A U F R U F Z U M G E N E R A L S T R E I K ❢ ❢ ❢ ✔
Für den 29.September 2010 ab 08:00 Uhr ist ein EUROPAWEITER GENERALSTREIK geplant!
Unter dem Motto ❝Another Europe is necessary❢❞
planen europaweit Gewerkschaften und Aktionsgruppen diesen Streik❢
Es bedarf vieler Aktiver, damit es tatsächlich ein europaweiter, dezentraler Generalstreik wird❢
Sorgen wir dafür das dieser Generalstreik ein Erfolg wird❢
BITTE WEITERSAGEN! ✩ ✩ ✩ BITTE WEITERSAGEN! ✩ ✩ ✩ BITTE WEITERSAGEN! ✩ ✩ ✩ BITTE WEITERSAGEN!
Unter dem Motto ❝Another Europe is necessary❢❞
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Ja Schorschy, das wäre schön 
ich bin ja hier schon öfter als der große "Gewerkschaftsverteidiger" aufgetreten und mitunter auch kritisiert worden, habe mich aber dann auch mit Argumenten gewehrt....aber das, was du jetzt darstellst ist so nicht richtig!
Es ist eben gerade kein Europaweiter Generalstreik GEPLANT ! Es wird so einen Aufruf zum Generalstreik auch von der DGB-Führung (und auch in anderen EU-Staaten) nicht geben!
Natürlich werden wir uns mit allen unseren Kräften versuchen dahin zu bewegen, nur das was geplant ist, (und ich habe dazu schon mehr als eine Vorbereitungssitzung, mehr als eine Diskussion mit den anderen Vertrauensleuten usw. hinter mir), sind: Aktionen/Veranstaltungen/Demos/zeitgleiche Betriebsversammlungen in größeren Firmen/ usw. Die, teilweise auch sehr hitzige Diskussionen, über die Notwendigkeit von Streiks bis hin zum Generalstreik wird zwar immer öfter und immer intensiver geführt, aber bei heutiger, realistischer Einschätzung, gehe ich davon aus, dass es etliches (und nicht nur am 29.09.!) geben wird, nur ein Generalstreik wird es meiner Ansicht nach nicht sein!
Stefan H.

ich bin ja hier schon öfter als der große "Gewerkschaftsverteidiger" aufgetreten und mitunter auch kritisiert worden, habe mich aber dann auch mit Argumenten gewehrt....aber das, was du jetzt darstellst ist so nicht richtig!
Es ist eben gerade kein Europaweiter Generalstreik GEPLANT ! Es wird so einen Aufruf zum Generalstreik auch von der DGB-Führung (und auch in anderen EU-Staaten) nicht geben!
Natürlich werden wir uns mit allen unseren Kräften versuchen dahin zu bewegen, nur das was geplant ist, (und ich habe dazu schon mehr als eine Vorbereitungssitzung, mehr als eine Diskussion mit den anderen Vertrauensleuten usw. hinter mir), sind: Aktionen/Veranstaltungen/Demos/zeitgleiche Betriebsversammlungen in größeren Firmen/ usw. Die, teilweise auch sehr hitzige Diskussionen, über die Notwendigkeit von Streiks bis hin zum Generalstreik wird zwar immer öfter und immer intensiver geführt, aber bei heutiger, realistischer Einschätzung, gehe ich davon aus, dass es etliches (und nicht nur am 29.09.!) geben wird, nur ein Generalstreik wird es meiner Ansicht nach nicht sein!
Stefan H.
Hört sich interessant an - da bin ich mal gespannt, was bei rauskommt.
Ich bin ja ganz überrascht, daß der DGB da mitmacht:
http://www.dgb.de/themen/++co++1fa2764a-9313-11df-70b3-00188b4dc422
Hallo Genosse Stefan,
ja, ein Aufruf zum Generalstreik das ist es worauf unsere Genossen und der größte Teil der Bevölkerung will und jetzt fordert!
Lange genug haben wir gezögert. Die Zeit ist reif!
Aber damit du siehst, das ich das nicht frei erfunden habe, verweise ich dich nochmals auf folgenden Link http://www.antikapitalistische-linke.de/topic/5.html?%ADi%ADd%AD=%AD3%AD2
Genosse Steffen Stein hatte freundlicherweise schon darauf hingewiesen. Danke Steffen!
Wir Genossen sind natürlich besonders an einen Generalstreik interessiert. Aber ich muß auch zugeben, selbst wenn erst einmal das in Gang gesetzt werden würde, was du da beschreibst ist das für uns ein gewaltiger Fortschritt. Aktionen/Veranstaltungen/Demos/zeitgleiche Betriebsversammlungen in größeren Firmen/ usw. wäre schon ein guter Anfang. Was sich die Kapitalisten bis jetzt geleistet haben ist mehr als genug. Jetzt reichts!
Wir fordern endlich den offenen Klassenkampf! Parlamentär hat die Partei DIE LINKE ja schon eine gute Vorarbeit geleistet. Jetzt ist es an der Zeit außerparlamentär gegen die Frechheiten der Kapitalisten vorzugehen. Was du aufzählst wäre ein längst fälliger aber denoch guter Anfang. Du weißt doch: Aus dem Funken schlägt die Flamme!
ES LEBE DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!
Rote Grüsse
Schorschy
ja, ein Aufruf zum Generalstreik das ist es worauf unsere Genossen und der größte Teil der Bevölkerung will und jetzt fordert!
Lange genug haben wir gezögert. Die Zeit ist reif!
Aber damit du siehst, das ich das nicht frei erfunden habe, verweise ich dich nochmals auf folgenden Link http://www.antikapitalistische-linke.de/topic/5.html?%ADi%ADd%AD=%AD3%AD2
Genosse Steffen Stein hatte freundlicherweise schon darauf hingewiesen. Danke Steffen!
Wir Genossen sind natürlich besonders an einen Generalstreik interessiert. Aber ich muß auch zugeben, selbst wenn erst einmal das in Gang gesetzt werden würde, was du da beschreibst ist das für uns ein gewaltiger Fortschritt. Aktionen/Veranstaltungen/Demos/zeitgleiche Betriebsversammlungen in größeren Firmen/ usw. wäre schon ein guter Anfang. Was sich die Kapitalisten bis jetzt geleistet haben ist mehr als genug. Jetzt reichts!
Wir fordern endlich den offenen Klassenkampf! Parlamentär hat die Partei DIE LINKE ja schon eine gute Vorarbeit geleistet. Jetzt ist es an der Zeit außerparlamentär gegen die Frechheiten der Kapitalisten vorzugehen. Was du aufzählst wäre ein längst fälliger aber denoch guter Anfang. Du weißt doch: Aus dem Funken schlägt die Flamme!
ES LEBE DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!
Rote Grüsse
Schorschy
Ich habe heute von ver.di einen Aufruf des EGB's und des DGB's zur Teilnahme an einer Demo am 29. September in Brüssel bekommen. Darin wimmelt es zwar von reformistischen Forderungen zum "Schönermachen" des Kapitalismus: "VORRANG FÜR BESCHÄFTIGUNG UND WACHSTUM", "Wir wollen für die europäischen Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die jungen Menschen, aber auch die Rentnerinnen und Rentner, eine soziales Europa mit mehr Zusammenhalt", etc. Dass sollte aber kämpferische Gewerkschafter und Sozialisten nicht davon abhalten, sich zu beteiligen! Wenn du mir vorher noch erklärst, Schorchy, in welcher Form DIE LINKE "schon eine gute Vorarbeit für den 'offenen Klassenkampf' geleistet hat, wäre ich dir dankbar! Ansonsten bin ich der gleichen Meinung wie Stefan H., dass wir warten können bis es schwarz schneit bevor EGB, DGB, etc. zum Generalstreik aufrufen!!
Rot Front
Hermann
Rot Front
Hermann
Das Bestreben zum 29.9. bringt ein berechtigtes Interesse des gemeinsamen Kampfes zum Ausdruck und ist auch ein Zeichen des allgemeinen Linkstrends. Wichtig sind geimeinsame Forderungen wie z.B. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit oder 30 Std Woche bei vollem Lohnausgleich etc.
Auf jeden Fall sollte dieses Anliegen unterstützt werden. Gemeinsame Kampferfahrungen über Ländergrenzen hinweg sind allemal von strategischer Bedeutung. Denn nur auf der Grundlage länderübergreifender gemeinsamer Kampferfahrungen kann sich eine internationale Revolution entwickeln.
Trotzdem sollte man sich keine Illusion über den Charakter des DGB im Allgemeinen und Streikrechtes in der BRD im Besonderen machen.
Der DGB ist nunmal ein Dachverband mehrerer Einzelgewerkschaften und kann und wird auch nicht über diese hinweg, ausserhalb des Tarifkampfes, zu einem Generalstreik aufrufen.
Die Diskussion darüber wird bestimmt belebt werden und sollte auch genutzt werden, um den Kampf für ein allseitiges und politisches Streikrecht zu entfalten.
Beste Grüße
Jens-Uwe
@Steffen Stein
Ob sich die Führung sie dem Druck beugt - sind genug engagierte Mitglieder im DGB um überhaupt Druck zu erzeugen?
Ob sich die Führung sie dem Druck beugt - sind genug engagierte Mitglieder im DGB um überhaupt Druck zu erzeugen?
DUPLIKAT
Hallo Genosse Rupp,
das sind wahre Neuigkeiten, wenn auch leider nicht von der besten Sorte! Vielen Dank Hermann!
Vielleicht aber haben wir die Möglichkeit denen die (Reform-)Suppe einwenig zu versalzen!? Wie wärs, wenn wir mit diesen Reformern marschieren aber unsere eigenen Argumente mitbringen? Ich bin nämlich auch der Meinung, das uns nichts davon abhalten sollte, uns zu beteiligen!
Wie kommst du eigentlich auf die Idee, das ich sagen könnte, in welcher Form DIE LINKE "schon eine gute Vorarbeit für den 'offenen Klassenkampf' geleistet hat, Genosse?
Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, das der eine oder andere Genosse, der sich hier am Forum beteiligt Mitglied der Partei DIE LINKE. Richte also deine Bitte an ihn!
Die Funktionäre in den sog. freien Gewerkschaften lehnen die Marxsche Lehre vom Klassenkampf und von der sozialistischen Revolution ab. Sie bestreiten entschieden, daß es notwendig ist, auf revolutionäre Weise um die Eroberung der politischen Macht, um die Diktatur des Proletariats als Voraussetzung für den Sozialismus zu kämpfen, und behaupten, die kapitalistische Gesellschaft werde sich allmählich in eine sozialistische Gesellschaft umwandeln. Daher beschränken sie die Tätigkeit der Gewerkschaftsorganisationen auf ökonomische Kämpfe.
Daher bin ich der Meinung, das wir uns endlich wehren sollten und diese Art von politischer Neutralität nicht länger dulden dürfen. Wir dürfen nicht nur die wirtschaftlichen Interessen der Menschen vertreten, sondern müssen auch die Kampfkraft der Gewerkschaften stärken. Außerdem müssen wir uns für die Festigung der Solidarität der Arbeiter untereinander und für die Erweiterung der innergewerkschaftlichen Demokratie einsetzen. Die Kampfkraft der Gewerkschaften können wir aber nur erhöhen, wenn durch sie nicht der Einfluß der Gewerkschaftsbürokratie gestärkt, sondern vielmehr die Gewerkschaftsdemokratie gewahrt und erweitert wird. Es ist daher besonders wichtig, das alle wichtigen Entscheidungen in Mitgliederversammlungen gefällt werden.
Der kapitalistische Staat wälzt die Lasten der Krise auf die Massen ab. Hier herrscht nicht die Demokratie, sondern die Diktatur des Kapitalismus. Wir Kommunisten werden kämpfen bis der heutige kapitalistische Staat am Boden liegt, bis der Sturz der Bourgeoisie vor sich geht. Wir werden kämpfen für die Befreiung der Menschheit aus den Fesseln der kapitalistischen Lohnarbeit, für den Aufbau der kommunistischen Gesellschaftsordnung.
Revolutionäre Grüsse
Schorschy
Hallo Genosse Rupp,
das sind wahre Neuigkeiten, wenn auch leider nicht von der besten Sorte! Vielen Dank Hermann!
Vielleicht aber haben wir die Möglichkeit denen die (Reform-)Suppe einwenig zu versalzen!? Wie wärs, wenn wir mit diesen Reformern marschieren aber unsere eigenen Argumente mitbringen? Ich bin nämlich auch der Meinung, das uns nichts davon abhalten sollte, uns zu beteiligen!
Wie kommst du eigentlich auf die Idee, das ich sagen könnte, in welcher Form DIE LINKE "schon eine gute Vorarbeit für den 'offenen Klassenkampf' geleistet hat, Genosse?
Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, das der eine oder andere Genosse, der sich hier am Forum beteiligt Mitglied der Partei DIE LINKE. Richte also deine Bitte an ihn!
Die Funktionäre in den sog. freien Gewerkschaften lehnen die Marxsche Lehre vom Klassenkampf und von der sozialistischen Revolution ab. Sie bestreiten entschieden, daß es notwendig ist, auf revolutionäre Weise um die Eroberung der politischen Macht, um die Diktatur des Proletariats als Voraussetzung für den Sozialismus zu kämpfen, und behaupten, die kapitalistische Gesellschaft werde sich allmählich in eine sozialistische Gesellschaft umwandeln. Daher beschränken sie die Tätigkeit der Gewerkschaftsorganisationen auf ökonomische Kämpfe.
Daher bin ich der Meinung, das wir uns endlich wehren sollten und diese Art von politischer Neutralität nicht länger dulden dürfen. Wir dürfen nicht nur die wirtschaftlichen Interessen der Menschen vertreten, sondern müssen auch die Kampfkraft der Gewerkschaften stärken. Außerdem müssen wir uns für die Festigung der Solidarität der Arbeiter untereinander und für die Erweiterung der innergewerkschaftlichen Demokratie einsetzen. Die Kampfkraft der Gewerkschaften können wir aber nur erhöhen, wenn durch sie nicht der Einfluß der Gewerkschaftsbürokratie gestärkt, sondern vielmehr die Gewerkschaftsdemokratie gewahrt und erweitert wird. Es ist daher besonders wichtig, das alle wichtigen Entscheidungen in Mitgliederversammlungen gefällt werden.
Der kapitalistische Staat wälzt die Lasten der Krise auf die Massen ab. Hier herrscht nicht die Demokratie, sondern die Diktatur des Kapitalismus. Wir Kommunisten werden kämpfen bis der heutige kapitalistische Staat am Boden liegt, bis der Sturz der Bourgeoisie vor sich geht. Wir werden kämpfen für die Befreiung der Menschheit aus den Fesseln der kapitalistischen Lohnarbeit, für den Aufbau der kommunistischen Gesellschaftsordnung.
Revolutionäre Grüsse
Schorschy
Hallo Schorschy,
ja wie kommt Hermann auf diese Frage, na ja weil du es selbst geschrieben hast
ist ja okay, dass du es jetzt revidierst, nur `ne Nachfrage musste schon erlaubt sein!
Nur eine Anmerkung zu deinen Ausführungen: genauso wenig wie alle KollegInnen an der Basis eine revolutionäre Einstellung haben (das wäre zu schön), genauso wenig lehnen aber auch alle(!) gewerkschaftlichen Funktionäre den Klassenkampf mit dem Ziel der sozialistischen Revolution ab!
Nebenbei, bisher alle(!) von der DGB-Führung(!) geschriebenen Aufrufe sind gespickt mit reformistischen Argumenten/Illusionen/Meinungen....dies ist nun wirklich nichts neues und dies wird der Rolle, die die DGB-Führung zu spielen hat auch nur gerecht.
trotzdem müssen wir, wie Jens-Uwe schon dargestellt hat, diesen Protest unterstützen und uns auch ganz praktisch beteiligen! (Jens-Uwe, ich glaube auch nicht, dass dies bisher hier jemand in Frage gestellt hat?)
Viele Grüße
Stefan H.
ja wie kommt Hermann auf diese Frage, na ja weil du es selbst geschrieben hast

ist ja okay, dass du es jetzt revidierst, nur `ne Nachfrage musste schon erlaubt sein!
Nur eine Anmerkung zu deinen Ausführungen: genauso wenig wie alle KollegInnen an der Basis eine revolutionäre Einstellung haben (das wäre zu schön), genauso wenig lehnen aber auch alle(!) gewerkschaftlichen Funktionäre den Klassenkampf mit dem Ziel der sozialistischen Revolution ab!
Nebenbei, bisher alle(!) von der DGB-Führung(!) geschriebenen Aufrufe sind gespickt mit reformistischen Argumenten/Illusionen/Meinungen....dies ist nun wirklich nichts neues und dies wird der Rolle, die die DGB-Führung zu spielen hat auch nur gerecht.
trotzdem müssen wir, wie Jens-Uwe schon dargestellt hat, diesen Protest unterstützen und uns auch ganz praktisch beteiligen! (Jens-Uwe, ich glaube auch nicht, dass dies bisher hier jemand in Frage gestellt hat?)
Viele Grüße
Stefan H.
Hallo Schorschy,
ich bin doch einigermassen erstaunt über deine Frage wie ich darauf komme, dich nach der "guten Vorarbeit" der Linken für den "offenen Klassenkampf" zu fragen.
Ich darf mal aus deiner Antwort an Stefan zitieren: " ... Wir fordern endlich den offenen Klassenkampf! Parlamentär hat die Partei DIE LINKE ja schon eine gute Vorarbeit geleistet ..." Natürlich lasse ich mir das auch gerne von Mitgliedern DER LINKEN erklären. Wenn du aber schon sowas zum besten gibst, solltest du auch in der Lage sein, eine Erklärung dafür zu liefern. Weil ich nämlich an dieser Aussage erhebliche Zweifel habe!
Dass Marxisten-Leninisten die fundamentale Aufgabe haben, die kämpferischen Elemente in den Gewerkschaften zu stärken und den Opportunismus der Reformisten vor den Kollegen zu entlarven, halte ich für eine Selbstverständlichkeit! Speziell die IG Metall-Führung reagiert genau darauf zunehmend mit Ausschluß-Terror und allerlei Schikanen gegen kämpferische Mitglieder. Wobei der Vorstand auch nicht davor zurückschreckt, Abstimmungsergebnisse der Delegierten bezüglich der Verurteilung und Abschaffung der sog. "Unvereinbarkeitsbeschlüsse" auf Gewerkschaftstagen selbstherrlich zu ignorieren, sondern diese sogar noch zu verschärfen (wie Anfang des Jahres geschehen!)
Mit freundlichen Grüßen
Hermann
ich bin doch einigermassen erstaunt über deine Frage wie ich darauf komme, dich nach der "guten Vorarbeit" der Linken für den "offenen Klassenkampf" zu fragen.
Ich darf mal aus deiner Antwort an Stefan zitieren: " ... Wir fordern endlich den offenen Klassenkampf! Parlamentär hat die Partei DIE LINKE ja schon eine gute Vorarbeit geleistet ..." Natürlich lasse ich mir das auch gerne von Mitgliedern DER LINKEN erklären. Wenn du aber schon sowas zum besten gibst, solltest du auch in der Lage sein, eine Erklärung dafür zu liefern. Weil ich nämlich an dieser Aussage erhebliche Zweifel habe!
Dass Marxisten-Leninisten die fundamentale Aufgabe haben, die kämpferischen Elemente in den Gewerkschaften zu stärken und den Opportunismus der Reformisten vor den Kollegen zu entlarven, halte ich für eine Selbstverständlichkeit! Speziell die IG Metall-Führung reagiert genau darauf zunehmend mit Ausschluß-Terror und allerlei Schikanen gegen kämpferische Mitglieder. Wobei der Vorstand auch nicht davor zurückschreckt, Abstimmungsergebnisse der Delegierten bezüglich der Verurteilung und Abschaffung der sog. "Unvereinbarkeitsbeschlüsse" auf Gewerkschaftstagen selbstherrlich zu ignorieren, sondern diese sogar noch zu verschärfen (wie Anfang des Jahres geschehen!)
Mit freundlichen Grüßen
Hermann
Lieber Genosse Stefan H. alias Stefan Walther,
lieber Genosse Hermann Rupp,
und liebe LeserINNEN
obwohl ich - und davon bin ich überzeugt! - niemanden von euch Rechenschaft schuldig bin, möchte ich euch gern antworten.
Was auch immer ich geschrieben habe, ich habe zu keinem Zeitpunkt geschrieben, das ich Mitglied der Partei DIE LINKEN (oder irgendeiner anderen Partei!) bin. Das habt ihr mir mit den Zitaten von mir auch bewiesen.
Natürlich freue ich mich, das ihr auf meine Aussagen eingeht, Genossen. Wenn ihr mich aber schon zittiert, Freunde, dann möchte ich euch auch bitten das Zitat nicht zu verdrehen. Also, bitte erst immer genau durchlesen und überlegen und dann bitte schön gern antworten!
Was hattest du, Stefan von einer reformistischen Gewerkschaft wie es die DGB ist eigentlich erwartet? Revolutionäre Gedanken sind doch da überhaupt nicht denkbar!
Wie stellst du dir das vor, Genosse? Die Reformisten laufen vorneweg und wir marschieren mit unseren Fahnen und revolutionären Parolen hinterher? Eine Unterstützung ihrer reformistischen Gedanken und Parolen ist für mich nicht denkbar, Stefan!
Um noch einmal zu meiner Aussage zurückzukehren, welche da lautete:
" ... Wir fordern endlich den offenen Klassenkampf! Parlamentär hat die Partei DIE LINKE ja schon eine gute Vorarbeit geleistet ..." Ich habe im besonderen an das Ereignis gedacht als Parlamentspräsident Lammert (CDU) mehrere Mitglieder der Partei DIE LINKEN des Plenums verwiesen hat. Die Fraktion verließ geschlossen den Saal. Die Abgeordneten hatten mit Plakaten gegen die Afghanistan-Mission der Bundeswehr protestiert. Darauf standen die Namen der Opfer des Luftangriffs bei Kunduz.
Nun dürfen wir die Augen nicht vor der Realität verschliessen. Die KPD ist mit 100 von 584 Sitzen im obersten Parlament vertreten. Da hat eine revolutionäre Partei die Möglichkeit ihre marxistisch-leninistischen Gedanken zum Ausdruck zu bringen! Doch das war im Jahre 1932. Heute müssen wir uns auf die eher sozialdemokratisch gesinnte Partei DIE LiNKE verlassen sich für die Interessen der Kommunisten einzusetzen(!)...und die ist nur mit knapp 12 Prozent im Bundestag vertreten.
Deshalb sehe ich es als äußerst wichtig an, das sich alle Marxisten-Leninisten in einer großen revolutionären Partei vereinigen. Erst dann werden wir die Möglichkeit eine starke Einheitsfront aufzubauen. Einen Finger kann man leicht brechen, aber niemals eine ganze Faust!
"Selbstverständlichkeiten" geraten allzuschnell in Vergessenheit, Genossen! Deshalb müssen wir uns jeden Tag erneut die Aufgabe stellen, jeder Genosse an seiner Stelle seine ganze Kampfkraft zu geben. Damals war die Arbeiterbewegung noch viel aktiver. Bringen wir also wieder Bewegung in das Rad der Geschichte! Lassen wir nicht zu, das es ein zweites "1933" geben wird!
In diesen Sinne hoch die Faust!
Revolutionäre Grüsse
Schorschy
lieber Genosse Hermann Rupp,
und liebe LeserINNEN
obwohl ich - und davon bin ich überzeugt! - niemanden von euch Rechenschaft schuldig bin, möchte ich euch gern antworten.
Was auch immer ich geschrieben habe, ich habe zu keinem Zeitpunkt geschrieben, das ich Mitglied der Partei DIE LINKEN (oder irgendeiner anderen Partei!) bin. Das habt ihr mir mit den Zitaten von mir auch bewiesen.
Natürlich freue ich mich, das ihr auf meine Aussagen eingeht, Genossen. Wenn ihr mich aber schon zittiert, Freunde, dann möchte ich euch auch bitten das Zitat nicht zu verdrehen. Also, bitte erst immer genau durchlesen und überlegen und dann bitte schön gern antworten!
Was hattest du, Stefan von einer reformistischen Gewerkschaft wie es die DGB ist eigentlich erwartet? Revolutionäre Gedanken sind doch da überhaupt nicht denkbar!
Wie stellst du dir das vor, Genosse? Die Reformisten laufen vorneweg und wir marschieren mit unseren Fahnen und revolutionären Parolen hinterher? Eine Unterstützung ihrer reformistischen Gedanken und Parolen ist für mich nicht denkbar, Stefan!
Um noch einmal zu meiner Aussage zurückzukehren, welche da lautete:
" ... Wir fordern endlich den offenen Klassenkampf! Parlamentär hat die Partei DIE LINKE ja schon eine gute Vorarbeit geleistet ..." Ich habe im besonderen an das Ereignis gedacht als Parlamentspräsident Lammert (CDU) mehrere Mitglieder der Partei DIE LINKEN des Plenums verwiesen hat. Die Fraktion verließ geschlossen den Saal. Die Abgeordneten hatten mit Plakaten gegen die Afghanistan-Mission der Bundeswehr protestiert. Darauf standen die Namen der Opfer des Luftangriffs bei Kunduz.
Nun dürfen wir die Augen nicht vor der Realität verschliessen. Die KPD ist mit 100 von 584 Sitzen im obersten Parlament vertreten. Da hat eine revolutionäre Partei die Möglichkeit ihre marxistisch-leninistischen Gedanken zum Ausdruck zu bringen! Doch das war im Jahre 1932. Heute müssen wir uns auf die eher sozialdemokratisch gesinnte Partei DIE LiNKE verlassen sich für die Interessen der Kommunisten einzusetzen(!)...und die ist nur mit knapp 12 Prozent im Bundestag vertreten.
Deshalb sehe ich es als äußerst wichtig an, das sich alle Marxisten-Leninisten in einer großen revolutionären Partei vereinigen. Erst dann werden wir die Möglichkeit eine starke Einheitsfront aufzubauen. Einen Finger kann man leicht brechen, aber niemals eine ganze Faust!
"Selbstverständlichkeiten" geraten allzuschnell in Vergessenheit, Genossen! Deshalb müssen wir uns jeden Tag erneut die Aufgabe stellen, jeder Genosse an seiner Stelle seine ganze Kampfkraft zu geben. Damals war die Arbeiterbewegung noch viel aktiver. Bringen wir also wieder Bewegung in das Rad der Geschichte! Lassen wir nicht zu, das es ein zweites "1933" geben wird!
In diesen Sinne hoch die Faust!
Revolutionäre Grüsse
Schorschy
Sorry Schorschy,
da komme ich nicht mit:
- sicher, hier ist niemand jemand etwas "schuldig", aber warum so auf Abwehr, Antworten gehören nunmal zu einer Diskussion! Und es hat auch keiner geschrieben, dass du Mitglied der Partei die LINKE wärst, es war nur eine Vermutung Hermanns aufgrund deiner Aussage (und die steht halt mal so da und nicht anders)
- ich(!) habe mich nicht über den reformistischen Aufruf der DGB-Führung gewundert sondern du(!) in deiner Antwort an Hermann und nur deshalb bin ich überhaupt darauf eingegangen, die restliche "kritik" kann ich gar nicht nachvollziehen, denn solche Äußerungen habe ich nicht gemacht. "Revolutionäre Gedanken sind da (im DGB) überhaupt nicht denkbar" = dies ist grundfalsch, es ist Aufgabe der Kommunisten "revolutionäre Gedanken" offensiv im DGB zu verbreiten und zu verankern, dies hat jedoch nichts mit der DGB-Führung zu tun!
- Die Vereinigung aller Kommunisten zu einer großen Partei? auch das ist ein (anderes) Thema, das man grundsätzlich und konkret diskutieren muss, vor allem auch die Unterschiede zwischen Aktionseinheit/Einheitsfront/Partei
Viele Grüße
Stefan H.
da komme ich nicht mit:
- sicher, hier ist niemand jemand etwas "schuldig", aber warum so auf Abwehr, Antworten gehören nunmal zu einer Diskussion! Und es hat auch keiner geschrieben, dass du Mitglied der Partei die LINKE wärst, es war nur eine Vermutung Hermanns aufgrund deiner Aussage (und die steht halt mal so da und nicht anders)
- ich(!) habe mich nicht über den reformistischen Aufruf der DGB-Führung gewundert sondern du(!) in deiner Antwort an Hermann und nur deshalb bin ich überhaupt darauf eingegangen, die restliche "kritik" kann ich gar nicht nachvollziehen, denn solche Äußerungen habe ich nicht gemacht. "Revolutionäre Gedanken sind da (im DGB) überhaupt nicht denkbar" = dies ist grundfalsch, es ist Aufgabe der Kommunisten "revolutionäre Gedanken" offensiv im DGB zu verbreiten und zu verankern, dies hat jedoch nichts mit der DGB-Führung zu tun!
- Die Vereinigung aller Kommunisten zu einer großen Partei? auch das ist ein (anderes) Thema, das man grundsätzlich und konkret diskutieren muss, vor allem auch die Unterschiede zwischen Aktionseinheit/Einheitsfront/Partei
Viele Grüße
Stefan H.
Lieber Genosse Stefan H. alias Stefan Walther
ich persönlich finde es ausgesprochen gut, das uns die MLPD diese Plattform als Forum angeboten hat (mein Dank an die Genossen der Redaktion ist also ehrlich gemeint!). Was ich leider nicht begrüßen kann, das man hier von verschiedenen Genossen wie ein Angeklagter behandelt wird. Da fragt man sich doch: Wie lautet eigentlich die Anklageschrift?
Nur wenn man eine Aussage trifft, die den Herren nicht nach Nase ist, wird vermutet das man Mitglied der Partei DIE LINKEN ist? Mein Bestreben geht dahin, das wir Kommunisten sowohl außerparlamentarisch als auch parlamentarisch in diesem Staat präsentativ sind. Das ist für unseren weiteren Kampf ausgesprochen wichtig. Bisher waren wir nur durch DIE LINKEN im Bundestag vertreten. Das ist unbestreitbare Realität. Kämpfen wir also gemeinsam für die Erfüllung dieser wichtigen Aufgabe.
Haben wir das also geklärt, Genossen!? Ich war und bin zu keiner Zeit Mitglied der Partei DIE LINKEN gewesen. Ich habe auch nicht vor, dies in absehbarer Zeit zu werden. (Ist das verständlich?)
So etwas passiert, wenn man nicht richtig liest oder darüber nachdenkt, Genosse! Ich habe mich zu keinen Zeitpunkt über den reformistischen Aufruf der DGB-Führung gewundert. Für mich kommt eine Mitgliedschaft in einer dieser Gewerkschaften auch nicht in Frage. Ich bin gewerkschaftlich organisiert aber nicht in einer reformistischen Gewerkschaft. Schon lange vor dem 2. Weltkrieg waren die Führungen dieser Gewerkschaften stets bemüht "unternehmerfreundlich" (wenn ich das mal so sagen darf!) zu handeln. Da hat sich auch in den letzten 80 Jahren nichts geändert. Das nächste Mal also bitte etwas genauer lesen, Genosse!
Ich habe geschrieben: "Wir dürfen nicht nur die wirtschaftlichen Interessen der Menschen vertreten, sondern müssen auch die Kampfkraft der Gewerkschaften stärken. Außerdem müssen wir uns für die Festigung der Solidarität der Arbeiter untereinander und für die Erweiterung der innergewerkschaftlichen Demokratie einsetzen. Die Kampfkraft der Gewerkschaften können wir aber nur erhöhen, wenn durch sie nicht der Einfluß der Gewerkschaftsbürokratie gestärkt, sondern vielmehr die Gewerkschaftsdemokratie gewahrt und erweitert wird. Es ist daher besonders wichtig, das alle wichtigen Entscheidungen in Mitgliederversammlungen gefällt werden...."
Was meine ich wohl damit? Ich will es dir verraten, Genosse Stefan. Viele Kommunisten sind Mitglieder der sog. freien Gewerkschaften. Nur wenn also die wichtigen Entscheidungen von unten nach oben delegiert werden (und nicht von der Führung vorgegeben!) haben wir die Möglichkeit unsere revolutionären Gedanken in den Gewerkschaften einzubringen. Bitte genau lesen, Genosse!
Ich hoffe wir konnten das jetzt klären und sind uns auch zu diesen Thema einig. Solltest du noch Fragen haben, stehe ich dir selbstverständlich auch weiterhin gern zur Verfügung.
Erst wenn wir in der Lage sind gemeinsam an einen Strang zu ziehen, können wir einen Schritt weitergehen und uns über die Bausteine unseres gemeinsamen Klassenkampfes unterhalten - Partei / Aktionseinheit / Einheitsfront.
Es genügt nicht, revolutionäres Temperament zu haben; du mußt auch die Waffe der revolutionären Theorie beherrschen. Aber es genügt nicht, rein theoretische Kenntnisse zu haben; Du musst in ununterbrochenem Kampf mit dem Klassenfeind, indem du die ständigen Schwierigkeiten und Gefahren überwindest, in dir revolutionäre Abhärtung und Ausdauer, bolchewistischen Willen, Festigkeit und Hartnäckigkeit zu erziehen verstehen.
Es genügt nicht, zu wissen, was man für den Sieg des Kommunismus tun muss; Du mußt auch den Mut haben, zu tun, was notwendig ist, mußt stets bereit sein, um den Preis jeglicher Opfer das zu tun, was den Interessen der Arbeiterklasse dient. Du musst verstehen, dein Leben ganz den Interessen des Proletariats unterordnen.
In diesen Sinne hoch die Faust!
Revolutionäre Grüsse
Schorschy
@Schorschy
Also nochmal: Wenn der Eindruck enstanden sein sollte, ich hätte dich als Migtlied der LINKEN eingestuft, war es eine missverständliche Formulierung. Das habe ich nur erwähnt, weil du mich aufgefordert hattest, meine Frage an Mitglieder der LINKEN hier im Forum zu richten! Ich halte allerdings deine Bemerkung, du seist hier Niemandem Rechenschaft schuldig für überzogen. Das hat auch Niemand von dir verlangt! Ich habe dich lediglich aufgefordert, deine These über den Charakter der parlamentarischen Arbeit der Fraktion der LINKSPARTEI im Bundestag zu begründen. Verständnisfragen gehören auch zur Diskussion.
Die Aktion der LINKEN im Bundestag, die zum Rausschmiss durch Lammert geführt hat, war zwar aller Ehren wert, ist aber nicht als "gute Vorbereitung" zum "offenen" Klassenkampf zu bewerten. Dazu gehört doch wohl ein bisschen mehr! Der entscheidende Unterschied zwischen Reformisten und Revolutionären besteht in ihrer grundsätzlichen Einstellung zum Charakter von Reformen. Die einen setzen sich für Reformen um der Reformen willen ein (angeblich, um "mitzugestalten") und die anderen werten vor allem den KAMPF um Reformen als "Schule des KLassenkampfs" zur Vorbereitung des revolutionären Sturzes des Kapitalismus. Und davon sehe ich bei der LINKEN weit und breit nichts!
freundlichen Gruß
Hermann
Also nochmal: Wenn der Eindruck enstanden sein sollte, ich hätte dich als Migtlied der LINKEN eingestuft, war es eine missverständliche Formulierung. Das habe ich nur erwähnt, weil du mich aufgefordert hattest, meine Frage an Mitglieder der LINKEN hier im Forum zu richten! Ich halte allerdings deine Bemerkung, du seist hier Niemandem Rechenschaft schuldig für überzogen. Das hat auch Niemand von dir verlangt! Ich habe dich lediglich aufgefordert, deine These über den Charakter der parlamentarischen Arbeit der Fraktion der LINKSPARTEI im Bundestag zu begründen. Verständnisfragen gehören auch zur Diskussion.
Die Aktion der LINKEN im Bundestag, die zum Rausschmiss durch Lammert geführt hat, war zwar aller Ehren wert, ist aber nicht als "gute Vorbereitung" zum "offenen" Klassenkampf zu bewerten. Dazu gehört doch wohl ein bisschen mehr! Der entscheidende Unterschied zwischen Reformisten und Revolutionären besteht in ihrer grundsätzlichen Einstellung zum Charakter von Reformen. Die einen setzen sich für Reformen um der Reformen willen ein (angeblich, um "mitzugestalten") und die anderen werten vor allem den KAMPF um Reformen als "Schule des KLassenkampfs" zur Vorbereitung des revolutionären Sturzes des Kapitalismus. Und davon sehe ich bei der LINKEN weit und breit nichts!
freundlichen Gruß
Hermann
Hallo Schorschy,
Kritik und Selbstkritik = dies hat mit "Anklage" rein gar nichts zu tun, und wenn es hier Fehler von mir oder anderen gegeben haben sollte muss man/ich darüber nachdenken!
sollten die beiden letzten von dir geschriebenen Absätze nur nochmal ALLEN die Anforderungen für Kommunisten in Erinnerung rufen = kein Widerspruch!
sollte dies jedoch als Kritik auf bestimmte hier im Forum diskutierende Personen (z.B. ich) gemünzt sein, dann musst du schon konkreter werden, denn diesen Schuh, diese Kritik ziehe ich mir nicht an.
was die Organisation in welcher Gewerkschaft betrifft, da bleiben wir wohl unterschiedlicher Meinung. Für mich ist der DGB weiterhin "die" Massenorganisation der abhängig Beschäftigten in der es den Kampf um die Köpfe (nicht der Führung!) zu führen gilt!Das "Ausweichen", klar dass du das anders siehst, in verschiedene "RGO", ist für mich ein Zurückweichen vor der Notwendigkeit der Überzeugungs- und Kleinarbeit und spaltet im Endeffekt.
So wird die DGB- Kampagne "Gerecht geht anders" eine sein:
1. die zum ersten Mal die Chance bietet ausschließlich von der Basis organisiert zu werden
2. sich intensiv mit dem Reformismus und dem ihm anhaftenden Illusionen mit den Kollegen auseinander zu setzen
3. Formen des Kampfes zu wählen, die über den von der reformistischen Führung gedachten Rahmen hinaus gehen
4. die die große Chance bietet, den notwendigen internationalen Kampf, u.a. durch die Demo in Brüssel, aufzuzeigen und auch deutlich zu machen wer wo und wie kämpft und wer dies (z.B. die DGB-Führung) warum verhindert
Diskussion bedeutet für mich auf das, was geschrieben wird einzugehen und zu reagieren, so wie ich es halt verstanden habe, und da denke ich, sollten Äußerungen wie "erstmal richtig lesen" oder "ich bin keine Antwort schuldig" keinen Platz haben!?
Viele Grüße
Stefan H.
Kritik und Selbstkritik = dies hat mit "Anklage" rein gar nichts zu tun, und wenn es hier Fehler von mir oder anderen gegeben haben sollte muss man/ich darüber nachdenken!
sollten die beiden letzten von dir geschriebenen Absätze nur nochmal ALLEN die Anforderungen für Kommunisten in Erinnerung rufen = kein Widerspruch!
sollte dies jedoch als Kritik auf bestimmte hier im Forum diskutierende Personen (z.B. ich) gemünzt sein, dann musst du schon konkreter werden, denn diesen Schuh, diese Kritik ziehe ich mir nicht an.
was die Organisation in welcher Gewerkschaft betrifft, da bleiben wir wohl unterschiedlicher Meinung. Für mich ist der DGB weiterhin "die" Massenorganisation der abhängig Beschäftigten in der es den Kampf um die Köpfe (nicht der Führung!) zu führen gilt!Das "Ausweichen", klar dass du das anders siehst, in verschiedene "RGO", ist für mich ein Zurückweichen vor der Notwendigkeit der Überzeugungs- und Kleinarbeit und spaltet im Endeffekt.
So wird die DGB- Kampagne "Gerecht geht anders" eine sein:
1. die zum ersten Mal die Chance bietet ausschließlich von der Basis organisiert zu werden
2. sich intensiv mit dem Reformismus und dem ihm anhaftenden Illusionen mit den Kollegen auseinander zu setzen
3. Formen des Kampfes zu wählen, die über den von der reformistischen Führung gedachten Rahmen hinaus gehen
4. die die große Chance bietet, den notwendigen internationalen Kampf, u.a. durch die Demo in Brüssel, aufzuzeigen und auch deutlich zu machen wer wo und wie kämpft und wer dies (z.B. die DGB-Führung) warum verhindert
Diskussion bedeutet für mich auf das, was geschrieben wird einzugehen und zu reagieren, so wie ich es halt verstanden habe, und da denke ich, sollten Äußerungen wie "erstmal richtig lesen" oder "ich bin keine Antwort schuldig" keinen Platz haben!?
Viele Grüße
Stefan H.
Lieber Genosse Hermann Rupp,
also ich sehe es anders. Es gibt da den außerparlamentären Klassenkampf und den parlamentarischen Klassenkampf. Was die Partei DIE LINKE da getan hat gehört also schon zu letzteren. Wie sonst sollte man Klassenkampf parlamentär noch besser zum Ausdruck bringen!?
Du brauchst dir doch nur einmal vorzustellen, anstelle der überwiegend reformistischen Partei DIE LINKEN wäre eine revolutionäre Partei im deutschen Bundestag. Wenn die dann diesen Aufstand durchgeführt hätte, wäre das nicht parlamentärer Klassenkampf? Ich bin der Meinung es ist nicht so wichtig wer den Klassenkampf durchführt, es kommt nur drauf an das der Klassenkampf auch im Parlament durchgeführt wird! Außerdem sprach ich immer nur von einen guten Anfang, niemals von einer erfolgreichen Durchführung desselbigen.
Welche Homepage meinst du auf YT, Genosse? Meinst du meinen Kanal? Was ist damit?
............................................................................................
Lieber Genosse Stefan,
willst du jetzt irgendwelche Fehler eingestehen? Das ist ja mal was ganz Neues! Solche Worte habe ich von dir überhaupt noch nicht gelesen. Aber ich kann dich beruhigen. Wegen mir brauchst du keine Fehler einzugestehen. Wir alle sind Menschen und wir alle machen Fehler. Das ist auch nicht weiter schlimm. Es kommt nur darauf an zu seinen Fehlern auch zu stehen. Obwohl das wiederum manchen Menschen extrem schwer fällt. Also was soll´s?
Mit den letzten beiden Absätzen meiner letzten Nachricht wollte ich nur noch einmal unterstreichen, wie wir uns als Kommunisten verhalten sollten. Als Karl Liebknecht damals seinen bekannten Artikel "Der Feind im eigenen Land" geschrieben hat, wollte er nicht zum Ausdruck bringen, das linke Kräfte auf linke Kräfte loszielen sollen, sondern das Gegenteil war gemeint. Linke sollten zu Linken halten (damit meine ich jetzt aber nicht nur die Partei DIE LINKE). Ich halte mich da an den Spruch:
"Es kommt nicht darauf Unterschiede zu erkennen!
Wir sollten lieber unsere Gemeinsamkeiten entdecken!"
In einer `Sache muß ich dir 100prozentig recht geben, wir Kommunisten müssen wirklich in der DGB unseren Kampf fortsetzen. Deshalb habe ich ja auch geschrieben: "...Die Kampfkraft der Gewerkschaften können wir aber nur erhöhen, wenn durch sie nicht der Einfluß der Gewerkschaftsbürokratie gestärkt, sondern vielmehr die Gewerkschaftsdemokratie gewahrt und erweitert wird. Es ist daher besonders wichtig, das alle wichtigen Entscheidungen in Mitgliederversammlungen gefällt werden...." Dort wo die Kommunisten in Erscheinung treten können zuerst Veränderungen in den Gewerkschaften stattfinden. Das geht immer nur von unten nach oben. Der DGB ist tatsächlich die Massenorganisation der Lohnabhängigen.
Für mich persönlich hat dies allerdings einen kleinen Schönheitsfehler. Ich bin freiberuflich tätig und gehöre somit nicht zu den abhängigen Beschäftigten. Deshalb bin ich in einer revolutionären Gewerkschaft organisiert. Wir führen z. Zt. zahlreiche Aktionen gegen die Leiharbeit durch. (Ich bin mir nicht sicher, ob ich das wenn in der DGB organisiert wäre, je leisten könnte!) Wäre ich aber als Lohnabhängiger in einem Unternehmen beschäftigt, wäre ich selbstverständlich als Kommunist auch Mitglied einer sog. freien Gewerkschaft.
Wenn du wieder einmal etwas nicht richtig verstanden hast, dann frag mich bitte das nächste Mal bevor du hier offen gegen mich vorgehst. Wir Genossen müssen unbedingt zusammenhalten! Gemeinsam sind wir stark!
.........................................................................................
So, nun wünsche ich euch, Genossen ein schönes und erholsames Wochenende mit Zeit zum Nachdenken!
In diesen Sinne hoch die Faust!
Revolutionäre Grüsse
Schorschy
also ich sehe es anders. Es gibt da den außerparlamentären Klassenkampf und den parlamentarischen Klassenkampf. Was die Partei DIE LINKE da getan hat gehört also schon zu letzteren. Wie sonst sollte man Klassenkampf parlamentär noch besser zum Ausdruck bringen!?
Du brauchst dir doch nur einmal vorzustellen, anstelle der überwiegend reformistischen Partei DIE LINKEN wäre eine revolutionäre Partei im deutschen Bundestag. Wenn die dann diesen Aufstand durchgeführt hätte, wäre das nicht parlamentärer Klassenkampf? Ich bin der Meinung es ist nicht so wichtig wer den Klassenkampf durchführt, es kommt nur drauf an das der Klassenkampf auch im Parlament durchgeführt wird! Außerdem sprach ich immer nur von einen guten Anfang, niemals von einer erfolgreichen Durchführung desselbigen.
Welche Homepage meinst du auf YT, Genosse? Meinst du meinen Kanal? Was ist damit?
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Lieber Genosse Stefan,
willst du jetzt irgendwelche Fehler eingestehen? Das ist ja mal was ganz Neues! Solche Worte habe ich von dir überhaupt noch nicht gelesen. Aber ich kann dich beruhigen. Wegen mir brauchst du keine Fehler einzugestehen. Wir alle sind Menschen und wir alle machen Fehler. Das ist auch nicht weiter schlimm. Es kommt nur darauf an zu seinen Fehlern auch zu stehen. Obwohl das wiederum manchen Menschen extrem schwer fällt. Also was soll´s?
Mit den letzten beiden Absätzen meiner letzten Nachricht wollte ich nur noch einmal unterstreichen, wie wir uns als Kommunisten verhalten sollten. Als Karl Liebknecht damals seinen bekannten Artikel "Der Feind im eigenen Land" geschrieben hat, wollte er nicht zum Ausdruck bringen, das linke Kräfte auf linke Kräfte loszielen sollen, sondern das Gegenteil war gemeint. Linke sollten zu Linken halten (damit meine ich jetzt aber nicht nur die Partei DIE LINKE). Ich halte mich da an den Spruch:
"Es kommt nicht darauf Unterschiede zu erkennen!
Wir sollten lieber unsere Gemeinsamkeiten entdecken!"
In einer `Sache muß ich dir 100prozentig recht geben, wir Kommunisten müssen wirklich in der DGB unseren Kampf fortsetzen. Deshalb habe ich ja auch geschrieben: "...Die Kampfkraft der Gewerkschaften können wir aber nur erhöhen, wenn durch sie nicht der Einfluß der Gewerkschaftsbürokratie gestärkt, sondern vielmehr die Gewerkschaftsdemokratie gewahrt und erweitert wird. Es ist daher besonders wichtig, das alle wichtigen Entscheidungen in Mitgliederversammlungen gefällt werden...." Dort wo die Kommunisten in Erscheinung treten können zuerst Veränderungen in den Gewerkschaften stattfinden. Das geht immer nur von unten nach oben. Der DGB ist tatsächlich die Massenorganisation der Lohnabhängigen.
Für mich persönlich hat dies allerdings einen kleinen Schönheitsfehler. Ich bin freiberuflich tätig und gehöre somit nicht zu den abhängigen Beschäftigten. Deshalb bin ich in einer revolutionären Gewerkschaft organisiert. Wir führen z. Zt. zahlreiche Aktionen gegen die Leiharbeit durch. (Ich bin mir nicht sicher, ob ich das wenn in der DGB organisiert wäre, je leisten könnte!) Wäre ich aber als Lohnabhängiger in einem Unternehmen beschäftigt, wäre ich selbstverständlich als Kommunist auch Mitglied einer sog. freien Gewerkschaft.
Wenn du wieder einmal etwas nicht richtig verstanden hast, dann frag mich bitte das nächste Mal bevor du hier offen gegen mich vorgehst. Wir Genossen müssen unbedingt zusammenhalten! Gemeinsam sind wir stark!
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So, nun wünsche ich euch, Genossen ein schönes und erholsames Wochenende mit Zeit zum Nachdenken!
In diesen Sinne hoch die Faust!
Revolutionäre Grüsse
Schorschy
Lieber Genosse Schorschy,
die Zeit zum Nachdenken, die nehme ich mir tatsächlich meist sonntags
und das ist dann dabei herausgekommen:
- Fehler eingestehen, mal bei mir was ganz neues? gut, man könnte dies jetzt als kleinen Seitenhieb schmunzelnd abtun, wir sollten uns alle doch nicht so wichtig nehmen...hierzu nur ein Tipp: zeig mir die Fehler auf, ich werde sie als solche behandeln wenn ich dies auch so sehe oder mit Argumenten meine "angeblichen Fehler" begründen, so einfach geht das!
- viel wichtiger finde ich jedoch wie man (auch hier) teilweise mit Kritik umgeht, und da geht es um wesentlich wichtigere Dinge als, dass jemand mal falsch verstanden wird, dies kann man schnell aus der Welt schaffen wenn man kameradschaftlich miteinander umgeht!? (ich bin auch nicht gegen dich "vorgegangen")
Aber hier sind unter anderem rassistische Thesen veröffentlicht / Meinungen aufgetreten, die dann kritisiert wurden ... und? = es erfolgte keinerlei Reaktion, geschweige denn Selbstkritik und dies finde ich sehr bedenklich! Von Kommunisten muss(!) erwartet werden, dass sie keine Antwort "schuldig bleiben"!
- wie sollten wir grundsätzlich mit Kritik und Selbstkritik umgehen? das sehe schon etwas anders als du Schorschy: doch, doch ich muss meinen Fehler dir gegenüber eingestehen (und zwar so wie er aufgetreten ist = öffentlich), das gehört genauso dazu wie "jeder kann Fehler machen". Sonst würde das ein Vorgehen unterstützen "hoffentlich merkt`s keiner" und kann bei wichtigeren Dingen (siehe Punkt 2) dazu führen, dass falsche Ansichten sich festigen bis hin zur Duldung von arbeiterfeindlichen Meinungen und Personen des lieben Friedens und der Einheit willen.
Zur Organisation in der Gewerkschaft:
- bei uns zumindest (in ver.di) sind, neben den abhängig Beschäftigten, etliche Studenten, Erwerbslose, Rentner UND auch Freiberufler ( u.a. Journalisten, Bildungsreferenten...) organisiert.
- Aktionen gegen die Leiharbeit sind ein Schwerpunkt unserer gewerkschaftlichen Arbeit (z.B. Schlecker)
zur Rolle der Partei DIE LINKE bzw. zu ihrer Parlamentsarbeit:
- um dies zu beurteilen gehört meines Erachtens viel mehr dazu, als eine einzige (richtige) Aktion. Wie steht die Partei grundsätzlich zur Aussage "Ausnutzen des bürgerlichen Parlaments als Tribüne"? Wie verhält sie sich als "Regierungspartei" (z.B. in Berlin)? Wie unterstützt sie durch ihre parlamentarische Arbeit den außerparlamentarischen Kampf? Wie ist das "Anbiedern" an die SPD vor und nach den letzten Landtagswahlen damit in Einklang zu bringen? usw.
Ja, wir müssen unbedingt zusammenhalten, nie vergessen wo der Feind steht... und immer unterscheiden zwischen Widersprüchen im Volk und Widersprüchen zwischen uns und dem Feind (auch heute schon) Nur, wir dürfen die Widersprüche im Volk auch nicht unter den Teppich kehren sondern müssen uns mit diesen auseinandersetzen!
solidarischen Gruß
Stefan H.
die Zeit zum Nachdenken, die nehme ich mir tatsächlich meist sonntags

und das ist dann dabei herausgekommen:
- Fehler eingestehen, mal bei mir was ganz neues? gut, man könnte dies jetzt als kleinen Seitenhieb schmunzelnd abtun, wir sollten uns alle doch nicht so wichtig nehmen...hierzu nur ein Tipp: zeig mir die Fehler auf, ich werde sie als solche behandeln wenn ich dies auch so sehe oder mit Argumenten meine "angeblichen Fehler" begründen, so einfach geht das!
- viel wichtiger finde ich jedoch wie man (auch hier) teilweise mit Kritik umgeht, und da geht es um wesentlich wichtigere Dinge als, dass jemand mal falsch verstanden wird, dies kann man schnell aus der Welt schaffen wenn man kameradschaftlich miteinander umgeht!? (ich bin auch nicht gegen dich "vorgegangen")
Aber hier sind unter anderem rassistische Thesen veröffentlicht / Meinungen aufgetreten, die dann kritisiert wurden ... und? = es erfolgte keinerlei Reaktion, geschweige denn Selbstkritik und dies finde ich sehr bedenklich! Von Kommunisten muss(!) erwartet werden, dass sie keine Antwort "schuldig bleiben"!
- wie sollten wir grundsätzlich mit Kritik und Selbstkritik umgehen? das sehe schon etwas anders als du Schorschy: doch, doch ich muss meinen Fehler dir gegenüber eingestehen (und zwar so wie er aufgetreten ist = öffentlich), das gehört genauso dazu wie "jeder kann Fehler machen". Sonst würde das ein Vorgehen unterstützen "hoffentlich merkt`s keiner" und kann bei wichtigeren Dingen (siehe Punkt 2) dazu führen, dass falsche Ansichten sich festigen bis hin zur Duldung von arbeiterfeindlichen Meinungen und Personen des lieben Friedens und der Einheit willen.
Zur Organisation in der Gewerkschaft:
- bei uns zumindest (in ver.di) sind, neben den abhängig Beschäftigten, etliche Studenten, Erwerbslose, Rentner UND auch Freiberufler ( u.a. Journalisten, Bildungsreferenten...) organisiert.
- Aktionen gegen die Leiharbeit sind ein Schwerpunkt unserer gewerkschaftlichen Arbeit (z.B. Schlecker)
zur Rolle der Partei DIE LINKE bzw. zu ihrer Parlamentsarbeit:
- um dies zu beurteilen gehört meines Erachtens viel mehr dazu, als eine einzige (richtige) Aktion. Wie steht die Partei grundsätzlich zur Aussage "Ausnutzen des bürgerlichen Parlaments als Tribüne"? Wie verhält sie sich als "Regierungspartei" (z.B. in Berlin)? Wie unterstützt sie durch ihre parlamentarische Arbeit den außerparlamentarischen Kampf? Wie ist das "Anbiedern" an die SPD vor und nach den letzten Landtagswahlen damit in Einklang zu bringen? usw.
Ja, wir müssen unbedingt zusammenhalten, nie vergessen wo der Feind steht... und immer unterscheiden zwischen Widersprüchen im Volk und Widersprüchen zwischen uns und dem Feind (auch heute schon) Nur, wir dürfen die Widersprüche im Volk auch nicht unter den Teppich kehren sondern müssen uns mit diesen auseinandersetzen!
solidarischen Gruß
Stefan H.
Lieber Genosse Schorschy,
sorry, aber deine Agumentation ist einfach "in sich" nicht schlüssig! Du schreibst einerseits: "In einer Sache muß ich dir 100 prozentig Recht geben, wir Kommunisten müssen wirklich im DGB unseren Kampf fortsetzen ..." Weiter unten heißt es aber: "Wäre ich aber als Lohnabhängiger in einem Unternehmen beschäftigt, wäre ich sebstverständlich als Kommunist auch Mitglied einer sog. freien Gewerkschaft."
Bemerkst du den Widerspruch? Beides geht NICHT zusammen! Du fragst wie das bürgerliche Parlament (und darum handelt es sich!) sozusagen als Tribüne zur Unterstützung des Klassenkampfs in der Gesellschaft genutzt werden sollte? Indem die Fraktion einer revolutionären Partei JEDE Gelegenheit nutzt, den reformistischen Schwindel der bürgerlichen Parteien als das was er ist zu entlarven, nämlich ein permanentes Ablenkungs- und Verdummungsmanöver, um die wahren Machtverhälnisse im Land vor den Werktätigen zu verschleiern und kämpferische Bewegungen und Aktionen zu verteidigen und darin zu bestärken, dass wirkliche soziale Fortschritte nur im Kampf gegen die Profitinteressen des Finanzkapitals durchgesetzt werden können, und das im Kapitalismus KEINE Reform von Dauer ist. Die LINKE kritisiert zwar die meisten "Gesetzesvorhaben" der bürgerlichen Fraktionen aber nur um ihrerseits "bessere" Reformen zur sozialen "Mitgestaltung" des Kapitalismus vorzuschlagen. Damit beteiligt sie sich an diesem bürgerlich-parlamentarischen Betrug, indem sie in der Öffentlichkeit den Eindruck erweckt, dass sich durch ihre Reformvorschläge irgend etwas grundsätzlich an der Diktatur der Monopole ändern könnte. Das macht den Unterschied aus!
Wir arbeiten auf örtlicher Ebene schon seit langem mit Genossen der LINKSPARTEI in einzelnen Fragen zusammen, ebenso in verschiedenen Aktionseinheiten mit der DKP. Das wird uns aber nicht daran hindern, die Inkonsequenz beider Parteien zu kritisieren. Wir haben übrigens der LINKEN schon vor dem Wahlkampf 2005 eine gemeinsame Wahlplattform (auch mit der DKP) vorgeschlagen. Das wurde von Lothar Bisky höflich aber bestimmt abgelehnt.
Viele Grüße
Hermann
P.S. Ok, deinen "Kanal"! Ich finde, dass du dort eine recht lebhafte Resonanz findest.
sorry, aber deine Agumentation ist einfach "in sich" nicht schlüssig! Du schreibst einerseits: "In einer Sache muß ich dir 100 prozentig Recht geben, wir Kommunisten müssen wirklich im DGB unseren Kampf fortsetzen ..." Weiter unten heißt es aber: "Wäre ich aber als Lohnabhängiger in einem Unternehmen beschäftigt, wäre ich sebstverständlich als Kommunist auch Mitglied einer sog. freien Gewerkschaft."
Bemerkst du den Widerspruch? Beides geht NICHT zusammen! Du fragst wie das bürgerliche Parlament (und darum handelt es sich!) sozusagen als Tribüne zur Unterstützung des Klassenkampfs in der Gesellschaft genutzt werden sollte? Indem die Fraktion einer revolutionären Partei JEDE Gelegenheit nutzt, den reformistischen Schwindel der bürgerlichen Parteien als das was er ist zu entlarven, nämlich ein permanentes Ablenkungs- und Verdummungsmanöver, um die wahren Machtverhälnisse im Land vor den Werktätigen zu verschleiern und kämpferische Bewegungen und Aktionen zu verteidigen und darin zu bestärken, dass wirkliche soziale Fortschritte nur im Kampf gegen die Profitinteressen des Finanzkapitals durchgesetzt werden können, und das im Kapitalismus KEINE Reform von Dauer ist. Die LINKE kritisiert zwar die meisten "Gesetzesvorhaben" der bürgerlichen Fraktionen aber nur um ihrerseits "bessere" Reformen zur sozialen "Mitgestaltung" des Kapitalismus vorzuschlagen. Damit beteiligt sie sich an diesem bürgerlich-parlamentarischen Betrug, indem sie in der Öffentlichkeit den Eindruck erweckt, dass sich durch ihre Reformvorschläge irgend etwas grundsätzlich an der Diktatur der Monopole ändern könnte. Das macht den Unterschied aus!
Wir arbeiten auf örtlicher Ebene schon seit langem mit Genossen der LINKSPARTEI in einzelnen Fragen zusammen, ebenso in verschiedenen Aktionseinheiten mit der DKP. Das wird uns aber nicht daran hindern, die Inkonsequenz beider Parteien zu kritisieren. Wir haben übrigens der LINKEN schon vor dem Wahlkampf 2005 eine gemeinsame Wahlplattform (auch mit der DKP) vorgeschlagen. Das wurde von Lothar Bisky höflich aber bestimmt abgelehnt.
Viele Grüße
Hermann
P.S. Ok, deinen "Kanal"! Ich finde, dass du dort eine recht lebhafte Resonanz findest.
Ich kann hier Hermann nur Recht geben!
Zum Thema Generalstreik/Gewerkschaft:
Ich wurde schon in einem anderen Diskussionsstrang deswegen angegangen - meiner Meinung nach muß es eine neue und kämpferische Gewerkschaft geben - alles andere hat keinen Sinn!
P.S. Einen Kanal hab ich auch
Zum Thema Generalstreik/Gewerkschaft:
Ich wurde schon in einem anderen Diskussionsstrang deswegen angegangen - meiner Meinung nach muß es eine neue und kämpferische Gewerkschaft geben - alles andere hat keinen Sinn!
P.S. Einen Kanal hab ich auch

Lieber Genosse Stefan,
lieber Genosse Hermann,
um diese Diskussion nicht ins unendliche entgleisen zu lassen und keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, möchte ich an dieser Stelle meinen bisher abgegebenen Kommentar noch einmal zusammenfassen:
- Ich betrachte es als erforderlich, das Kommunisten sich auch in den sog. freien Gewerkschaften organisieren müssen. Die Kampfkraft der bürgerlchen Gewerkschaften können wir aber nur erhöhen, wenn die Gewerkschaftsdemokratie gewahrt und erweitert wird. Es ist daher besonders wichtig, das alle wichtigen Entscheidungen in Mitgliederversammlungen - wo auch Kommunisten ein Mitspracherecht haben!- gefällt werden.
- Es ist aber anderseits genau so wichtig revolutionäre Gewerkschaften zu unterstützen.
(Ich selbst bin als Freiberufler Mitglied einer dieser antikapitalistischen Gewerkschaften!)
- Die Partei DIE LINKE ist gegenwärtig die einzigste linke (wenn auch überwiegend reformistische) Partei im Bundestag. Unser Ziel muß es sein, die Präsentation sozialistischer und kommunistischer Parteien im Parlament zu stärken. Jeder Schritt in unsere Richtung ist unbedingt zu begrüssen. Jede noch so kleine linke Aktion zählt und ist zu unterstützen. Wir alle wissen: Aus dem Funken schlägt die Flamme!
- Die Mitgliedschaft von Kommunisten im deutschen Bundestag ist effektiv vorzubereiten. Nur wenn wir es schlau anstellen und endlich die Einigkeit der Kommunisten voranbringen werden wir es schaffen - wie in der Weimarer Republik bereits geschehen! - uns im höchsten Parlament wieder zu repräsentieren.
Obwohl ich als Freiberufler arbeite, habe ich nur den Abschluß der 10. Klasse der Polytechnischen Oberschule (POS). Ich fühle mich daher als einfacher mann aus dem Volk und ich bin stolz darauf ein einfacher Arbeiter zu sein. Nun weiß ich nicht, ob ich alles so geschrieben habe wie ich es meine aber ich weiß eins: Ich bin ein ehrlicher Kommunist und mein Leben gilt den Kampf für eine ssere Welt - dem Sozialismus!
Sollte sich der eine oder andere Fehler eingeschlichen haben, bitte ich um Verständnis!
Ich bedanke mich bei Stefan und Hermann. Es war für mich sehr interessant mit euch diese Diskussion zu führen.
Revolutionäre Grüsse
Schorschy
⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑⚑
"Ich aber glaube an den Triumph der Wahrheit"
Ernst Thälmann, 1935
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lieber Genosse Hermann,
um diese Diskussion nicht ins unendliche entgleisen zu lassen und keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, möchte ich an dieser Stelle meinen bisher abgegebenen Kommentar noch einmal zusammenfassen:
- Ich betrachte es als erforderlich, das Kommunisten sich auch in den sog. freien Gewerkschaften organisieren müssen. Die Kampfkraft der bürgerlchen Gewerkschaften können wir aber nur erhöhen, wenn die Gewerkschaftsdemokratie gewahrt und erweitert wird. Es ist daher besonders wichtig, das alle wichtigen Entscheidungen in Mitgliederversammlungen - wo auch Kommunisten ein Mitspracherecht haben!- gefällt werden.
- Es ist aber anderseits genau so wichtig revolutionäre Gewerkschaften zu unterstützen.
(Ich selbst bin als Freiberufler Mitglied einer dieser antikapitalistischen Gewerkschaften!)
- Die Partei DIE LINKE ist gegenwärtig die einzigste linke (wenn auch überwiegend reformistische) Partei im Bundestag. Unser Ziel muß es sein, die Präsentation sozialistischer und kommunistischer Parteien im Parlament zu stärken. Jeder Schritt in unsere Richtung ist unbedingt zu begrüssen. Jede noch so kleine linke Aktion zählt und ist zu unterstützen. Wir alle wissen: Aus dem Funken schlägt die Flamme!
- Die Mitgliedschaft von Kommunisten im deutschen Bundestag ist effektiv vorzubereiten. Nur wenn wir es schlau anstellen und endlich die Einigkeit der Kommunisten voranbringen werden wir es schaffen - wie in der Weimarer Republik bereits geschehen! - uns im höchsten Parlament wieder zu repräsentieren.
Obwohl ich als Freiberufler arbeite, habe ich nur den Abschluß der 10. Klasse der Polytechnischen Oberschule (POS). Ich fühle mich daher als einfacher mann aus dem Volk und ich bin stolz darauf ein einfacher Arbeiter zu sein. Nun weiß ich nicht, ob ich alles so geschrieben habe wie ich es meine aber ich weiß eins: Ich bin ein ehrlicher Kommunist und mein Leben gilt den Kampf für eine ssere Welt - dem Sozialismus!
Sollte sich der eine oder andere Fehler eingeschlichen haben, bitte ich um Verständnis!
Ich bedanke mich bei Stefan und Hermann. Es war für mich sehr interessant mit euch diese Diskussion zu führen.
Revolutionäre Grüsse
Schorschy
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"Ich aber glaube an den Triumph der Wahrheit"
Ernst Thälmann, 1935
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Ich denke Barney, da hast du aber jetzt Hermann missverstanden!Es ging ihm um einen Widerspruch in Schorschys Aussagen, den ich übrigens nicht sehe, unter "freien Gewerkschaften" versteht Schorschy (meines Erachtens) die DGB-Gewerkschaften, also wo ist da der Widerspruch?
Und wenn man Argumente und Meinungen austauscht, da geht es mitunter natürlich auch um Kritik, aber bis auf einige wenige Ausnahmen hier (diese Teilnehmer verschwinden aber auch immer sehr schnell wieder in der Diskussion) wird hier doch deshalb keiner (persönlich) "angegangen"!?
Die jetzigen Gewerkschaften des DGB zu Kampforganisationen machen, dies ist nach wie vor die richtige Aufgabenstellung, alles andere bedeutet für mich Spaltung, zurückweichen vor der Auseinandersetzung und im Extremfall führt dies zu sektiererischer Politik
Stefan H.
Und wenn man Argumente und Meinungen austauscht, da geht es mitunter natürlich auch um Kritik, aber bis auf einige wenige Ausnahmen hier (diese Teilnehmer verschwinden aber auch immer sehr schnell wieder in der Diskussion) wird hier doch deshalb keiner (persönlich) "angegangen"!?
Die jetzigen Gewerkschaften des DGB zu Kampforganisationen machen, dies ist nach wie vor die richtige Aufgabenstellung, alles andere bedeutet für mich Spaltung, zurückweichen vor der Auseinandersetzung und im Extremfall führt dies zu sektiererischer Politik
Stefan H.
@Stefan
Möglich, dass ich mich bezüglich der "Freien Gewerkschaften" geirrt habe! Andererseits lag ich mit meiner Vermutung doch nicht so falsch, wie du aus Schorschys Beitrag (oben) ersehen kannst. Er wiederholt seine Meinung, dass "es genau so wichtig sei, revolutionäre Gewerkschaften zu unterstützen". Er selbst ist "Mitglied einer dieser antikapitalistischen Gewerkschaften". Worauf ich - genau so wie du - hinaus will ist, ihm klar zu machen, dass das KEIN Ausdruck einer revolutonären Gesinnung ist, sondern nur zur Spaltung der Arbeiterbewegung beiträgt. Ich erinnere an die "RGO" (Rote Gewerkschaftsopposition) in der Weimarer Republik. Aus der anfänglich richtigen Idee, aus dem ADGB "rausgesäuberte" kommunistische Gewerkschafter (vorläufig!) in einer eigenen Organisation - eben der RGO - aufzufangen, hat sich diese Organsationsform um ihrer selbst Willen vefestigt und die dort organisierten Kommunisten von den Kollegen in den ADGB-Gewerschaften isoliert! Das war natürlich eine Belastung für die Herstellung der Solidarität in den Betrieben und lieferte die Masse der Gewerkschafter dem schädlichen Einfluss der Reformisten aus! Müssen eigentlich die fatalen Fehler der Vergangenheit dauernd wiederholt werden? Es ist natürlich wesentlich mühsamer, in reformistisch beeinflussten Gewerkschaften Überzeugungsarbeit für die Stärkung der kämpferischen Richtung zu leisten als sich mit Gleichgesinnten in einer separaten Organisation zusammenzu schliessen! Worauf es aber ankommt, ist dort zu arbeiten, wo die Masse der Gewerkschafter organisiert ist, auch wenn dauernd - wie in der IG Metall - der Ausschlußterror durch die sogenannten "Unvereinbarkeitsbeschlüsse" fortschrittliche Gewerkschafter bedroht! Gerade dann muß die Solidarität der nicht parteigebundenen Mitglieder mit den Ausgeschlossenen oder vom Ausschluß bedrohten Kollegen organisiert werden. Kommunisten dürfen keinesfalls die Millionen MItglieder der DGB-Gewerkschaften dem Einfluss der Reformisten allein überlassen!!
Nochmal zu dir, Schorschy: Ich bin davon überzeugt, dass hier NIEMAND deine ehrliche Überzeugung als Kommunist infrage stellt! Du mußt dich auch nicht dafür rechtfertigen, dass du als "einfacher Mann aus dem Volke" vielleicht nicht immer alles richtig formulierst. Du hast es hier mit einer Partei zu tun, die zu zwei Dritteln aus Arbeitern und einfachen Angestellten besteht und in welcher WIR, die proletarischen Mitglieder das "Sagen" haben! Das schließt unser Vertrauen in die wertvolle Arbeit unserer intellektuellen Genossinnen und Genossen natürlich mit ein! Es geht also nicht darum, dir eine "Lektion" in fehlerfreier Argumentation zu "erteilen"! Wie kämen wir denn dazu?? Es geht um eine offene Diskussion unterschiedlicher Ansichten und Richtungen in der Frage nach dem richtigen Weg zur Vorbereitung der Revolution. Wir sind davon überzeugt, dass Zusammenarbeit fortschrittlicher Elemente in der Arbeiterbewegung unverzichtbar ist. Wir sind aber auch davon überzeugt, dass Missverständnisse und falsche Ansichten restlos geklärt werden müssen.
Viele Grüße
Hermann
Möglich, dass ich mich bezüglich der "Freien Gewerkschaften" geirrt habe! Andererseits lag ich mit meiner Vermutung doch nicht so falsch, wie du aus Schorschys Beitrag (oben) ersehen kannst. Er wiederholt seine Meinung, dass "es genau so wichtig sei, revolutionäre Gewerkschaften zu unterstützen". Er selbst ist "Mitglied einer dieser antikapitalistischen Gewerkschaften". Worauf ich - genau so wie du - hinaus will ist, ihm klar zu machen, dass das KEIN Ausdruck einer revolutonären Gesinnung ist, sondern nur zur Spaltung der Arbeiterbewegung beiträgt. Ich erinnere an die "RGO" (Rote Gewerkschaftsopposition) in der Weimarer Republik. Aus der anfänglich richtigen Idee, aus dem ADGB "rausgesäuberte" kommunistische Gewerkschafter (vorläufig!) in einer eigenen Organisation - eben der RGO - aufzufangen, hat sich diese Organsationsform um ihrer selbst Willen vefestigt und die dort organisierten Kommunisten von den Kollegen in den ADGB-Gewerschaften isoliert! Das war natürlich eine Belastung für die Herstellung der Solidarität in den Betrieben und lieferte die Masse der Gewerkschafter dem schädlichen Einfluss der Reformisten aus! Müssen eigentlich die fatalen Fehler der Vergangenheit dauernd wiederholt werden? Es ist natürlich wesentlich mühsamer, in reformistisch beeinflussten Gewerkschaften Überzeugungsarbeit für die Stärkung der kämpferischen Richtung zu leisten als sich mit Gleichgesinnten in einer separaten Organisation zusammenzu schliessen! Worauf es aber ankommt, ist dort zu arbeiten, wo die Masse der Gewerkschafter organisiert ist, auch wenn dauernd - wie in der IG Metall - der Ausschlußterror durch die sogenannten "Unvereinbarkeitsbeschlüsse" fortschrittliche Gewerkschafter bedroht! Gerade dann muß die Solidarität der nicht parteigebundenen Mitglieder mit den Ausgeschlossenen oder vom Ausschluß bedrohten Kollegen organisiert werden. Kommunisten dürfen keinesfalls die Millionen MItglieder der DGB-Gewerkschaften dem Einfluss der Reformisten allein überlassen!!
Nochmal zu dir, Schorschy: Ich bin davon überzeugt, dass hier NIEMAND deine ehrliche Überzeugung als Kommunist infrage stellt! Du mußt dich auch nicht dafür rechtfertigen, dass du als "einfacher Mann aus dem Volke" vielleicht nicht immer alles richtig formulierst. Du hast es hier mit einer Partei zu tun, die zu zwei Dritteln aus Arbeitern und einfachen Angestellten besteht und in welcher WIR, die proletarischen Mitglieder das "Sagen" haben! Das schließt unser Vertrauen in die wertvolle Arbeit unserer intellektuellen Genossinnen und Genossen natürlich mit ein! Es geht also nicht darum, dir eine "Lektion" in fehlerfreier Argumentation zu "erteilen"! Wie kämen wir denn dazu?? Es geht um eine offene Diskussion unterschiedlicher Ansichten und Richtungen in der Frage nach dem richtigen Weg zur Vorbereitung der Revolution. Wir sind davon überzeugt, dass Zusammenarbeit fortschrittlicher Elemente in der Arbeiterbewegung unverzichtbar ist. Wir sind aber auch davon überzeugt, dass Missverständnisse und falsche Ansichten restlos geklärt werden müssen.
Viele Grüße
Hermann
Hallo Schorschy,
den Dank zurück!!!
freue mich auf weiteren Austausch von Meinungen und Argumenten auch zu anderen Themen!!!
Solidarische Grüße
Stefan H.
den Dank zurück!!!
freue mich auf weiteren Austausch von Meinungen und Argumenten auch zu anderen Themen!!!
Solidarische Grüße
Stefan H.
@Stefan
Ich habe den Hermann schon richtig verstanden - und ich verstehe auch die Auseinandersetzungen, bzw. die Widersprüche.
Aber: ich kann nicht glauben, daß der "DGB" irgendwann ernsthaft versucht, die Interessen der Arbeiter/Angestelltenklasse zu vertreten.
Kürzlich ist man ja auch wieder bei einer "Audienz" bei der "Königin" angetreten...ob es da nicht Anweisungen gegeben hat?
Für mich hat das alles mit einer Gewerkschaft nichts mehr zu tun

Auch wenn meine Gedankengänge als "sektiererisch" angesehen werden - wir dürfen doch die Augen nicht vor den Realitäten verschließen.
P.S. Ich nehme natürlich alle engagierten Mitglieder von der Basis hier aus - ich betrachte jetzt nur die ganze Organistation als solche.
Barney:
>>Aber: ich kann nicht glauben, daß der "DGB" irgendwann ernsthaft versucht, die Interessen der Arbeiter/Angestelltenklasse zu vertreten."<<
>>P.S. Ich nehme natürlich alle engagierten Mitglieder von der Basis hier aus - ich betrachte jetzt nur die ganze Organistation als solche.<<
Damit beginnt bereits das Dilemma.
Wir dürfen den DGB nicht als monolitischen Block oder als Organisation als solche betrachten, sondern müssen von der inneren Widersprüchlichkeit ausgehen.
Während in den Vorständen oder der Führungsriege meist Vertreter des Reformismus vorkommen besteht die Masse der Mitgliedschaft aus eher "unpolitischen" d.h. Parteilosen Arbeitern.
So ist es also illusorisch zu hoffen das "DER" DGB die Interessen der Arbeiter vetritt und sich womöglich noch den Sozialismus auf die Fahne schreibt.
Es doch gerade die Aufgabe der Klassenbewußten, der Kommunisten, unter der Masse der Mitglieder aufzuklären und zu überzeugen, den Kampf als Klasse für die Interessen der Arbeiterklasse aufzunehmen, die Gewerkschaften wieder zu Kampforganisation zu machen: nicht per Beschluß, sondern in der TAT, und wo der Rahmen der Gewerkschaft nicht ausreicht, muß er dann durchbrochen werden.
Doch ohne geduldige Überzeugungsarbeit ist da nichts zu wollen.
Beste Grüße
Jens-Uwe
>>Aber: ich kann nicht glauben, daß der "DGB" irgendwann ernsthaft versucht, die Interessen der Arbeiter/Angestelltenklasse zu vertreten."<<
>>P.S. Ich nehme natürlich alle engagierten Mitglieder von der Basis hier aus - ich betrachte jetzt nur die ganze Organistation als solche.<<
Damit beginnt bereits das Dilemma.
Wir dürfen den DGB nicht als monolitischen Block oder als Organisation als solche betrachten, sondern müssen von der inneren Widersprüchlichkeit ausgehen.
Während in den Vorständen oder der Führungsriege meist Vertreter des Reformismus vorkommen besteht die Masse der Mitgliedschaft aus eher "unpolitischen" d.h. Parteilosen Arbeitern.
So ist es also illusorisch zu hoffen das "DER" DGB die Interessen der Arbeiter vetritt und sich womöglich noch den Sozialismus auf die Fahne schreibt.
Es doch gerade die Aufgabe der Klassenbewußten, der Kommunisten, unter der Masse der Mitglieder aufzuklären und zu überzeugen, den Kampf als Klasse für die Interessen der Arbeiterklasse aufzunehmen, die Gewerkschaften wieder zu Kampforganisation zu machen: nicht per Beschluß, sondern in der TAT, und wo der Rahmen der Gewerkschaft nicht ausreicht, muß er dann durchbrochen werden.
Doch ohne geduldige Überzeugungsarbeit ist da nichts zu wollen.
Beste Grüße
Jens-Uwe
Lieber Genosse Stefan,
lieber Genosse Hermann,
ich habe über das Problem mit der zugehörigkeit zu welcher Gewerkschaft noch einmal nachgedacht. Ich muß sagen; ich muß euch rechtgeben. Es macht mehr Sinn als Genosse in einer Gewerkschaft organisiert zu sein in welcher sich die Masse der Arbeiter trifft als in einer ziemlich außenstehenden Gewerkschaft, die zwar revolutionär ist, den unparteilichen Arbeiter jedoch nicht berührt. Nun frage ich mich allerdings; WELCHE Gewerkschaft wäre denn die richtige für einen Kommunisten, der als Freiberufler tätig ist und etwas dazu beitragen möchte, das sich in den sog. freien Gewerkschaften etwas ändert?
Auch ich freue mich auf weiteren Austausch von Meinungen und Argumenten mit euch, Genossen!!! GEMEINSAM SIND WIR STARK!
Revolutionäre Grüsse
Schorschy
☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭☭
Ernst Thälmann auf einer Massenkundgebung vor 80.000 Antifaschisten in Berlin, Neuköllner Stadion
"...Ein System, welches Millionen von Erwerbslosen keine Arbeit geben kann, ein System, welches den städtischen Mittelstand mit der Peitsche des Gerichtsvollziehers, mit den Steuerverfügungen des Finanzamtes täglich zu Grunde richtet, ein System, welches ungezählte Ingenieure, Techniker und Wissenschaftler nicht mehr in der Lage ist zu beschäftigen, ein System, in dem modernste Industrien massenhaft stillgelegt sind, ... ein solches System ist wert, daß es gestürzt wird."
"Die Rote Fahne" am 29. Juli 1932
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lieber Genosse Hermann,
ich habe über das Problem mit der zugehörigkeit zu welcher Gewerkschaft noch einmal nachgedacht. Ich muß sagen; ich muß euch rechtgeben. Es macht mehr Sinn als Genosse in einer Gewerkschaft organisiert zu sein in welcher sich die Masse der Arbeiter trifft als in einer ziemlich außenstehenden Gewerkschaft, die zwar revolutionär ist, den unparteilichen Arbeiter jedoch nicht berührt. Nun frage ich mich allerdings; WELCHE Gewerkschaft wäre denn die richtige für einen Kommunisten, der als Freiberufler tätig ist und etwas dazu beitragen möchte, das sich in den sog. freien Gewerkschaften etwas ändert?
Auch ich freue mich auf weiteren Austausch von Meinungen und Argumenten mit euch, Genossen!!! GEMEINSAM SIND WIR STARK!
Revolutionäre Grüsse
Schorschy
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Ernst Thälmann auf einer Massenkundgebung vor 80.000 Antifaschisten in Berlin, Neuköllner Stadion
"...Ein System, welches Millionen von Erwerbslosen keine Arbeit geben kann, ein System, welches den städtischen Mittelstand mit der Peitsche des Gerichtsvollziehers, mit den Steuerverfügungen des Finanzamtes täglich zu Grunde richtet, ein System, welches ungezählte Ingenieure, Techniker und Wissenschaftler nicht mehr in der Lage ist zu beschäftigen, ein System, in dem modernste Industrien massenhaft stillgelegt sind, ... ein solches System ist wert, daß es gestürzt wird."
"Die Rote Fahne" am 29. Juli 1932
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(nochmals, ich hoffe es langweilt jetzt nicht!?)
Barney,
lies dir den letzten Beitrag von Hermann durch = darauf kommt`s an!
"die ganze Organisation als solche" = ja, zumindest verbreiten wir das in unserer Agitation, das sind vor allem die Mitglieder von/an der Basis!!!
wir verschließen auch nicht die Augen vor den Realitäten, sondern klären über die Rolle der Gewerkschaftsführung, die begrenzten Möglichkeiten einer Gewerkschaft (grundsätzlich) auf und verteidigen auf der anderen Seite aber auch immer die Einheitsgewerkschaft!
und "man" ist nicht bei der "Königin" zur Audienz gewesen sondern Herr Sommer!
für mich zumindest wären jetzt weitere Beiträge meinerseits nur Wiederholungen!
Gruß
Stefan H.
Barney,
lies dir den letzten Beitrag von Hermann durch = darauf kommt`s an!
"die ganze Organisation als solche" = ja, zumindest verbreiten wir das in unserer Agitation, das sind vor allem die Mitglieder von/an der Basis!!!
wir verschließen auch nicht die Augen vor den Realitäten, sondern klären über die Rolle der Gewerkschaftsführung, die begrenzten Möglichkeiten einer Gewerkschaft (grundsätzlich) auf und verteidigen auf der anderen Seite aber auch immer die Einheitsgewerkschaft!
und "man" ist nicht bei der "Königin" zur Audienz gewesen sondern Herr Sommer!
für mich zumindest wären jetzt weitere Beiträge meinerseits nur Wiederholungen!
Gruß
Stefan H.
Auf Basis von Ploneboard
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Aktivieren durch mkoeln um 28.08.2010 00:09
