Wann findet endlich der Übergang,von Reden,Demonstrationen und Wahrnungen gegen das BRD-Regime,zur aktiven Gegenwehr,statt?
Wie lange noch Angst haben vor Neofaschisten,die immer stärker werden,vor jeden kleinen und grossen Ausbeuter oder gar Angst vor der Regierung mit Ihren paar Armeeangehörigen?
Angst vor ein paar Polizisten? Eine Vorstellung von einer friedlichen Revolution,ist meiner Meinung nach,eine Wahnvorstellung.Gehört in heutiger Zeit,ganz bestimmt zur Utopie
oder eines Aberglaubens.Gerade wir Deutschen Bürger,haben anhand der Geschichte schon allein die Pflicht,mit Vorbild voran zugehen.Es dürfte und das ist sicher eine gewollte Kettenreaktion,in Europa,geben.Aber warten bis es wieder Arbeitslager/politische Gefangene
u.u.u. gibt?Warten welches Land,in Europa sich zuerst Aktiv wert?Und dann mitmachen?
Ein Zitat von Clausewitz kommt den Widerstand sehr nahe,in heutiger Zeit und Lage.
"Wenn wir auch nicht sicher wissen,
wie eine Handlung ausgeht,
so müssen wir doch handeln,
den sonst kommt es zu keiner
Veränderung.
Ein Fehlgreifen in der Wahl der
Mittel ist besser,
als nichts zu tuen."
Mit freundlichen Grüssen
irgendein schlauer mensch hat mal gesagt, dass man eine revolution nicht ohne oder gegen die massen machen kann.
da hat er recht gehabt (mein gott, wer war das bloß
)aber im ernst:
es ist eine leider zu akzeptierende sachlage, dass in der gegenwärtigen zeit die mehrheit der menschen definitiv NICHT zu einer revolutionären veränderung bereit wäre/ist
hallo Kurt,
zuerst bin ich überrascht- wegen der Überschrift-
-"BRD-Regime"die BRD ist doch im Gegensaatz zur ehemaligen
DDR ein Rechtsstaat....... DEMOKRATIE...nein? oder????warum dann eine Revolution??
Haben wir nicht alle Freiheiten,im Gegensatz zur ehemaligen DDR ???
Wir sind laut GGS alle gleich!
Pressefreiheit
Reisefreiheit
Arbeitslosigkeit
Obdachlosigkeit (brauchst keine Miete zahlen)
zunehmende Armut,KINDERARMUT,ALTERSARMUT
Bildungsnotstand
Notstand in der med.Betreuung
Raub
Mord
Sexualverbrechen.....Kinderschänder
Spaltung der Gesellschaft
Koruption ...nur einiges
die Nazis "vermehren" sich unter staatlicher Kontrolle
DEUTSCHLAND kann in der Welt wieder KRIEG führen,DEUTSCHLAND ist doch
wieder-"WER"vom WELTMACHTSTREBEN,das die EUROP.UNION noch fördert, abgesehen.....
wir stehen ständig unter Beobachtung...Komputer,Handy,Navi,Telefon,Videokamera
nun auch noch der Nacktscanner..... stehen also rund um die Uhr unter "staatlichen Schutz"was willst du noch mehr...??????????
Nein,nein,ich verstehe deine Gedanken!
Nur, setz dich mit der Geschichte de beiden deutschen Staaten nach 1945 objektiv auseinander (wahrheitsgemäß)das ist zwar schwierig,aber es lohnt sich),du wirst viele Zusammenhänge ganz anderst sehen.
Der Grundstein für die NEONAZIS wurde bereits im GGS der BRD und mit dem bald folgenden
Verbot der KPD gelegt.Schau dir die Zuasammensetzung der ADENAUER -Regierung an !
Verfolge den Kampf der KPD bis zu ihren Verbot,Verfolge den Verrat der SPD von Scheidemann,Noske,Ebert und Konsorten (Ermordung von Karl u.Rosa),VERRAT an der sozialistischen Revolution der deutschen Arbeiter und Soldaten bis zum heutigenTag!
Ich wohne in einer Sadt (ehem.DDR- da wurden der Gedenkstein an eine Großkundgebung der Arbeiter u. Soldatenräte (1918),eine Erinnerungstafel an August Bebel(!)
nach der sogen.Wende in der DDR sofort entfernt!
Will damit sagen,das die Arbeiter (das Proletariat)1989 in der DDR(u.der BRD) viel versäumt hat.Und Warum?Sie waren kopflos- führungslos...auf beiden Seiten der ehem.Grenze.
Sie waren auf diesen historischen Tag nicht vorbereitet..... durch Rucksackkommunisten verraten,und durch die -WENDEHÄLSE in der DDR-in die IRRE geführt.(!!!)
So,nun überleg,ob die Zeit reif ist.........reif,im dem Sinne schon....nur (!)
-solange es keine einheitliche Kommunistische Führung(sozialistische)Linie,PARTEI/eine ARBEITERPARTEI gibt,die es versteht,die Massen zu erreichen,zu führen......
-die EINIGKEIT zeigt
-eine Partei,die frei ist von Sektierertum
-die nicht gespalten durch verschiedene Ansichten,über das WIE
-solange es noch STALINISTEN in der kommun.BEWEGUNG gibt,(Stalin hat unseren Genossen E.Thälmann "geopfert")
-solange es in den komm.Parteien Vertreter gibt,die einen gewissen Totzki verteufeln....
(Totzki sollte laut Lenins Testament- sein (Lenins)Nachfolger werden.......
-solange die Arbeiter bei VW,Opel u. andere noch so hohe zusätzliche Jahreszahlungen bekommen (und was haben wir denn in Deutschland noch viel mehr als AUTOBAU ?)
-solange der Prolet noch jeden morgen seine BILD DICH ZEITUNG kauft
-so lange die Medien -Zeitungen ,Rundfung ,Fernsehen von der objektiven Berichterstattung
abweichen,(den Menschen die "heile Welt"vorgaukeln)und diese das auch glauben (?),
bzw.sich damit von ihren Sorgen und Not ablenken lassen,
sich also in ihr "Schicksal"fügen....nicht wachgerüttelt werden
-und immer mehr die Pressefreiheit eingeschränkt,Jornalisten-weil sie ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen entlassen werden
-solange die große Mehrheit der Bevölkerung so eine Wahl(die Letzte) hinlegt
-solange sich das Volk betrügen lässt- siehe die GRÜNEN (!)/ haben sich von eier Natur(rettungspartei) zur KRIEGSPARTEI entwickelt!
-solange es keine große(EINHEITS) GEWERKSCHAFT gibt...!!!!!
-solange die DDR Geschichte immer noch mit ERFOLG verteufelt und mit LÜGEN im Sinne und zum Vorteil von solchen Leuten wie(Merkel und Wendehälse)und anderer dargestellt wird
-wo wieder das Verbot (Überwachung)der kommun.Bewegungen gefordert wird
-die sogenannten Beamten 50 PROZENT mehr Pansion erhalten als der Prolet(!)
-den Beamtenstatus überhaubt noch gibt....
..und es nicht gelingt die Masse wachzurütteln......!,die vielen Arbeitslosen,Armen,
Obdachlosen.....die JUGEND!!!!!
kannst du noch so lange den Clausewitz zetieren.....er bezog das aber auf militärische
Operationen......(?)
Gneisenau,Scharnhorst,Blücher, Kleist,York...von und zum Stein,u.andere Deutsche,die im Sprachgebrauch der BRD (geschweige,das Kasernen der BW ihre Namen tragen)unbekannt sind....
-bleiben deine Gedanken Theori,bzw. ein Traum,ein Traum,den ich für meine Kinder und Enkelkinder auch träume.........wieder träume
ein Traum,aus dem ich nach 40 Jahren zu spät aufgewacht bin....und nicht gehandelt habe.......meine Kinder und Enkelkinder bitte ich um Verzeihung........
mit den besten Grüßen u.Wünsche
Du denkst, es sei endlich genug analysiert, aufgeklärt und geredet worden? Schön wärs!
Wie kommst du darauf, dass es in Deutschland sowas wie eine revolutionäre Gärung als Grundvoraussetzung für einen Massenaufstand gäbe? Und ohne die Massen der Werktätigen willst du doch wohl keine Revolution "machen"? Es gibt ohne jeden Zweifel eine wachsende Unzufriedenheit und Abwendung von immer Menschen von den bürgerlichen Parteien und ihrer verlogenen Politik. Dass es gleichzeitig auch eine wachsende Zahl klassenbewußter Arbeiter und fortschrittlich denkender Menschen gibt, haben wir vor kurzem erst wieder während des Bundestagswahlkampfs gemerkt. Es handelt sich aber immer noch um eine Minderheit und um keine Massenbewegung. Es ist auch nicht auszuschließen, dass es in der nächsten Zeit zu sprunghaften Verschärfungen der sozialen Widersprüche kommt. Die Merkel/ Westerwelle - Regierung kommt auf keinen Fall um verstärkte Angriffe auf die Arbeiterklasse, andere Werktätige, die Jugend die Rentner etc, herum. Spätestens nach der Landtagswahl in NRW werden sie die Katze aus dem Sack lassen müssen, WER die gigantische Staatsverschuldung zu bezahlen hat. Gleichzeitig steigt die Massenarbeitlosigkeit. Trotzdem kann man noch nicht sagen, "dass die Regierung nicht mehr in der alten Weise regieren KANN und die werktätigen Massen sich nicht mehr "in der alten Weise" regieren lassen WOLLEN. Oder verfügst du über anders lautende Informationen?
Der "Kampf um die Köpfe und Herzen der Werktätigen" geht nicht nur weiter, sondern muß noch gesteigert werden.
Ungeduld nützt uns garnichts, bzw. schadet nur!
Mit freundlichem Gruß
Hermann
ich wundere mich das ihr soviel über doch recht konservative Militärs schreibt.
die BW hat oder hatte (Truppenabbau nach 1990) iss klar warum

sehr wohl einige der Aufgeführten
guck http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/016/1601601.pdf
ab Seite 9 stehen alle Namen der Kasernen mit Standort.
schönen Gruß
Und nebenbei: Verzweifelter individueller Terror, losgelöst von den Massen, auch dafür gibt es genügend traurige Beispiele die für die Befreiung der Arbeiterklasse noch nie etwas gebracht haben, ausser vielleicht die Klarheit über falsche, meist selbsternannte kleinbürgerliche "Führer", die sich dann nach dem Scheitern ihrer so genannten "Revolution" in die Schmollecke zurückziehen und über das "dumme" Volk herziehen und sich ihren eigenen individuellen Weg der "Befreiung" und/oder Anpassung suchen... (wenn sie nicht im Knast sitzen)
@ Karl
auch wenn man wohlwollend berücksichtigen will, dass deine Ausführungen im Eifer des Gefechts ohne evt. nochmal drüber zu schauen, was habe ich da eigentlich geschrieben, gemacht worden sind... so ist dies doch ein starkes Stück:
- du unterstellst, dass sich z.B. Kurt nicht mit der deutschen (und europäischen) Geschichte auseinandergesetzt hat? Deine "objektiven" oder wie du es ausdrückst "wahrheitsgemäßen" Schlussfolgerungen entbehren teilweise jeglichen Wahrheitsgehalts. Über Trotzki weißt du anscheinend gar nichts außer das so genannte Testament Lenins, sonst würdest du solch einen Schwachsinn über einen irrationalen, konterrevolutionären, meiner Meinung zum Ende hin sogar irren Menschen nicht von dir geben. Das gleiche trifft auf die Beurteilung Stalins zu. Weißt du wie Stalin und Thälmann zu einander standen, anscheinend keinen blassen Schimmer!(ich fange hier weder eine neue Trotzki noch Stalindiskussion an, die bisherigen Ausführungen sind erschöpfend!)
- deine Bemerkungen, Beispiele zum bzw. über das Volk sind arrogant, massenverachtend und vor allem von Unkenntnis über das Denken, Handeln und Kämpfen der Arbeiter geprägt.
Es kommt zwar nicht von selbst, nicht ohne Aufklärung ohne Aufzeigen einer Perspektive, aber trotz Bild-Zeitung, trotz Bertelsmann & Co.... DAS SEIN BESTIMMT DAS BEWUßTSEIN !
Mit keinem Wort erwähnst du die Arbeiterkämpfe, die stetig wachsende Ablehnung des Afghanistankriegs, den wachsenden Widerstand gegen die Klimakatastrophe, gegen AKWs usw.
- und deine Ausführungen zur DDR, na ja, so richtig einschätzen kann ich es nicht, aber nur wenn die Geschichte der DDR richtig aufgearbeitet wird, einschließlich der Restauration des Kapitalismus (!), nur dann nützt dies nicht "Merkel und Wendehälsen", nein dann nützt dies der Arbeiterklasse um aus diesen Fehlern zu lernen! Die Frage darf nicht lauten: wo war es schlimmer/besser, in der DDR oder in der BRD ? Diese DDR-Nostalgie hat mit der Wirklichkeit (Wahrheit) absolut nichts zu tun!
Weder das scheinradikale "hier und jetzt" Gerufe, noch das elitäre besserwisserische "das Volk ist zu blöd" Gehabe hat etwas mit kommunistischer Überzeugungsarbeit zu tun, oder?
Viele Grüße
Stefan H.
Im Moment befinden wir uns am Anfang eine Weltwirtschaftskrise, am ANFANG! wohlgemerkt. Das dicke Ende kommt langsam, aber es kommt. Was ist ein Jahr? - Was sind 2 Jahre? so gesehen kommt es ganz schnell auf uns zu!
Doch was wird dann passieren? - Keine Linke wird einen Weg aufzeigen. Warum? - Es gibt derzeit keine linke Kraft, keine Partei, die dazu auch nur annähernd in der Lage wäre. Die sich "Linke" nennende Partei führt die Menschen den Namen nach an der Nase herum - sie sind längst Sozialdemokraten geworden. Die politische Szene hat sich insgsamt nach rechts verschoben.
Auch wenn es bitter sein wird: wir werden in eine rechte Diktatur schlittern. Längst sind Polizei, Armee, Gerichte, ja sogar die Telekom, Energie, Bahn in rechten Händen. Hallo Lenin, die rechten haben Dich verstanden!
Wo, bitte kann eine wirklich linke Partei oder Organisation von sich sagen - in der Schlüsselindustrie haben wir unseren Einfluß gesichert?
Ich war, ich glaube 2003, auf der großen Sozialdemo ín Berlin. Ich marschierte mit den Anarchosydikalisten mit, die gerade zu meiner Stimmung paßte, weil ich ganz privat angereist war und ja irgendwo mitlaufen wollte. Wir waren der bestbewachte Demozug.
Hinterher ging ich zu den Ständen der Parteien und Organisationen. Am Abend weinte ich mir die Seele aus den Augen. - Die Linken sind ja derart gespalten, zerstritten, hier ein Grüppchen, dort ein Grüppchen, jeder, der den Sozialismus für sich selbst erfinden will und das wahre Rezept dafür hat - so kann man nichts erreichen.
Petra
In dem sogenannten "Testament" Lenins, wurden sowohl Trotzki, wie auch Stalin unter Kritik genommen. Und überhaupt, ließ er es in diesem sogenannten "Testament" offen, wer zu seinem Nachfolger gekürt werden sollte.
Und überhaupt ist deine Argumentation vollkommen verkehrt. Ist doch der Kommunismus keine Erbmonarchie, wo der Nachfolger ernannt wird. Und Stalin ist bekanntlich von der Mehrheit gewählt worden.
Auch hat Stalin den Genossen Ernst Thälmann nicht geopfert. Solche Gerüchte, werden zudem ständig verbreitet, um die kommunistische Bewegung zu spalten.
Hallo Stefan H,
bedanke mich für die ausführlichen Zeilen.
Ich war eigentlich auf der Suche nach Gleichgesinnten.
Sicher habe ich das Ziel(nachdem ich Deine Zeilen gelesen habe) verfehlt.
Es war und ist nie meine Absicht hier Jemanden etwas zu unterstellen.
Heute nicht,und auch zukünftig nicht!Bitte das zur Kenntniss zu nehmen.
Ich war im Glauben (was für ein Wort)hier im Forum einen ehrlichen Meinungsaustausch
zu finden.Ein Forum, in dem jeder von jeden geachtet wird.(!)Trotz unterschiedlicher Meinungen,Ansichten,mehr oder weniger Wissen um diese und jene Sache.Auch trotz meines Alters das eigene Wissen aufzuarbeiten,bzw.zu ergänzen.Auch mit diesen Gedanken liege ich wohl falsch.Sicher hast du meinen Kommentar nicht richtig gelesen.Oder vielleicht falsch ausgelegt.Wo bitte war ich arrogant,habe die Massen verachtet?
Ich brauche keine Bild dich Zeitung.Keinen Bertelsmann.
Die UNTERSTELLUN-!Ich habe keine Ahnung (Unkenntnis)vom Denken,Handeln u.Kämpfen der Arbeiterklasse - das Volk ist blöd - verbiete ich mir!Dazu hast Du kein Recht.
Ich habe 40Jahre in der DDR gelebt.Habe den schweren Aufbau des Landes,der Wirtschaft,Landwirtschaft,den Wohnungsbau,den Kampf um sozialen Fortschritt,den Kampf um den Frieden u.den Sozialismus (meine Eltern eingeschlossen)von Kindesbeinen an miterlebt.
Auch die Entbehreungen dafür miterlebt und erlebt. (!)Auch die Hetzballons aus dem Westen
mit Flugblätter und Brandsätze,welche dann Scheunen u.Ställe im nahen Grenzgebiet in Brand gesetzt haben.Bitte also keine Bevormundung.
Hier wäre eine Entschuldigung angebracht.
Diese Art und Weise,wie Du mir hier geantwortest hast kommt mir aus vergangener Zeit
sehr bekannt vor!Solche Art im Auftreten (Charakter) an Genossen hatten wir zu viele in der ehem.SED.Es ist aber nicht meine Absicht,Dich charakterlich mit diesen ehem.Genossen
auf eine Stufe zu stellen.Bitte das zur Kenntnis nehmen.(!)
Es gibt unzählige Beispiele,was aus ihnen nach der "Wende" geworden ist,und wie sie sich entwickelt haben.
Diese Art und Weise ist eines Genossen (Kommunisten) unwürdig!
So kann mann keinen Menschen für die (unsere)gemeinsame Sache überzeugen,geschweige Mitstreiter und vor allem auch Mitglieder für eine komm.Partei gewinnen.Sind meine Gedanken -müssen ja nicht richtig sein.Über Stalin und Trotzki müssen wir uns hier nicht unterhalten.Ich sehe nur immer noch die vielen Stalinbände in Vaters Bücherschrank.Die Eltern mußten "Stalin"als Genossen studieren.Nach Stalins Tod kam die Wende.Hier setze ich ein großes ? /!Wenn hier aber geschrieben wird:"Unter Stalins Führung hat die ruhmreiche Rote Armee den Sieg über Hitler errungen"Dann sollte mann aber auch dazu schreiben,wer die Rote Armme aufgebaut hat,und unter wessen Führung sie erst in der Lage
war den Sieg gegen die Konterrevolution zu erringen.Oder liege ich da auch wieder falsch,auch wieder eine Geschichtslüge?Wie dem auch sei.Es ist für mich nicht nachvollziehbar,das sich Kommunisten/Sozialisten hier im Forum mehr oder weniger zerfledern.Nebenbei-einen echten Kommunisten u.Menschen habe ich als Junger Pionier
selbst kennengelernt,ich durfte ihm sogar die Hand geben und Blumen überreichen.
Den Genossen W.Pieck.Kennst Du vielleicht garnicht.(?)
Ein wunderbares Erlebnis.Als der Genosse Pieck starb und die Nachricht die Menschen erreichte,heulten die Sirenen,die Straßenbahnen,Busse ..der ganze Verkehr ruhte damals in unserer Stadt.Die Menschen lagen sich in den Armen und weinten.
Ein Hoffnungsträger der "Massen"der Arbeiterklasse war gestorbren.Aber das alles hehört hier wohl nicht her,und Du willst es wohl auch nicht wissen.
Auf Afghanistan und Klima will ich hier nicht eingehen,weil es nicht in diese Dikussion passt.Den Vorwurf hättest Du dir eigentlich ersparen können.
DenVorwurf-das scheinradikale "hier u.jetzt"Gerufe,noch das elitäre besserwissererische
"das Volk ist zu blöd"weise ich zum Schluß nochmals strikt von mir.
(Übrigens hat Stalin nicht vulgarisierende Schriften verfasst..Dogmatisierung des Marxismus)..?..wieder eine Geschichtslüge? Wer sagt denn nun die Wahrheit -wo liegt die Wahrheit?Der Marxismus ist eine Wissenschaft-von Marx u. Engels begründete Lehre und
Betrachtungsweise der menschlichen Gesellschaft.Auch histor.Materialismus.......am Ende
dieser Entwicklung entladen sich die sozialen Spannungen in einer revolutionären Explosion.Richtig?Hm ...das SEIN bestimmt das BEWUßTSEIN.Wenn das so ist,dann kommt mein
Nachbar(Beispiel)der einen großen VW fährt und das doppelte Gehalt wie ich verdient betimmt freudestrahlund zu uns Kommunisten gelaufen und spendet für die Parteikasse.
Der Marxismus ist eine Wissenschaft....nicht vergessen.Oder Philosophie,oder Ideologie,
oder beides.Nun, Du als gestandener Genosse wirst mir sicher antworten und mich "Alten" aufklähren.
Sicher hast Du auch schon einen Weg,wie wir das Ziel erreichen.Zuerst sollten wir aber doch wohl aufeinanderzugehen. Als Gleichgesinnte,freundschaftlich,kameradschaftlich,um einen gemeinsamen Nenner zu finden,und denen ,die wir erreichen wollen das vorleben.Was hälst Du davon?
Das ist ein Angebot.
Zur Zeit wird der Antagonismus der Klassengeschaft ausgeklammert.Es ist für mich nicht erkennbar,dass neue Sozialismusvorstellungen diskutiert werden,die tatsächlich alternativ und pespektivisch neue gesellschaftliche Verhältnisse durchsetzungsfähig machen.Aber genau das ist die Kernfrage!
Das sind meine Gedanken.Jegliche Beleidigung o.Diskreminierung anderer Teilnehner
dieses Forums sind weder beabsichtigt noch gewollt!
Sollte sich doch jemand angegriffen fühlen,so bitte ich schon jetzt um Verzeihung.
Proletarier aller Länder vereinigt euch!
Stefan,Dir wünsche ich noch einen schönen Tag
Gruß
Karl
Hallo Mike Decker,
über Deine Antwort freue ich mich.
Danke.
Betreff der Namen von BW-Kasernen hatte ich
wirklich Wissenslücken.Mit deiner Hilfe konnte ich sie
schließen.Deswegen ist und bleibt der militär.Geist in der
BW doch wie schon zu ihrer Gründung der ewig gestrige.
Die BW-ihre polit.Führung weicht erheblich vom GG ab.
Will mich hier nicht weiter auslassen.
Meine Antwort ist auch nur für dich bestimmt.
mit freundlichen Gruß
Karl
Hallo Jürgen Binder,
danke für deine Antwort.
Ich bin ein Unbequmemer.
Nicht neugierig,möchte nur alles wissen.
Noch ein paar Fragen zu Trotzki und Stalin.
Auf Grund meines Alters,kann ich nicht alles über diese Marxisten wissen.
Habe mich aber in den letzten Tagen mit beiden beschäftigt.
Bin seid 1972 Kommunist,werd als solcher beschipft,bzw.ROTE SOCKE genannt.
Das ist moderner.Mir geht es um die Wahrheitsfindung.Denke mal,bin hier und bei Dir an der richtigen Adresse.Meine Fragen.
Hat der Trotzki keinen Anteil an der siegreichen Oktoberrevolution in Russland?
Wer Hat aus den "Haufen "aufgebrachter Bauern u.Arbeiter ohne milit.u. polit.Führung
die gegen die Konterrevolution von Innen u.Außen siegreiche Rote Armmee geformt und aufgebaut?
Hat Trotzkin nicht vor Fehlern der Revolution gewarnt.
Hat er -Trotzkin nicht gewarnt,Deutschland ist noch nicht reif für eine Revolution?
Wurden diese Fehler nicht in der deutschen Novemberrevolution gemacht?
Ist Trotzki auf Befehl vom "Generallissimus"heimtückisch ermordet worden?
Am 24.5.1940 im Asyl (Mexiko)
Sein Mörder-Jaime Ramon Mecader del Rio Hermandez?
Wurde dieser vom "Generallissimus"zum Helden der Sowjetunion ernannt?
Hat dieser Mörder 1960 in Moskau den Leninorden erhalten?
Hat der Generallissimus wirklich Anteil am Sieg der Roten Armme über die deutsche Wehrmacht?Waren es nicht die Generäle,Offz.Politkomm.und Soldaten?Tausende Inhaftierte
(Mörder,Verbrecher,Lebenslängliche)die er, Stalin rekrutiert hat....hier konnten sie sich
rehabilitiern.....?Wenn er nach eure Aussage den Gen.Thälmann nicht geopfert hat.
Hat er seinen Sohn geopfert?Hat den Austausch gegen Generalfeldm.Paulus abgelehnt?
Sicher sind Opfer in einer Revolution / Krieg unvermeidlich.Nur mit dem Unterschied,
sind dieser Opfer willkürlich herbeigeführt (weil sie mir im Weg sind,unbequem,ihre Ansichten nicht passen)oder freiwillig.Persönliche Opferbereitschaft.
Hat dieser Stalin nicht auch vulganisierende Schriften verfasst-DOGMATISIERUNG des Marxismus?
Wenn Ihr den Stalin so in den Himmel hebt,warum wurde dann nach seinem Tode in der komm.
Bewegung mit dem Stalinimus gebrochen? Oder ist das nur Schein?Lebt der Stalinismus bei Euch /MLDP weiter?
Eigentlich suchte ich Mitstreiter,Anschluß,ein polit.zu Hause.Gleichgesinnte,dem Marxismus auf die neuen Anforderungen unserer Zeit und polit.Bedingungen in der BRD / Welt eingestellte, gereifte Marxisten/Kommunisten.Ob ich hier richtig bin?
Was ich bisher gelesen habe sind bis auf wenige Ausnahmen für mich utopische Phrasen,ohne festes Fundement,vermisse den Dialektischen Materialismus.Geschweige von den unfairen Verhalten mancher Poster.Vielleicht können sie - aus Unwissenheit-nicht
anderst.Nur den eigenden Unmut,Frust,unsachlich und andere als Dumme hinstellen,das muß nicht sein.
Dies sind meine freien Gedanken -Beleidigungen,politisch-ideologische Angriffe auf Mitglieder dises Forums sind vom Verfasser nicht gewollt!
(wenn dieser Kommentar dem Moderator nicht gegen den Strich geht,drei
Kommentare von mir sind bereits durchgefallen)(zumindest fehlen sie)!
Mit freundlichen Gruß
Karl
Lieber Karl Vinzelberg,
welche drei Kommentare sollten das sein, die nicht veröffentlicht wurden? Beim Moderatorenteam sind keine weiteren außer den jetzt veröffentlichten eingegangen. Möglicherweise entsteht der Eindruck, weil wir nicht ständig die Beiträge freigeben, sondern in der Regel einmal täglich. Dafür bitten wir um Verständnis.
Eine Zensur findet in diesem Forum nicht statt, es sei denn ein Diskussionsteilnehmer verstößt gegen die veröffentlichten Regeln des Forums.
Herzliche Grüße,
das Moderatorenteam
An das Moderatorenteam
Einen schönen Tag,
nehme meine "Anschuldigung"zurück.
War wohl zu ungeduldig.
Danke für die schnelle Antwort.
Gruß
Karl
Mal eines vorweg. Uns geht es nicht so sehr, darum Stalin in den Himmel zu heben, als um eine materialistische Kritik an seinen Verdiensten und Fehlern. Diese materialistische Kritik, werde ich hier aber nicht in allen Punkten ausführen, weil dies viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Aber ein zentraler Punkt dieser Kritik sei hier genannt. Auch in der KPdSU, gab es wie in unserer Partei ein ZKK (Zentrales Kontrollkommitee) dass das ZK (Zentralkommitee) kontrollierte. Die Auflösung des ZKK selbst (in der Stalin-Ära), halten wir für einen wesentlichen Fehler. Auch vertraute Stalin in seinem Kampf gegen die Bürokratie, nicht auf die Massen, sondern bekämpfte die Bürokraten mit Hilfe der Staatssicherheit.
Aber was Trotzki an geht, scheinst du falsch informiert zu sein. Am liebsten würde ich dich auf die älteren Beiträge verweisen, weil dieses Thema schon ausführlich behandelt worden ist. Trotzki war bis 1917 ein Menschewik. Und schon in diesen Zeiten, schälten sich diese Ansichten bei ihm heraus, die man später als Trotzkismus bezeichnen sollte. Und auch wenn man berücksichtigt, dass er an der Oktoberrevolution wie Lenin, Stalin und viele andere Bolschewiki beteiligt war, muß man sich auch vergegenwärtigen, dass er lange Zeit ein politischer Gegner Lenins war. Man sollte weiters berücksichtigen, dass nach Trotzkis Ausschluss aus der KpdSU, die Gründung seiner IV. Internationale zur Spaltung der Arbeiterbewegung beitrug, und nicht nur dies. Kam es doch zu Sabotageakten und Morden in der Sowjetunion selbst (z.B. der Mord an Kirow), die auf das Konto der Trotzkisten gingen. Nun waren sie endgültig zu Konterrevolutionären geworden.
Aber die sozialistische Sowjetunion hatte nicht nur die Trotzkisten gegen sich. War doch die Sowjetunion anfänglich zum Aufbau ihres sozialistischen Staates, auf klein-und großbürgerliche Intelligenz angewiesen. Diese waren aber nicht unbedingt glühende Anhänger der Revolution selbst. Deshalb bestach man sie mit hohen Gehältern. Dies hatte aber sehr wohl zur Folge, dass diese bürgerliche Intelligenz, mehr verdiente, als die ranghöchsten kommunistischen Funktionäre. Weil eben das Parteimaximum sehr wohl noch bestand. Diesem Problem meinte man später mit der Aufhebung des Parteimaximums beikommen zu können. Aber trotz ihrer Bevorteilung, kam es auch zu Sabotageakten dieser bürgerlichen Intelligenz, noch zu Lenins Zeiten. Und natürlich machte man ihnen wenn man ihnen habhaft wurde, folgerichtig den Prozeß.
Und mit der Aufhebung des Parteimaximums, schlich sich die Bürokratie auch in die Partei selbst ein.
Aber auch heute, kannst du genüßlich beobachten, wie die einzige Tätigkeit der Trotzkisten darin besteht, die kommunistische Bewegung zu spalten und zu bekämpfen. Nur ein Beispiel: Unterwanderten sie etwa nicht den KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschlands)? - Kam es dann nicht zur Spaltung derselbigen Organisation? - Ja, so kam es, die Trotzkisten hatten ihr Ziel erreicht. Ist dass etwa der Kampf gegen den Kapitalismus wie du ihn dir vorstellst? Dazu kann ich nur sagen, das Trotzkisten deren einzige Aufgabe es ist, kommunistische Organisationen zu unterwandern und zu vernichten, ein wesentliches Hinderniss dartellen, wenn man denn als Kommunist wahrhaftig den Kapitalismus bekämpfen will.
Nun zum Sektierertum der Trotzkisten. Durch ihre Fraktionsmacherei, kam es auch schon zu etlichen Spaltungen trotzkistischer Organisationen. Sie leidern an einer ultralinken Krankheit, die man Zellenteilung zu nennen pflegt. Deshalb bleibt festzustellen, dass die Trotzkisten selbst keine Organisationsalternative dartellen, wenn man denn den Kapitalismus bekämpfen will.
Gruß
Jürgen Binder
Matyas Rakosi, Vorsitzender der Partei der Ungarischen Werktätigen, Mitbegründer der Kommunistischen Partei Ungarns und führend an der Ungarischen Räteregierung von 1919 beteiligt, dafür vom faschistischen Horthy-Regime nach seiner Rückkehr aus der österreichischen Emigration nach Ungarn 1926 verhaftet und zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt, wurde auf Intervention der Sowjetunion unter der Bedingung der sofortigen Ausreise in die Sowjetunion 1940 nach vierzehnjähriger Haft freigelassen, nach manchen Quellen im Austausch gegen einige ungarische Fahnen, die sich seit 1849 in Moskau befanden.
Ana Pauker, eine führende kommunistische Politikerin in Rumänien, wurde aufgrund illegaler Parteitätigkeit 1934 in Rumänien verhaftet und 1939 im Rahmen eines Gefangenenaustausches in die Sowjetunion entlassen.
(Interessant übrigens am Rande, daß beide Politiker einen jüdischen Hintergrund hatten. Der Stalin gegenüber gelegentlich erhobene Vorwurf des Antisemitismus erscheint allein schon im Zusammenhang mit diesen beiden Fällen als völlig unglaubwürdig.)
http://www.forum.stalinwerke.de/viewtopic.php?f=7&t=118
Bei Ernst Thälmann ist aber die Frage vielmehr falsch gestellt, sie müßte vielmehr lauten: Konnte sich das Dritte Reich nach der Rückkehr Dimitroffs nach Moskau, noch eine weitere Schlappe erlauben? - Dies sollte aus Sicht der Faschisten unbedingt vermieden werden. Auf jeden Fall organisierte die Rote Hilfe natürlich seine juristische Verteidigung, als die Nazis ankündigten ihm den Prozeß zu machen. Als Anwälte wurden ihm Kurt Rosenfeld und Ernst Hegewisch zugeteilt. Der einsetzende Terror und die Berufsverbote gegen jüdische und antifaschistische Anwälte, erforderten aber schon bald die Wahl neuer, in den Augen der Nationalsozialisten unverdächtiger Anwälte.
Zum Prozeß gegen Ernst Thälmann, ist es aber niemals gekommen. Das NZ-Regime fürchtete sich vor einer ähnlichen Niederlage wie im Reichstagsbrandprozess, in dem der Hauptangeklagte Georgi Dimitroff nach einem weltweit beachteten Auftritt, freigesprochen werden mußte. Ernst Thälmann, der sich standhaft weigerte seiner kommunistischen Gesinnung abzuschwören, wurde in der Nacht vom 18. auf den 19. August 1944 im KZ Buchenwald von der SS ermordet.
(Quelle: Nick Brauns: Schafft ROTE HILFE, Pahl-Rugenstein-Verlag 2003)
Und ja, es gab ein Angebot der deutschen Faschisten, Stalins Sohn gegen Paulus auszutauschen. Nach allem was ich über diese Geschichte weiß, schlug Stalin dieses Angebot deshalb aus, weil dies eine bevorzugte Behandlung seines Sohnes, vor allen anderen Rotarmisten dargestellt hätte. Und soweit ich unterrichtet bin, sah dies sein Sohn genauso.
Und wenn du dich schon auf Wahrheitsfindung begibst, heißt dies auch, nicht auf jedes trotzkistisches Ammenmärchen hereinzufallen. Bei der Suche nach der Wahheit, solltest du dir bessere Quellen suchen.
Ich bin der Meinung, dass du in einigen Dingen den Nagel voll auf den Kopf triffst, was z.B. die staatliche Gewalt und den sich sammelnden Unmut in der Bevölkerung angeht. Unter den heutigen Bedingeungen kann es aber keinen Umschlag von einer Wirtschafts- und selbst einer politischen Krise in eine revolutionäre Gärung geben. Das ist schon masl aufgrund der massiven Beeinflussung durch die Massenmedien unmöglich.
Wärst du interessiert, dich mit dieser These genauer zu befassen, so möchte ich Dir sehr empfehlen, dir das Buch von Stefan Engel: "Der Kampf um die Denkweise in der Arbeiterbewegung" zu Gemüte zu führen. Der Klasenkampf ist heute eben nicht mehr so einfach wie früher. Außerdem kommtes darauf an, eine Partei zu haben, die diesen Kampf anführt. Das muss eine Massenpartei sein. Davon ist jetzt noch nichts zu sehen. Um Massenpartei ztu werden muss jede revolutionäre Partei, wo immer sie auch arbeitet auf diesem Erdball, sich mit den Massen aufs engst verbinden. Schlißelich schrieben schon Marx und Engels im Kommunistischen Manifest, dass die Kommunisten keine anderen Interessen als die Massen haben.sie haben ihnen nur die Einsicht in den Gang der Ereigneisse voraus.
Eine Revolurtion ist kein Kinderspiel - die Massen werden die auch nicht machen, wenn sie nachher wieder in einer anderen Art Kapitalismus a la DDR oder späterer Sowjetunion landen. Dafür werden sie nicht ihr Leben opfern, die Frage sprichst du ja an. Bisher hat es der Verrat am Sozialismus in den ehemals sozialistischen Ländern vermocht, einen neuen Aufschwung im Kampf um den echten Sozialismus zu verhindern. Die Klarheit darüber zu schaffen, ist die Aufgabe einer revolutionären Partei. Die einzige in Deutschland, die aus diesem Verrat wirklich umfangreiche Lehren gezogen hat, ist in Deutschland die MLPD.
Sie wurde mit begründet von Willi Dickhut, einem allten Kader der ehemals revolutionären KPD, der diesen Verrat selbst miterlebt hat, und sich an die Arbeit gemacht hat, die Ursa-chen dieses Verrats aufzudecken. Unter anderem in dem Buch: "Die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion."
Beide Bücher belegen sehr eindrücklich und überzeugend, welche Bedeutung heute der Kampf um die Denkweise hat. Besonders das Buch von Stefan Engel zeigt aber auch deutlich, welche psitiven Lehren die MLPD aus den heutigen Fragen des KLlassenkampfes gezogen hat.
In erster Linie: Ohne ein wissenschaftliches Herangehen und zwar aufgrund des dialektischen Materialismus als Grundlage bleibt es beim guten Willen, der dann womöglich an der nächsten Hürde zerschellt. Soweit meine Meinung zu dem von Dir angesprochenen Prob- lem einer möglichen Revolution.
Das beste wäre natürlich, wenn Du selbst dich parteilich engagieren und vielleicht auch organisieren würdest, denn die Arbeit einer revolutionären Arbeiterpartei braucht immer
Leute, es gibt mehr als genug zu tun.
Mit solidarischen Grüßen Uwe
ich mische mich mal ein und zwar zu deinen Ausführungen zu Karl. Du wirfst ihm Arroganz und Besserwisserei vor. Die Art und Weise, wie du schreibst, kann der Ball wohl eher an dich zurückgeworfen werden. Ich glaube nicht, dass man mit solchen Vorwürfen und dem Aufzählen, was einer nicht in seinem Beitrag schreibt, eine geduldige Aufklärungsarbeit leisten kann, für die du ja sprichst. Ich finde Karls Ausführungen sehr interessant und lebendig, zumal sie nicht die gängigen Attitüden enthalten und deshalb sehr authentisch wirken. Ich halte es eher für angebracht, dass du deine eigene Art und Weise des Kritikübens mal überprüfst.
Mit freundschaftlichen Grüßen
Holger
meine Antwort, und meine Entschuldigung, findest du unter "Warum verbünden sich nicht MLPD, DKP und PSG...." (Seite 2)
wobei ich meine grundsätzliche Kritik auch weiterhin aufrechterhalte, und wenn etwas "interessant" und "lebendig" geschrieben ist, dann muss es noch lange nicht richtig sein, oder?
siehe auch Karls neueste Behauptungen "die MLPD ruft nicht zur Demo am 13.02. in Dresden auf, ja es kommt sogar die Frage, geht überhaupt eine(r) hin usw, usw," Wenn ich so was schreibe und aufgrund von Fakten ständig widerlegt werde dann muss ich auch, wenn ich so austeile Kritik vertragen können!
Auch dir freundschaftlichen Gruß!
Stefan H.
so interessant und lebendig du Karl's Ausführungen finden magst, so lassen sie sich doch auf der anderen Seite leicht widerlegen. Denn die reinen Fakten sprechen einfach gegen Kurt's Kritiken. Und gegenteilig zu deiner Meinungsäußerung, meine ich sehr wohl, dass die Argumentation Karl's, sehr wohl gängigen Attitüden entspricht.
Und bevor wir allzu persönlich werden, hätte ich einen Vorschlag: Wie wäre es wenn du dich ganz einfach mit deinem eigenen Wissen an der Diskussion beteiligst?
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Binder
viel Wissen ist wohl gut und dein Faktenwissen ist ja richtig, die Art und Weise jedoch, wie du es hier anbringst und und jetzt auch noch Angst hast "allzu persönlich" zu werden, zeigt, dass du Menschen, die dein Wissen nicht haben, voreilig angreifst und statt zu lehren zu belehren. Wenn man allerdings das Ziel verfolgt, zur Massenpartei zu werden, sollte das Auftreten gegenüber fragenden Menschen etwas bescheidener sein. Mit Pfeilen auf Spatzen schießen bringt nichts.Ich glaube nicht, dass du im einzelnen weißt, welche wichtigen Lebenserfahrungen Karl, auch auf Grund seines Alters hat. Auch habe ich nicht zu Kurt`s Ausführungen gesprochen, weil man einfach nicht immer zu allem und sofort schreiben kann. Ich finde es wichtig, dass man die Menschen auf der Stufe abholen soll, auf der sie sich befinden und das auf eine respektvolle Art und Weise. Um in der marxistisch/ leninistischen Weltanschauung keinen Widerspruch in sich zu erzeugen, nämlich zwischen Inhalt und Form, was eine Abweichung von den Prinzipien darstellt und auf welchen gerade Arbeiter sehr sensibel reagieren, sollte man überprüfen, mit welcher Methode, verfolgt man welches Ziel. Die Methodenwahl muss sich immer nach dem Ziel richten. Karl`s Ausführungen sind ehrlich gemeint und das ist das Wichtigste. So viel erst einmal zu meinem Wissen.
Hallo Stefan H.,
Was du schreibst, teile ich auch. Natürlich ist kritisch sein erlaubt. Aufklärung ist wichtig. Wichtig ist aber auch , dass man weiß, wen man vor sich hat und wie man deshalb aggitieren sollte. Ehrliche Leute müssen als Mitstreiter gewonnen und nicht abgeschreckt werden, weil sie vor so viel Wissen Minderwertigkeitskomplexe bekommen.
Auch in einer Partei wird es immer Menschen mit anderen Ansichten, Lebensgewohnheiten, Fähigkeiten und Kenntnissen geben. Das herauszuspüren und den Einzelnen entsprechend seiner Befähigungen zu fördern, unterscheidet die marx. Partei von allen anderen. Das ist ihr Trumpf. Die Wahrheit wird sich in der Praxis zeigen. Wer sein Wissen im Sinne der marxist. WA zu verwerten weiß, wird auch die Praxis zeigen. Sie ist das Kriterium für die Wahrheit.
Mit freundschaftlichem Gruß Holger
grundsätzlich: KEIN Widerspruch, darüber muss man (natürlich auch ich) nachdenken und sein Vorgehen ständig überprüfen!
nur, von anderen erwarte ich auch, bevor sie Behauptungen aufstellen die evt weitreichende Konsequenzen mit sich bringen könnten, dass sie sich informieren oder falls dies nicht möglich ist, dies als Frage (nicht Behauptung) zu formulieren ...(wenn nicht, dann "packt´s" mich halt hin und wieder...)
dies hat aber mit Überheblichkeit nichts zu tun (oder angeblich umfangreicherem Wissen), keine(r) kann/darf von sich behaupten alles zu wissen, man lernt (und kämpft) ein Leben lang, das wußte und betonte sogar Mao in Bezug auf seine eigene Person!
Sicher ist die Praxis der Gradmesser! Aber ohne Theorie? = du weißt was ich meine!
Solidarischen, freundschaftlichen Gruß!
Stefan H.
um einem Mißverständnis gleich vorzubeugen: Habe keine "Angst" davor allzu persönlich zu werden. Aber warum soll ich über Karl's Ausführungen und Kritiken, mit jemandem diskutieren, wenn sich die Möglichkeit bietet, mit ihm selber zu debattieren.
Weiters, finde ich gerade nicht, dass ich mit Pfeilen auf Spatzen geschossen habe. Und wenn man sich anschaut, wie Karl versuchte die Imperialismus-These (Papiertiger) von Mao-Tsetung ins Lächerliche zu ziehen (obwohl er sie nach eigenem Bekunden gar nicht kannte), läßt sich diese meine Meinung sehr wohl nachvollziehen.
Aber diese Diskussion, bevorzuge ich mit Karl selber weiterzuführen. Wenn du natürlich selber, was zum Thema beitragen willst, nun dann klinke dich einfach ins Streitgespräch ein.
Dass man wiederum, die Leute da abholen muß, wo sie gerade stehen, da gebe ich dir natürlich recht.
Trotzdem wäre ich nun dafür, wenn wir nicht so sehr über Personen diskutieren würden, sondern über die Sache um die es geht.
Mit freundlichem Gruß
Jürgen Binder
Die "Sache" wird von Personen gemacht und interpretiert, siehe dieses Forum. Persönlichkeiten wie Stalin und Mao hatten ebenso Fehler und Schwächen, neben ihren großen Verdiensten. Das Entscheidende ist, wie man sich zu seinen eigenen Fehlern stellt. Deshalb muss man, wenn es um die soz. Weltanschauung geht, auch über Personen sprechen.Ich habe nichts dagegen, wenn du mit Karl diskutierst. Ich hatte mich überdies an Stefan gewandt und dir nur höflicherweise auf dein Anschreiben an mich geantwortet, mehr nicht. Dabei habe ich nach meiner Anschauung auch etwas zum Thema beigetragen, denn was jeder der Teilnehmer hier sagen möchte, muss ihm schon selbst überlassen sein. Dafür brauche ich mich nicht rechtfertigen. Ich mache beispielsweise anderen keine Vorgaben, was und wie sie sich hier zu beteiligen haben, wenn es den Anstandsregeln nicht zuwider läuft. Desweiteren: Keiner hat das Recht ehrliche Meinungen zu unterdrücken oder andere einzuschüchtern, weil er sich als besonders belesen meint. Das Motto: "Die Partei, die Partei hat immer recht", ist bekanntlicherweise durch Bevormundung derselben gegenüber ehrlichen Kritiken schon einmal gescheitert. Aber die Partei, das sind ihre Mitglieder, die sich kritisch und selbstkritisch prüfen müssen, um der "Sache" nützen zu können.
grundsätzlich finde ich es persönlich sehr sympathisch und politisch nachvollziehbar, dass es bei euch die Möglichkeit eines öffentlichen Forums gib. Kritisch sehe ich allerdings, ob es als kämpferische revolutionäre Partei sinnvoll ist, ein solche Debatte so offen zu führen. Die Konterrevolution, also die staatlichen Repressionsorgane bspw., sind immer dran, auszuhorchen, Lagebilder zu erstellen usw. - dies gestaltet sich durch solch ein Forum unter Umständen recht einfach.
Auch die Fragestellung finde ich durchaus interessant, obgleich ich sie ein wenig konkretisieren würde.
Kurz zu mir: Ich bin schon seit einiger Zeit politisch aktiv, arbeite zur Zeit in einem der wichtigsten sogenannten bewegungslinken Zusammenschlüsse der BRD sowie in anderen strömungsübergreifenden linken Organsationen in Vorständen.
Politisch sehe ich mich revolutionären und militanten marxistisch-leninistischen Positionen sehr nahe, wobei für mich auch das Leni'sche "Schaut den Leuten nicht auf die Lippen sondern auf die Hände" durchaus prägend ist. Sprich: Die revoltionäre Praxis, die konkreten Einschätzungen und Analysen hin zu einer Strategie und Taktik sind entscheidend für den kommunistischen Kampf!
Was die MLPD sagt, dass sie die Revolution will und dass sie einen marxistisch-leninistischen Charakter hat, ist klar: Aber kommen wir mal zur revolutionären Praxis!
Was mir bisher nicht ganz klar ist an den Einschätzungen, Analysen sowie an der konrekten Politik der MLPD, ist wie sie sich als revolutionäre marxistisch-leninistische Partei zu Frage des bewaffneten Kampfes bzw. des langandauernden Volkskrieges, der revolutionären Gewalt im allgemeinenn und der offensiven proletarisch-revolutionären Poltik (die auch illegale Formen kennt) stellt, wie sie die Situation strategisch und taktisch einschätzt.
So führen ja etwa die GenossInnen der TKP/ML (Türkische Kommunistische Partei/Marxisten-Leninisten), die Partnerorganisation der MLPD bei der Internationalen Konferenz Marxistisch-Leninistischer Parteien und Organisationen (IKMLPO) schon ein revolutionären bewaffneten Kampf in der Türkei (Der militärische Arm ist die TIKKO). Auch die Kommunistische Partei der Philippien führt einen langandauernden Volkskrieg. Wie steht die MLPD dazu?
Um meine Frage auch auf Mitteleuropa zu konkretisieren hier zwei Textauszüge des Revolutionären Aufbaus der Schweiz (RAS; www.aufbau.org - Der RAS ist auch laut staatlichen Repressionsorganen in der Schweiz tonangebend in der linken Bewegung).
"Den Widerspruch zwischen gesellschaftlicher Produktion und privater
Aneignung überwinden heisst, an den Bedingungen für den Sturz der Bourgeoisie
und der Eroberung der politischen Macht durch das Proletariat zu arbeiten.
Die Machtperspektive UND DIE ROLLE DER REVOLUTIONÄREN GEWALT SIND DAHER BESTIMMENDE ELEMENTE DER REVOLUTIONÄREN POLITIK"
"Doch genauso wie im verfaulenden Feudalismus der Adel und die Pfaffen
verteidigt heute die Bourgeoisie mit allen Mitteln ihre historisch überholte gesellschaftliche Stellung. Daher kann sich auch der Kommunismus, wie seinerzeit
der Kapitalismus selber, NUR MIT GEWALT, MIT DER PROLETARISCHEN REVOLUTION SEINEN PLATZ IN DER GESCHICHTE EROBERN."(Seite 8.; Plattform des RAS)
Die Praxis der MLPD sieht ja bisher so aus, dass man - ähnlich den eher revisonistischen Parteien wie der DKP (ohne hier einzelne Mitglieder diskreditieren zu wollen) - sich darauf beschränkt zu sagen, dass man die Revolution will, in der Praxis aber ganz klar zeigt, dass man den revolutionären Kampf - wie irgendwo über mir schon gesagt "darauf verschiebt, bis eine revolutionäre Situation eingetreten sei". Einzig und allein der Betriebskampf und das Einbringen in die sozialen Kämpfe halte ich strategisch gesehen für einen Teil des revolutionären Kampfes.
Perverses Beispiel (wie ich finde): Eine revolutionäre kämpfende Partei würde nie fordern, dass der kapitalistische Klassenstaat, die Repressionsorgane usw. als Partner von AntifaschistInnen fungieren sollen, in dem man fordert, dass diese faschistische Organisationen verbieten sollen. Was soll das denn?
Die kämpfende Partei sorgt mit dem Ausbilden des Klassenbewusstseins, der Festigung des marxistisch-leninistischen Standpunktes und der Stärkung der Kampfbereitschaft der proletarischen Klasse und der politischen Widerstandsbewegung dafür, dass ein proletarisch-revolutionärer Antifaschismus dafür sorgt, dass die Faschisten keinen Boden in den proletarischen Kiezen finden, dass sie verjagt und bekämpft werden, wenn sie uns oder andere bedrohen usw.
Was aus meinen auf diesen Themenkomplex bezogenen Fragestellungen auch hervorgeht, ist:
Warum muss die MLPD eine Partei marxistisch-leninstischen Typs sein?
Die Partei Lenins, die Bolschwiki, war eine kämpfende (illegale, halbillegale) Partei mit durchaus auch einem militärischen/bewaffneten Apparat.
Der militärische Aspekt, der Askpekt der Repression/Konterrevolution gegen die revolutionäre Partei und damit zusammenhängend die Konspirativtät der Arbeit der Partei lassen verstehen, warum eine Kaderpartei neuen Typs etwa demokratisch zentralistisch sein muss.
Die MLPD ist aber äußerst legal, legt wirklich fast alles offen, hütet sich davor mit illegalen Aktionen auch nur inhaltlich in Verbindung gebracht zu werden, kämpft nicht als Partei, praktiziert ausschließlich allgemeinhin als äußerst legal verstandene Aktionsformen (Plaktieren mit Genemigung, Laufen nur auf großen Massendemos usw.) - Wozu dann eine marxistisch-lenistische Kaderpartei im Sinne des demokratischen Zentralismus?
Solch eine Arbeit wie der der MLPD würde eigentlich doch eher eine Vorfeldorganistion einer kommunistischen Partei gerecht werden, oder?
Ich freue mich auf Antworten von GenossInnen der MLPD!
Wenn die Lage möglicherweise als etwas zu delikat eingestuft wird, um dies in dieser Form zu diskutieren, dann gerne auch per Mail: a.sandino@web.de (PGP-Key gibts auf Anfrage).
mit revolutionären Grüßen
Ein Genosse
die Geschichte wird aber im wesentlichen von den Volksmassen selbst gemacht. Dies kann man spätestens dann erkennen, wenn "herausragenden" Persönlichkeiten der Geschichte niemand mehr folgen wollte.
Und natürlich bin ich kein Vertreter des Mottos "Die Partei, die Partei hat immmer recht", sondern nur eins von vielen Parteimitgliedern, die hier ihre Meinung kundtun.
Aber nun zurück zum Thema: Wann findet endlich der Übergang,von Reden,Demonstrationen und Wahrnungen gegen das BRD-Regime,zur aktiven Gegenwehr,statt?
Eine günstige Voraussetzung, zur aktiven Gegenwehr, ist meines Erachtens schon gegeben. Ist die derzeitige Regierung, doch nur von 21% der Bevölkerung legitimiert worden.
Trotzdem, befinden wir uns trotz der Weltwirtschafts-und Finanzkrise noch immer in der nichtrevolutionären Phase. Aber Kämpfe, wie die um das politische Streikrecht, könnten meiner Meinung nach in Verbindung mit den Massen schon jetzt in dieser Phase erfolgreich angegangen und beendet werden.
Mit freundlichem Gruß
Jürgen Binder
Mit Interesse (und Zustimmung) hab ich deinen Beitrag gelesen!
Da das Thema wirklich etwas heikel ist, werde ich hier auch nichts weiter dazu schreiben.
P.S. Wenn man es den "Repressionsorganen" etwas schwerer machen möchte, verzichtet man am besten auf eine Mailprovider aus Deutschland/EU

Ich kann deine kurze Einschätzung zur Lage natürlich voll nachvollziehen. Danke trotzdem für deine kurzen Worte (sehr sympathisch Herr Gumble
)Es macht hier ggf. sicherlich Sinn für bestimmte Aspekte meiner Fragestellung meinen Text für sich durchzugehen, mit dem politischen Kreis(en) direkt zu diskutieren oder mal das gute alte persönliche Gespräch (ohne Handy dabei usw.) zu suchen.
Vielleicht sagen ja noch andere grundsätzlich was (oder evt. mehr) sie über meine Fragen denken.
P.S.: Klar, nen Provider im Ausland ist sinnvoller. Macht aber eigentlich erst dann Sinn, wenn es beide - also Empfänger und Versender wären. Noch besser wäre es, so wie es einige linke Provider wie nadir.org, riseup.net usw. machen, dass sie die Daten untereinander technisch gesehen wie in einem Intranet versenden, sodass ein Zugriff von außen schwierig wird...aber gut, ich schweife ab

Wichtige Gespräche werden prinzipiell persönlich geführt - und Festnetz, sowie Händi gemieden!

P.S. Ich denke wir beide sind die einzigen hier, die über "technische Fragen" nachdenken?
ich antworte dir einfach `mal mit den Worten Ernst Thälmanns ( auch: der "Linke Radikalismus", die Kinderkrankheit im Kommunismus von Lenin ist eine sehr zu empfehlende Lektüre ):
"Wir Kommunisten bekennen uns zur sozialistischen Revolution. Offen und ohne Rückhalt. Ja! Aber wir spielen nicht mit der Revolution. Revolutionäre Bedingungen kann man weder planen noch zielbewußt herbeiführen. Es handelt sich um historische Prozesse, die nicht von unseren Wünschen abhängen. Wir wissen, dass eine revolutionäre Erhebung erst dann erfolgen kann und erfolgen wird, wenn die Widersprüche im Land jenen Siedepunkt erreicht haben, der zu einer allgemeinen politischen Krise des Systems führt. Und wenn die Mehrheit des Volkes entschlossen ist, lieber den Kampf aufzunehmen, als unter menschenunwürdigen Bedingungen weiterzuvegetieren. Die sozialrevolutionäre Bewegung des Proletariats hat ihre objektive Ursache nicht in der Agitation und "Wühlarbeit" der Kommunisten, sondern im kapitalistischen Ausbeutungssystem, das ständig und ununterbrochen revolutionäres Bewußtsein in den entsprechenden Lohnsklaven erzeugt und mit gesetzmäßiger Notwendigkeit zur revolutionären Krise führt....wir Kommunisten machen die Revolution nicht. Sie muss und sie wird aus dem Volk selbst kommen...wir folgen dem Beispiel der Sieger und beherzigen die bitteren Lehren der Niederlagen. Das sind wir der deutschen Arbeiterklasse schuldig."
Und, Albert, wie ist deine Einschätzung zur derzeitgen Situation? Hier im Forum ist dazu schon einiges aufgeführt, und ich kann nur für mich, nicht für eine Partei, sprechen: die entscheidende Mehrheit der Arbeiterklasse ist heute keineswegs davon überzeugt, dass der Sturz des Kapitalismus eine Notwendigkeit sein wird. Und genau hier, und nicht irgendwo als Wunschvorstellung, ist die Ausgangslage! Alles andere ist ein von den Massen losgelöstes Abenteurertum ...(siehe vorangegangene Beiträge) so soll doch auch deiner Meinung nach die Arbeiterklasse die Führung im Klassenkampf haben, oder???
Gruß
Stefan H.
glaubst du im Ernst, dass die MLPD über ein öffentliches Forum Parteiinterna breittritt? Wenn man dir glaubte, müßte die Partei ihre Öffentlichkeitsarbeit sofort einstellen, weil irgendwelche Staatsschnüffler ihr daraus einen Strick drehen könnten, weil wir in der Öffentlichkeit Klartext reden und aus unseren revolutionären Zielen keinen Hehl machen.
Eben weil wir zu denen gehören, die im Focus des "Verfassungsschutzes" stehen, nehmen wir Sicherheitsfragen sehr ernst. Deswegen ist auch dein Vorwurf der Legalitätsduselei absurd! Du urteilst und weißt fast nichts über die MLPD. Wenn dich die MLPD tatsächlich interessierte hättest du unzählige Möglichkeiten gehabt, dich über die Praxis der Partei zu informieren. Dazu nur ein paar kurze Bemerkungen: für eine marxistisch-leninistische Arbeiterpartei spielt die Musik in den Betrieben und Gewerkschaften. Einen Mangel an antifaschistischer Einstellung und entsprechenden Aktionen (meist als Mitinitiatoren bzw. aktive Teilnehmer und Multiplikatoren in breiten Aktionsbündnissen wie jüngst in Dresden!) brauchen wir uns auch nicht nachsagen zu lassen. Weiter ist der Vergleich mit der politischen Lage z.B. in der Türkei oder gar auf den Phillippinen unangebracht, weil dort völlig andere innenpolitische Bedingungen herrschen als in Deutschland bzw. Europa. Dass wir u.a. den "lang anhaltenen Volkskrieg" in Verbindung mit anderen Kampfformen dort für richtig halten bedeutet doch nicht, dass man diese Strategie und Taktik einfach auf die hiesige Lage übertragen könnte! Wie sollte denn in einer nichtrevolutionären Situation ein bewaffneter "lang anhaltender Volkskrieg" aussehen? Wo wäre denn die massenhafte Unterstützung dafür? Lies das Lenin-Zitat in Stefan H's Beitrag, weil das heute noch genauso aktuell ist wie damals.
Auf deine Kritik an der angeblich "perversen" Forderung nach dem sofortigen Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda sollen andere eingehen. Mir reichts für heute!
Gruß Hermann
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Aktivieren durch mkoeln um 17.01.2010 22:54
