Loveparade und die Kontrolle von Unten
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Loveparade in Duisburg und die Kontrolle von Unten.
Für das tragische Unglück in Duisburg ist nicht nur eine einzelne Person verantwortlich, sondern ein ganzer bürokratisch-kapitalistischer Apparat. Es wird also nicht ausreichen nur eine Person wie den OB Sauerland zur Rechenschaft zu ziehen.
Schon im Vorfeld gab es im Internet jede Menge warnende Hinweise. (Siehe auch http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Duisburger-Loveparade-viel-kleiner-als-geplant-id3067213.html )
Höchste Stellen, von der Duisburger Stadtverwaltung bis hin zur NRW Staatskanzlei haben trotz massiver Bedenken die Loveparade durchgedrückt. Im Rahmen des Projektes Kulturhauptstadt sollte der „Wirtschaftsstandort“ NRW mit der Loveparade attraktiver gemacht werden. Wirtschaftlichkeit war wichtiger als Sicherheit.
Schon kurz nach dem Unglück versuchten sich die Verantwortlichen herauszureden. Besonders widerwärtig ist die Aussage des angeblichen Panikspezialisten Prof. Schreckenberg, der das „Sicherheitskonzept“ mit abgesegnet hat. : „ ....einzelne hätten sich nicht an die Spielregeln gehalten“
Durch zahlreiche Augenzeugen Berichte in Internet-Blogs, Filmaufnahmen auf „You Tube“ usw. konnten solche Menschen verachtenden Behauptungen widerlegt werden.
Es dürfte kaum ein Unglück in der Vergangenheit geben, das so umfassend und schnell dokumentiert wurde. Die bürgerliche Presse, die sonst eher dazu neigt sich Vertuschungsaktionen anzuschließen, waren regelrecht gezwungen Stück für Stück die wahren Abläufe aufzudecken.
Auch wenn es im Kapitalismus Grenzen gibt ; besonders das Internet zeigt, das eine breite Kontrolle von unten notwendig und möglich ist.
Für das tragische Unglück in Duisburg ist nicht nur eine einzelne Person verantwortlich, sondern ein ganzer bürokratisch-kapitalistischer Apparat. Es wird also nicht ausreichen nur eine Person wie den OB Sauerland zur Rechenschaft zu ziehen.
Schon im Vorfeld gab es im Internet jede Menge warnende Hinweise. (Siehe auch http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Duisburger-Loveparade-viel-kleiner-als-geplant-id3067213.html )
Höchste Stellen, von der Duisburger Stadtverwaltung bis hin zur NRW Staatskanzlei haben trotz massiver Bedenken die Loveparade durchgedrückt. Im Rahmen des Projektes Kulturhauptstadt sollte der „Wirtschaftsstandort“ NRW mit der Loveparade attraktiver gemacht werden. Wirtschaftlichkeit war wichtiger als Sicherheit.
Schon kurz nach dem Unglück versuchten sich die Verantwortlichen herauszureden. Besonders widerwärtig ist die Aussage des angeblichen Panikspezialisten Prof. Schreckenberg, der das „Sicherheitskonzept“ mit abgesegnet hat. : „ ....einzelne hätten sich nicht an die Spielregeln gehalten“
Durch zahlreiche Augenzeugen Berichte in Internet-Blogs, Filmaufnahmen auf „You Tube“ usw. konnten solche Menschen verachtenden Behauptungen widerlegt werden.
Es dürfte kaum ein Unglück in der Vergangenheit geben, das so umfassend und schnell dokumentiert wurde. Die bürgerliche Presse, die sonst eher dazu neigt sich Vertuschungsaktionen anzuschließen, waren regelrecht gezwungen Stück für Stück die wahren Abläufe aufzudecken.
Auch wenn es im Kapitalismus Grenzen gibt ; besonders das Internet zeigt, das eine breite Kontrolle von unten notwendig und möglich ist.
Diese Veranstalltung hätte dort nie stattfinden dürfen! Den Veranstallter und die entsprechenden Sesselpfurzer in den Ämtern die das genemigt hatten gehören in den Knast!
Was man aber auch nicht vergessen darf ist eine Mitschuld der Besucher die die Panik ausgelöst haben.
Damit will ich diese Sorglosigkeit heutzutage anprangern mit der machne von unseren lieben Mitbürgern unterwegs sind. Ich selbst hätte nie versucht durch diesen mit betrunkenen und zugedröhnten Massen vollgestopften Tunnel zu kommen. Ein kleiner Zwischenfall reicht in so einer Situation völlig aus und die Katastrophe passiert. Man darf sich eben nicht auf die "Zuständigen Experten" verlassen, man muss auch auf sich selbst aufpassen. Aber dieses eigenverantwortliche Bewusstsein ist wohl in der Generation- Party- Bungee verloren gegangen. Hoffentlich lernt man daraus. Eine Massenveranstalltung ist kein Spaziergang! Vollkaskomentalität taugt nichts!
Schuldig sind eben auch jene die von hinten trotzdem schieben obwohl sie sehen das es nicht weitergeht. Denkt mal drüber nach, IHR die von hinten immer weiter geschoben habt, IHR habt mit euerem Egoismus die Toten mit auf dem Gewissen!
Was man aber auch nicht vergessen darf ist eine Mitschuld der Besucher die die Panik ausgelöst haben.
Damit will ich diese Sorglosigkeit heutzutage anprangern mit der machne von unseren lieben Mitbürgern unterwegs sind. Ich selbst hätte nie versucht durch diesen mit betrunkenen und zugedröhnten Massen vollgestopften Tunnel zu kommen. Ein kleiner Zwischenfall reicht in so einer Situation völlig aus und die Katastrophe passiert. Man darf sich eben nicht auf die "Zuständigen Experten" verlassen, man muss auch auf sich selbst aufpassen. Aber dieses eigenverantwortliche Bewusstsein ist wohl in der Generation- Party- Bungee verloren gegangen. Hoffentlich lernt man daraus. Eine Massenveranstalltung ist kein Spaziergang! Vollkaskomentalität taugt nichts!
Schuldig sind eben auch jene die von hinten trotzdem schieben obwohl sie sehen das es nicht weitergeht. Denkt mal drüber nach, IHR die von hinten immer weiter geschoben habt, IHR habt mit euerem Egoismus die Toten mit auf dem Gewissen!
Ich bin auch kein Freund der Loveparde.
Es ist aber objektiv Massen verachtend den Teilnehmern eine Mitschuld zu geben, und nimmt objektiv die wirklich Verantwortlichen aus der Schusslinie.
Ähnlich hatten HerrSauerland und Prof. Schreckenberger argumentiert.
Sie erwecken mit ihrem Beitrag den Eindruck die Jugend an sich sei nur auf Party aus. Die selbst organisierte Trauerfeier der Raver in Duisburg z.B , zeigt ein völlig anderes Verhalten.
Im Übrigen sind ihre konkreten Einschätzungen einseitig und stellenweise schlicht falsch. Es gibt mittlerweile zahlreiche Augenzeugenberichte im Internet. So haben diejenigen die zum Zeitpunkt der Katastrophe in den Tunnelbereich drängenden nicht gewusst das vorne bereits abgesperrt war. Ferner war es einfach unverantwortlich dein Eingangs -und Ausgangsbereich zusammen zu legen.
Vor Allem gab es etliche Beispiele (ebenfalls in Internetblogs und Presseberichten zu finden) wo Teilnehmer im größten Chaos anderen durch selbstlose Verhalten das Leben gerettet haben.
Es ist aber objektiv Massen verachtend den Teilnehmern eine Mitschuld zu geben, und nimmt objektiv die wirklich Verantwortlichen aus der Schusslinie.
Ähnlich hatten HerrSauerland und Prof. Schreckenberger argumentiert.
Sie erwecken mit ihrem Beitrag den Eindruck die Jugend an sich sei nur auf Party aus. Die selbst organisierte Trauerfeier der Raver in Duisburg z.B , zeigt ein völlig anderes Verhalten.
Im Übrigen sind ihre konkreten Einschätzungen einseitig und stellenweise schlicht falsch. Es gibt mittlerweile zahlreiche Augenzeugenberichte im Internet. So haben diejenigen die zum Zeitpunkt der Katastrophe in den Tunnelbereich drängenden nicht gewusst das vorne bereits abgesperrt war. Ferner war es einfach unverantwortlich dein Eingangs -und Ausgangsbereich zusammen zu legen.
Vor Allem gab es etliche Beispiele (ebenfalls in Internetblogs und Presseberichten zu finden) wo Teilnehmer im größten Chaos anderen durch selbstlose Verhalten das Leben gerettet haben.
@ Dietmar
Wie kommen sie darauf das ich etwas gegen die Loveparade habe? Wenn Bedarf da ist dann soll es sowas auch geben. Nicht aber unter solchen Voraussetzungen, versteht sich.
Ich nehme die Verantwortlichen im Übrigen keines Weges aus der Schusslinie, die gehören in den Knast! Meinen ersten Satz haben sie anscheinend geflissendlich überlesen.
Des weiteren ist es mir unverständlich das sie mir gleich mit der Keule "Massenfeindlichkeit" kommen. Was soll das?
Wenn sich 1,4 Milionen Menschen durch so einen Tunnel schicken lassen (was im Vorfeld bereits bekannt war und dass das Lebensgefährlich sein kann), dann darf man nicht nur sondern muss diese Masse kritisieren! Besonders gerade in diesem Fall wo man beobachten konnte das sich über eine MILIONEN Menschen von Veranstallter und von Bürokraten, wie die Lemmige in ihr eigenes Unglück schicken lassen. Das ist das was ich anprangere!
Sind für sie die "Massen" eigentlich eine Art von heilige Kuh die über jede Kritik erhaben ist?! Für mich nicht!
Sie gehören wahrscheinlich zu der Kategorie, die entweder den Veranstallter- Bürokraten (Obrigkeit) die volle Schuld geben, oder den Massen an sich. Schlichtes und plattes "Entweder- Oder Denken".
Dazu gehöre ich nicht, ich denke nach dem Prinzip "Sowohl als auch".
Hätten sie meinen Beitrag richtig durchgelesen wäre auch ihnen das aufgefallen.
In Zukunft keine reflexartige "Argumentation" mehr klar?!
Was die Trauerfeier der Raver angeht, finde ich das sehr löblich und ich finde das sich diese Jugendlichen vorbildhaft verhalten haben.
Trotzdem verstehe ich nicht wie sie darauf kommen das ich in meinen Beitrag per se Jugendliche in einer solch verachtenden Form betrachte das stimmt nicht!
Sie werden aber auch zugeben müssen das diese trauernden Raver auch wieder nur ein Teil des Ganzen waren. War es nicht so das noch tausende einfach weiter "gefeiert" haben obwohl die Veranstalltung beendet war und obschon sie wussten was vorgefallen war?
Klar die Massen darf man nicht kritisieren, die hat immer Recht.
Wie kommen sie darauf das ich etwas gegen die Loveparade habe? Wenn Bedarf da ist dann soll es sowas auch geben. Nicht aber unter solchen Voraussetzungen, versteht sich.
Ich nehme die Verantwortlichen im Übrigen keines Weges aus der Schusslinie, die gehören in den Knast! Meinen ersten Satz haben sie anscheinend geflissendlich überlesen.
Des weiteren ist es mir unverständlich das sie mir gleich mit der Keule "Massenfeindlichkeit" kommen. Was soll das?
Wenn sich 1,4 Milionen Menschen durch so einen Tunnel schicken lassen (was im Vorfeld bereits bekannt war und dass das Lebensgefährlich sein kann), dann darf man nicht nur sondern muss diese Masse kritisieren! Besonders gerade in diesem Fall wo man beobachten konnte das sich über eine MILIONEN Menschen von Veranstallter und von Bürokraten, wie die Lemmige in ihr eigenes Unglück schicken lassen. Das ist das was ich anprangere!
Sind für sie die "Massen" eigentlich eine Art von heilige Kuh die über jede Kritik erhaben ist?! Für mich nicht!
Sie gehören wahrscheinlich zu der Kategorie, die entweder den Veranstallter- Bürokraten (Obrigkeit) die volle Schuld geben, oder den Massen an sich. Schlichtes und plattes "Entweder- Oder Denken".
Dazu gehöre ich nicht, ich denke nach dem Prinzip "Sowohl als auch".
Hätten sie meinen Beitrag richtig durchgelesen wäre auch ihnen das aufgefallen.
In Zukunft keine reflexartige "Argumentation" mehr klar?!
Was die Trauerfeier der Raver angeht, finde ich das sehr löblich und ich finde das sich diese Jugendlichen vorbildhaft verhalten haben.
Trotzdem verstehe ich nicht wie sie darauf kommen das ich in meinen Beitrag per se Jugendliche in einer solch verachtenden Form betrachte das stimmt nicht!
Sie werden aber auch zugeben müssen das diese trauernden Raver auch wieder nur ein Teil des Ganzen waren. War es nicht so das noch tausende einfach weiter "gefeiert" haben obwohl die Veranstalltung beendet war und obschon sie wussten was vorgefallen war?
Klar die Massen darf man nicht kritisieren, die hat immer Recht.
Nachtrag:
Und was diese "Unwissenden" angeht die ja nicht wussten das der Tunnel bereits gesperrt war.
Folgendes:
Es ist irrelevant ob man weis oder nicht weis warum es nicht weiter geht.
MAN BLEIBT STEHEN UND SCHIEBT NICHT WEITER!
Besonderst wenn es links und rechts keinen Ausweg gibt. So ein rüchsichtsloses Verhalten ist unfassbar und nicht zu rechtfertigen.
Es ist mir beim besten willen nicht verständlich warum sie ein solches Drecksverhalten schützen.
Und was diese "Unwissenden" angeht die ja nicht wussten das der Tunnel bereits gesperrt war.
Folgendes:
Es ist irrelevant ob man weis oder nicht weis warum es nicht weiter geht.
MAN BLEIBT STEHEN UND SCHIEBT NICHT WEITER!
Besonderst wenn es links und rechts keinen Ausweg gibt. So ein rüchsichtsloses Verhalten ist unfassbar und nicht zu rechtfertigen.
Es ist mir beim besten willen nicht verständlich warum sie ein solches Drecksverhalten schützen.
Zu Rainer Wein
In meinem Beitrag ging es nicht um die Bewertung der Loveparde an sich. Ich persönlich halte überhaupt nichts von Groß-Events wo Drogenkonsum propagiert und Müllberge produziert werden.
Die Hauptseite in der Aufarbeitung dieser Tragödie besteht aber nicht im Hinterfragen des individuellen Verhaltens der Teilnehmer, sondern im kriminellen Verhalten der Verantwortlichen.
Der Versuch der Veranstalter, der Stadt Duisburg und anderen den Teilnehmern die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist kläglich gescheitert. Schlaglicht artig hat wurde das Versagen eines ganzen
bürokratisch-kapitalistischen Apparates deutlich. In Duisburg hat sich deswegen eine politische Krise herausgebildet.
Es gab eine regelrechte Kritik Bewegung die sich u.a im Internet entwickelt hat.
Das ist eine Erscheinung die Beachtung verdient.
Im Übrigen bin ich seit Jahrzehnten in Massenbewegungen aktiv, und kann mich auch mit Kollegen und anderen Menschen über unterschiedliche Ansichten streiten. Allerdings mit sachlichen Argumenten, den mir geht in der Hauptseite um Überzeugung und nicht um bloße Anpinkelei.
In meinem Beitrag ging es nicht um die Bewertung der Loveparde an sich. Ich persönlich halte überhaupt nichts von Groß-Events wo Drogenkonsum propagiert und Müllberge produziert werden.
Die Hauptseite in der Aufarbeitung dieser Tragödie besteht aber nicht im Hinterfragen des individuellen Verhaltens der Teilnehmer, sondern im kriminellen Verhalten der Verantwortlichen.
Der Versuch der Veranstalter, der Stadt Duisburg und anderen den Teilnehmern die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist kläglich gescheitert. Schlaglicht artig hat wurde das Versagen eines ganzen
bürokratisch-kapitalistischen Apparates deutlich. In Duisburg hat sich deswegen eine politische Krise herausgebildet.
Es gab eine regelrechte Kritik Bewegung die sich u.a im Internet entwickelt hat.
Das ist eine Erscheinung die Beachtung verdient.
Im Übrigen bin ich seit Jahrzehnten in Massenbewegungen aktiv, und kann mich auch mit Kollegen und anderen Menschen über unterschiedliche Ansichten streiten. Allerdings mit sachlichen Argumenten, den mir geht in der Hauptseite um Überzeugung und nicht um bloße Anpinkelei.
Es geht jetzt tatsächlich darum den Verantwortlichen auch in die Verantwortung zu nehmen.
Und ich finde die Möglichkeiten des Internets auch in diesem Zusammenhang ein Meilenstein in der menschlichen Geschichte. Jetzt heißt es dran bleiben bis dieses Pack im Knast ist!
Raus auf die Straße und solange massenhaft demonstrieren bis diese Verbrecher dort sind wo sie hingehören.
Dennoch ist nach dieser "Erfahrung" auch den Massen etwas abzuverlangen. Nämlich das sie lernen sich nicht mehr auf die Obrigkeit oder auf die nicht vorhandenen Fähigkeiten von irgendwelchen nie gesehenen "Experten" zu verlassen.
Was meinen sie mit "Anpinkelei"?
Und ich finde die Möglichkeiten des Internets auch in diesem Zusammenhang ein Meilenstein in der menschlichen Geschichte. Jetzt heißt es dran bleiben bis dieses Pack im Knast ist!
Raus auf die Straße und solange massenhaft demonstrieren bis diese Verbrecher dort sind wo sie hingehören.
Dennoch ist nach dieser "Erfahrung" auch den Massen etwas abzuverlangen. Nämlich das sie lernen sich nicht mehr auf die Obrigkeit oder auf die nicht vorhandenen Fähigkeiten von irgendwelchen nie gesehenen "Experten" zu verlassen.
Was meinen sie mit "Anpinkelei"?
Auf Basis von Ploneboard
- Historie
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Aktivieren durch mkoeln um 31.07.2010 20:34
