Tölpel zu marschieren.
Vielleicht war ich jetzt etwas zu überdeutlich, aber warum um den heißen Brei herumreden.
Trotz alledem katzenfreundliche Grüße von Milan (alias Till Ulenspiegel)
danke für Dein Posting. Es stieg in mir ein unbändiges Lachen auf.
Wie Till Ulenspiegel, Landsmann und früher Partisan, habe ich Euch einen Spiegel vorgehalten. Ihr habt Euch selbst darin erblickt und Gift und Galle gespuckt. Ja, so hat Till schon die Spießer des Mittelalters auf die Schippe genommen. Ich eben die Kleinbürger im Geiste der MLPD.
Man muss Dir nur ein Mettende zuwerfen und Du stürzt Dich darauf wie ein ausgehungerter Hund.
Nicht ein Quentchen Ahnung hast Du von Partisanentaktik. Lies mal nach bei Sun Tzu, Mao und Onkel Ho. Man/frau fängt den Krieg nicht an, man/frau wirft sich nicht auf den Feind, wo er am stärksten ist.
Jeder verquaste Freimaurer weiß, ein Gebäude ist nur so standfest wie sein wohlgesetzter Schlussstein. Wenn dieser bröckelt, dann gute Nacht. Bei Deinem bröselt es gewaltig. Wolkenkuckucksheime sind kein Ersatz für Wohnbaumaßnahmen.
Du gehst doch nicht auf Inhalte ein, sondern versuchst mir Absichten zu unterschieben. Du schießt ins Leere. Und entlarvst Dich dabei, mir vorzuwerfen, Leute auf meine Seite ziehen zu wollen. Ich denke im Umkehrschluss, Du willst das wohl und fürchtest Konkurrenz. Tu es, wenn es Dir Spaß macht. Für Spaß bin ich immer zu haben.
Dann macht Ihr Euch im Thread über trotzkistische Miniparteien lustig. Aber Ihr seid z.B. der PSG ähnlicher als Ihr glaubt. Die hält eine Stellungnahme zur Europawahl vor, die Euren Wahlanalysen an Realitätsferne in nichts nachsteht und Argumentationsketten einsetzt, die von der MLPD geklont sein könnten.
Du willst zur proletarischen Avantgarde gehören? Schließlich denkt Ihr ja so von Euch. Mann der Arbeit, aufgewacht! Leute wie Du scheinen mir eher in der Truppe der Tölpel zu marschieren.
Vielleicht war ich jetzt etwas zu überdeutlich, aber warum um den heißen Brei herumreden.
Trotz alledem katzenfreundliche Grüße von Milan (alias Till Ulenspiegel)
Hallo Milan,
es gibt im Zusammenhang mit der Beurteilung Stalins drei Gruppen von Menschen:
• die erste versucht sich antikommunistische und unehrliche antistalinistische Propaganda genau anzusehen und sich unvoreingenommen und selbstständig mit anderen Argumenten und Fakten auseinanderzusetzen;
• die zweite hat schon in einem gewissen Grade verstanden und erkannt, dass sie von der antistalinistischen Propaganda in vieler Hinsicht betrogen und belogen worden ist, hat aber noch eine bedeutende Anzahl von Fragen, auf die sie selbst keine Antwort finden und deshalb immer noch zweifeln;
• die dritte konnte schon früher und auch heute, Stalin absolut nicht akzeptieren und verschließt sich hartnäckig jeder vernünftigen Argumentation.
Wo Du Dich einordnest überlasse ich Dir.
Ich könnte Dir jetzt in einem sehr "dicken" Beitrag zu beweisen versuchen, dass Stalin doch nicht der war, für den Du ihn hältst. Aber da Du Dich wahrscheinlich nicht von "roten", "Linken" oder anderen kommunistischen Argumenten überzeugen lässt, schlage ich vor, dass Du Dir mal entsprechende Äußerungen über Stalin und seine "Verbrechen" von Vertretern der "anderen Seite" ansiehst, wie z.B.:
• Winston Churchill
• Botschafter der USA, Joseph A. Davies und vieler anderer Diplomaten kapitalistischer Länder, die in den 30er Jahren den "Prozessen" beiwohnen konnten
• u.a. auch der namhafte britische Kronanwalt D. N. Pritt
• oder bürgerliche Schriftsteller, wie Lion Feuchtwanger
• sogar Albert Einstein hatte Stellung zu den Prozessen bezogen
• und Hitler betonte auf einer Beratung gegen Ende des Krieges zur Rechtfertigung seiner Niederlage an der Ostfront, dass eine ihrer Hauptursachen darin bestand, dass Stalin 1937 seine 5. Kolonne in Russland erschießen ließ.
Bis in die Anfänge der 50er Jahre, war ein "negativer Stalin" selbst in der imperialistischen Propaganda fast kein Thema (außer den Trotzkisten).
Erst als der Revisionist Chruschtschow den Untergang der UdSSR einleitete und zur Verschleierung seiner Ziele (im Zusammenwirken mit der CIA) den Antistalinismus erfand und damit der gesamte Marxismus/Leninismus in Misskredit gebracht werden konnte - erst da kamen dann all die anderen "Wissenden" aus der Versenkung.
Das war auch das Schlimmste was dem internationalen Kommunismus passieren konnte: dass ein (angeblicher!) Kommunist nun Stalins Ansehen gründlich vernichtet hatte - das musste ja dann war sein! Die große Masse wusste aber damals (teils auch heute noch) nicht, dass Chruschtschow eben kein Kommunist war! Wo diese Linie Chruschtschow - Gorbatschow hinführte, konnte ja nun alle Welt Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre sehen.
Milan,
wenn Du Dich wirklich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen willst, schau Dir die o.g. Personen aus dem anderen Lager mal ruhig an. Als Einstieg empfehle ich Dir auch meinen kleinen Beitrag hier im Forum im Blog: "Stalin" vom 17.09.09
Wir sollten auch vielleicht in diesem "Stalin"-Blog weiter über Stalin diskutieren, weil es in dem Blog hier ja eigentlich um dieses Thema geht:
"Warum verbünden sich MLPD, DKP und PSG nicht zu einer großen Macht?"
Grüße von Uwe
es gibt im Zusammenhang mit der Beurteilung Stalins drei Gruppen von Menschen:
• die erste versucht sich antikommunistische und unehrliche antistalinistische Propaganda genau anzusehen und sich unvoreingenommen und selbstständig mit anderen Argumenten und Fakten auseinanderzusetzen;
• die zweite hat schon in einem gewissen Grade verstanden und erkannt, dass sie von der antistalinistischen Propaganda in vieler Hinsicht betrogen und belogen worden ist, hat aber noch eine bedeutende Anzahl von Fragen, auf die sie selbst keine Antwort finden und deshalb immer noch zweifeln;
• die dritte konnte schon früher und auch heute, Stalin absolut nicht akzeptieren und verschließt sich hartnäckig jeder vernünftigen Argumentation.
Wo Du Dich einordnest überlasse ich Dir.
Ich könnte Dir jetzt in einem sehr "dicken" Beitrag zu beweisen versuchen, dass Stalin doch nicht der war, für den Du ihn hältst. Aber da Du Dich wahrscheinlich nicht von "roten", "Linken" oder anderen kommunistischen Argumenten überzeugen lässt, schlage ich vor, dass Du Dir mal entsprechende Äußerungen über Stalin und seine "Verbrechen" von Vertretern der "anderen Seite" ansiehst, wie z.B.:
• Winston Churchill
• Botschafter der USA, Joseph A. Davies und vieler anderer Diplomaten kapitalistischer Länder, die in den 30er Jahren den "Prozessen" beiwohnen konnten
• u.a. auch der namhafte britische Kronanwalt D. N. Pritt
• oder bürgerliche Schriftsteller, wie Lion Feuchtwanger
• sogar Albert Einstein hatte Stellung zu den Prozessen bezogen
• und Hitler betonte auf einer Beratung gegen Ende des Krieges zur Rechtfertigung seiner Niederlage an der Ostfront, dass eine ihrer Hauptursachen darin bestand, dass Stalin 1937 seine 5. Kolonne in Russland erschießen ließ.
Bis in die Anfänge der 50er Jahre, war ein "negativer Stalin" selbst in der imperialistischen Propaganda fast kein Thema (außer den Trotzkisten).
Erst als der Revisionist Chruschtschow den Untergang der UdSSR einleitete und zur Verschleierung seiner Ziele (im Zusammenwirken mit der CIA) den Antistalinismus erfand und damit der gesamte Marxismus/Leninismus in Misskredit gebracht werden konnte - erst da kamen dann all die anderen "Wissenden" aus der Versenkung.
Das war auch das Schlimmste was dem internationalen Kommunismus passieren konnte: dass ein (angeblicher!) Kommunist nun Stalins Ansehen gründlich vernichtet hatte - das musste ja dann war sein! Die große Masse wusste aber damals (teils auch heute noch) nicht, dass Chruschtschow eben kein Kommunist war! Wo diese Linie Chruschtschow - Gorbatschow hinführte, konnte ja nun alle Welt Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre sehen.
Milan,
wenn Du Dich wirklich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen willst, schau Dir die o.g. Personen aus dem anderen Lager mal ruhig an. Als Einstieg empfehle ich Dir auch meinen kleinen Beitrag hier im Forum im Blog: "Stalin" vom 17.09.09
Wir sollten auch vielleicht in diesem "Stalin"-Blog weiter über Stalin diskutieren, weil es in dem Blog hier ja eigentlich um dieses Thema geht:
"Warum verbünden sich MLPD, DKP und PSG nicht zu einer großen Macht?"
Grüße von Uwe
Hallo Petra,
dasselbe von dir angesprochene Problem (Desinteresse an der Politik), mußte auch schon vielerorts bei Diskussionen und Debatten feststellen.
Dieses Desinteresse entspringt dem ansatzweise richtigen Gedanken: "Die da oben machen doch eh was sie wollen".
Diese Ansicht ist meines Wissens (Stammtischdiskussionen) nach bis in die Lohnarbeiterschaft (Proletariat) vertreten.
Da die sozialdemokratische PdL es noch nicht verstanden hat, diese Nichtwähler (Erwerbslose und Lohnarbeiter) für die Politik zu begeistern, sehe ich gerade darin unsere Chance (MLPD).
Denn so mancher von ihnen wartet noch immer auf eine wählbare Alternative, ohne dabei zu wissen, dass es diese - MLPD - schon längst gibt.
Wollen wir doch die Herrschaft dieser 5% Kapitalisten und deren parlamentarische Vertreter (die da oben), für immer beenden.
Nun gilt es nicht nur, diese von der Politik Frustrierten für diesselbige zu begeistern, sondern das generelle Totschweigen der MLPD in den Massenmedien einfürallemal zu durchbrechen und zu beenden.
Gruß - Jürgen Binder
dasselbe von dir angesprochene Problem (Desinteresse an der Politik), mußte auch schon vielerorts bei Diskussionen und Debatten feststellen.
Dieses Desinteresse entspringt dem ansatzweise richtigen Gedanken: "Die da oben machen doch eh was sie wollen".
Diese Ansicht ist meines Wissens (Stammtischdiskussionen) nach bis in die Lohnarbeiterschaft (Proletariat) vertreten.
Da die sozialdemokratische PdL es noch nicht verstanden hat, diese Nichtwähler (Erwerbslose und Lohnarbeiter) für die Politik zu begeistern, sehe ich gerade darin unsere Chance (MLPD).
Denn so mancher von ihnen wartet noch immer auf eine wählbare Alternative, ohne dabei zu wissen, dass es diese - MLPD - schon längst gibt.
Wollen wir doch die Herrschaft dieser 5% Kapitalisten und deren parlamentarische Vertreter (die da oben), für immer beenden.
Nun gilt es nicht nur, diese von der Politik Frustrierten für diesselbige zu begeistern, sondern das generelle Totschweigen der MLPD in den Massenmedien einfürallemal zu durchbrechen und zu beenden.
Gruß - Jürgen Binder
Auf Basis von Ploneboard
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Aktivieren durch mkoeln um 25.09.2009 00:19
