Die Deutsche Gewerkschaft zum echten Sozialismus
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Was hält die Gewerkschaft eigentlich von einem,von der MLPD angestrebten, echten Sozialismus? Im Parteiprogramm,ist meiner Meinung nach,richtig festgestellt wurden,dass die Gewerkschaft ein wichtiges Instrument aller arbeiter,im Sozialismus ist.
Diese "Zersplitterung" in 9 Einzelgewerkschaften,macht es doch jeden Monopolist,Privatkapitalist und der Regierung selbst,sehr leicht,die Arbeiterklasse untereinander aufzuwiegeln,sich zu zerstreiten.Hat die Gewerkschaft vergessen,dass Einigkeit stark macht.Heute mehr denn je.Da streiken mal ein paar Tausend Metaller für ein paar € mehr.Nächste Jahr streiken die Metaller,in einem anderen Bundesland um ein paar € mehr.Der eine Metallarbeiter will dann auch soviel wie ein Metallarbeiter im Nachbarbundesland. und u.u..Es wird sich gegenseitig Hochgestreikt.Wo bleibt das Ende?
Das somit die Gewerkschaft die Inflation vorantreibt ist ihr wohl noch nicht bewusst geworden?Mehr,mehr,mehr!Wo soll das Enden?Ihr laufen die Mitglieder davon.Es wird schon ohne Abstimmungen/Fragen an Gwerkschaft gestreikt.Was ich persönlich für Richtig halte.Zur Zeit.Weis einer warum sich die Gewerkschaftsführung,gesamt und einzeln gesehen,so verhält? Ist sie den Monopolkapitalist/der Regierung schon so "gehörig"?Um Sreikrecht wird ja,ab und zu auch mal gekämpft?Warum diese Zeitverschwendung?Die steht uns Arbeitern zu!Gesetzlich verankert.Reicht das noch,wenn sie sich,mit ein paar Arbeitern,an Demos beteiligt.Und Reden schwinkt,die nichts nachhaltiges bewirken?Sollte man "unserer" Gewerkschaft,nicht mal zur Rede und Antwort,stellen?Was und wann sie gedenkt,sich wieder zu einer Einheit zu formieren.
Mit freundlichen Grüssen an alle
ein Kanditat der MLPD
Diese "Zersplitterung" in 9 Einzelgewerkschaften,macht es doch jeden Monopolist,Privatkapitalist und der Regierung selbst,sehr leicht,die Arbeiterklasse untereinander aufzuwiegeln,sich zu zerstreiten.Hat die Gewerkschaft vergessen,dass Einigkeit stark macht.Heute mehr denn je.Da streiken mal ein paar Tausend Metaller für ein paar € mehr.Nächste Jahr streiken die Metaller,in einem anderen Bundesland um ein paar € mehr.Der eine Metallarbeiter will dann auch soviel wie ein Metallarbeiter im Nachbarbundesland. und u.u..Es wird sich gegenseitig Hochgestreikt.Wo bleibt das Ende?
Das somit die Gewerkschaft die Inflation vorantreibt ist ihr wohl noch nicht bewusst geworden?Mehr,mehr,mehr!Wo soll das Enden?Ihr laufen die Mitglieder davon.Es wird schon ohne Abstimmungen/Fragen an Gwerkschaft gestreikt.Was ich persönlich für Richtig halte.Zur Zeit.Weis einer warum sich die Gewerkschaftsführung,gesamt und einzeln gesehen,so verhält? Ist sie den Monopolkapitalist/der Regierung schon so "gehörig"?Um Sreikrecht wird ja,ab und zu auch mal gekämpft?Warum diese Zeitverschwendung?Die steht uns Arbeitern zu!Gesetzlich verankert.Reicht das noch,wenn sie sich,mit ein paar Arbeitern,an Demos beteiligt.Und Reden schwinkt,die nichts nachhaltiges bewirken?Sollte man "unserer" Gewerkschaft,nicht mal zur Rede und Antwort,stellen?Was und wann sie gedenkt,sich wieder zu einer Einheit zu formieren.
Mit freundlichen Grüssen an alle
ein Kanditat der MLPD
Ich glaube,die Gewerkschaft ist ein stabilisierender Faktor des Systems.Ich hörte neulich den Begriff"sozialer Kitt".Ich denke ,das trifft`s ganz gut
Ich denke mal, das mit der Einheitsgewerkschaft ist zwar vordergründig eine erstrebenswerte Angelegenheit.
Aber wenn man das weiter denkt, wird man auch feststellen, dass es auch eine
Polizeigewerkschaft gibt.
Jetzt frag ich mich, soll sich die IG BAU, die VER.DI, die IG METALL ...
wirklich mit der Polizeigewerkschaft vereinigen, verbünden???
Mag provozierend klingen, aber ich begründe das:
Seien es Antinaziaktionen, seien es Streikaktionen, seien es andere Kampfaktionen,
die Polizei wird vom Staatsapparat gegen die Teilnehmer eingesetzt. Die Polizei geht oftmals mit brutalen Methoden vor. rf-news und RF berichteten diesbezüglich oft in den letzten Jahren.
Und ich gehe jede Wette ein, bei den Polizisten, die mehr oder weniger brutal gegen andere Gewerkschafter oder auch einfache kämpferische Leute ohne Gewerkschaftsausweis vorgehen, sind auch Mitglieder der Polizeigewerkschaft bei.
Und mit denen soll ich in ´ne Einheitsgewerkschaft????? Das hieße ja im Endeffekt, dass im Extremfall der eine Einheitsgewerkschafter den andern Einheitsgewerkschafter zusammenknüppelt, nur weil der Staat das gerne so hätte.
Aber wenn man das weiter denkt, wird man auch feststellen, dass es auch eine
Polizeigewerkschaft gibt.
Jetzt frag ich mich, soll sich die IG BAU, die VER.DI, die IG METALL ...
wirklich mit der Polizeigewerkschaft vereinigen, verbünden???
Mag provozierend klingen, aber ich begründe das:
Seien es Antinaziaktionen, seien es Streikaktionen, seien es andere Kampfaktionen,
die Polizei wird vom Staatsapparat gegen die Teilnehmer eingesetzt. Die Polizei geht oftmals mit brutalen Methoden vor. rf-news und RF berichteten diesbezüglich oft in den letzten Jahren.
Und ich gehe jede Wette ein, bei den Polizisten, die mehr oder weniger brutal gegen andere Gewerkschafter oder auch einfache kämpferische Leute ohne Gewerkschaftsausweis vorgehen, sind auch Mitglieder der Polizeigewerkschaft bei.
Und mit denen soll ich in ´ne Einheitsgewerkschaft????? Das hieße ja im Endeffekt, dass im Extremfall der eine Einheitsgewerkschafter den andern Einheitsgewerkschafter zusammenknüppelt, nur weil der Staat das gerne so hätte.
So ganz nebenbei bemerkt: wird es nicht einmal langsam Zeit für eine "Alternative Gewerkschaft"?
Was bringt denn dem Arbeiter/Angestellten der feige "Funktionärsapparat" des DGB?
Wo kämpft denn diese "Gewerkschaft"?
Was bringt denn dem Arbeiter/Angestellten der feige "Funktionärsapparat" des DGB?
Wo kämpft denn diese "Gewerkschaft"?
Die Gewerkschaften haben doch, in der Form, was heute noch von Ihnen existiert, ihre Existenzberechtigung verloren! Die Gewerkschaften und Betriebsräte haben sich verselbständigt und handeln mehr im Interesse der Unternehmen als im Interesse der Werktätigen. Ein Streik besipielsweise wird von hinten aufgezäumt: die Gewerkschaft gibt das Startzeichen. WARUM?
War es nicht historisch so, daß Arbeiter oder Angestellte die Arbeit niederlegten, wenn sie die Schnauze voll hatten? - Dazu wurden Gewerkschaften gegründet, die dann die Streikenden unterstützten. Wie laüft es heute? Unruhe, Unzufriedenheit macht sich im Arbeitsprozeß breit, sagen wir mal, bei Mercedes, - die Gewerkschaften stoppen. Irgendwann, wenn es die Überproduktion "rät", ruft die Gewrkschaft zum Streik auf - denn dann tut es dem Unternehmen nicht weh. Was sind die Ergebnisse hinterher? Immer doch nur Zugeständnisse der Belegschaft, nie andersherum!
Genauso läuft es in den Betriebsräten großer Unternehmen. Man, die Leute haben Posten zu verlieren, verdienen gut, und sind bestechlich. Sie existieren nur noch für sich selbst. - Möglichst kein Risiko eingehen.
Petra
War es nicht historisch so, daß Arbeiter oder Angestellte die Arbeit niederlegten, wenn sie die Schnauze voll hatten? - Dazu wurden Gewerkschaften gegründet, die dann die Streikenden unterstützten. Wie laüft es heute? Unruhe, Unzufriedenheit macht sich im Arbeitsprozeß breit, sagen wir mal, bei Mercedes, - die Gewerkschaften stoppen. Irgendwann, wenn es die Überproduktion "rät", ruft die Gewrkschaft zum Streik auf - denn dann tut es dem Unternehmen nicht weh. Was sind die Ergebnisse hinterher? Immer doch nur Zugeständnisse der Belegschaft, nie andersherum!
Genauso läuft es in den Betriebsräten großer Unternehmen. Man, die Leute haben Posten zu verlieren, verdienen gut, und sind bestechlich. Sie existieren nur noch für sich selbst. - Möglichst kein Risiko eingehen.
Petra
@barney gumble
"Alternative" Gewerkschaften gibt es doch schon längst, z.B. die anarchosyndikalistische FAU. Eine andere Frage ist es was für eine Breitenwirkung solche Gewerkschaften haben, und wieviele Mitglieder letztendlich wirklich aus dem Proletariat kommen. Und da sieht es mit der FAU z.B. nicht sehr gut aus.
Nein, die richtige Taktik ist es schon innerhalb der Einheitsgewerkschaft, für die Veränderung desselbigen zu kämpfen. Damit eben aus diesem systemerhaltenden "Funktionärsapparat" eine kämpferische Gewerkschaft wird, die nur und dies ausschließlich, für die Interessen ihrer Mitglieder eintritt.
"Alternative" Gewerkschaften gibt es doch schon längst, z.B. die anarchosyndikalistische FAU. Eine andere Frage ist es was für eine Breitenwirkung solche Gewerkschaften haben, und wieviele Mitglieder letztendlich wirklich aus dem Proletariat kommen. Und da sieht es mit der FAU z.B. nicht sehr gut aus.
Nein, die richtige Taktik ist es schon innerhalb der Einheitsgewerkschaft, für die Veränderung desselbigen zu kämpfen. Damit eben aus diesem systemerhaltenden "Funktionärsapparat" eine kämpferische Gewerkschaft wird, die nur und dies ausschließlich, für die Interessen ihrer Mitglieder eintritt.
@jürgen
FAU und Wobblies sind mir durchaus ein Begriff.
Allerdings kann ich mir über deren personelle Struktur kein Urteil erlauben - jedoch bin ich durchaus der Meinung, das sie engagiert sind.
Aufgrund meiner "Persönlichkeit" käme eine Mitgliedschaft beim "DGB" NIE in Frage.
(ich kann lediglich mit der Mitgliedschaft in 2 Fangruppierungen aufwarten)
Ich glaube nicht, daß man mit Hilfe des "Entrismus" den "DGB" verändern kann - das ist ein frommer Wunsch
FAU und Wobblies sind mir durchaus ein Begriff.
Allerdings kann ich mir über deren personelle Struktur kein Urteil erlauben - jedoch bin ich durchaus der Meinung, das sie engagiert sind.
Aufgrund meiner "Persönlichkeit" käme eine Mitgliedschaft beim "DGB" NIE in Frage.
(ich kann lediglich mit der Mitgliedschaft in 2 Fangruppierungen aufwarten)
Ich glaube nicht, daß man mit Hilfe des "Entrismus" den "DGB" verändern kann - das ist ein frommer Wunsch

Also alles zusammen gesehen,wieder eine "FDGB" gründen.Warum nennt sich der DGB nicht "Freie Gewerkschaft"?Allein die Benennung könnte doch schon zum Ausdruck bringen,dass diese von der Regierung gelenkt/geleitet wird.Und nicht von den Gewerkschafter selbst! Warum nicht "Frei"? Es ist kein Wunschdenken von mir.Es ist definitiv möglich,eine Freie Internationale Gewerkschaft zu gründen.Aus was und wieviel (Mitgliedern) besteht der DGB eigentlich noch?Bei den,zurecht wegen ihrer Arbeit,austretenten Mitglieder? Der eigentliche,normale Arbeiter dürfte wohl kaum noch vertreten sein.In naher Zukunft jedenfalls würde dieser Fall eintreten.Bezahlte "Vorstandsgrüppchen" und ein paar verblendete,gegenüber des wahren Charakter des DGB,blieben übrig.Siehe auch die immer weniger werdenden "Fahnen" bei Demos und andere gewerkschaftlichen Aktionen.Die mehr werdenden Streiks,die ohne Fragen und Abstimmung,durchgeführt werden.Noch mehr Beweise?
Allein von den bisher ausgetretenen Gewerkschaftsmitgliedern,ist eine,für alle Arbeiter,Gründung einer "Freien Gewerkschaft" in kurzer Zeit realisierbar.
Zumal der Wunsch,der Arbeiter,nach einer solchen,immer lauter wird.Das ist auch dem Herrn Sommer,seit Jahren bekannt.
Ist hier nicht ein Handeln angesagt?Oder doch weiter Jammern und Diskutieren?
Entschuldigung!
Allein von den bisher ausgetretenen Gewerkschaftsmitgliedern,ist eine,für alle Arbeiter,Gründung einer "Freien Gewerkschaft" in kurzer Zeit realisierbar.
Zumal der Wunsch,der Arbeiter,nach einer solchen,immer lauter wird.Das ist auch dem Herrn Sommer,seit Jahren bekannt.
Ist hier nicht ein Handeln angesagt?Oder doch weiter Jammern und Diskutieren?
Entschuldigung!
@barney
@Kurt
Lenin würde sagen: Was für ein alter längst bekannter Plunder. Nachzulesen in seinem Buch: Der Linksradikalismus die Kinderkrankheit des Kommunismus.
Setzte er sich doch schon damals mit jenen auseinander, die da meinten, dass die Gründung von Gewerkschaften wie der FAUD und der IWW (Wobblies) die Alternative wären. Im Grunde genommen, ist dies eine uralte Diskussion. Deshalb bin ich der Meinung, dass wir uns im Kreise drehen. Konnte man doch schon damals feststellen, dass sowohl die FAUD wie die IWW (Wobblies), nur eine geringe Bindung zum eigentlichen Proletariat hatten.
Und wenn man schon, losgelöst vom eigentlichen Proletariat handelt und agiert, begibt man sich, zweifelsohne ins Sektierertum. Und wenn daraufhin folgend, wie z.B. bei der AAU (Allgemeine Arbeiterunion) geschehen, die Alternative schlechthin, von der ultralinken Krankheit der Zellenteilung befallen wird, und es auf einmal 2 Arbeiterunionen gibt (AAU und AAU-E), spätestens dann, sollte man hinterfragen, ob dies der wirkliche und wahrhaftige Weg ist, um zum Ziel zu gelangen.
Sollte man doch aus den Fehlern der Vergangenheit, die richtigen Schlüsse ziehen. Aber so wie ich die Sache sehe, ist man leider dabei, diesselben Fehler aus der Vergangenheit zu wiederholen.
Noch ein Tipp: In der Welt der Arbeit, durch "alternative" Gewerkschaften, etwas gesellschaftlich zu verändern, dies wird sehr wohl ein frommer Wunsch bleiben.
@Kurt
Lenin würde sagen: Was für ein alter längst bekannter Plunder. Nachzulesen in seinem Buch: Der Linksradikalismus die Kinderkrankheit des Kommunismus.
Setzte er sich doch schon damals mit jenen auseinander, die da meinten, dass die Gründung von Gewerkschaften wie der FAUD und der IWW (Wobblies) die Alternative wären. Im Grunde genommen, ist dies eine uralte Diskussion. Deshalb bin ich der Meinung, dass wir uns im Kreise drehen. Konnte man doch schon damals feststellen, dass sowohl die FAUD wie die IWW (Wobblies), nur eine geringe Bindung zum eigentlichen Proletariat hatten.
Und wenn man schon, losgelöst vom eigentlichen Proletariat handelt und agiert, begibt man sich, zweifelsohne ins Sektierertum. Und wenn daraufhin folgend, wie z.B. bei der AAU (Allgemeine Arbeiterunion) geschehen, die Alternative schlechthin, von der ultralinken Krankheit der Zellenteilung befallen wird, und es auf einmal 2 Arbeiterunionen gibt (AAU und AAU-E), spätestens dann, sollte man hinterfragen, ob dies der wirkliche und wahrhaftige Weg ist, um zum Ziel zu gelangen.
Sollte man doch aus den Fehlern der Vergangenheit, die richtigen Schlüsse ziehen. Aber so wie ich die Sache sehe, ist man leider dabei, diesselben Fehler aus der Vergangenheit zu wiederholen.
Noch ein Tipp: In der Welt der Arbeit, durch "alternative" Gewerkschaften, etwas gesellschaftlich zu verändern, dies wird sehr wohl ein frommer Wunsch bleiben.
Also ein "FDGB" vielleicht sogar wieder eine "RGO" ?
Mensch Leute, man soll aus den Fehlern der Geschichte lernen! Der DGB, mit seinen Millionen Mitgliedern ist nach wie vor die Massenorganisation der abhängig Beschäftigten in Deutschland. Eine alternative Neugründung einer Gewerkschaft ist für mich, neben der Schwächung der Arbeiterbewegung, auch ein Zurückweichen vor der innergewerkschaftlichen (DGB) Auseinandersetzung, der Aufgabe Überzeugungsarbeit zu leisten um die Gewerkschaften zu Kampforganisationen zu machen. Mit dem Hinweis auf einen so genannten feigen Funktionärsapparat macht man es sich zu einfach und dies ist auch so absolut nicht richtig. Es gibt auch viele mutige, ehrliche und kämpferische Funktionäre innerhalb des DGB.
Der Ruf nach einer neuen Gewerkschaft ist mir als langjähriges aktives DGB-Mitglied, das auch schon einige Demos (u.a. als Gewrkschafter) mitgemacht hat, bisher nicht zu Ohren gekommen! Wohl aber und dies immer massiver, die Forderung nach einer kämpferischen, der Basis verantwortlichen DGB-Gewerkschaft = und daran müssen wir mitarbeiten
Gruß, Stefan H.
Mensch Leute, man soll aus den Fehlern der Geschichte lernen! Der DGB, mit seinen Millionen Mitgliedern ist nach wie vor die Massenorganisation der abhängig Beschäftigten in Deutschland. Eine alternative Neugründung einer Gewerkschaft ist für mich, neben der Schwächung der Arbeiterbewegung, auch ein Zurückweichen vor der innergewerkschaftlichen (DGB) Auseinandersetzung, der Aufgabe Überzeugungsarbeit zu leisten um die Gewerkschaften zu Kampforganisationen zu machen. Mit dem Hinweis auf einen so genannten feigen Funktionärsapparat macht man es sich zu einfach und dies ist auch so absolut nicht richtig. Es gibt auch viele mutige, ehrliche und kämpferische Funktionäre innerhalb des DGB.
Der Ruf nach einer neuen Gewerkschaft ist mir als langjähriges aktives DGB-Mitglied, das auch schon einige Demos (u.a. als Gewrkschafter) mitgemacht hat, bisher nicht zu Ohren gekommen! Wohl aber und dies immer massiver, die Forderung nach einer kämpferischen, der Basis verantwortlichen DGB-Gewerkschaft = und daran müssen wir mitarbeiten
Gruß, Stefan H.
"Es ist sehr wichtig, die Rolle der Gewerkschaften im Klassenkampf richtig einzustufen. Seit Beginn dieses Jahrhunderts (geschrieben 1973, Hermann) entwickelten sich die Gewerkschaften immer mehr zu reformistischen Organisationen, die nur den Kampf um Reformen, um Tagesforderungen zur Verbesserung der Lohn- und Arbeitsbedingungen, im Rahmen der kapitalistischen Gesellschaftsordnung führen. Sie können nicht zu revolutionären Organisationen umgewandelt werden, weil es unmöglich ist, den Gewerkschaftsapparat zu erobern. Dennoch sind die gewerkschaftlichen Kämpfe um Reformen für den Klassenkampf der Arbeiterklasse wichtig, weil sie eine Schule für den politischen Kampf bedeuten. Die Kommunisten müssen darum die gewerkschaftlichen Kämpfe unterstützen, innerhalb der Gewerkschaften mithelfen, sie vorzubereiten, und die Mitglieder auffordern, sie energisch durchzuführen. Aber die Kommunisten dürfen sich nicht auf die gewerkschaftlichen Kämpfe beschränken. Viel entscheidender sind die selbständigen Kämpfe, die sogenannten "wilden Streiks", die den reformistischen Rahmen der Gewerkschaften durchbrechen. Über den Weg der ökonomischen zu politischen Streiks in Verbindung mit anderen Kampfformen weisen sie den Ausweg aus der kapitalistischen Lohnsklaverei. Gegen diese selbständigen Streiks steht die gemeinsame Front von Unternehmern, Justiz und Polizei und Gewerkschaftsbürokratie, um sie zu verhindern oder abzuwürgen." (Revolutionärer Weg 12/73, Gewerkschaften und Klassenkampf, II Teil, S.151)
Ich denke, dass schon aus diesen klaren Aussagen der MLPD ersichtlich wird was die reformistischen Gewerkschaftsführer von der revolutionären Strategie und Taktik der MLPD, dem echten Sozialismus halten. Soviel zu der eingangs gestellten Frage von Sven!
Ich denke, dass schon aus diesen klaren Aussagen der MLPD ersichtlich wird was die reformistischen Gewerkschaftsführer von der revolutionären Strategie und Taktik der MLPD, dem echten Sozialismus halten. Soviel zu der eingangs gestellten Frage von Sven!
@Stefan
Es tut gut, mal etwas Positives aus dem "Innenleben" des "DGB" zu hören.
Aber sollte sich dieser Apparat wirklich wandeln können? Sind nicht Funktionäre und Mitglieder zu "saturiert"?
Es wäre zu wünschen - und ich werde ein waches Auge auf den Verein werfen
@Jürgen
Lenins Buch ist mir nur vom Titel bekannt - bis jetzt leider noch nicht gelesen.
Naturlich ist mit Sektierertum keinem geholfen - keine Frage. Aber: wir Linken (aller Coleur) sollten uns hier mal an die Nase fassen...wenn ich das so formulieren darf.
Gesellschaftliche Veränderung wird es nur mit, und durch das Volk geben - die Rolle des "DGB" sehe ich diesbezüglich eher als Statisten (sofern es dereinst Veränderungen geben sollte).
Es tut gut, mal etwas Positives aus dem "Innenleben" des "DGB" zu hören.
Aber sollte sich dieser Apparat wirklich wandeln können? Sind nicht Funktionäre und Mitglieder zu "saturiert"?
Es wäre zu wünschen - und ich werde ein waches Auge auf den Verein werfen

@Jürgen
Lenins Buch ist mir nur vom Titel bekannt - bis jetzt leider noch nicht gelesen.
Naturlich ist mit Sektierertum keinem geholfen - keine Frage. Aber: wir Linken (aller Coleur) sollten uns hier mal an die Nase fassen...wenn ich das so formulieren darf.
Gesellschaftliche Veränderung wird es nur mit, und durch das Volk geben - die Rolle des "DGB" sehe ich diesbezüglich eher als Statisten (sofern es dereinst Veränderungen geben sollte).
Von Thomas ist oben die Rolle der
Polizeigewerkschaft
angesprochen worden. Mit Argumenten, die ich gut nachvollziehen kann.
Wie seht ihr das eigentlich?
(Klar ist, dass die Polizei ja nicht nur zum Demonstranten bekämpfen und Naziaufmärsche (im Staatsauftrag) beschützen da ist sondern auch andere Arbeiten machen und dort möglicherweise tatsächlich unterbesetzt sind. Hm, kompliziert ...)
Gerade im Vorfeld des 13.02. in Dresden wird gerade dieses Thema wieder sehr aktuell werden)
Polizeigewerkschaft
angesprochen worden. Mit Argumenten, die ich gut nachvollziehen kann.
Wie seht ihr das eigentlich?
(Klar ist, dass die Polizei ja nicht nur zum Demonstranten bekämpfen und Naziaufmärsche (im Staatsauftrag) beschützen da ist sondern auch andere Arbeiten machen und dort möglicherweise tatsächlich unterbesetzt sind. Hm, kompliziert ...)
Gerade im Vorfeld des 13.02. in Dresden wird gerade dieses Thema wieder sehr aktuell werden)
@barney
Nun ist glaube ich alles Wichtige gesagt worden. Überigens sollte man Lenins Buch: "Der Linksradikalismus, die Kinderkrankheit des Kommunismus gelesen haben. Setzten sich doch auch seine unmittelbaren ultralinken Kontrahenten von der AAU, KAPD und der FAUD, mit diesem Klasskiker auseinander.
Wo ich mit dir übereinstimme, ist deine Beurteilung dass sich mit der DGB-Führung und auch den Führungsspitzen der Einzelgewerkschaften kein Klassenkampf führen läßt. Übrigens war der IG-Metall Chef Huber mal Mitglied im KABD, der Vorläuferorganisation der MLPD. Eine Vergangenheit, die dieser Herr heute lieber verschweigt.
Um aber über "wilde" Streiks, also selbstständig geführte ökonomische und politische Kämpfe (unbabhängig von der DGB-Führung), einen Ausweg aus der Lohnsklaverei zu finden, bedarf es die Bindung zur DGB-Basis nicht zu verlieren.
Und die Kommunisten, bilden (um mal mit Karl Marx zu sprechen), sowohl in den reformistischen Streiks der Gewerkschaften (die durchaus für unmittelbare u. kurzfristige Verbesserungen wichtig sind), wie in den "wilden" Streiks lediglich den konsequentesten Teil des vom Aufstand begriffenen Proletariats.
Nun ist glaube ich alles Wichtige gesagt worden. Überigens sollte man Lenins Buch: "Der Linksradikalismus, die Kinderkrankheit des Kommunismus gelesen haben. Setzten sich doch auch seine unmittelbaren ultralinken Kontrahenten von der AAU, KAPD und der FAUD, mit diesem Klasskiker auseinander.
Wo ich mit dir übereinstimme, ist deine Beurteilung dass sich mit der DGB-Führung und auch den Führungsspitzen der Einzelgewerkschaften kein Klassenkampf führen läßt. Übrigens war der IG-Metall Chef Huber mal Mitglied im KABD, der Vorläuferorganisation der MLPD. Eine Vergangenheit, die dieser Herr heute lieber verschweigt.
Um aber über "wilde" Streiks, also selbstständig geführte ökonomische und politische Kämpfe (unbabhängig von der DGB-Führung), einen Ausweg aus der Lohnsklaverei zu finden, bedarf es die Bindung zur DGB-Basis nicht zu verlieren.
Und die Kommunisten, bilden (um mal mit Karl Marx zu sprechen), sowohl in den reformistischen Streiks der Gewerkschaften (die durchaus für unmittelbare u. kurzfristige Verbesserungen wichtig sind), wie in den "wilden" Streiks lediglich den konsequentesten Teil des vom Aufstand begriffenen Proletariats.
Hallo Sven,
du schreibst: >>>Diese "Zersplitterung" in 9 Einzelgewerkschaften, macht es doch jeden Monopolist, Privatkapitalist und der Regierung selbst, sehr leicht, die Arbeiterklasse untereinander aufzuwiegeln, sich zu zerstreiten.<<<
So sehe ich das auch! Es waren jedoch nicht immer NUR 9 Einzelgewerkschaften. Bei der Gründung des DGB 1949 hatte dieser insgesamt 16 Mitgliedsgewerkschaften.
1978 schloss sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) als 17. Gewerkschaft dem DGB an.
1989 fusionierte die IG Kunst, Kultur und Medien mit der IG Druck und Papier, so dass sich die Mitgliederzahl wieder auf 16 reduzierte.
1996 fusionierten die IG Bau-Steine-Erden (BSE) und die Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft zur IG Bauen-Agrar-Umwelt (BAU), so dass es 15 Mitglieder waren.
1997 fusionierten die IG Bergbau und Energie (IG BE), die IG Chemie, Papier, Keramik (IG Chemie) und die Gewerkschaft Leder zur IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), damit waren es noch 13 Mitglieder.
Zwischen 1998 und 2000 gingen die Gewerkschaft Holz und Kunststoff und die Gewerkschaft Textil und Bekleidung in der IG Metall auf. Somit gab es noch elf Mitglieder, und 2001 fusionierten vier Mitgliedsgewerkschaften des DGB unter Einbeziehung der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG), die nicht Mitglied im DGB war, zur neuen Gewerkschaft ver.di.
Somit gibt es seit März 2001 nur noch 8 Mitgliedsgewerkschaften im DGB.
Die Mitgliedszahlen der im DGB vertretenen Gewerkschaften sind seit 2004 von über 7 Millionen auf knapp 6,4 Millionen Mitglieder gesunken (Stichtag 31. Dezember 2008).
Entstehung der Deutschen Gewerkschaften!
Mitte des 19. Jahrhunderts entstand auf Kuba der Brauch des Vorlesens, der bald von den deutschen Zigarrenfabrikanten übernommen wurde. Während der Arbeit lies man sich von einem Kollegen aus sozialistischen Texten von Marx, Engels und Lasalle vorlesen. So wuchs die politische Bildung der Arbeiterklasse.
Quelle: Museum der Kulturen, Basel.
Die Zigarrenmacher gründeten so, im Revolutionsjahr 1848, die Assoziation der
Tabakarbeiter, die erste überregionale gewerkschaftsähnliche Organisation, die aber
bereits zwei Jahre später verboten wurde. Erst als die Zigarrenarbeiter 1865 durch die Straßen Berlins marschierten - und "freier Rauch für freie Bürger" riefen - was Norbert Blüm als Pfeifenraucher des Jahres 1988 wieder aufgriff - konnte das Allgemeine Deutscher Cigarrenarbeiter-Verein wieder ins Leben gerufen werden. Dies war die erste zentrale und bald auch größte Gewerkschaft des Deutschen Reiches, die Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gastätten (NGG).
Anbei ein Umriss der Entstehungsgeschichte des DGB und seiner Ziele.
http://www.sinistra.net/lib/pro/dgbgeschud.html#u0
Mit solidarischen Grüßen
Stefano
du schreibst: >>>Diese "Zersplitterung" in 9 Einzelgewerkschaften, macht es doch jeden Monopolist, Privatkapitalist und der Regierung selbst, sehr leicht, die Arbeiterklasse untereinander aufzuwiegeln, sich zu zerstreiten.<<<
So sehe ich das auch! Es waren jedoch nicht immer NUR 9 Einzelgewerkschaften. Bei der Gründung des DGB 1949 hatte dieser insgesamt 16 Mitgliedsgewerkschaften.
1978 schloss sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) als 17. Gewerkschaft dem DGB an.
1989 fusionierte die IG Kunst, Kultur und Medien mit der IG Druck und Papier, so dass sich die Mitgliederzahl wieder auf 16 reduzierte.
1996 fusionierten die IG Bau-Steine-Erden (BSE) und die Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft zur IG Bauen-Agrar-Umwelt (BAU), so dass es 15 Mitglieder waren.
1997 fusionierten die IG Bergbau und Energie (IG BE), die IG Chemie, Papier, Keramik (IG Chemie) und die Gewerkschaft Leder zur IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), damit waren es noch 13 Mitglieder.
Zwischen 1998 und 2000 gingen die Gewerkschaft Holz und Kunststoff und die Gewerkschaft Textil und Bekleidung in der IG Metall auf. Somit gab es noch elf Mitglieder, und 2001 fusionierten vier Mitgliedsgewerkschaften des DGB unter Einbeziehung der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG), die nicht Mitglied im DGB war, zur neuen Gewerkschaft ver.di.
Somit gibt es seit März 2001 nur noch 8 Mitgliedsgewerkschaften im DGB.
Die Mitgliedszahlen der im DGB vertretenen Gewerkschaften sind seit 2004 von über 7 Millionen auf knapp 6,4 Millionen Mitglieder gesunken (Stichtag 31. Dezember 2008).
Entstehung der Deutschen Gewerkschaften!
Mitte des 19. Jahrhunderts entstand auf Kuba der Brauch des Vorlesens, der bald von den deutschen Zigarrenfabrikanten übernommen wurde. Während der Arbeit lies man sich von einem Kollegen aus sozialistischen Texten von Marx, Engels und Lasalle vorlesen. So wuchs die politische Bildung der Arbeiterklasse.
Quelle: Museum der Kulturen, Basel.
Die Zigarrenmacher gründeten so, im Revolutionsjahr 1848, die Assoziation der
Tabakarbeiter, die erste überregionale gewerkschaftsähnliche Organisation, die aber
bereits zwei Jahre später verboten wurde. Erst als die Zigarrenarbeiter 1865 durch die Straßen Berlins marschierten - und "freier Rauch für freie Bürger" riefen - was Norbert Blüm als Pfeifenraucher des Jahres 1988 wieder aufgriff - konnte das Allgemeine Deutscher Cigarrenarbeiter-Verein wieder ins Leben gerufen werden. Dies war die erste zentrale und bald auch größte Gewerkschaft des Deutschen Reiches, die Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gastätten (NGG).
Anbei ein Umriss der Entstehungsgeschichte des DGB und seiner Ziele.
http://www.sinistra.net/lib/pro/dgbgeschud.html#u0
Mit solidarischen Grüßen
Stefano
Hallo,
der Meinung des Verfassers, dass "die Gewerkschaften" angepasst sind, kann ich so nicht zustimmen. Sie sind es natürlich insoweit, als sie laut ihre nSatuten sich auf die sogenann- te "freiheitlich-demokratische" Grundordnung, sprich Kapitalismus festgelegt haben. Trotzdem sind sie in diesem Staat die größte Massenorganisation zur Verteidigung der Lebensinteres- sen der Lohnabhängigen. Sie können auch von sich aus nicht mehr sein.
Jede wirklich linke oder revolutionäre Partei oder Organisation, die diesen Sachverhalt verkennt, begibt sich damit gewollt oder ungewollt selbst ins Abseits.
Es giubt aber auch seit der Teilung Deutschlands und darüber hinaus einen von oben organisierten Antikommunismus, der verhindern soll, dass z.B. auch die Massen der Gewerkschaftsmitglieder selbst ihre Interessen in die eigenen Hände nehmen. Wenn man sich die Ereignisse in Sindelfingen beim Daimer anschaut, oder der beginende Kampf gegen Massenentlassungen bei Daimler Bremen, so zeigt sich, dass die Gewerkschafsführungen in aller Regel auf Verhandlungen setzen, um die Kollegen den Krisenprogrammen mit Entalssungen und noch allen möglichen anderen Folgen anzupassen.
Hiergegen eine Ersatzgewerkschaft zu gründen oder politische Richtungsgewerkschaften, würde die Massen der Lohnabhängigen nur spalten. Daher ist es unbedingt ein Fortschritt, dass nach dem 2.Weltkrieg in der BRD eine Einheitsgewerkschaft gegründet wurde. Um wirklich zu kämpferische Strömung zu stärken, sollte man nicht über Unzulängölichkeiten klagen, das hilft nicht weiter. Richtig ist es, z.B. sich gegen Unvereinbarkeitsbeschlüsse gegen kritische und marxistisch-leninistische Kollegen zu wehren. D.h.: Dass es in der Gewerk- schaft nach dem Willen der Kollegen zugeht. Das kann aber nur durch ihr eigenes Engagement erreicht werden. Hierzu gibt es in einigen gewerkschaften schon bedeutende Inititiven.
Das Buch "Gewerkschaften und Klassenkampf" von W.Dickhut, erscheinen beim Verlag Neuer Weg hat hierzu wichtige Analysen aus der Geschichte der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung vorgelegt und auch entsprechende Konsequenzen abgeleitet, wie heute für eine kämpferische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit gearbeitet werden muss. Für jede(n) aktive(n) Kollegin
heute ein unverzivhtbares Buch.
der Meinung des Verfassers, dass "die Gewerkschaften" angepasst sind, kann ich so nicht zustimmen. Sie sind es natürlich insoweit, als sie laut ihre nSatuten sich auf die sogenann- te "freiheitlich-demokratische" Grundordnung, sprich Kapitalismus festgelegt haben. Trotzdem sind sie in diesem Staat die größte Massenorganisation zur Verteidigung der Lebensinteres- sen der Lohnabhängigen. Sie können auch von sich aus nicht mehr sein.
Jede wirklich linke oder revolutionäre Partei oder Organisation, die diesen Sachverhalt verkennt, begibt sich damit gewollt oder ungewollt selbst ins Abseits.
Es giubt aber auch seit der Teilung Deutschlands und darüber hinaus einen von oben organisierten Antikommunismus, der verhindern soll, dass z.B. auch die Massen der Gewerkschaftsmitglieder selbst ihre Interessen in die eigenen Hände nehmen. Wenn man sich die Ereignisse in Sindelfingen beim Daimer anschaut, oder der beginende Kampf gegen Massenentlassungen bei Daimler Bremen, so zeigt sich, dass die Gewerkschafsführungen in aller Regel auf Verhandlungen setzen, um die Kollegen den Krisenprogrammen mit Entalssungen und noch allen möglichen anderen Folgen anzupassen.
Hiergegen eine Ersatzgewerkschaft zu gründen oder politische Richtungsgewerkschaften, würde die Massen der Lohnabhängigen nur spalten. Daher ist es unbedingt ein Fortschritt, dass nach dem 2.Weltkrieg in der BRD eine Einheitsgewerkschaft gegründet wurde. Um wirklich zu kämpferische Strömung zu stärken, sollte man nicht über Unzulängölichkeiten klagen, das hilft nicht weiter. Richtig ist es, z.B. sich gegen Unvereinbarkeitsbeschlüsse gegen kritische und marxistisch-leninistische Kollegen zu wehren. D.h.: Dass es in der Gewerk- schaft nach dem Willen der Kollegen zugeht. Das kann aber nur durch ihr eigenes Engagement erreicht werden. Hierzu gibt es in einigen gewerkschaften schon bedeutende Inititiven.
Das Buch "Gewerkschaften und Klassenkampf" von W.Dickhut, erscheinen beim Verlag Neuer Weg hat hierzu wichtige Analysen aus der Geschichte der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung vorgelegt und auch entsprechende Konsequenzen abgeleitet, wie heute für eine kämpferische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit gearbeitet werden muss. Für jede(n) aktive(n) Kollegin
heute ein unverzivhtbares Buch.
Geben u.a. die kämpferischen Kollegen in Bremen mit ihrem Kampf um jeden Arbeitsplatz, gegen die Verlagerung der SL Produktion nicht ein wunderbares beispiel dafür, wie die Gewerkschaften zu Kampforganisationen gemacht werden können, das Klassenbewußtsein zu heben und damit auch einen wichtigen Beitrag für den Kampf um den echten Sozialsmus zu leisten ?
Wo die rechten Gewerkschaftsführer bremsen selbständig als Gewerkscafter in die Offensive gehen ist genau der richtige Weg.
Hier mal ein Artikel von Klaus Wallmann sen.
http://www.randzone-online.de/?p=7048
Ich denke, dass die weitere Diskussion über die Rolle der Gewerkschaftsführungen und die Einstellung der Mitglieder sehr wichtig ist!
Ersezt opportunistische durch kämpferische Gewerkschaftsführer!
http://www.randzone-online.de/?p=7048
Ich denke, dass die weitere Diskussion über die Rolle der Gewerkschaftsführungen und die Einstellung der Mitglieder sehr wichtig ist!
Ersezt opportunistische durch kämpferische Gewerkschaftsführer!
Die Funktionäre in den sog. freien Gewerkschaften lehnen die Marxsche Lehre vom Klassenkampf und von der sozialistischen Revolution ab. Sie bestreiten entschieden, daß es notwendig ist, auf revolutionäre Weise um die Eroberung der politischen Macht, um die Diktatur des Proletariats als Voraussetzung für den Sozialismus zu kämpfen, und behaupten, die kapitalistische Gesellschaft werde sich allmählich in eine sozialistische Gesellschaft umwandeln. Daher beschränken sie die Tätigkeit der Gewerkschaftsorganisationen auf ökonomische Kämpfe.
Daher bin ich der Meinung, das wir uns endlich wehren sollten und diese Art von politischer Neutralität nicht länger dulden dürfen. Wir dürfen nicht nur die wirtschaftlichen Interessen der Menschen vertreten, sondern müssen auch die Kampfkraft der Gewerkschaften stärken. Außerdem müssen wir uns für die Festigung der Solidarität der Arbeiter untereinander und für die Erweiterung der innergewerkschaftlichen Demokratie einsetzen. Die Kampfkraft der Gewerkschaften können wir aber nur erhöhen, wenn durch sie nicht der Einfluß der Gewerkschaftsbürokratie gestärkt, sondern vielmehr die Gewerkschaftsdemokratie gewahrt und erweitert wird. Es ist daher besonders wichtig, das alle wichtigen Entscheidungen in Mitgliederversammlungen gefällt werden.
Der kapitalistische Staat wälzt die Lasten der Krise auf die Massen ab. Hier herrscht nicht die Demokratie, sondern die Diktatur des Kapitalismus. Wir Kommunisten werden kämpfen bis der heutige kapitalistische Staat am Boden liegt, bis der Sturz der Bourgeoisie vor sich geht. Wir werden kämpfen für die Befreiung der Menschheit aus den Fesseln der kapitalistischen Lohnarbeit, für den Aufbau der kommunistischen Gesellschaftsordnung.
Daher bin ich der Meinung, das wir uns endlich wehren sollten und diese Art von politischer Neutralität nicht länger dulden dürfen. Wir dürfen nicht nur die wirtschaftlichen Interessen der Menschen vertreten, sondern müssen auch die Kampfkraft der Gewerkschaften stärken. Außerdem müssen wir uns für die Festigung der Solidarität der Arbeiter untereinander und für die Erweiterung der innergewerkschaftlichen Demokratie einsetzen. Die Kampfkraft der Gewerkschaften können wir aber nur erhöhen, wenn durch sie nicht der Einfluß der Gewerkschaftsbürokratie gestärkt, sondern vielmehr die Gewerkschaftsdemokratie gewahrt und erweitert wird. Es ist daher besonders wichtig, das alle wichtigen Entscheidungen in Mitgliederversammlungen gefällt werden.
Der kapitalistische Staat wälzt die Lasten der Krise auf die Massen ab. Hier herrscht nicht die Demokratie, sondern die Diktatur des Kapitalismus. Wir Kommunisten werden kämpfen bis der heutige kapitalistische Staat am Boden liegt, bis der Sturz der Bourgeoisie vor sich geht. Wir werden kämpfen für die Befreiung der Menschheit aus den Fesseln der kapitalistischen Lohnarbeit, für den Aufbau der kommunistischen Gesellschaftsordnung.
Auf Basis von Ploneboard
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Aktivieren durch mkoeln um 11.01.2010 10:12
