Stalin
Werter Herr Nogarole,
um zu wissen was Sie wollen braucht man lediglich etwas Menschenkenntnis. Sie sind glücklich und das sei Ihnen vergönnt! Es zeigt nur, dass Sie derart hoch oben über der gesellschaftlichen Realität dieses Landes "schweben", dass Sie schlicht gewisse Tatsachen ausblenden, wie z.B. dass es hier immer mehr Menschen gibt die noch nicht einmal von ihrem Lohn leben können und auf zusätzlich "Transferleistungen" angewiesen sind. Von der "bescheidenen" Zukunftsperspektive der jungen Generation ganz zu schweigen. Ob die auch so glücklich sind wie Sie? Das und die immer katastrophaler werdenden Finanz-und Wirtschaftskrisen mit den bekannten Folgen für die Situation der abhängig Beschäftigten haben wir der von Ihnen so geschätzten "Sozialen Marktwirtschaft" zu verdanken. Ihrer "Empfehlung" auszuwandern werde ich natürlich nicht nachkommen. Meine Devise lautet: "bleibe im Lande und kämpfe redlich". Im Übrigen ist ihr Gerede von Fanatismus wohlfeil. Die "Vernünftigen" sind im Kapitalismus selbstverständlich immer nur die Apologeten des Systems. Das können wir uns also schenken! Wenn Sie sich, bevor Sie sich so "engagiert" auf die MLPD gestürzt haben, mit der politischen Linie der Partei beschäftigt hätten (ich möchte Sie aber nicht überfordern!), wüßten Sie, wie wir die "VR" China seit der Machtübernahme des Herren Deng (Motto: "bereichert Euch") einschätzen. A propos: Sie schlagen einen "kühnen" Bogen von der "Respektlosigkeit" des Herrn Binder über die Geringschätzung des Individuums bis zu der angeblichen Bedeutungslosigkiet des Lebens von 10, 1000 und mehr Menschen! Irgendwie geht Ihnen so ganz und gar das Gefühl fürs "Masshalten" ab. Oder erkenne ich da einen fanatischen Anflug von Sendungsbewußtsein bei Ihnen! Denn Ihre Charakterisierung fanatischer Sektierer teile ich voll und ganz.
um zu wissen was Sie wollen braucht man lediglich etwas Menschenkenntnis. Sie sind glücklich und das sei Ihnen vergönnt! Es zeigt nur, dass Sie derart hoch oben über der gesellschaftlichen Realität dieses Landes "schweben", dass Sie schlicht gewisse Tatsachen ausblenden, wie z.B. dass es hier immer mehr Menschen gibt die noch nicht einmal von ihrem Lohn leben können und auf zusätzlich "Transferleistungen" angewiesen sind. Von der "bescheidenen" Zukunftsperspektive der jungen Generation ganz zu schweigen. Ob die auch so glücklich sind wie Sie? Das und die immer katastrophaler werdenden Finanz-und Wirtschaftskrisen mit den bekannten Folgen für die Situation der abhängig Beschäftigten haben wir der von Ihnen so geschätzten "Sozialen Marktwirtschaft" zu verdanken. Ihrer "Empfehlung" auszuwandern werde ich natürlich nicht nachkommen. Meine Devise lautet: "bleibe im Lande und kämpfe redlich". Im Übrigen ist ihr Gerede von Fanatismus wohlfeil. Die "Vernünftigen" sind im Kapitalismus selbstverständlich immer nur die Apologeten des Systems. Das können wir uns also schenken! Wenn Sie sich, bevor Sie sich so "engagiert" auf die MLPD gestürzt haben, mit der politischen Linie der Partei beschäftigt hätten (ich möchte Sie aber nicht überfordern!), wüßten Sie, wie wir die "VR" China seit der Machtübernahme des Herren Deng (Motto: "bereichert Euch") einschätzen. A propos: Sie schlagen einen "kühnen" Bogen von der "Respektlosigkeit" des Herrn Binder über die Geringschätzung des Individuums bis zu der angeblichen Bedeutungslosigkiet des Lebens von 10, 1000 und mehr Menschen! Irgendwie geht Ihnen so ganz und gar das Gefühl fürs "Masshalten" ab. Oder erkenne ich da einen fanatischen Anflug von Sendungsbewußtsein bei Ihnen! Denn Ihre Charakterisierung fanatischer Sektierer teile ich voll und ganz.
Hallo Lieber Hermann!
Danke erstmal für deine kritik. Ich habe es deshalb geschrieben, weil es hier das Stalinforum ist. Hier ging ja die diskussion gegen die Person Stalin und überhaupt gegen die damaligen Vorgänge in der damaligen sozilistischen Sowjetunion. Ich bin mir schon bewusst, das ich damit keinen erreichen kann wie Personen eines Nogarole. Aber es gibt ja nicht nur Nogarole auf dieser Welt.Dennoch sehe ich ein Widerspruch in der Kritik, die ist folgende:Wem will die MLPD erreichen? Mit dem Buch "Lehren aus dem sozialistischen Aufbau in der Sowjetunion" Bestimmt solche leute die immer noch an die Gräulmärchen glauben, die uns manche bürgerliche Historiker vorsetzen.Auch ich gehörte mal solchen Leuten an, da war ich noch in der PDS. Wie man da mit Stalin unsachlich umgeht brauch ich Dir nicht zu erzählen. MKG. Rolf
@Stefan Pech
Auch wenn das Buch aus dem Ernst-Thälmann-Verlag ist, ist diese Quelle sehr wohl Objektiv dargestellt. Frage 1. Gabe es diese Resolution von 1938, die Kritisch mit den Vorgängen der Säuberung beschäftigte? Man kann nun mal nicht Historische Tatsachen ausblenden?
2. Hat Stalin die Säuberung von Unschuldigen gebilligt?
Nein das hat er eben nicht, er hat auch vor solche Bürokraten, die sich Kommunisten nannten gewarnt und Kritisiert.
Aber das ist für manche bürgliche Historiker nicht so interessannt, so etwas wird mit purer Absicht ausgeblendet um Stalin als Monster als zweiten Hitler und schlimmen Diktator hinzustellen.
Und das nenne ich Schwarzweissdenken, diese Historiker sind Diener dieser Herrschenden Klasse
Danke erstmal für deine kritik. Ich habe es deshalb geschrieben, weil es hier das Stalinforum ist. Hier ging ja die diskussion gegen die Person Stalin und überhaupt gegen die damaligen Vorgänge in der damaligen sozilistischen Sowjetunion. Ich bin mir schon bewusst, das ich damit keinen erreichen kann wie Personen eines Nogarole. Aber es gibt ja nicht nur Nogarole auf dieser Welt.Dennoch sehe ich ein Widerspruch in der Kritik, die ist folgende:Wem will die MLPD erreichen? Mit dem Buch "Lehren aus dem sozialistischen Aufbau in der Sowjetunion" Bestimmt solche leute die immer noch an die Gräulmärchen glauben, die uns manche bürgerliche Historiker vorsetzen.Auch ich gehörte mal solchen Leuten an, da war ich noch in der PDS. Wie man da mit Stalin unsachlich umgeht brauch ich Dir nicht zu erzählen. MKG. Rolf
@Stefan Pech
Auch wenn das Buch aus dem Ernst-Thälmann-Verlag ist, ist diese Quelle sehr wohl Objektiv dargestellt. Frage 1. Gabe es diese Resolution von 1938, die Kritisch mit den Vorgängen der Säuberung beschäftigte? Man kann nun mal nicht Historische Tatsachen ausblenden?
2. Hat Stalin die Säuberung von Unschuldigen gebilligt?
Nein das hat er eben nicht, er hat auch vor solche Bürokraten, die sich Kommunisten nannten gewarnt und Kritisiert.
Aber das ist für manche bürgliche Historiker nicht so interessannt, so etwas wird mit purer Absicht ausgeblendet um Stalin als Monster als zweiten Hitler und schlimmen Diktator hinzustellen.
Und das nenne ich Schwarzweissdenken, diese Historiker sind Diener dieser Herrschenden Klasse
Hallo Herr Nogropole,
gerade weil die kapitalistischen Westmächte, das Dritte Reich in ihr Wertesystem eingliedern zu gedachten, drängten sie auf das Münchener Abkommen. Und dies ist keine Wunschvorstellung von mir, sondern eine Tatsache. Aber da sie die von mir zugesandte objektive Quelle offenbar nicht einmal überpflogen haben, würde ich ihnen raten folgenden Abschnitt einfach mal zu lesen:
Wie kam es zu diesem Nichtangriffspakt, was bedeutete er, was hatte er für Konsequenzen?
Zugeständnisse an die faschistischen Staaten von Seiten Englands, Frankreichs und den USA und der Versuch dieser Staaten, Deutschlands Aggressionsdrang in Richtung Osten zu lenken, kennzeichneten die damalige Situation. Das Münchner Abkommen vom 29. September 1938 ist dafür der eindeutige Beweis.
Ohne jemanden zu fragen beschlossen Hitler, Mussolini, Chamberlain und Daladier, daß die Tschechoslowakei Gebiete an Deutschland abzutreten habe. Indem die Rechte eines souveränen Staates mit Füßen getreten wurden, sollte - so Chamberlain - der Frieden gesichert werden.
“In den Aggressionsplänen des deutschen Imperialismus war die Okkupation der Tschechoslowakei eines der ersten Etappenziele, Die faschistische Henlein-Bewegung erhielt den Auftrag, die Tschechoslowakei sturmreif zu machen.” (3)
Niemand, der bei klarem Verstand war, konnte glauben, daß Hitlers Pläne mit diesem Abkommen ad acta gelegt worden seien. Am 15. März 1939 marschierten Hitlers Truppen in Prag ein und besetzten die restliche Tschechoslowakei einschließlich der Karpatho-Ukraine. Am 23. März marschierte die Wehrmacht in das Memelgebiet in Litauen ein und besetzte es.
Wenige Tage zuvor, am 10. März 1939, hatte J.W. Stalin in seinem Bericht an den XVIII. Parteitag der KPdSU(B) folgendes zum bereits stattfindenden Krieg erklärt:
“Ein kennzeichnender Zug des neuen imperialistischen Krieges besteht darin, daß er noch nicht zu einem allgemeinen, zu einem Weltkrieg geworden ist. Der Krieg wird von den aggressiven Staaten geführt, die die Interessen der nichtaggressiven Staaten, vor allem Englands, Frankreichs und der USA, in jeder Weise schädigen; die letzteren weichen jedoch zurück, treten den Rückzug an, machen den Aggressoren ein Zugeständnis nach dem anderen.” (4)
Von dieser Einschätzung ausgehend gab es 1939 eine lange Reihe von Versuchen der Sowjetunion, einen Beistandspakt mit England, Frankreich und Polen zu erzielen. Vergeblich.
Bezeichnend ist das Eingeständnis des damaligen stellvertretenden Außenminister der USA, Sumner Welles: “In diesen Vorkriegsjahren waren die Finanz- und Handelskreise der westlichen Demokratien einschließlich der Vereinigten Staaten absolut davon überzeugt, daß ein Krieg zwischen Hitlerdeutschland und der Sowjetunion nur ihren eigenen Interessen dienen würde. Sie glaubten, daß Rußland bestimmt besiegt und damit der Kommunismus vernichtet werden würde. Deutschland aber würde dann so geschwächt sein, daß auf viele Jahre hinaus die übrige Welt nicht mehr ernsthaft werde bedrohen können.” (5)
Der öffentliche Druck, den die unablässigen Versuche der Sowjetunion erzeugte, führte 1939 endlich zu Dreierverhandlungen zwischen Frankreich, England und der UdSSR. Dort machte die UdSSR klare und konkrete Vorschläge zur Sicherung des Friedens.
Schaposchnikow erklärte, “die Sowjetunion sei bereit, gegen den Aggressor 120 Infanteriedivisionen, 16 Kavalleriedivisionen, 5000 Geschütze mittleren und schweren Kalibers, 9000 bis 10000 Panzer, 5000 bis 5500 Bomben- und Jagdflugzeuge bereit zu stellen”, während das Mitglied der britischen Mission, General Heywood, von “fünf Infanteriedivisionen und eine motorisierte Division” sprach. “Allein das zeugte schon davon, daß die Vertreter Englands die Verhandlungen mit der UdSSR nicht ernst nahmen.” (6)
Angesichts dieser Tatsachen dürfte klar sein, wer gegen Hitler kämpfen wollte und wer nicht. Angesichts solch konkreter Vorschläge kann man den Vorwurf, die Sowjetunion habe ein Doppelspiel betrieben, nur in das Reich antikommunistischer Propagandalügen verweisen.
Das bestätigt auch ein Mann, dem man sicherlich keine Sympathien für den Kommunismus vorwerfen kann: Churchill. “Nicht einmal im Lichte der geschichtlichen Perspektive kann bezweifelt werden, daß England und Frankreich den russischen Vorschlag hätten annehmen müssen …” (7)
So war die Lage, in der sich die Regierung der Sowjetunion gezwungen sah, ein Verhandlungsangebot der deutschen Regierung zur Verbesserung der Beziehungen und zum Abschluß eines Nichtangriffsvertrages anzunehmen, aus dem letztendlich der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt entstand.
http://www.randzone-online.de/?p=3639
Weiters wäre es ratsam, wenn sie auf die vor ihnen liegende Quellenlage endlich mal eingehen würden. Oder wie oft muß ich ihnen diesen Link noch zusenden ?
Auch werfe ich ihnen nicht nur vor, den Faschismus in Spanien verniedlicht zu haben, sondern sie haben es getan, siehe folgendes Zitat von ihnen:
Übrigens, Franco ist Geschichte, Spanien heute eine Demokratie, also hat die Geschichte alles geregelt, und ich glaube, so schlimm es unter Franco war, dort sind nicht so viele Menschen ums Leben gekommen wie in der Sowjetunion, oder in China, oder in Nordkorea oder oder oder.
Jeder Mensch, ob nun Gegner oder Befürworter der Totalitarismus-Doktrin, weiß dass dies nicht nur eine Bedienung dieser Doktrin ist, sondern obendrein den Kommunismus mit dem Faschismus gleichsetzt. Auch weiß ein jeder halbwegs informierte Mensch, was es mit der sogenannten Demokratie in Spanien auf sich hat. Bis heute hat Spanien seine faschistische Vergangenheit nicht aufgearbeitet. Haben doch viele konservative Politiker dort eben eine solche ( faschistische Vergangenheit). Und was China, Nordkorea und die Sowjetunion angeht wiederhole ich es gerne nochmal:
Die Gesellschaften die vor den Revolutionen in China, Nordkorea und in der Sowjetunion bestanden, waren es nicht wert, dass sie auch nur einen Tag länger überlebten. Deshalb sollte jeder progressive Mensch hinter diesen Revolutionen stehen.
Und bei all diesen Wahlen haben sie offenbar ganz den Überblick verloren. Sind doch die ökonomischen Machthaber in diesem Land weder wähl-noch abwählbar. Aber sie (3% der Bevölkerung) bestimmen den politischen Kurs. Ob wir nun eine rot-grüne oder schwarz-gelbe Koalition haben. Dies nenne ich nicht Demokratie sondern ökonomische Diktatur des Kapitals. Deshalb sind die meisten Menschen in diesem Land eben nicht frei.
Im übrigen lassen sie es an den gebührenden Respekt ermangeln. Übrigens habe ich und überhaupt die ganze MLPD mit dem heutigen China nicht's zu schaffen: Sind doch die ökonomischen Machtverhältnisse dort, eindeutig kapitalistischer Natur. Dies trifft natürlich auf unsere Kritik. Macht doch alleine die Anzahl der Wanderarbeiter die Einwohnerzahl der Bundesrepublik Deutschland aus. Dieser revisionistische Kurs (auch das chinesische Unternehmertum befindet sich mittlerweile unter der Mitgliederschaft der chinesischen KP), läßt sich übrigens bis 1976 zurückverfolgen.
Vielleicht sollten eher sie nach China auswandern, und Mitglied der dortigen KP werden.
gerade weil die kapitalistischen Westmächte, das Dritte Reich in ihr Wertesystem eingliedern zu gedachten, drängten sie auf das Münchener Abkommen. Und dies ist keine Wunschvorstellung von mir, sondern eine Tatsache. Aber da sie die von mir zugesandte objektive Quelle offenbar nicht einmal überpflogen haben, würde ich ihnen raten folgenden Abschnitt einfach mal zu lesen:
Wie kam es zu diesem Nichtangriffspakt, was bedeutete er, was hatte er für Konsequenzen?
Zugeständnisse an die faschistischen Staaten von Seiten Englands, Frankreichs und den USA und der Versuch dieser Staaten, Deutschlands Aggressionsdrang in Richtung Osten zu lenken, kennzeichneten die damalige Situation. Das Münchner Abkommen vom 29. September 1938 ist dafür der eindeutige Beweis.
Ohne jemanden zu fragen beschlossen Hitler, Mussolini, Chamberlain und Daladier, daß die Tschechoslowakei Gebiete an Deutschland abzutreten habe. Indem die Rechte eines souveränen Staates mit Füßen getreten wurden, sollte - so Chamberlain - der Frieden gesichert werden.
“In den Aggressionsplänen des deutschen Imperialismus war die Okkupation der Tschechoslowakei eines der ersten Etappenziele, Die faschistische Henlein-Bewegung erhielt den Auftrag, die Tschechoslowakei sturmreif zu machen.” (3)
Niemand, der bei klarem Verstand war, konnte glauben, daß Hitlers Pläne mit diesem Abkommen ad acta gelegt worden seien. Am 15. März 1939 marschierten Hitlers Truppen in Prag ein und besetzten die restliche Tschechoslowakei einschließlich der Karpatho-Ukraine. Am 23. März marschierte die Wehrmacht in das Memelgebiet in Litauen ein und besetzte es.
Wenige Tage zuvor, am 10. März 1939, hatte J.W. Stalin in seinem Bericht an den XVIII. Parteitag der KPdSU(B) folgendes zum bereits stattfindenden Krieg erklärt:
“Ein kennzeichnender Zug des neuen imperialistischen Krieges besteht darin, daß er noch nicht zu einem allgemeinen, zu einem Weltkrieg geworden ist. Der Krieg wird von den aggressiven Staaten geführt, die die Interessen der nichtaggressiven Staaten, vor allem Englands, Frankreichs und der USA, in jeder Weise schädigen; die letzteren weichen jedoch zurück, treten den Rückzug an, machen den Aggressoren ein Zugeständnis nach dem anderen.” (4)
Von dieser Einschätzung ausgehend gab es 1939 eine lange Reihe von Versuchen der Sowjetunion, einen Beistandspakt mit England, Frankreich und Polen zu erzielen. Vergeblich.
Bezeichnend ist das Eingeständnis des damaligen stellvertretenden Außenminister der USA, Sumner Welles: “In diesen Vorkriegsjahren waren die Finanz- und Handelskreise der westlichen Demokratien einschließlich der Vereinigten Staaten absolut davon überzeugt, daß ein Krieg zwischen Hitlerdeutschland und der Sowjetunion nur ihren eigenen Interessen dienen würde. Sie glaubten, daß Rußland bestimmt besiegt und damit der Kommunismus vernichtet werden würde. Deutschland aber würde dann so geschwächt sein, daß auf viele Jahre hinaus die übrige Welt nicht mehr ernsthaft werde bedrohen können.” (5)
Der öffentliche Druck, den die unablässigen Versuche der Sowjetunion erzeugte, führte 1939 endlich zu Dreierverhandlungen zwischen Frankreich, England und der UdSSR. Dort machte die UdSSR klare und konkrete Vorschläge zur Sicherung des Friedens.
Schaposchnikow erklärte, “die Sowjetunion sei bereit, gegen den Aggressor 120 Infanteriedivisionen, 16 Kavalleriedivisionen, 5000 Geschütze mittleren und schweren Kalibers, 9000 bis 10000 Panzer, 5000 bis 5500 Bomben- und Jagdflugzeuge bereit zu stellen”, während das Mitglied der britischen Mission, General Heywood, von “fünf Infanteriedivisionen und eine motorisierte Division” sprach. “Allein das zeugte schon davon, daß die Vertreter Englands die Verhandlungen mit der UdSSR nicht ernst nahmen.” (6)
Angesichts dieser Tatsachen dürfte klar sein, wer gegen Hitler kämpfen wollte und wer nicht. Angesichts solch konkreter Vorschläge kann man den Vorwurf, die Sowjetunion habe ein Doppelspiel betrieben, nur in das Reich antikommunistischer Propagandalügen verweisen.
Das bestätigt auch ein Mann, dem man sicherlich keine Sympathien für den Kommunismus vorwerfen kann: Churchill. “Nicht einmal im Lichte der geschichtlichen Perspektive kann bezweifelt werden, daß England und Frankreich den russischen Vorschlag hätten annehmen müssen …” (7)
So war die Lage, in der sich die Regierung der Sowjetunion gezwungen sah, ein Verhandlungsangebot der deutschen Regierung zur Verbesserung der Beziehungen und zum Abschluß eines Nichtangriffsvertrages anzunehmen, aus dem letztendlich der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt entstand.
http://www.randzone-online.de/?p=3639
Weiters wäre es ratsam, wenn sie auf die vor ihnen liegende Quellenlage endlich mal eingehen würden. Oder wie oft muß ich ihnen diesen Link noch zusenden ?
Auch werfe ich ihnen nicht nur vor, den Faschismus in Spanien verniedlicht zu haben, sondern sie haben es getan, siehe folgendes Zitat von ihnen:
Übrigens, Franco ist Geschichte, Spanien heute eine Demokratie, also hat die Geschichte alles geregelt, und ich glaube, so schlimm es unter Franco war, dort sind nicht so viele Menschen ums Leben gekommen wie in der Sowjetunion, oder in China, oder in Nordkorea oder oder oder.
Jeder Mensch, ob nun Gegner oder Befürworter der Totalitarismus-Doktrin, weiß dass dies nicht nur eine Bedienung dieser Doktrin ist, sondern obendrein den Kommunismus mit dem Faschismus gleichsetzt. Auch weiß ein jeder halbwegs informierte Mensch, was es mit der sogenannten Demokratie in Spanien auf sich hat. Bis heute hat Spanien seine faschistische Vergangenheit nicht aufgearbeitet. Haben doch viele konservative Politiker dort eben eine solche ( faschistische Vergangenheit). Und was China, Nordkorea und die Sowjetunion angeht wiederhole ich es gerne nochmal:
Die Gesellschaften die vor den Revolutionen in China, Nordkorea und in der Sowjetunion bestanden, waren es nicht wert, dass sie auch nur einen Tag länger überlebten. Deshalb sollte jeder progressive Mensch hinter diesen Revolutionen stehen.
Und bei all diesen Wahlen haben sie offenbar ganz den Überblick verloren. Sind doch die ökonomischen Machthaber in diesem Land weder wähl-noch abwählbar. Aber sie (3% der Bevölkerung) bestimmen den politischen Kurs. Ob wir nun eine rot-grüne oder schwarz-gelbe Koalition haben. Dies nenne ich nicht Demokratie sondern ökonomische Diktatur des Kapitals. Deshalb sind die meisten Menschen in diesem Land eben nicht frei.
Im übrigen lassen sie es an den gebührenden Respekt ermangeln. Übrigens habe ich und überhaupt die ganze MLPD mit dem heutigen China nicht's zu schaffen: Sind doch die ökonomischen Machtverhältnisse dort, eindeutig kapitalistischer Natur. Dies trifft natürlich auf unsere Kritik. Macht doch alleine die Anzahl der Wanderarbeiter die Einwohnerzahl der Bundesrepublik Deutschland aus. Dieser revisionistische Kurs (auch das chinesische Unternehmertum befindet sich mittlerweile unter der Mitgliederschaft der chinesischen KP), läßt sich übrigens bis 1976 zurückverfolgen.
Vielleicht sollten eher sie nach China auswandern, und Mitglied der dortigen KP werden.
Hallo Franz,
du fragst danach wo man die Vorstellungen der MLPD nachlesen kann. Es gibt das theoretische Organ der Partei als Schriftenreihe "Revolutionärer Weg". Einzelne RW's sind auch in Buchform erhältlich, so z.B. der Titel "Die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion". Es gibt das nach der "Wende" erschienene Buch "Sozialismus am Ende?". Analysen der absehbaren Entwicklung des Imperialismus und den Schlußfolgerungen und Aufgaben, die sich aus den neuen Erscheinungen des Weltkapitalismus für die internationale marxistisch-leninistische Bewegung ergeben, findest du in dem in 2003 erschienen Buch "Götterdämmerunge über der "neuen Weltordnung", das mittlerweile in vielen fremdsprachigen Ausgaben erschienen ist und die im Mai dieses Jahres erschienene Broschüre "Bürgerliche Ökonomie vor dem Scherbenhaufen- Einige Ergänzungen zur marxistisch-leninistischen Krisentheorie der MLPD". Und last but not least, das Parteiprogramm der MLPD. Zu beziehen sind diese und viele andere Titel im Verlag "Neuer Weg".
Wenn du über Volksentscheide nach dem Vorbild der Schweiz redest, brauchst du dich doch nur mal zu fragen, ob das Volk in der Schweiz auch über die Abschaffung des Kapitalismus entscheiden dürfte. Falls die Werktätigen im Sozialismus die MLPD ablehnen würden, gäbe es dafür reichlich demokratische Rechte und Möglichkeiten. Wenn das der Fall wäre hätte sie auch nichts anderes verdient!
Mit freundlichen Grüßen
Hermann
du fragst danach wo man die Vorstellungen der MLPD nachlesen kann. Es gibt das theoretische Organ der Partei als Schriftenreihe "Revolutionärer Weg". Einzelne RW's sind auch in Buchform erhältlich, so z.B. der Titel "Die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion". Es gibt das nach der "Wende" erschienene Buch "Sozialismus am Ende?". Analysen der absehbaren Entwicklung des Imperialismus und den Schlußfolgerungen und Aufgaben, die sich aus den neuen Erscheinungen des Weltkapitalismus für die internationale marxistisch-leninistische Bewegung ergeben, findest du in dem in 2003 erschienen Buch "Götterdämmerunge über der "neuen Weltordnung", das mittlerweile in vielen fremdsprachigen Ausgaben erschienen ist und die im Mai dieses Jahres erschienene Broschüre "Bürgerliche Ökonomie vor dem Scherbenhaufen- Einige Ergänzungen zur marxistisch-leninistischen Krisentheorie der MLPD". Und last but not least, das Parteiprogramm der MLPD. Zu beziehen sind diese und viele andere Titel im Verlag "Neuer Weg".
Wenn du über Volksentscheide nach dem Vorbild der Schweiz redest, brauchst du dich doch nur mal zu fragen, ob das Volk in der Schweiz auch über die Abschaffung des Kapitalismus entscheiden dürfte. Falls die Werktätigen im Sozialismus die MLPD ablehnen würden, gäbe es dafür reichlich demokratische Rechte und Möglichkeiten. Wenn das der Fall wäre hätte sie auch nichts anderes verdient!
Mit freundlichen Grüßen
Hermann
Lieber Herrmann und lieber Jürgen,
wenn die Argumente ausgehen packt man bei Ihnen beiden wohl tief in die Kiste in der sie vermeintliche Beleidigungen verpackt haben. Schade eigentlich, das Sie der Meinung sind, allein im Besitz des universellen Wissens zu sein, die Weltformel....klasse, bleiben Sie dabei und versuchen Sie, glücklich zu werden, ich für meinen Teil bin es, ja, ich als Individuum bin froh über das was ich bin und das ich in einem Land mit freier Meinungsäußerung leben kann. Ich bin stolz darauf, in einem Land zu leben, das Sie wahrscheinlich als ausbeuterisch empfinden, welches Ihnen aber erlaubt, Ihre Meinung kund zu tun. Natürlich gibt es in diesem Land soziale Probleme, aber die werden nicht durch Traumvorstellungen sozialistischer Färbung wie Sie sie hier propagieren gelöst. Und das ist nicht nur meine Meinung, oder erklären Sie mir, warum so wenige Menschen Ihrer Meinung sind....nein, erklären Sie es mir nicht, denn IHRE Antwort kenne ich, es sind die gelenkten Medien aus allen Spektren der ausbeutenden Gesellschaft, und natürlich, wie schon erwähnt, Ihre Quellen sind NATÜRLICH die einzig wahrhaftigen, ein Hoch auf soviel Allwissenheit...und Asche über mein Haupt, das ich es mir erlaube, das in Frage zu stellen.
Ich wünsche Ihnen trotz Ihrer Unfähigkeit zu diskutieren, trotz Ihrer Arroganz, trotz Ihrer Besserwisserei, das Sie glücklich werden, das wünsche ich Ihnen wirklich!
Greifen Sie weiter nach dem Regenbogen, greifen Sie nach der 30-Stunden-Woche, kämpfen (merkwürdig, das bei Ihnen alles immer ein Kampf ist) Sie weiter für Ihre Träume, denn in diesem Land ist das möglich, ja, Sie dürfen das, aber vergessen Sie auf dieser Strecke nicht sich selbst.
Allen anderen, die "von der kapitalistischen Medienlandschaft" geblendet sind und sich hierher verirrt haben, sei es aus Versehen oder aus Interesse (so wie es bei mir der Fall war), den wünsche ich eine amüsante Lektüre und einen Tip: Fangen Sie bloss nicht an, über den "Gutmenschen Stalin" zu diskutieren, denn der ist unantastbar, ein Wohltäter...und wenn Sie es doch machen, es ist vergebene Mühe, die Betonkommunisten hier werden Ihnen, wenn Sie nicht mit Ihnen konform gehen, die Worte im Munde verdrehen und Ihre Argumente werden ignoriert.
Also dann, ich wünsche Ihnen wie schon geschrieben, alles Gute dieser Welt, bleiben Sie gesund, und bleiben Sie in diesen Foren, denn draussen würden Sie bei Ihrer Argumentation keinen Menschen finden, der anders denkt und Sie dabei ernst nimmt, ich hab es versucht, ehrlich, aber ich kann Sie einfach nicht mehr ernst nehmen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber daran sind Sie schuld...und vielleicht die, die Ihnen Ihre Argumentationsweise beigebracht haben.
Glück auf,
Dipl. Ing. Gianpaolo Nogarole
P.S.: Jürgen und Hermann, viel Spass beim Draufhauen
jetzt habe Sie ja eine tolle Grundlage dazu bekommen...jetzt können Sie Ihre ganzen Klischees rausholen und ich werde mich nicht mehr wehren
wenn die Argumente ausgehen packt man bei Ihnen beiden wohl tief in die Kiste in der sie vermeintliche Beleidigungen verpackt haben. Schade eigentlich, das Sie der Meinung sind, allein im Besitz des universellen Wissens zu sein, die Weltformel....klasse, bleiben Sie dabei und versuchen Sie, glücklich zu werden, ich für meinen Teil bin es, ja, ich als Individuum bin froh über das was ich bin und das ich in einem Land mit freier Meinungsäußerung leben kann. Ich bin stolz darauf, in einem Land zu leben, das Sie wahrscheinlich als ausbeuterisch empfinden, welches Ihnen aber erlaubt, Ihre Meinung kund zu tun. Natürlich gibt es in diesem Land soziale Probleme, aber die werden nicht durch Traumvorstellungen sozialistischer Färbung wie Sie sie hier propagieren gelöst. Und das ist nicht nur meine Meinung, oder erklären Sie mir, warum so wenige Menschen Ihrer Meinung sind....nein, erklären Sie es mir nicht, denn IHRE Antwort kenne ich, es sind die gelenkten Medien aus allen Spektren der ausbeutenden Gesellschaft, und natürlich, wie schon erwähnt, Ihre Quellen sind NATÜRLICH die einzig wahrhaftigen, ein Hoch auf soviel Allwissenheit...und Asche über mein Haupt, das ich es mir erlaube, das in Frage zu stellen.
Ich wünsche Ihnen trotz Ihrer Unfähigkeit zu diskutieren, trotz Ihrer Arroganz, trotz Ihrer Besserwisserei, das Sie glücklich werden, das wünsche ich Ihnen wirklich!
Greifen Sie weiter nach dem Regenbogen, greifen Sie nach der 30-Stunden-Woche, kämpfen (merkwürdig, das bei Ihnen alles immer ein Kampf ist) Sie weiter für Ihre Träume, denn in diesem Land ist das möglich, ja, Sie dürfen das, aber vergessen Sie auf dieser Strecke nicht sich selbst.
Allen anderen, die "von der kapitalistischen Medienlandschaft" geblendet sind und sich hierher verirrt haben, sei es aus Versehen oder aus Interesse (so wie es bei mir der Fall war), den wünsche ich eine amüsante Lektüre und einen Tip: Fangen Sie bloss nicht an, über den "Gutmenschen Stalin" zu diskutieren, denn der ist unantastbar, ein Wohltäter...und wenn Sie es doch machen, es ist vergebene Mühe, die Betonkommunisten hier werden Ihnen, wenn Sie nicht mit Ihnen konform gehen, die Worte im Munde verdrehen und Ihre Argumente werden ignoriert.
Also dann, ich wünsche Ihnen wie schon geschrieben, alles Gute dieser Welt, bleiben Sie gesund, und bleiben Sie in diesen Foren, denn draussen würden Sie bei Ihrer Argumentation keinen Menschen finden, der anders denkt und Sie dabei ernst nimmt, ich hab es versucht, ehrlich, aber ich kann Sie einfach nicht mehr ernst nehmen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber daran sind Sie schuld...und vielleicht die, die Ihnen Ihre Argumentationsweise beigebracht haben.
Glück auf,
Dipl. Ing. Gianpaolo Nogarole
P.S.: Jürgen und Hermann, viel Spass beim Draufhauen
jetzt habe Sie ja eine tolle Grundlage dazu bekommen...jetzt können Sie Ihre ganzen Klischees rausholen und ich werde mich nicht mehr wehren
Wenn man bedenkt, dass die vorherrschende Ideologie einer Gesellschaft immer die Ideologie der herrschenden Klasse ist, dann haben die Herren, die diese Klasse vertreten ganz schön zu tun, um ihre Wahrheiten hier zu vertreten. Sehr interessant ist dabei durchaus, wie sich Herr Paul- Alwin Stemmler positioniert. Für ihn spielt ausschliesslich die Arbeitsproduktivität eine Rolle und das als ehemaliger DDR-Bürger. Für ein kollektives Miteinander und einen freundschaftlichen Umgangston blieb da wenig Zeit im sogenannten real existierenden Sozialismus.
@ Gianpaolo
letzter Kommentar hierzu!!!
- war gerade eine Woche auf einem Gewerkschaftsseminar, mit Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen/Betrieben: habe noch nie soviel Offenheit und Verständnis und Diskussionsbereitschaft für eine grundsätzliche Alternative zum Kapitalismus erlebt!
- trotz unterschiedlichster Weltanschauung waren sich ALLE Teilnehmer einig: Die Gewerkschaften müssen wieder zu dem werden was sie ursprünglich sein sollten - Kampforganisationen der abhängig Beschäftigten!
- dass hierbei der Kampf(!) um die 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich "Hirngespinste" von Träumern oder Sektierern sein könnten, auf diese absurde Idee ist KEINER der Teilnehmer gekommen.
- auch wenn von der Mehrheit der Sozialismus als Alternative noch nicht gesehen wurde, waren sich ALLE einig, dass das kapitalistische System keine Zukunft mehr hat!
(passt zwar nicht zu Stalin, aber zum "Kommentar" vom 01.10., deshalb an dieser Stelle!)
Mit freundlichen Grüßen
Stefan
N.S. eine Frage beschäftigt mich trotzdem: was treiben Sie eigentlich in diesem Forum? was wollen Sie hier erreichen? vielleicht sind die Argumente ja doch interessanter als Sie zugeben wollen?
letzter Kommentar hierzu!!!
- war gerade eine Woche auf einem Gewerkschaftsseminar, mit Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen/Betrieben: habe noch nie soviel Offenheit und Verständnis und Diskussionsbereitschaft für eine grundsätzliche Alternative zum Kapitalismus erlebt!
- trotz unterschiedlichster Weltanschauung waren sich ALLE Teilnehmer einig: Die Gewerkschaften müssen wieder zu dem werden was sie ursprünglich sein sollten - Kampforganisationen der abhängig Beschäftigten!
- dass hierbei der Kampf(!) um die 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich "Hirngespinste" von Träumern oder Sektierern sein könnten, auf diese absurde Idee ist KEINER der Teilnehmer gekommen.
- auch wenn von der Mehrheit der Sozialismus als Alternative noch nicht gesehen wurde, waren sich ALLE einig, dass das kapitalistische System keine Zukunft mehr hat!
(passt zwar nicht zu Stalin, aber zum "Kommentar" vom 01.10., deshalb an dieser Stelle!)
Mit freundlichen Grüßen
Stefan
N.S. eine Frage beschäftigt mich trotzdem: was treiben Sie eigentlich in diesem Forum? was wollen Sie hier erreichen? vielleicht sind die Argumente ja doch interessanter als Sie zugeben wollen?
Genossen und Genossinnen,
viele Stimmen beklagen sich darüber, dass Stalin in seiner Regentschaft so brutal gewesen sei. Dies ist eine Lüge, Stalin mußte entschlossen sein, als ihn Hitlerdeutschland überfiel. Rußland hatte den höchsten Blutzoll zu zahlen gehabt. Hätte Stalin nicht so entschlossen gehandelt und die rote Armee aus dem Boden gestampft, hätte Hitlerdeutschland Rußland unter seinen Füssen zertreten. Der Hitler -Stalinpakt wurde nur geschlossen, weil Stalin Zeit gewinnen wollte. Somit mußte Stalin nicht nur Staatsmann sein, sondern auch Feldherr. Er meisterte Beides sehr vorbildlich.
Mit Sozilalistischem Gruß
Uwe
viele Stimmen beklagen sich darüber, dass Stalin in seiner Regentschaft so brutal gewesen sei. Dies ist eine Lüge, Stalin mußte entschlossen sein, als ihn Hitlerdeutschland überfiel. Rußland hatte den höchsten Blutzoll zu zahlen gehabt. Hätte Stalin nicht so entschlossen gehandelt und die rote Armee aus dem Boden gestampft, hätte Hitlerdeutschland Rußland unter seinen Füssen zertreten. Der Hitler -Stalinpakt wurde nur geschlossen, weil Stalin Zeit gewinnen wollte. Somit mußte Stalin nicht nur Staatsmann sein, sondern auch Feldherr. Er meisterte Beides sehr vorbildlich.
Mit Sozilalistischem Gruß
Uwe
Liebe Diskutanten, sehr geehrter Herr Gianpaolo Nogarole,
Ich finde, dass viele Diskussionsteilnehmer sich wirklich Mühe gemacht haben, historische Tatsachen und Prozesse darzulegen und zu erörtern, die wirklich im krassen Gegensatz zu dem stehen, was in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit Mainstream ist. Das müssten auch Sie, Herr Nogarole, meines Erachtens anerkennen. Inwieweit Sie selbst sich damit auseinandersetzen, ist natürlich Ihre Sache. Ich will nur mal darauf hinweisen, dass sich ein großer Teil der Vorwürfe gegen Stalin, mit denen wir im Westen aufgewachsen sind, auf die Geheimdienst und sonstige Propaganda der Hitler-Faschisten und der Trotzkisten bis in die 1920er/1930er-Jahre zurückverfolgen lassen.
Zweitens muss man auch bedenken, dass die allgemeine Militarisierung der Gesellschaften in der Mitte des 20. Jahrhunderts überall eine ganz andere war als heute. Es herrschte ein zig millionenumfassender Weltkrieg bzw. wurde vorbereitet. Wenn Sie die Dokumente der MLPD selbst dazu lesen würden, würden sie feststellen, dass diese keineswegs bestreitet, dass es auch zu Fehlern, zu Verbrechen gekommen ist. Man muss dies historisch aber auch einordnen und kann die historische Persönlichkeit Stalins nicht mit Maßstäben der BRD von 2009 messen.
Drittens, und da möchte ich Herrn Nogarole recht geben, ist - auch in der Anonymität des Internets - mehr Respekt vonnöten. Wenn wir in der BRD diskutieren, dann muss man als Marxist-Leninist auch davon ausgehen, dass unsere Gesellschaft wie keine zweite in der Welt in einem nunmehr 60-jährigen Bannstrahl der Staatsreligion Antikommunismus steht. KPD-Verbot, Berufsverboten, Schule, Medien, Unvereinbarkeitsbeschlüsse. Das ist tief in die Denkweise großer Teile der Bevölkerung eingegangen. Und man muss sich nicht wundern, dass entsprechend argumentiert wird. Trotzdem sollte jeder ehrliche Diskutant respektiert und sachlich beantwortet werden.
Im übrigen haben die Vornamen nichts damit zu tun, dass die Leute nicht zu ihren Auffassungen stehen. Es gibt aber Kündigungen, Gewerkschaftsausschlüsse und ähnliches, wenn man in der MLPD ist. Auch das gehört zur "Demokratie" der BRD. Das müssen Sie, Herr Nogarole, berücksichtigen, um nicht auf falsche Vermutungen zu kommen. Wenn Sie wirklich an einer Diskussion interessiert sind, würden Sie bei einer Veranstaltung der MLPD sich sicher wundern, wie diese Leute, die ihnen hier so merkwürdig vorkommen, in Wirklichkeit sind.
Mit freundlichen Grüßen
Dirk aus Essen
Ich finde, dass viele Diskussionsteilnehmer sich wirklich Mühe gemacht haben, historische Tatsachen und Prozesse darzulegen und zu erörtern, die wirklich im krassen Gegensatz zu dem stehen, was in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit Mainstream ist. Das müssten auch Sie, Herr Nogarole, meines Erachtens anerkennen. Inwieweit Sie selbst sich damit auseinandersetzen, ist natürlich Ihre Sache. Ich will nur mal darauf hinweisen, dass sich ein großer Teil der Vorwürfe gegen Stalin, mit denen wir im Westen aufgewachsen sind, auf die Geheimdienst und sonstige Propaganda der Hitler-Faschisten und der Trotzkisten bis in die 1920er/1930er-Jahre zurückverfolgen lassen.
Zweitens muss man auch bedenken, dass die allgemeine Militarisierung der Gesellschaften in der Mitte des 20. Jahrhunderts überall eine ganz andere war als heute. Es herrschte ein zig millionenumfassender Weltkrieg bzw. wurde vorbereitet. Wenn Sie die Dokumente der MLPD selbst dazu lesen würden, würden sie feststellen, dass diese keineswegs bestreitet, dass es auch zu Fehlern, zu Verbrechen gekommen ist. Man muss dies historisch aber auch einordnen und kann die historische Persönlichkeit Stalins nicht mit Maßstäben der BRD von 2009 messen.
Drittens, und da möchte ich Herrn Nogarole recht geben, ist - auch in der Anonymität des Internets - mehr Respekt vonnöten. Wenn wir in der BRD diskutieren, dann muss man als Marxist-Leninist auch davon ausgehen, dass unsere Gesellschaft wie keine zweite in der Welt in einem nunmehr 60-jährigen Bannstrahl der Staatsreligion Antikommunismus steht. KPD-Verbot, Berufsverboten, Schule, Medien, Unvereinbarkeitsbeschlüsse. Das ist tief in die Denkweise großer Teile der Bevölkerung eingegangen. Und man muss sich nicht wundern, dass entsprechend argumentiert wird. Trotzdem sollte jeder ehrliche Diskutant respektiert und sachlich beantwortet werden.
Im übrigen haben die Vornamen nichts damit zu tun, dass die Leute nicht zu ihren Auffassungen stehen. Es gibt aber Kündigungen, Gewerkschaftsausschlüsse und ähnliches, wenn man in der MLPD ist. Auch das gehört zur "Demokratie" der BRD. Das müssen Sie, Herr Nogarole, berücksichtigen, um nicht auf falsche Vermutungen zu kommen. Wenn Sie wirklich an einer Diskussion interessiert sind, würden Sie bei einer Veranstaltung der MLPD sich sicher wundern, wie diese Leute, die ihnen hier so merkwürdig vorkommen, in Wirklichkeit sind.
Mit freundlichen Grüßen
Dirk aus Essen
Ich möchte mal ein paar wenige Grundlagen zu Stalin sagen:
Stalin war damals der sowjetische Adolf Hitler, niemand anders.
Saddam Hussein aus dem Irak hat sich an Stalin orientiert, um seine Macht zu festigen, wie etwa regelmäßige unberechenbare Säuberungsaktionen.
Stalin finsterste Zwangsethnisierung in der Geschichte mit den unterschiedlichen Völkern der Sowjetunion.
Willkürlich kamen massenhaft Menschen in viele Arbeitslagern. Ich kann hier Bücher von den russischen Dissidenten: Lew Kopelew "Aufbewahren für alle Zeit" und von Solchenizyn "Der Archipel Gulag" empfehlen. Diese beiden Russen haben tatsächlich nur für ihre kritische Haltung zu Stalin eingesessen.
Wie wäre es, wenn die Verehrer von Stalin mal die Biographie über ihn Lesen:
"Der junge Stalin" von Simon Sebag Montefiore lesen.
Sehr interessant, so eine Biographie eines Menschenverachters, der keine Opposition im Land duldete.
Lesen bildet bekanntlich.
Stalin war damals der sowjetische Adolf Hitler, niemand anders.
Saddam Hussein aus dem Irak hat sich an Stalin orientiert, um seine Macht zu festigen, wie etwa regelmäßige unberechenbare Säuberungsaktionen.
Stalin finsterste Zwangsethnisierung in der Geschichte mit den unterschiedlichen Völkern der Sowjetunion.
Willkürlich kamen massenhaft Menschen in viele Arbeitslagern. Ich kann hier Bücher von den russischen Dissidenten: Lew Kopelew "Aufbewahren für alle Zeit" und von Solchenizyn "Der Archipel Gulag" empfehlen. Diese beiden Russen haben tatsächlich nur für ihre kritische Haltung zu Stalin eingesessen.
Wie wäre es, wenn die Verehrer von Stalin mal die Biographie über ihn Lesen:
"Der junge Stalin" von Simon Sebag Montefiore lesen.
Sehr interessant, so eine Biographie eines Menschenverachters, der keine Opposition im Land duldete.
Lesen bildet bekanntlich.
Bin wie manche nach bzw. während der Bundestagswahl09 hier gelandet bzw. es hatte mich interessiert.
Als Fazit kann ICH sagen, ich habe Angst weiter meine Meinung kund zu geben.
da Fällt mir was ein
-man zeichnet einen Kreis darun einen Durchmesser
-macht in der Mitte einen Punkt und nennt es dann seinen Horizont (für alle
Ewigkeiten)
In der DDR nannte man das Betonköpfe.
Ich für meinen Teil hätte Angst als anders Denkender hier Meinungen abzugeben.
Habe es aber nicht, da es sich um eine so geringe Minderheit handelt, welche überhaupt nicht in der Lage ist eine alternative zu bieten bzw. überhaupt im Ansatz in der Lage ist das Volk und um das geht es ja, als Hintergrund für sich zu binden. Oder?
Und zu Stalin, warum seid ihr der Meinung, das gerade eure Theorien richtig sind?
Sind die auf besonderen Pergamenten ERSCHIENEN?
Dieser Satz heisst nicht automatisch das die "falschen bürgerlichen" von mir als die Wahrheit erkannt werden.
Warum wird immer über das Bürgerliche hergezogen?
Auf der Seite ist doch erkenntlich das man sich gern auf die mechanismen der bürgerlichen Kultur verlässt. Oder gehören Gerichte nicht dazu?
Gruß Jan
Als Fazit kann ICH sagen, ich habe Angst weiter meine Meinung kund zu geben.
da Fällt mir was ein
-man zeichnet einen Kreis darun einen Durchmesser
-macht in der Mitte einen Punkt und nennt es dann seinen Horizont (für alle
Ewigkeiten)
In der DDR nannte man das Betonköpfe.
Ich für meinen Teil hätte Angst als anders Denkender hier Meinungen abzugeben.
Habe es aber nicht, da es sich um eine so geringe Minderheit handelt, welche überhaupt nicht in der Lage ist eine alternative zu bieten bzw. überhaupt im Ansatz in der Lage ist das Volk und um das geht es ja, als Hintergrund für sich zu binden. Oder?
Und zu Stalin, warum seid ihr der Meinung, das gerade eure Theorien richtig sind?
Sind die auf besonderen Pergamenten ERSCHIENEN?
Dieser Satz heisst nicht automatisch das die "falschen bürgerlichen" von mir als die Wahrheit erkannt werden.
Warum wird immer über das Bürgerliche hergezogen?
Auf der Seite ist doch erkenntlich das man sich gern auf die mechanismen der bürgerlichen Kultur verlässt. Oder gehören Gerichte nicht dazu?
Gruß Jan
Ich kann Dirk nur zustimmen, in der Hitze der Diskussion vermisse ich einen gewissen Respekt der Diskutanten. Die Hitze der Diskussion rückt die Einheit von Denken, Fühlen und Handeln in den Hintergrund. Ohne Ouellenüberprüfung wird über den sich Äußernden (Herr Nogarole ganz explizit) hergefallen. Voreingenommenheit ist in einer Diskussion mehr als ein schlechter Begleiter. Natürlich gehört es dazu eine Behauptung zu überprüfen, als Ingenieur sollte man solche mathematischen Grundkenntnisse eines 8-Klassen Schülers haben. Es soll keine abwertende Meinung von mir sein. Nur die Vorbehalte in den Raum zu stellen, lässt Diskussionen in der Sackgasse enden. Bei Uwe K. hätten so einige Fakten zur Auswahl gestanden. Uwe, lesen bildet nur dann, wenn man den Wahrheitsgehalt des Geschriebenen überprüft. Da gibt es Überschneidungen mit der Mathematik. Hitler und Stalin auf eine Stufe zu stellen ist eine sehr abenteuerliche Unternehmung. Mit 11 Jahren habe ich das menschenverachtende Buch jenes Mannes gelesen und habe meine Schlüsse daraus gezogen. Trotz der Tracht Prügel, weil ich beim Lesen erwischt wurde.
Auch zum Politoffizier Herrn Franz muß ich einige Worte verlieren. Die erste Begegnung mit einem Politoffizier der NVA hat sich in mein Gedächtnis eingprägt, wie kein Zweites. bei der Vereidigung auf dem Weißenfelser Marktplatz unterhielt ich mich mit Passanten und gab einen Brief mit, statt die Vereidigungsformel zu sprechen. Am Nachmittag wurde ich ins Zimmer des Politniks gebeten. Er stellte fest, das er aus einem Nachbarort stamme und teilte mir seine Beobachtungen während der Vereidigung mit. Nun wäre ich gar kein richtiger NVA- Soldat. Wenn ich seine Stiefel putzen würde, könne er auch auf Grund der wohnlichen Nähe darüber hinwegsehen und schließlich wären meine Eltern Lehrer und Genossen der SED. Ich lehnte dankend ab. Warum er mir den Brief ungeöffnet trotzdem zurück gab ist mir bis heute ein Rätsel geblieben. Trotzdem trat ich später den Betriebskampfgruppen aus Überzeugung bei. Sozialismus oder Barberei ist für mich bis Heute Überzeugung und keine opportunistische Phrase der Karriere Willen. Den Karrierismus könnte ich an vielen Genossen der SED, die meinen Weg gekreutzt haben, beweißen.
Wie tief die antikommunistischen Vorbehalte sich in der Bevölkerung eingeprägt haben, habe ich zu spüren bekommen. Ich beobachte allerdings sehr genau, wie das Eis zu schmelzen beginnt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Auch zum Politoffizier Herrn Franz muß ich einige Worte verlieren. Die erste Begegnung mit einem Politoffizier der NVA hat sich in mein Gedächtnis eingprägt, wie kein Zweites. bei der Vereidigung auf dem Weißenfelser Marktplatz unterhielt ich mich mit Passanten und gab einen Brief mit, statt die Vereidigungsformel zu sprechen. Am Nachmittag wurde ich ins Zimmer des Politniks gebeten. Er stellte fest, das er aus einem Nachbarort stamme und teilte mir seine Beobachtungen während der Vereidigung mit. Nun wäre ich gar kein richtiger NVA- Soldat. Wenn ich seine Stiefel putzen würde, könne er auch auf Grund der wohnlichen Nähe darüber hinwegsehen und schließlich wären meine Eltern Lehrer und Genossen der SED. Ich lehnte dankend ab. Warum er mir den Brief ungeöffnet trotzdem zurück gab ist mir bis heute ein Rätsel geblieben. Trotzdem trat ich später den Betriebskampfgruppen aus Überzeugung bei. Sozialismus oder Barberei ist für mich bis Heute Überzeugung und keine opportunistische Phrase der Karriere Willen. Den Karrierismus könnte ich an vielen Genossen der SED, die meinen Weg gekreutzt haben, beweißen.
Wie tief die antikommunistischen Vorbehalte sich in der Bevölkerung eingeprägt haben, habe ich zu spüren bekommen. Ich beobachte allerdings sehr genau, wie das Eis zu schmelzen beginnt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Hitler hat mit seinen SS-Leute die Tür eingetreten, da läßt sich nichts daran zweifeln. Aber nach so einem Weltkrieg muß ein Schnitt gemacht werden, damit irgendwann mal gegenseitige Vergeltung aufhört.
Das hat Stalin nicht getan, im Gegenteil: willkürlich wurden Menschen für mindestens 5 Jahre in Arbeitslager unter Hungersarbeit gesteckt, die zum großen Teil nichts dafür konnten.
Währenddessen gabe es in der damaligen DDR auch einige ehemalige SS-Leute, die dort als Wendehälse den Sowjets zuarbeiteten.
Der Deutsch-Amerikaner Noble, der seine Kamerawerke in Dresden hatte, wurde nach Workuta deportiert, obwohl er nur seine Firma dort hatte.
Nur weil es ihm gelang, eine Nachricht über die USA bringen zu lassen, wurde er unter massivem Druck der USA endlich freigelassen. Alles unter YouTube einzusehen.
Reparationen hätte auch anders erfolgen können, als über massenweise brutaler Deportation. Es gab keine ordentlichen Gerichtsverfahren, sondern nur Abtransporte.
Da habe ich andere menschliche Wertevorstellungen, als damals Stalin.
Man kann nicht gleiches Unrecht an wiederum anderen Unschuldigen wie die Banater Schwaben wettmachen. Zur Zwangsarbeit Verurteilte müssen auch sich unter rechtsstaatlichen Verhältnissen verteidigen können, wenn sie nichts getan haben.
Es war die Zeit der Diktatoren und da waren für mich alle gleich, ob Franco, Hitler, Stalin und andere. Ich kenne einige ältere Russen, die absolut von Stalin genug haben.
Das hat Stalin nicht getan, im Gegenteil: willkürlich wurden Menschen für mindestens 5 Jahre in Arbeitslager unter Hungersarbeit gesteckt, die zum großen Teil nichts dafür konnten.
Währenddessen gabe es in der damaligen DDR auch einige ehemalige SS-Leute, die dort als Wendehälse den Sowjets zuarbeiteten.
Der Deutsch-Amerikaner Noble, der seine Kamerawerke in Dresden hatte, wurde nach Workuta deportiert, obwohl er nur seine Firma dort hatte.
Nur weil es ihm gelang, eine Nachricht über die USA bringen zu lassen, wurde er unter massivem Druck der USA endlich freigelassen. Alles unter YouTube einzusehen.
Reparationen hätte auch anders erfolgen können, als über massenweise brutaler Deportation. Es gab keine ordentlichen Gerichtsverfahren, sondern nur Abtransporte.
Da habe ich andere menschliche Wertevorstellungen, als damals Stalin.
Man kann nicht gleiches Unrecht an wiederum anderen Unschuldigen wie die Banater Schwaben wettmachen. Zur Zwangsarbeit Verurteilte müssen auch sich unter rechtsstaatlichen Verhältnissen verteidigen können, wenn sie nichts getan haben.
Es war die Zeit der Diktatoren und da waren für mich alle gleich, ob Franco, Hitler, Stalin und andere. Ich kenne einige ältere Russen, die absolut von Stalin genug haben.
Man diskutiert also wieder heiß und erregt über Stalin und auch mal wieder über Solchenizyn. Dabei hatten wir dies schon alles durchgekaut.
Solchenizyn, war bis zu seinem Tode ein überzeugter Anhänger des Zarismus. Da ziehe ich Stalin bei weitem vor. Solchenizyns Bücher sind also keineswegs dazu geeignet, sich ein objektives Bild über die damalige Zeit zu machen. War er doch schon immer ein glühender Antikommunist und seine Hetzschriften demgemäß Hasstiraden gegen den Kommunismus überhaupt.
Ja, unter Lenin und Stalin wurden mitunter auch Fehler begangen. Ja, unter Lenin enstand die Bürokratie, und Stalin konnte sie keineswegs eindämmen. Es ist auch richtig, dass Stalin auf die Warnung des sowjetischen Agenten Richard Sorge, falsch reagierte als er ihr keinen Glauben schenkte. Aber wegen ihren Fehlern sind wir (MLPD), keineswegs dazu bereit, Lenin und Stalin von unserer Liste der marxistisch-leninistischen Klassiker zu entfernen.
Aber aus Fehlern kann man bekanntlich auch lernen. Löste man doch unter Stalin, das ZKK (Zentrale Kontrollkomitee) auf. Dabei war dieses ZKK der KPdSU ein notwendiges Kontrollgremium, um das ZK (Zentralkomitee) selbst zu kontrollieren, und damit eine sozialistische Demokratie mit zu gewährleisten.
Nun gut, in der MLPD gibt es wieder ein ZKK, mit jederzeit abwählbaren Repräsentanten.Und das ZKK hat bei uns diesselbe Funktion, wie in der originalen KPdSU.Will heißen, die MLPD hat die richtigen Lehren aus der Vergangenheit gezogen.
Und wer Franco und Hitler mit Stalin gleichsetzt, hat überhaupt nichts begriffen. Waren doch die Kommunisten die ersten, die an vorderster Front Widerstand gegen die Faschisten leisteten. Während die kapitalistischen Staaten, die faschistischen Staaten zu ihren Bündnispartnern machen wollten (Realpolitik bis zum Kriegseintritt von England und der USA). Deshalb wurde ja auch das linksrepublikanische Spanien, von den sogenannten westlichen "Demokratien" im Stich gelassen.
Und die Gemeinsamkeiten zwischen diesen "Demokratien" und dem Faschismus liegen ja auch auf der Hand. Huldigen doch beide politische Herrschaftsformen dem Kapitalismus.
Darüber solltest vor allem du @Christian mal nachdenken.
Solchenizyn, war bis zu seinem Tode ein überzeugter Anhänger des Zarismus. Da ziehe ich Stalin bei weitem vor. Solchenizyns Bücher sind also keineswegs dazu geeignet, sich ein objektives Bild über die damalige Zeit zu machen. War er doch schon immer ein glühender Antikommunist und seine Hetzschriften demgemäß Hasstiraden gegen den Kommunismus überhaupt.
Ja, unter Lenin und Stalin wurden mitunter auch Fehler begangen. Ja, unter Lenin enstand die Bürokratie, und Stalin konnte sie keineswegs eindämmen. Es ist auch richtig, dass Stalin auf die Warnung des sowjetischen Agenten Richard Sorge, falsch reagierte als er ihr keinen Glauben schenkte. Aber wegen ihren Fehlern sind wir (MLPD), keineswegs dazu bereit, Lenin und Stalin von unserer Liste der marxistisch-leninistischen Klassiker zu entfernen.
Aber aus Fehlern kann man bekanntlich auch lernen. Löste man doch unter Stalin, das ZKK (Zentrale Kontrollkomitee) auf. Dabei war dieses ZKK der KPdSU ein notwendiges Kontrollgremium, um das ZK (Zentralkomitee) selbst zu kontrollieren, und damit eine sozialistische Demokratie mit zu gewährleisten.
Nun gut, in der MLPD gibt es wieder ein ZKK, mit jederzeit abwählbaren Repräsentanten.Und das ZKK hat bei uns diesselbe Funktion, wie in der originalen KPdSU.Will heißen, die MLPD hat die richtigen Lehren aus der Vergangenheit gezogen.
Und wer Franco und Hitler mit Stalin gleichsetzt, hat überhaupt nichts begriffen. Waren doch die Kommunisten die ersten, die an vorderster Front Widerstand gegen die Faschisten leisteten. Während die kapitalistischen Staaten, die faschistischen Staaten zu ihren Bündnispartnern machen wollten (Realpolitik bis zum Kriegseintritt von England und der USA). Deshalb wurde ja auch das linksrepublikanische Spanien, von den sogenannten westlichen "Demokratien" im Stich gelassen.
Und die Gemeinsamkeiten zwischen diesen "Demokratien" und dem Faschismus liegen ja auch auf der Hand. Huldigen doch beide politische Herrschaftsformen dem Kapitalismus.
Darüber solltest vor allem du @Christian mal nachdenken.
Au man...das riecht hier aber streng nach Antikommunismus. Und der Antistalinismus ist ja bekanntlich die Sperrspitze des Antikommunismus.
Es ist auch schwierig - und das sage ich hier als jemand der nicht Mitglied der MLPD, wohl aber schon ein Weilchen politisch aktiv ist - mit Leuten zu diskutieren, die zum Beispiel
- die Positionierung zum Revisionismus der MLPD nicht kennen
- Grundlagen der marxistisch-leninistischen Theorie(n) nicht kennt (Diktatur des Proletariats, Theorie des Sozialismus usw.)
...aber natürlich gleich mit recht riesigen Diskussionsbeiträgen aufwarten
Und natürlich sind so Leute wie Paul-Alwin Stemmler, Stefan Pechusw total daneben und mit einer stark antkommunistischen Tendenz
@Gianpaolo Nogarole:
Deine Beiträge sind im Vergleich zu den anderen antikommunistischen Beiträgen der oben erwähnten echt die Höhe! Sowas wie dich habe ich ja gefressen! Wie peinlich dein naiv-moralischen "gutmeinende" bürgerliche Denkweise doch ist, die mit ihrem erhobenen Zeigefinger vermeindlich wahre Größe zeigen will. Peinlich!
Solche Positionierungen sind echt das Schlimmste. Da ist mir ja fast der knallharte prokapitalistische rechter Rand-CDU-Funktionär lieber! Der weiss wenigstens dass sein System eigentlich tötet, foltert, Krieg führt; der weiss, dass es in seinem favorisierten System Klassen und Gewalt gibt usw., dass er Klassenkampf von oben will, dass er die Gegner seines Systems mit Repression überzieht und das es klar ist, dass er auch nur mit Gewalt gestürzt werden kann.
Aber so zu tun wie du, das ist echt der Hammer. Das ist dieser bestimmte gut eingerichtete Teil des Bildungs- und mittleren Bürgertums der sich - aufgrund vom fehlenden und vor allem nicht gewolltem direkten Bezug zu all dem Terror, Mord und Krieg, den SEIN kapitalistisches System unbedingt braucht - wohl fühlt in seiner Welt, geprägt von ganz klar bürgerlichen, oberflächlich Scheuklappen-Moral-Denkweisen....
Schon allein dieses keine Gewalt (gute Kapitalismus) und viel Gewalt (Was auch immer Kommunismus) - Argumentation ist so lächerlich! Was sollen denn so Aussagen wie "und ich glaube, so schlimm es unter Franco war, dort sind nicht so viele Menschen ums Leben gekommen wie in der Sowjetunion, oder in China, oder in Nordkorea"??
Du als Akademiker müssten doch wissen, dass sich das überhaupt nicht so in Verbindung bringen lässt (Menschenanzahl, Gesellschaftstandvorher/-nachher, Einfluss von Außen usw). Solche Aussagen sind können doch nur propagandistisch antikommunistisch genutzt werden.
Ich kann mir schon richtig vorstellen wie Deine flache gut-böse Moral bei all dem hoch kocht was die bösen Kommunisten so alles "angestellt" haben - wohlweislich vergessend wie Deine eigene Welt aufgebaut ist, aus Blutdiamanten für dich, Bürgerkriegs-Rohstoffen aus dem Kongo für dein Handy, aus hungernden Arbeitern für dein Mastfutter/Fleisch im Senegal, aus Kinderarbeitern für ihren Teppich in Indien, aus Toten für dein Öl im Irak/Afganistan usw. Schon der Zusammenhang, dass diese tagtägliche Gewalt (ich habe hier jetzt einige krasse Beispiele gebracht) mit Deinem Leben, Deinem System und Deinem Kapitalismus zu tun hätte will sich ja nicht bei dir einprägen.
Deine komische gutmeinende Moral scheint da doch nur noch als Kleister, der Dein System Kapitalismus - zumindest für Dich und deinesgleichen - reformierbar, veränderbar und nicht struturell und grundsätztlich als mörderisch darstellen soll und dies zsammenpappen soll damit Du Nachts gut schlafen könnst.
Aber die bösen Kommunisten und der böse Stalin - das wissen Du von bürgerlichen Historikern (Der Sieger schreibt die Geschichte - schon vergessen?), von N24 und von der Süddeuschen/Zeit/FAZ usw.,ne? Freu Dich auf den Rednose-Day oder was auch immer Du für ihr Dumm-Human-Moral-blabla brauchen um sich so lange weiter moralisch gut fühlen zu können bis der Klassenkampf (oder sage ich besser Klassenkrieg) auch Dich erreicht und hör auf hier weiter zu diffamieren!
Dazu gabs mal von nem englischsprachigen Genossen nen guten Satz: We see us at the barricades - I'm at one side and you?
Für eine revolutionäre Perspektive - für den Kommunismus!
Es ist auch schwierig - und das sage ich hier als jemand der nicht Mitglied der MLPD, wohl aber schon ein Weilchen politisch aktiv ist - mit Leuten zu diskutieren, die zum Beispiel
- die Positionierung zum Revisionismus der MLPD nicht kennen
- Grundlagen der marxistisch-leninistischen Theorie(n) nicht kennt (Diktatur des Proletariats, Theorie des Sozialismus usw.)
...aber natürlich gleich mit recht riesigen Diskussionsbeiträgen aufwarten
Und natürlich sind so Leute wie Paul-Alwin Stemmler, Stefan Pechusw total daneben und mit einer stark antkommunistischen Tendenz
@Gianpaolo Nogarole:
Deine Beiträge sind im Vergleich zu den anderen antikommunistischen Beiträgen der oben erwähnten echt die Höhe! Sowas wie dich habe ich ja gefressen! Wie peinlich dein naiv-moralischen "gutmeinende" bürgerliche Denkweise doch ist, die mit ihrem erhobenen Zeigefinger vermeindlich wahre Größe zeigen will. Peinlich!
Solche Positionierungen sind echt das Schlimmste. Da ist mir ja fast der knallharte prokapitalistische rechter Rand-CDU-Funktionär lieber! Der weiss wenigstens dass sein System eigentlich tötet, foltert, Krieg führt; der weiss, dass es in seinem favorisierten System Klassen und Gewalt gibt usw., dass er Klassenkampf von oben will, dass er die Gegner seines Systems mit Repression überzieht und das es klar ist, dass er auch nur mit Gewalt gestürzt werden kann.
Aber so zu tun wie du, das ist echt der Hammer. Das ist dieser bestimmte gut eingerichtete Teil des Bildungs- und mittleren Bürgertums der sich - aufgrund vom fehlenden und vor allem nicht gewolltem direkten Bezug zu all dem Terror, Mord und Krieg, den SEIN kapitalistisches System unbedingt braucht - wohl fühlt in seiner Welt, geprägt von ganz klar bürgerlichen, oberflächlich Scheuklappen-Moral-Denkweisen....
Schon allein dieses keine Gewalt (gute Kapitalismus) und viel Gewalt (Was auch immer Kommunismus) - Argumentation ist so lächerlich! Was sollen denn so Aussagen wie "und ich glaube, so schlimm es unter Franco war, dort sind nicht so viele Menschen ums Leben gekommen wie in der Sowjetunion, oder in China, oder in Nordkorea"??
Du als Akademiker müssten doch wissen, dass sich das überhaupt nicht so in Verbindung bringen lässt (Menschenanzahl, Gesellschaftstandvorher/-nachher, Einfluss von Außen usw). Solche Aussagen sind können doch nur propagandistisch antikommunistisch genutzt werden.
Ich kann mir schon richtig vorstellen wie Deine flache gut-böse Moral bei all dem hoch kocht was die bösen Kommunisten so alles "angestellt" haben - wohlweislich vergessend wie Deine eigene Welt aufgebaut ist, aus Blutdiamanten für dich, Bürgerkriegs-Rohstoffen aus dem Kongo für dein Handy, aus hungernden Arbeitern für dein Mastfutter/Fleisch im Senegal, aus Kinderarbeitern für ihren Teppich in Indien, aus Toten für dein Öl im Irak/Afganistan usw. Schon der Zusammenhang, dass diese tagtägliche Gewalt (ich habe hier jetzt einige krasse Beispiele gebracht) mit Deinem Leben, Deinem System und Deinem Kapitalismus zu tun hätte will sich ja nicht bei dir einprägen.
Deine komische gutmeinende Moral scheint da doch nur noch als Kleister, der Dein System Kapitalismus - zumindest für Dich und deinesgleichen - reformierbar, veränderbar und nicht struturell und grundsätztlich als mörderisch darstellen soll und dies zsammenpappen soll damit Du Nachts gut schlafen könnst.
Aber die bösen Kommunisten und der böse Stalin - das wissen Du von bürgerlichen Historikern (Der Sieger schreibt die Geschichte - schon vergessen?), von N24 und von der Süddeuschen/Zeit/FAZ usw.,ne? Freu Dich auf den Rednose-Day oder was auch immer Du für ihr Dumm-Human-Moral-blabla brauchen um sich so lange weiter moralisch gut fühlen zu können bis der Klassenkampf (oder sage ich besser Klassenkrieg) auch Dich erreicht und hör auf hier weiter zu diffamieren!
Dazu gabs mal von nem englischsprachigen Genossen nen guten Satz: We see us at the barricades - I'm at one side and you?
Für eine revolutionäre Perspektive - für den Kommunismus!
Herr Gianpaolo...oder DU..?
"Glück auf"....in welchen Zusammenhang?
Hätte ich gerne gewußt.
Ich habe,glaube ich ,all Ihre/Deine Kommentare gelesen.
Nun mich fröstelt.Wie kann man als gelehrter Mensch -Dippl-
so die -seine- Hände über diese "Republik"halten.Doch wohl nur,wenn man(Sie / Du)
ideoliogisch und materiel die Politik dieser "Republik" mitträgst.
Also nicht fähig bist,Dich in die Lage der Arbeiterklasse zu versetzen / oder willst.
Führst ein gutes gesichertes Leben.Kennst keine Not,keine Armut.Und dabei nimt die Armut in dieser "Republik" jeden Tag zu!KINDERARMUT,ALTERSARMUT.....KULTURARMUT
Nun,an der Bildungsarmut kann es bei Dir auch nicht liegen.Vielleicht bist Du aber auf dem rechten Auge blind?Das ist eine Frage.Keine Festststellung von mir.Bitte das zu beachten.Ich schreibe hier als normaler Mensch,Homo Sapiens (rezens).Bin einfacher Maschinenbaumeister-kein Dippl.Vater und Großvater,und habe schon ETLICHES im Leben erlebt und mitgemacht.Setze mich seit Jahrzehnten mit der Weltgeschichte und der polit.Entwicklung in der Welt auseinander.Mal zur Klarstellung-ich gehöre keiner Partei an.Diese Zeilen kommen aus den Kopf eines humnistisch denkenden Wesen,so wie es der "Herr" geschaffen hat.
Wie gesagt,diese Zeilen.(!)Ich empfehle Ihnen /Dir,sich mal mit der Geschichte des GRUNDGESETZES-ENTSTEHUNG,Zweck und Ziel des Grundgesetzes ,der Vergewaltigung des GGS,
wer sind die waren Schöpfer des selbigen,bis hin zu 1989/90 (Konterrevolution)und der 4+ 2 Gespräche ,Verhandlungen und Verträge.......(warum keine Verfassung),zu beschäftigen.
Sie /Du wirst staunen!Die BRD exitiert nicht.(!)Abgesehen vom KPD-Verbot.Berufsverbot für Kommunisten,einschl.ihrer Verhaftung in den frühen Jahren dieser"BRD".Und! Mord an den Jungkommunisten!-Phillip Müller.Ach, den kennen Sie natürlich nicht.
Nach wie vor existiert das "Reich".Nach wie vor stellt Deutschland Gebietsansprüche!
Nach wie vor ist Deutschland ein besetztes Land!OHNE FRIEDENSVERTRAG...und das ist gewollt.ALS KAMPF gegen die KOMMUNISTEN-die Bösen.
Nach wie vor bestimmen die Besatzungsmächte die Politik in Deutschland!Und?Deutschland muß gehorchen....!...und in den Krieg (Welt)? ziehen! Pfui!Und Sie / Du fühlst dich in dieser BRD - Demokratie wohl?Pfui!Sie /Du und Ihre / Deine Klasse tragen diese abscheuliche Politik mit,tragen und stützen die Ausbeutung und Unterdrückung der Ak.
Das "Glück auf" sollten sie sich schenken.....dazu fehlt Ihnen der Gemeinschaftssinn,der Zusammenhalt und überhaubt die besonderen charakterlichen Eigenschaften der KUMPEL.Eine lehre Worthülse.Verzeihung,ich habe zu solchen Menschen wie Sie (zumal wenn sie am Schalthebel der Macht sitzen)kein Vertauen und Angst um die Zukunft dieses Landes,meiner Kinder und Enkelkinder.
Gruß
karl
Freunde, ich melde mich doch wieder zu Wort...
1. ich komme aus einer Familie, in der meine Eltern nicht studiert haben @Karl...klassisches schwarz-weiss-Denken
2. meine Meinung zu Stalin und anderen Diktatoren werde ich hier nicht wiederholen, denn wer lesen kann, ist klar im Vorteil
3. Obwohl ich Ingenieur bin, lebe ich nicht in Reichtum und drehe auch den Euro zweimal um, oder lese ich Bildungsneid heraus? @Karl und Albert Sandino
4. Ich habe mir den Weg durch mein Studium erkämpft, und das beweist mir aber, das ich auch was erreichen kann, wenn ich es will, unabhängig meiner politischen Ansichten...das wäre in Stalins Russland NIEMALS möglich gewesen
5. Ich verachte die CDU, FDP, CSU und alles, was rechts davon angesiedelt ist @Albert Sandino
6. Ich nutze Bus und Bahn, habe keine Diamanten und einen von indischen Kinderhänden geknüpften Teppich habe ich auch nicht....aber scheinbar bin ich jetzt Schuld am Elend der Welt....differenziertes Diskutieren schaut anders aus @Albert Sandino
7. Da lobe ich mir ja einen Hermann und einen Jürgen Binder, wenn ich solche Leute wie Albert Sandino oder einen Gernegross wie Karl sehe...Karl, belegen Sie eine Rethorikkurs, denn Ihren Text liest man nur bis zum Ende des ersten Drittels, danach gibt man es einfach auf....und die Zeit des Dadaismus ist schon lange vorbei, und auch dort war man nicht gleich ein Künstler, nur weil man die Worte gewürfelt hat...und erzählen SIE mir nicht was von gesellschaftlichen Zusammenhalt...
Und wenn hier gewisse Leute ein Problem mit Leuten haben, die eine akademische Vergangenheit haben, dann kann ich mir das definitiv nur mit Bildungsneid erklären...oder einfach nur mit jahrelangem Frust und Versagen....na gut, es ist immer noch besser, als sich der Flasche hinzugeben....sehen Sie, ich kann auch austeilen...
1. ich komme aus einer Familie, in der meine Eltern nicht studiert haben @Karl...klassisches schwarz-weiss-Denken
2. meine Meinung zu Stalin und anderen Diktatoren werde ich hier nicht wiederholen, denn wer lesen kann, ist klar im Vorteil
3. Obwohl ich Ingenieur bin, lebe ich nicht in Reichtum und drehe auch den Euro zweimal um, oder lese ich Bildungsneid heraus? @Karl und Albert Sandino
4. Ich habe mir den Weg durch mein Studium erkämpft, und das beweist mir aber, das ich auch was erreichen kann, wenn ich es will, unabhängig meiner politischen Ansichten...das wäre in Stalins Russland NIEMALS möglich gewesen
5. Ich verachte die CDU, FDP, CSU und alles, was rechts davon angesiedelt ist @Albert Sandino
6. Ich nutze Bus und Bahn, habe keine Diamanten und einen von indischen Kinderhänden geknüpften Teppich habe ich auch nicht....aber scheinbar bin ich jetzt Schuld am Elend der Welt....differenziertes Diskutieren schaut anders aus @Albert Sandino
7. Da lobe ich mir ja einen Hermann und einen Jürgen Binder, wenn ich solche Leute wie Albert Sandino oder einen Gernegross wie Karl sehe...Karl, belegen Sie eine Rethorikkurs, denn Ihren Text liest man nur bis zum Ende des ersten Drittels, danach gibt man es einfach auf....und die Zeit des Dadaismus ist schon lange vorbei, und auch dort war man nicht gleich ein Künstler, nur weil man die Worte gewürfelt hat...und erzählen SIE mir nicht was von gesellschaftlichen Zusammenhalt...
Und wenn hier gewisse Leute ein Problem mit Leuten haben, die eine akademische Vergangenheit haben, dann kann ich mir das definitiv nur mit Bildungsneid erklären...oder einfach nur mit jahrelangem Frust und Versagen....na gut, es ist immer noch besser, als sich der Flasche hinzugeben....sehen Sie, ich kann auch austeilen...
Hallo Karl,
du behautest "Berufsverbot für Kommunisten"!
Welche Berufe sind da gemeint Karl?
Betriebsschlosser, Karosseriespengler,
Maurer oder Dachdecker usw. sicher nicht!
Und das will schon was heißen, denn der Mitbegründer der undemokratischen Unvereinbarkeitsbeschlüsse Georg Leber war schließlich von 1957 bis 1966 der Bundesvorsitzenden der IG BSE (IG BAU) http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Leber
Hochatmungsvoll
Stefano
du behautest "Berufsverbot für Kommunisten"!
Welche Berufe sind da gemeint Karl?
Betriebsschlosser, Karosseriespengler,
Maurer oder Dachdecker usw. sicher nicht!
Und das will schon was heißen, denn der Mitbegründer der undemokratischen Unvereinbarkeitsbeschlüsse Georg Leber war schließlich von 1957 bis 1966 der Bundesvorsitzenden der IG BSE (IG BAU) http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Leber
Hochatmungsvoll

Stefano
Zu Stalin empfehle ich folgende Internetseite:
http://www.kulturraum-banat.de/Kriegsfolgen/Russland/Russland.htm
Das bringt Ernüchterung.
http://www.kulturraum-banat.de/Kriegsfolgen/Russland/Russland.htm
Das bringt Ernüchterung.
Hallo Christian,
wissen Sie was wirklich Ernüchterung bringt? Dass Leute wie Sie unentwegt über den Leidensweg der sogenannten Volksdeutschen in Osteuropa klagen und dabei tunlichst unterschlagen, dass es dazu eine Vorgeschichte gab, die zweifellos unzählige Gründe für den Hass der Russen auf alles was irgendwie "deutsch" war, wenn nicht entschuldigen, so doch auf jeden Fall begründen! Wer hat wen überfallen? Wer hat hinter und an der Front (z.B. "Kommissar-Befehl") gegen die "minderwertigen" Slawen gehaust wie die Schweine? Aber es war ja alles in bester Ordnung: schliesslich war die deutsche "Herrenrasse" in Tschechien, Polen und Russland eingefallen, um den "Untermenschen" "Kultur" zu bringen und sie ganz nebenher zu versklaven. Entsprechend dieser selbstgestrickten Wahnsinns -"Ideologie" haben die Nazis konsequent erniedrigt, gefolter, gemordet und verbrannt was ihnen in die Klauen viel.
Die Nazis, gedeckt durch die Wehrmacht, haben als erste Greuel begangen die für uns Heutige außerhalb jeglichen Vorstellungsvermögens liegen. Ich rede garnicht von dem fabriksmäßig organisierten Massenmord an deutschen Antifaschisten, Juden, Sinti und Roma, sondern beschränke mich auf das bestialische Vorgehen der Faschisten gegen die Bevölkerung der überfallenen slawischen Länder. Ich sage Ihnen, dass wir keinen Grund gehabt hätten uns zu beschweren, wenn uns die Russen und andere bis in alle Ewigkeit gehaßt hätten. Erwiesenermaßen ist es unter der vorrückenden Roten Armee auch zu schrecklichen Verbrechen an Deutschen gekommen, die nicht zu rechtfertigen sind!
Das aber nun Stalin persönlich anzulasten ist angesichts der Vorgeschichte, eine Unverschämtheit. Ich will garnicht darüber spekulieren wie wir Deutsche im umgekehrten Fall mit den besiegten Russen umgegangen wären. Ich kann auch nicht abschliessend beurteilen wieviele "Volksdeutsche" den Nazis beim Einmarsch begeistert zugejubelt haben und wieviele nicht. Bekannt ist aber, dass es recht viele waren. Ich kann Ihnen aber berichten was meine Mutter in meinem Heimatdorf Hellenthal in der Eifel in einem in der Nähe gelegenen Kriegsgefangenenlager, das mit zig-tausenden von Rotarmisten, zusammengepfercht auf einem viel zu kleinen Gelände, gesehen hat und die später, als sie mit meinem älteren Bruder bei Köthen "evakuiert" war, mit den einmarschierenden Rotarmisten "erlebt" hat. Die Bilder der vielen Elendsgestalten in dem Kriegsgefangenenlager haben sie nie mehr losgelassen. Einheimische, die das Elend nicht mehr ertragen konnten, haben sich an das Lager herangeschlichen und den armen Teufeln mal einen Laib Brot, oder etwas Gemüse über den Stacheldrahtzaun geworfen, durften sich aber nicht von den Nazis erwischen lassen, weil es ihnen sonst selbst ziemlich dreckig ergangen wäre. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass die Gefangenen krepiert sind wie die Fliegen. Andererseits das Beispiel in dem Dorf bei Köthen, wo ein junger russischer Offizier die Dorfbevölkerung zusammentrommeln liess und vor aller Augen einen Soldaten erschoß der eine Frau vergewaltigt hatte.
Wollen Sie noch mehr ähnliche Augenzeugenberichte über die "barbarischen", von Stalin
"aufgehetzten" Rotarmisten und ihre "Untaten" lesen? Nichts leichter als das! Davon gibt es mindestens soviel wie über die Greueltaten von Russen an Deutschen.
Also hören Sie damit auf, mit diesen Geschichten ihren Antistalinismus oder genauer, Ihren Antikommunismus, begründen zu wollen!
wissen Sie was wirklich Ernüchterung bringt? Dass Leute wie Sie unentwegt über den Leidensweg der sogenannten Volksdeutschen in Osteuropa klagen und dabei tunlichst unterschlagen, dass es dazu eine Vorgeschichte gab, die zweifellos unzählige Gründe für den Hass der Russen auf alles was irgendwie "deutsch" war, wenn nicht entschuldigen, so doch auf jeden Fall begründen! Wer hat wen überfallen? Wer hat hinter und an der Front (z.B. "Kommissar-Befehl") gegen die "minderwertigen" Slawen gehaust wie die Schweine? Aber es war ja alles in bester Ordnung: schliesslich war die deutsche "Herrenrasse" in Tschechien, Polen und Russland eingefallen, um den "Untermenschen" "Kultur" zu bringen und sie ganz nebenher zu versklaven. Entsprechend dieser selbstgestrickten Wahnsinns -"Ideologie" haben die Nazis konsequent erniedrigt, gefolter, gemordet und verbrannt was ihnen in die Klauen viel.
Die Nazis, gedeckt durch die Wehrmacht, haben als erste Greuel begangen die für uns Heutige außerhalb jeglichen Vorstellungsvermögens liegen. Ich rede garnicht von dem fabriksmäßig organisierten Massenmord an deutschen Antifaschisten, Juden, Sinti und Roma, sondern beschränke mich auf das bestialische Vorgehen der Faschisten gegen die Bevölkerung der überfallenen slawischen Länder. Ich sage Ihnen, dass wir keinen Grund gehabt hätten uns zu beschweren, wenn uns die Russen und andere bis in alle Ewigkeit gehaßt hätten. Erwiesenermaßen ist es unter der vorrückenden Roten Armee auch zu schrecklichen Verbrechen an Deutschen gekommen, die nicht zu rechtfertigen sind!
Das aber nun Stalin persönlich anzulasten ist angesichts der Vorgeschichte, eine Unverschämtheit. Ich will garnicht darüber spekulieren wie wir Deutsche im umgekehrten Fall mit den besiegten Russen umgegangen wären. Ich kann auch nicht abschliessend beurteilen wieviele "Volksdeutsche" den Nazis beim Einmarsch begeistert zugejubelt haben und wieviele nicht. Bekannt ist aber, dass es recht viele waren. Ich kann Ihnen aber berichten was meine Mutter in meinem Heimatdorf Hellenthal in der Eifel in einem in der Nähe gelegenen Kriegsgefangenenlager, das mit zig-tausenden von Rotarmisten, zusammengepfercht auf einem viel zu kleinen Gelände, gesehen hat und die später, als sie mit meinem älteren Bruder bei Köthen "evakuiert" war, mit den einmarschierenden Rotarmisten "erlebt" hat. Die Bilder der vielen Elendsgestalten in dem Kriegsgefangenenlager haben sie nie mehr losgelassen. Einheimische, die das Elend nicht mehr ertragen konnten, haben sich an das Lager herangeschlichen und den armen Teufeln mal einen Laib Brot, oder etwas Gemüse über den Stacheldrahtzaun geworfen, durften sich aber nicht von den Nazis erwischen lassen, weil es ihnen sonst selbst ziemlich dreckig ergangen wäre. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass die Gefangenen krepiert sind wie die Fliegen. Andererseits das Beispiel in dem Dorf bei Köthen, wo ein junger russischer Offizier die Dorfbevölkerung zusammentrommeln liess und vor aller Augen einen Soldaten erschoß der eine Frau vergewaltigt hatte.
Wollen Sie noch mehr ähnliche Augenzeugenberichte über die "barbarischen", von Stalin
"aufgehetzten" Rotarmisten und ihre "Untaten" lesen? Nichts leichter als das! Davon gibt es mindestens soviel wie über die Greueltaten von Russen an Deutschen.
Also hören Sie damit auf, mit diesen Geschichten ihren Antistalinismus oder genauer, Ihren Antikommunismus, begründen zu wollen!
....Berufsverbot.....
Hallo Stefano,
möchte es nicht versäumen, Dir kurz auf Deine Frage zu antworten.
Hier allumfassend diese Frage zu beantworten,reicht leider die Zeit nicht.
Das BERUFSVERBOT in der BRD hat eine lange und schändliche "TRADITION".
Bereits in der "Kinder-Jugendzeit" dieser BRD gab es Berufsverbote....
Auch worden KOMMUNISTEN verhaftet.
Studiere das Grundgesetz der BRD,das politische Umfeld (Machtverhältnisse)zur Zeit der
der Entstehung des selbigen- und wer namentlich gegen dieses Grungesetz gestimmt hat.
Du wirst sehen,es ist auch Kampfprogramm gegen den KOMMUNISMUS in Deutschland.
Das Grundgesetz ist auch kein "frei geschriebenes "Gesetz des deutschen Volkes.
Es ist ein Diktat der westlichen Besatzungsmächte.
Sicher ist es schwer dies alles zu verarbeiten.
Deinen Zeilen,entnehme ich,das Du noch (recht) jung an Jahren bist.(?)
Zur Glaubwürdigkeit meiner Aussage schau hier mal rein.
www.berufsverbote.de!
ein G.Leber stand immer rechts von der SPD,war auch Minister unter Bundeskanzler
KURT GEORG KIESINGER.........
Sicher ist meine Antwort für Dich nicht befriedigend.Aber mehr ging erst mal nicht.
Ich hoffe Du hast Verständnis.
Freue mich aber auf ein Wiedersehen mit Dir.
Ich habe aber zum Schluß noch eine große Bitte an Dich.
Grüße nicht wieder mit "hochachtungsvoll"
Ich bin keine Kultperson, bin ein ganz normaler Mensch,nur eben mit anderen Ansichten,
..wissenschaftlich-humanistische Wweltanschauung,
(und einer Rethorik,mit der EINER hier nicht zurechtkommt).
Bis denne und herzliche Grüße
Karl
Hallo Stefano,
möchte es nicht versäumen, Dir kurz auf Deine Frage zu antworten.
Hier allumfassend diese Frage zu beantworten,reicht leider die Zeit nicht.
Das BERUFSVERBOT in der BRD hat eine lange und schändliche "TRADITION".
Bereits in der "Kinder-Jugendzeit" dieser BRD gab es Berufsverbote....
Auch worden KOMMUNISTEN verhaftet.
Studiere das Grundgesetz der BRD,das politische Umfeld (Machtverhältnisse)zur Zeit der
der Entstehung des selbigen- und wer namentlich gegen dieses Grungesetz gestimmt hat.
Du wirst sehen,es ist auch Kampfprogramm gegen den KOMMUNISMUS in Deutschland.
Das Grundgesetz ist auch kein "frei geschriebenes "Gesetz des deutschen Volkes.
Es ist ein Diktat der westlichen Besatzungsmächte.
Sicher ist es schwer dies alles zu verarbeiten.
Deinen Zeilen,entnehme ich,das Du noch (recht) jung an Jahren bist.(?)
Zur Glaubwürdigkeit meiner Aussage schau hier mal rein.
www.berufsverbote.de!
ein G.Leber stand immer rechts von der SPD,war auch Minister unter Bundeskanzler
KURT GEORG KIESINGER.........
Sicher ist meine Antwort für Dich nicht befriedigend.Aber mehr ging erst mal nicht.
Ich hoffe Du hast Verständnis.
Freue mich aber auf ein Wiedersehen mit Dir.
Ich habe aber zum Schluß noch eine große Bitte an Dich.
Grüße nicht wieder mit "hochachtungsvoll"
Ich bin keine Kultperson, bin ein ganz normaler Mensch,nur eben mit anderen Ansichten,
..wissenschaftlich-humanistische Wweltanschauung,
(und einer Rethorik,mit der EINER hier nicht zurechtkommt).
Bis denne und herzliche Grüße
Karl
Hallo Karl, (Betreff deine Antwort an Stefano)
meines Erachtens bist du manchmal etwas voreilig mit deinen Bewertungen: "Deinen Zeilen entnehme ich, dass du noch recht jung an Jahren bist?" Erstens, wenn du die bisherigen Diskussionen verfolgt hättest dann wüßtest du, dass Stefano kein "junger Spunt" mehr ist und zweitens vom Alter auf Wissen zu schließen halte ich auch für etwas fragwürdig.
Berufsverbote sind in erster Linie im öffentlichen Dienst, oft bei Lehrern, ausgesprochen worden (meist DKP oder Umfeld), da hier im Gegensatz zu den von Stefano genannten Berufen, die so genannte Verfassungstreue im Vorfeld überprüft wurde und für die Einstellung mitentscheidend war.
Und nicht "hochachtungsvoll" sondern "hochatmungsvoll" (ist bei Stefano keine Beleidigung, sondern drückt seinen Humor, dem ich leider auch nicht immer folgen kann, aus
)
@ Stefano
wie sieht`s aus mit der Antwort zur Einschätzung des "Bedingungslosen Grundeinkommens"? Vergessen? Habe gerade einen Leserbrief in unserer Tageszeitung geschrieben muss mich jetzt natürlich bei den kleinbürgerlichen Intellektuellen, die ich auch so genannt habe, "verteidigen" bin für Argumente/Meinungen/Kritiken...immer offen und zu haben!
Entschuldigung, passt hier eigentlich nicht hin (Thema Stalin) hat sich nun aber mal so ergeben....
Viele Grüße
Stefan H.
meines Erachtens bist du manchmal etwas voreilig mit deinen Bewertungen: "Deinen Zeilen entnehme ich, dass du noch recht jung an Jahren bist?" Erstens, wenn du die bisherigen Diskussionen verfolgt hättest dann wüßtest du, dass Stefano kein "junger Spunt" mehr ist und zweitens vom Alter auf Wissen zu schließen halte ich auch für etwas fragwürdig.
Berufsverbote sind in erster Linie im öffentlichen Dienst, oft bei Lehrern, ausgesprochen worden (meist DKP oder Umfeld), da hier im Gegensatz zu den von Stefano genannten Berufen, die so genannte Verfassungstreue im Vorfeld überprüft wurde und für die Einstellung mitentscheidend war.
Und nicht "hochachtungsvoll" sondern "hochatmungsvoll" (ist bei Stefano keine Beleidigung, sondern drückt seinen Humor, dem ich leider auch nicht immer folgen kann, aus
)@ Stefano
wie sieht`s aus mit der Antwort zur Einschätzung des "Bedingungslosen Grundeinkommens"? Vergessen? Habe gerade einen Leserbrief in unserer Tageszeitung geschrieben muss mich jetzt natürlich bei den kleinbürgerlichen Intellektuellen, die ich auch so genannt habe, "verteidigen" bin für Argumente/Meinungen/Kritiken...immer offen und zu haben!
Entschuldigung, passt hier eigentlich nicht hin (Thema Stalin) hat sich nun aber mal so ergeben....
Viele Grüße
Stefan H.
Lieber Karl,
du schreibst, "Deinen Zeilen, entnehme ich, das Du noch (recht) jung an Jahren bist.(?)" Ich dagegen entnehme, dass Du bereits (recht) alt an Jahren sein musst. Auf meine konkrete Frage bist du nämlich überhaupt nicht eingegangen. Mir ist nicht bekannt, dass in den 50er und 60er Jahren Bäcker, Metzger, Betriebsschlosser, Karosseriespengler, Maurer, Dachdecker usw. ihren Beruf nicht aus üben durften, nur weil sie KPD-Mitglieder waren. Daher ist der pauschale Hinweis auf das "Berufsverbot für Kommunisten" irreführen. Das galt lediglich für den Lehrerberuf, wie dies folgerichtig auch aus http://www.berufsverbote.de zu entnehmen ist.
Gemäß Artikel 33 Abs.(3)[2] GG vom 23. Mai 1949 darf Niemandem aus seiner Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einem Bekenntnisse oder einer Weltanschauung ein Nachteil erwachsen. Warum für dich meine einfache Frage zu beantworten die Zeit nicht reichen würde, wird wohl dein Geheimnis bleiben.
Weiterhin schreibst du:
>>>Ich habe aber zum Schluß noch eine große Bitte an Dich.
Grüße nicht wieder mit "hochachtungsvoll"<<<
Ich bitte dich meine Grüße etwas sorgfältiger zu lesen Karl
Hochatmungsvoll (steht für zuträglichere Atemluft)
Ciao
Stefano
du schreibst, "Deinen Zeilen, entnehme ich, das Du noch (recht) jung an Jahren bist.(?)" Ich dagegen entnehme, dass Du bereits (recht) alt an Jahren sein musst. Auf meine konkrete Frage bist du nämlich überhaupt nicht eingegangen. Mir ist nicht bekannt, dass in den 50er und 60er Jahren Bäcker, Metzger, Betriebsschlosser, Karosseriespengler, Maurer, Dachdecker usw. ihren Beruf nicht aus üben durften, nur weil sie KPD-Mitglieder waren. Daher ist der pauschale Hinweis auf das "Berufsverbot für Kommunisten" irreführen. Das galt lediglich für den Lehrerberuf, wie dies folgerichtig auch aus http://www.berufsverbote.de zu entnehmen ist.
Gemäß Artikel 33 Abs.(3)[2] GG vom 23. Mai 1949 darf Niemandem aus seiner Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einem Bekenntnisse oder einer Weltanschauung ein Nachteil erwachsen. Warum für dich meine einfache Frage zu beantworten die Zeit nicht reichen würde, wird wohl dein Geheimnis bleiben.
Weiterhin schreibst du:
>>>Ich habe aber zum Schluß noch eine große Bitte an Dich.
Grüße nicht wieder mit "hochachtungsvoll"<<<
Ich bitte dich meine Grüße etwas sorgfältiger zu lesen Karl

Hochatmungsvoll (steht für zuträglichere Atemluft)
Ciao
Stefano
Hallo Christian,
bei allem Recht und Unrecht was der II. Weltkrieg hervorbrachte
schließe ich mich den Worten von Hermann Rupp an.
Zur Vertreibung der Deutschen ...DEUTSCHSTÄMMIGEN gibt es tatsache eine Vorgeschichte,
die man bei der Beurteilung,- die Sie nicht außer Acht lassen sollten!
Eine lange Vorgeschichte.
Sie haben uns eine Internetseite empfohlen.Ich habe reingeschaut.Wenn die Geschichte
nichts anderes hinterlassen hätte, würde ich alles glauben - müssen,so wie es dort ge - schrieben.Es ist aber nicht unbedingt alles so.Es ist gewollt so aufgezeigt,um den
Hass der Menschen gegen die Kommunisten,den Kommunismus als angestrebte Gesell-
schaftsordnung weiter und mit allen Mitteln zu schüren.
Geschichtsverfälschung und Verklährung fördert Hass und Verachtung unter den Völkern.
Das ist gefährlich.Beispiele gibt es genug.
Ich empfehle Ihnen,sich mit der UNRÜHMLICHEN deutschen Geschichte auseinanderzusetzen.
Dazu folgende Buchempfehlung:
Kleiner Atlas zur Deutschen Territorial Geschichte (Kulturstiftung der deutschen Ver-
triebenen) und von Werner Conze :Ostmitteleuropa-
von der Spätantike bis zum 18.Jahrhundert
diese beiden Bücher helfen (vielleicht )Ihre Sehkraft auf dem rechten Auge wieder herzustellen.Ich wünsche es Ihnen.
Gruß Karl
Lieber Stefan H.
Lieber Stefano,
werde Eure gut gemeinten,Hinweise u.Ratschläge
in Zukunft beachten - versuche es zumindest.
Könnt Ihr einen alten Mann bitte noch einmal verzeihen?
Danke.
Bis denne....
Mit freundlichen Grüßen
Karl
Hallo Christian,
die meisten Banater Schwaben, sympatisierten unmittelbar, mit dem Dritten Reich, und ließen dies dadurch zum Ausdruck kommen, dass sie freiwillig in der Waffen-SS dienten und kämpften. Über die Verbrechen, die sowohl die Waffen-SS, Wehrmacht, aber auch die rumänischen Faschisten, während des Grossen Vaterländischen Krieges begangen haben, brauchen wir uns wohl nicht zu unterhalten.
Sollten doch während des Krieges gegen die Sowjetunion, nicht nur die dort ansässigen Juden ausgerottet und vernichtet werden, sondern auch die Slawen selbst, galten sie doch den deutschen Faschisten als minderwertige Rasse.
Und jeder der sich ein bißchen informiert hat, weiß Bescheid über die Behandlung die man den sowjetischen Kriegsgefangenen zukommen ließ.
Deshalb ist deine Quelle nicht gerade objektiv. Gewinnt man doch durch sie den Eindruck, dass die Geschichte der Banater Schwaben erst 1944 begonnen hätte. Dabei haben die Banater Schwaben selbst erhebliche Schuld auf sich geladen.
die meisten Banater Schwaben, sympatisierten unmittelbar, mit dem Dritten Reich, und ließen dies dadurch zum Ausdruck kommen, dass sie freiwillig in der Waffen-SS dienten und kämpften. Über die Verbrechen, die sowohl die Waffen-SS, Wehrmacht, aber auch die rumänischen Faschisten, während des Grossen Vaterländischen Krieges begangen haben, brauchen wir uns wohl nicht zu unterhalten.
Sollten doch während des Krieges gegen die Sowjetunion, nicht nur die dort ansässigen Juden ausgerottet und vernichtet werden, sondern auch die Slawen selbst, galten sie doch den deutschen Faschisten als minderwertige Rasse.
Und jeder der sich ein bißchen informiert hat, weiß Bescheid über die Behandlung die man den sowjetischen Kriegsgefangenen zukommen ließ.
Deshalb ist deine Quelle nicht gerade objektiv. Gewinnt man doch durch sie den Eindruck, dass die Geschichte der Banater Schwaben erst 1944 begonnen hätte. Dabei haben die Banater Schwaben selbst erhebliche Schuld auf sich geladen.
@ Gianpaolo Nogarole
Man sagt lesen bildet, ich empfehle Ihnen folgendes Buch: "Stalin anders betrachtet"
von Ludo Martens (ISBN 90 6445 728 X). Mit glasklaren Fakten über das Wirken des "blutrünstigen Diktators" Stalin.
Sie sollten sich schon die Mühe machen Stalin und vor allem die Entscheidungen und die Politik des ZK der KPDSU im Kontext seiner Zeit und im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Ereignissen zu betrachten. Sonst laufen sie Gefahr einer völligen Fehleinschätzung!
Sie können von den Feinden des Sozialismus keine objektive Beurteilung geschweige eine wahrheitsgemäße Einschätzung der Arbeit und des Wirkens der KPDSU, seines Zentralkommitees und letztenendes Stalins erwarten, so blauäugig können selbst Sie nicht sein!
Ein Klassiker hat mal gesagt eine Revolutuion muss verteidigt werden, und nichts anderes taten die Kommunisten unter Stalins Führung!
Dass das eine Gesetzmäßigkeit ist, sieht man an der Erfolgreichen Konterrevolution in den Staaten des ehem. Ostblocks. Wo die Konterrevolution zunächst im Inneren duch Revisionisten vorbereitet und später, von aussen unterstützt vollendet wurde.
Und: letzteres muss ich wissen, ich habe die Zeit '89 als UaZ (für den Westgermanen: Unteroffizier auf Zeit; 3 Jahre und dass auch noch freiwillig) beim Wachregiment des MFS gedient.
Und noch etwas: auch ich bin Ingenieur, doch trotz alledem Proletarier, denn wenn mein Ausbeuter pleite macht, dann gehe ich genauso stempeln wie alle mit dem gleichen Schicksal!
Mit freundlichen Grüßen
Man sagt lesen bildet, ich empfehle Ihnen folgendes Buch: "Stalin anders betrachtet"
von Ludo Martens (ISBN 90 6445 728 X). Mit glasklaren Fakten über das Wirken des "blutrünstigen Diktators" Stalin.
Sie sollten sich schon die Mühe machen Stalin und vor allem die Entscheidungen und die Politik des ZK der KPDSU im Kontext seiner Zeit und im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Ereignissen zu betrachten. Sonst laufen sie Gefahr einer völligen Fehleinschätzung!
Sie können von den Feinden des Sozialismus keine objektive Beurteilung geschweige eine wahrheitsgemäße Einschätzung der Arbeit und des Wirkens der KPDSU, seines Zentralkommitees und letztenendes Stalins erwarten, so blauäugig können selbst Sie nicht sein!
Ein Klassiker hat mal gesagt eine Revolutuion muss verteidigt werden, und nichts anderes taten die Kommunisten unter Stalins Führung!
Dass das eine Gesetzmäßigkeit ist, sieht man an der Erfolgreichen Konterrevolution in den Staaten des ehem. Ostblocks. Wo die Konterrevolution zunächst im Inneren duch Revisionisten vorbereitet und später, von aussen unterstützt vollendet wurde.
Und: letzteres muss ich wissen, ich habe die Zeit '89 als UaZ (für den Westgermanen: Unteroffizier auf Zeit; 3 Jahre und dass auch noch freiwillig) beim Wachregiment des MFS gedient.
Und noch etwas: auch ich bin Ingenieur, doch trotz alledem Proletarier, denn wenn mein Ausbeuter pleite macht, dann gehe ich genauso stempeln wie alle mit dem gleichen Schicksal!
Mit freundlichen Grüßen
Hallo Karsten,
....."man sagt,lesen bildet.."nun,das mag sein.Mit Unterschied.Lese ich(Herr Nogarole )die Bild-dich-zeitung...oder die Rote Fahne.Zum zweiten hat dieser Herr auch noch Probleme mit der Rethorik der "einfachen Leute",besonderst mit meiner.
Ich bin nur Meister.
Man beachte also die Feinheiten.(!)
Was die Konterrevolution-bes. in der DDR betrifft,denke ich anderst.Diese Konterrevolution wurde bereits mit der Verabschiedung des Grundgesetzes der BRD festgeschrieben,und auf die selbige Jahrzehnte hingearbeitet.Ich sehe das Grundgesetz
als "Anleitung" zum Kampf gegen den Kommunismus.Beglaubigt und gesiegelt durch die westlichen Besatzungsmächte.Allen voran den USA u.England.
1953 ist die Konterrevolution in der DDR gescheitert.
1989 ist dann das Geschwür-gewachsen durch den Revisionismus im Innern und den Stachel von Außen, geplatzt.Die Parteiführung kopflos....die Arbeiterklasse führungslos und die
bewaffneten Kräfte handlungsunfähig.(einschl.der Roten Armee).Nein,ich bin froh,das verantwortliche Offz.der NVA und Polizei wie Angehörige der VOLKSARMEE u. VOLKSPOLIZEI
gehandelt haben.(!)Der damalige Oberkommandierende der Roten Armee in der DDR,hätte die
DDR,die Errungenschaften und die AK - im Fall X verteidigt.Er muß wohl Kommunist(sein) gewesen sein.
So viel wollte ich garnicht schreiben.
Noch etwas:
Ich habe drei Jahre -auch freiwillig- an der Staatsgrenze West gedient.
Mir braucht KEINER etwas über den ehemal.westdeutschen Imperialismus,seine Machenschaften und Heimtücke zu erzählen...!
Und,noch etwas, war Kampfgruppenkommandeur.....war....und habe die Waffe gestreckt......,
die Revolution muß verteidigt werden...Ja das muß sie!
mit solidarischen Gruß
Karl
Hallo Zusammen
Sehr interresante Diskussionen Hier.
Obwohl ich erst 19 bin, (habe nicht in der DDR gelebt und habe desshalb diesbezüglich "keine Ahnung", lebe auch in der Schweiz und nicht in DE) gebe ich hier mal meinen Senf dazu.
Ich bin ein grosser Freund des Kommunismus. Der Marxschen Theorie des Klassenkampfes, der internationalen Solidarität, des Antifaschismus und der "Diktatur des Proletariats".(Mehr dazu später) . Auch ich glaube dass es "alle Verhältnisse Umzustürzen gilt, in denen der Mensch eine untergeordnete Rolle spielt" (sprich dem Gegenwärtigen)
Nicht bewusst ist mir jedoch, wesshalb ein "Marxist-Leninist" zwangsläufig auch ein "Stalinist" sein muss (ist doch nach Auffassung der MLPD so oder?) Ist die Stalinsche Politik der Verstaatlichung und Zwangskollektivierung (und damit die Enteignung des Proletariats? Unter der Diktatur des Proletariats verstehe ich etwas anderes!) nicht genau die gegenteilige der Politik Lenins? Hat er nicht die kapitalistische Oberschicht enteignet? Sind daraus nicht eine Art progressive Kollektive entstanden, die sich selbst verwalteten? Das hab ich mal in so einem "Geo-Epoche"-Heft über Stalin gelesen. (Ich weiss es ist ein bürgerliches Medium aber war trotzdem interresant)
Übrigens: Im Gegensatz zu vielen anderen hier masse ich mir hier nicht an zu wissen ob Stalin oder Hitler mehr Menschen auf dem Gewissen hatte...
Etwas ausführlicher zur Diktatur des Proletariats( Sorry wenn das themenmäsig hier nicht so rein passt): der "Proletarier" ist doch die Mehrheit der Bevölkerung oder? Der im Kapitalismus beherrschte... Sollte da nicht automatisch (sobald die revolution vollzogen ist) so etwas wie demokratisch gelenkte Planwirtschaft entstehen? eine Rätedemokratie oder so ähnlich? Das wird wohl absichtlich von den Bürgerlichen Medien ausgeblendet bei ihrer antikommunistischen Hetze. Und bedauerlicherweise fallen allzuviele darauf rein wies aussieht...
Wieso sollte man versuchen den Sozialismus auf militaristische Art zu erreichen? De
Wieso wendet ( oder wandte) man nicht humanistische Mittel (aber kein Parlamentarismuszirkus) an? Wie zum beispiel in den Schulen die Schüler auf Solidarität erziehen anstatt auf den Konkurrenzkampf? Der Mensch ist nicht von natur aus Egoistisch. Gesellschaft, Medien und Bildung formen den Menschen... Man kann in einer kapitalistisch-karrieristisch orientierten Gesellschaft keinen Putsch durchführen, (sowie unter Lenin uns Stalin) und alles wird gut! Diesen vorgang ist NUR den erzürnten Proletariern zu überlassen. Wenn der Kapitalismus seine ganze Fratze enthüllt hat ( ich vermute jetzt mal das ist bald soweit, habt geduld
Den kommunistischen (Parteien?) bleiben doch letzt endlich nur vorbereitende Aufgaben (aber keine totalitäre Herrschaft nach abgeschlossener Revolution sprich "Stalinismus") Zum beispiel schauen dass das Proletariat nicht reaktionär wird (Antifa), Enthüllung der Falschheit des kapitalistischen Systems Unterstützung von Arbeitskämpfen und mehr...
Mein Fazit: Kommunistische/Sozialistische Produktionsverhältnisse schön und gut, aber zugunsten des Volkes, demokratisch organisiert und nicht zugunsten einer Diktatur? die das Proletariat einsperrt?
Noch eine (vielleicht) interresante Filmempfehlung, bitte Googeln:
Zeitgeist! ( und noch besser auch grade die Fortsetzung Zeitgeist Addendum) Viel Spass!
MFG und Hoffnung auf eine Fortsetzung der Disskussion verbleibe ich
Gabriel Seiffert
Sehr interresante Diskussionen Hier.
Obwohl ich erst 19 bin, (habe nicht in der DDR gelebt und habe desshalb diesbezüglich "keine Ahnung", lebe auch in der Schweiz und nicht in DE) gebe ich hier mal meinen Senf dazu.
Ich bin ein grosser Freund des Kommunismus. Der Marxschen Theorie des Klassenkampfes, der internationalen Solidarität, des Antifaschismus und der "Diktatur des Proletariats".(Mehr dazu später) . Auch ich glaube dass es "alle Verhältnisse Umzustürzen gilt, in denen der Mensch eine untergeordnete Rolle spielt" (sprich dem Gegenwärtigen)
Nicht bewusst ist mir jedoch, wesshalb ein "Marxist-Leninist" zwangsläufig auch ein "Stalinist" sein muss (ist doch nach Auffassung der MLPD so oder?) Ist die Stalinsche Politik der Verstaatlichung und Zwangskollektivierung (und damit die Enteignung des Proletariats? Unter der Diktatur des Proletariats verstehe ich etwas anderes!) nicht genau die gegenteilige der Politik Lenins? Hat er nicht die kapitalistische Oberschicht enteignet? Sind daraus nicht eine Art progressive Kollektive entstanden, die sich selbst verwalteten? Das hab ich mal in so einem "Geo-Epoche"-Heft über Stalin gelesen. (Ich weiss es ist ein bürgerliches Medium aber war trotzdem interresant)
Übrigens: Im Gegensatz zu vielen anderen hier masse ich mir hier nicht an zu wissen ob Stalin oder Hitler mehr Menschen auf dem Gewissen hatte...
Etwas ausführlicher zur Diktatur des Proletariats( Sorry wenn das themenmäsig hier nicht so rein passt): der "Proletarier" ist doch die Mehrheit der Bevölkerung oder? Der im Kapitalismus beherrschte... Sollte da nicht automatisch (sobald die revolution vollzogen ist) so etwas wie demokratisch gelenkte Planwirtschaft entstehen? eine Rätedemokratie oder so ähnlich? Das wird wohl absichtlich von den Bürgerlichen Medien ausgeblendet bei ihrer antikommunistischen Hetze. Und bedauerlicherweise fallen allzuviele darauf rein wies aussieht...
Wieso sollte man versuchen den Sozialismus auf militaristische Art zu erreichen? De
Wieso wendet ( oder wandte) man nicht humanistische Mittel (aber kein Parlamentarismuszirkus) an? Wie zum beispiel in den Schulen die Schüler auf Solidarität erziehen anstatt auf den Konkurrenzkampf? Der Mensch ist nicht von natur aus Egoistisch. Gesellschaft, Medien und Bildung formen den Menschen... Man kann in einer kapitalistisch-karrieristisch orientierten Gesellschaft keinen Putsch durchführen, (sowie unter Lenin uns Stalin) und alles wird gut! Diesen vorgang ist NUR den erzürnten Proletariern zu überlassen. Wenn der Kapitalismus seine ganze Fratze enthüllt hat ( ich vermute jetzt mal das ist bald soweit, habt geduld
Den kommunistischen (Parteien?) bleiben doch letzt endlich nur vorbereitende Aufgaben (aber keine totalitäre Herrschaft nach abgeschlossener Revolution sprich "Stalinismus") Zum beispiel schauen dass das Proletariat nicht reaktionär wird (Antifa), Enthüllung der Falschheit des kapitalistischen Systems Unterstützung von Arbeitskämpfen und mehr...Mein Fazit: Kommunistische/Sozialistische Produktionsverhältnisse schön und gut, aber zugunsten des Volkes, demokratisch organisiert und nicht zugunsten einer Diktatur? die das Proletariat einsperrt?
Noch eine (vielleicht) interresante Filmempfehlung, bitte Googeln:
Zeitgeist! ( und noch besser auch grade die Fortsetzung Zeitgeist Addendum) Viel Spass!
MFG und Hoffnung auf eine Fortsetzung der Disskussion verbleibe ich
Gabriel Seiffert
Auf Basis von Ploneboard
- Historie
-
Aktivieren durch mkoeln um 11.09.2009 22:38
