Re: Mao Zedong

Zurück zu Diskussionsforum zum echten Sozialismus

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Siegfried Friedler am 01.09.2010 12:34
was haltet ihr von dieser person?ich frage das ganz gezielt im forum der MLPD,da ich die hetzte gegen ihn nicht mehr länger aushalte und die wahrheit über ihn erfahren will.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Stefan am 01.09.2010 23:57
Hallo Siegfried,

jetzt hast du aber etwas angestoßen, ein neues Thema aufgemacht :), ich hoffe es wird genauso intensiv diskutiert wie das Thema "Stalin"

bevor ich hier einsteigen möchte (ich werde es noch tun = Gruß an Frank F. :) - hier kannst du doch sicher auch was beitragen?), fände ich es nicht schlecht, nicht nur auf die Mao Tsetung - Ideen "historisch" einzugehen (z.B. die Höherentwicklung des Klassenkampfes durch die Kulturrevolution) sondern auch auf die Aktuallität dieser Ideen im heutigen Kampf gegen Revisionismus und Dogmatismus!?

nur schon mal vorab was mich(!) an Mao am meisten beeindruckt: Vertrauen, Vertrauen und nochmals Vertrauen in die Massen!!!

Stefan H.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von siegfried am 06.09.2010 13:54
wenn man die mao-bibel liest,spürt man das.
ich würde gern viele positive aspekte seines wirkens kennenlernen,da man nur die schlechten hört.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von michael b. boeversen am 10.09.2010 01:43
lieber genosse, lies dir mal mal das kapitlel 'über die kommunisten' durch. - die elemetare frage für einen kommunisten lautet stets die frage nach dem 'warum'. ein anreitz alle dinge zu hinterfragen, zu forschen was und wie etewas der wahrheit entspricht. der genosse mao tse-tung wies damit hin, nie mal hinter irgendetwas hinterher zu laufen. es zeigt sich zum beispiel das die 'antideutschen' die dialektik gut beherrschen, aber ein falsches fazit aus ihr ziehen. das ist nur ein beispiel von vielen. tse-tung war es wichtig, das der kommunist ein 'freier geist' ist und 'kritik und selbstkritik' üben sollte. faust zum gruß, michael b.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Ralph am 10.09.2010 17:43
Der Vorsitzende Mao kritisierte den revisionistischen Verrat der Sowjetunion öffentlich und brachte diesen so an die Weltöffentlichkeit.

Der Vorsitzende Mao lehrte, dass es zwei verschiedene Arten von Widersprüchen gibt (Widersprüche zum Feind und Widersprüche im Volk), die verschiedenartig gelöst werden müssen.

Der Vorsitzende Mao lehrte, dass die Partei sich immer auf die Massen stützen, sich mit ihnen beraten und Wohl und Wehe mit ihnen teilen müssen - die sogenannte "Massenlinie".

Der Vorsitzende Mao betonte - im Unterschied zu den Sowjetrenegaten -, dass der Klassenkampf auch im Sozialismus ständig weitergeführt werden müsse, wenn auch hauptsächlich auf ideologischer Basis.

Das nur mal so als ein paar Beispiele.^^

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Stefan am 12.09.2010 09:35
Ja Ralph,

ich habe mir "die Tage" mal wieder den Neunten Kommentar (Renmin Ribao u. Hongqi 1964) zum offenen Brief des ZK der KPdSU "Über den Pseudokommunismus Chruschtschows und die Historischen Lehren für die Welt" durchgelesen....

= für mich immer wieder mal wichtig um auch grundsätzlich gegen die Revisionisten argumentieren zu können

Stefan H.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von siegfried am 14.09.2010 11:43
aber wie kann ich argumente wie "massenmörder" usw. abstreiten?

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Jens-Uwe Springer am 15.09.2010 14:30
Genauso wie das Thema Stalin lässt sich wohl auch dieses Thema nicht allseitig und abschließend diskuttieren, hier im Rahmen des Forums.
Verweisen möchte ich dafür auf die Dokumentation des Mao Tse Tung Seminarrs
"Die Mao Tse Tung Ideen sind lebendig" (beim VNW)

Ganz besonders lesenswert sind von ihm die 5 Philosophischen Monografien und auch die Militärischen Schriften als Zeugnis dafür wie sehr er sich mit den Bedürfnissen der Massen verbunden hat und davon ausging.
Dann wird sich auch klären, dass die These Massenmörder purer Unsinn ist. Man frage sich allein von wem diese Behauptung !!!!! (nicht Argument) aufgestellt und verbreitet wird.

Michael B.:
"es zeigt sich zum beispiel das die 'antideutschen' die dialektik gut beherrschen, aber ein falsches fazit aus ihr ziehen."
Würden die sog. Antideutschen tatsächlich die Dialektik "gut beherrschen" kämen sie auf richtige Schlußfolgerungen und hätten zufor eine materialistische Analyse betrieben.

Ralph
"Der Vorsitzende Mao (...)"
Über den Personenkult des Liu Tschao Tschi sind wir weit hinaus.

Aktuell finde ich die Gedanken von Mao Tse Tung zum Thema Frauen wichtig. Da es momentan sehr auf die erfolgreiche Vorbereitung und Durchführung einer Weltfrauenkonferenz ankommt.
Diese wird sich als ein wichtiger Meilenstein im Prozeß der Vorbereitung einer internationalen Revolution erweisen.

Beste Grüße
Jens-Uwe

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Stefan am 15.09.2010 18:16
Hey Leute, Genossen der MLPD,

dieses Thema müßte Euch doch geradezu herausfordern die Diskussion "anzuheizen", zu führen!?!
Von Imperialisten und Revisionisten angegriffen, bis zum heutigen Tag verunglimpft auch von "so genannten" Linken, von Leuten, die sich weder mit der Theorie (den Mao Tsetung Ideen) noch der Praxis (der Massenlinie mit verschiedenen kampagnen,den Errungenschaften beim Aufbau des Sozialismus, der proletarischen Kulturrevolution....) beschäftigt haben und vieles nur vom "hörensagen" beurteilen und "kennen"... = da seid vor allem Ihr (!) gefordet aufzuklären und zu verteidigen!?

Hallo Siegfried,
wichtig ist auch, dass man sich selbst mit den Mao Tsetung Ideen beschäftigt und nicht (nur) hier Lösungen einfordert. (und nicht nur mit dem roten Büchlein, wie es viele kleinbürgerliche Intellektuelle taten und meist so gut wie nichts kapierten, im Dogmatismus versanken und dann noch die "rückständigen" Arbeiter für ihr eigenes "scheitern" verantwortlich machten...)

und wenn Worte wie "Massenmörder" o.ä. fallen, dann frag` mal nach was damit KONKRET wo, wann, bei welcher Kampagne (Mobilisierung der Massen?) gemeint ist = dann kommt meist nichts oder nicht viel an Wissen oder Argumenten, aber wie gesagt, dazu gehört auch sich selbst mit der Theorie auseinandersetzen und wie Mao stets betonte: "lernen, lernen, lernen!"

Viele Grüße

Stefan H.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von siegfried am 16.09.2010 18:10
danke für die guten tipps! :D
wenn ich mit leuten,die meinen,dass sie sich auskennen,diskutiere,bringen die immer den gleichen scheiß,wie z.B.:massenmörder,der wollte doch nur einen steinzeitkommunismus,...
ich kann vllt. mit Mao-zitaten kontern,doch richtige beweise für sein positives wirken in china habe ich keine.wie oben genannt wurde,ist es rein logisch,dass Mao kein grausamer verbrecher war.ich werde mir ebenfalls das oben genannte buch bestellen,damit ich LERNE,LERNE,LERNE! :D

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Michael B. am 21.09.2010 01:44
Hallo Jens Uwe,
du schreibst: Würden die sog. Antideutschen tatsächlich die Dialektik "gut beherrschen" kämen sie auf richtige Schlußfolgerungen und hätten zufor eine materialistische Analyse betrieben.

- Ja, im Grunde hast du Recht, dennoch ich hatte da ein Artikel in der Kommunistischen Arbeiterzeitung KAZ gelesen, der hervorragend dialektisch aufgebaut war, aber zu völlig falschen Ergebnissen gekommen sind. Eine Handschrift des alten Kommunisischen Bund (KB), der sich einst vom Kommunistischer Bund Westdeutschland (KBW)* löste und heute 'Antideutsch' händelt. Deshalb 'vorsicht'. Wer gut geschult ist erkennt die Masche, wer aber noch nicht gefestigt ist, fällt auf die 'dialektische Methofde' rein, da die besagte Gruppe auch mit Zitaten Mao Tse-tungs argumentieren und diese geschickt herbei zitieren! Also so ganz stimme ich da nicht zu, denn selbst der Begriff 'materielle Analyse' trifft hier nicht zu.

* Bitte Leserbrief der in der Roten Fahne Nr. 35 'Artikel Antideutsch hat mich alamiert' bezüglich Artikel in Nr. 34 'Antideutsch contra internationalistisch'.
Danke :D
bei Möglichkeit verlinke ich an dieser Stelle gern den Artikel der KAZ, wenn mir das technisch möglich ist.

Michael B.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Jens-Uwe Springer am 24.09.2010 11:49
Hallo Michael,
du hast natürlich recht, dass sich manches Schriftstück gefühlsmäßig dialektisch liest und einen gewissen Eindruck erwecken kann. Ich kenne den Artikel aus der KAZ nicht, -- würde ihn aber gerne mal lesen wegen der wahrscheinlichen Verfälschung der Mao-Aussagen.

Anti-Natinioal oder Anti-Deutsch hört sich spontan irgendwie positiv an, wenn man antifaschistisch orientiert ist und sich als Internationalist versteht.

Doch Anti-National bedeutet eben nicht automatisch international.

Internationalist sein setzt erstmal die Existenz und ANERKENNUNG verschiedener Nationalitäten resp. Völker voraus, deren GEMEINSAMKEITEN oder gemneinsame Interessen hervorgeheoben werden, ohne die Besonderheiten zu ignorieren oder zu unterdrücken etc.

Einfache Negation von Nationalität ? Was soll das sein ?
konsequente Dialektik führt zur Negation der Negation mit positiven Ergebnis, sprich Synthese. Allenfalls wäre es also denkbar, das verschiedene Nationalitäten oder Völker sich vereinen zu etwas Neuem, Höheren.
Daher bin auch überzeugt, dass bei Mao TseTung (einem Meister der Dialektik) nichts findbar ist, was den sog Antideutschen oder Antinationalen eine Rechtfertigung gibt.

Möge die Macht -der Dialektik- mit dir sein.

Beste Grüße
Jens-Uwe

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Wolfgang am 25.09.2010 00:37
Ich möchte auf die von Siegfried aufgeworfene grundsätzliche Frage nach der Bedeutung der Person Maos zurückkommen!

…. Vor kurzen sah ich im Fernsehen so einen „history“ Beitrag, wo es um den langen Marsch der KP Chinas Mitte der 30ger Jahre ging.
Da wurde Mao wie es derzeit Meinungsmache ist, als jemand hingestellt, der für seine persönliche Macht bedenkenlos Menschen opferte.
Tschiang Kaischek wurde zum Verteidiger der nationalen Interessen Chinas z.B. gegen Japan hochstilisiert, obwohl man gezwungen war, real darzustellen, dass er eine Marionette des westlichen Kapitals war, nur mühsam einen Teil des Landes regierte, das Land in der Hand zerstrittener Kriegsherrn war …. kurz – ich musste ständig an Afghanistan denken.
Selbst ein hochrangiger USA-Politiker sagte später: Tschiang Kaischek war einer der schlechtesten Verbündeten, den wir je hatten!
China war damals sicher mit dem heutigen Afghanistan vergleichbar, mit breitestem Elend der Massen, Bürgerkrieg ohne Ende, usw. usf.
Den UNTERSCHIED machte vor allem die damalige KP Chinas unter Führung Mao Zedongs
aus.

Wie oft hörte ich in politischen Diskussionen nach einigem hin und her:
„ ….. aber wir kleinen Leute können da gar nichts tun“
Dabei guckte man mich meistens erwartungsvoll an, ungefähr so … na nun bestätige mir schon, dass Du genau so ein politisch-moralisches Wrack bist wie ich selber eins geworden bin.
Solche Stimmungen gab es auch damals in China, mit dem Unterschied, dass jährlich Tausende verhungerten, in schlechten Jahren eben etwas mehr, viele wurden von den Kriegsherrn umgebracht, wenn sie irgendwie im Wege waren oder die Abgaben nicht entrichten konnten …..

Die KP Chinas unter Führung Maos organisierte auf allen Ebenen das Durchbrechen dieses
Teufelskreises. Die dort den langen Marsch antraten, waren sich meist SCHON darüber in Klaren, das sie das wahrscheinlich nicht überleben werden.
Aber die Alternative war eben das Dahinsiechen in sattsam bekannter Weise.
Dadurch wurde der lange Marsch zu einem wichtigen Ereignis der Weltgeschichte.
Er schuf die Voraussetzungen für das Ende das alten China und das Entstehen eines völlig anderen neuen China.
Er zeigte, dass die kleinen Leute eben DOCH etwas machen können!
Die Veränderungen waren so tiefgreifend, dass die Restauration des Kapitalismus, die auch in China später erfolgte, dort nicht nach den gleichen Methoden wie in den anderen ehemaligen sozialistischen Staaten erfolgen konnte, mit den Phrasen von Demokratie und Marktwirtschaft,
sondern indem man verbal und formal Mao Zedong weiterhin anerkennt.

Ich denke, was wir hier und heute vom Mao besonders lernen können, ist die Dialektik von theoretischer Durchdringung der gesellschaftlichen Vorgänge und organisatorisch praktischen Handeln im Sinne des Marxismus-Leninismus.



Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Michael B. am 29.09.2010 00:44
hallo genosse jens uwe und alle anderen:

Endlich komme ich dazu euch die Links zu schicken. Das hat ein wenig länger gedauert als ich dachte. Ich hoffe dass ich damit einige Information gefunden habe. Ich würde mich freuen, wenn ihr dazu eure Meinung schreiben würdet – das geht besonders in die Richtung der MLPD und der Redaktion. Auch würde ich freuen, wenn die Rote Fahne zum Thema 'Antideutsche' weiterhin Stellung bezieht. Solidarische Grüße Michael B. (Socke) auf: www.linksaktiv.de


Kommunistische Arbeiterzeitung KAZ:
http://www.kaz-online.de/magazine.php?url=cur

wer und was die KAZ ist:
http://www.kaz-online.de/magazine.php?curl=wwa


Artikel: Nationale Frage
„Antideutsche„ – im Sumpf verrannt
http://www.kaz-online.de/pdf/317/317_12.pdf

dieser Artikel widerspricht den obigen:
Artikel: Was ist proletarischer Internationalismus?
Der wieder erwachende Antisemitismus und die erneuten
Weltmachtgelüste des deutschen Imperialismus
Oder: Warum wir heute eine andere Stellung in dem Konflikt
Israel-Palästina beziehen müssen als in den 70er und
Anfang der 80er Jahre
http://www.kaz-online.de/pdf/318/318_9.pdf

Wider den Antideutschen Geist!
Hoch die traditionelle Solidarität!
Hoch das offene Mikrophon!

Ps. Ich bitte die Redaktion die Links wegen Funktion zu überprüfen, danke. Auch würde ich mich über eine persönliche Mail freuen!

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Michael B. am 14.10.2010 01:29
schade das bisher hier nicht weiter diskutiert wird!
solidarische grüße
michael b.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von siegfried am 15.10.2010 19:05
interessante texte!
zum mao thema: mir ist schon klar,dass diese monster-zahlen(bzgl. der opfer) nicht stimmen,aber wie viele sind nun ca. wirklich gestorben?

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Stefano am 17.10.2010 18:59
Hallo Siegfried am 06.09.2010 schreibst du:
>>ich würde gern viele positive Aspekte seines Wirkens
kennenlernen, da man nur die schlechten hört.<<
am 14.09.2010 hinterfragst du:
>>aber wie kann ich argumente wie "massenmörder" usw. abstreiten?<<
am 15.10.2010 hackst du nach:
>> mir ist schon klar,dass diese monster-zahlen(bzgl. der opfer) nicht stimmen, aber wie viele sind nun ca. wirklich gestorben?<<

Hm, "als Mao zur Welt kam war China ganz anderes als das heutige China, das war ein Armutshaus, ein absolutes Armenhaus!“ So der Professor für Sinologie ( http://de.wikipedia.org/wiki/Sinologie ), Siegfried Klaschka, im WDR-Film "Mao Zedong" vom 8. Februar 2006.

Die große Mehrheit der Bevölkerung, die Bauern lebten in einem großen Elend, konnten sich nicht einmal richtig satt-essen, hatten nicht einmal genug um sich zu kleiden. Es war also ein schrecklich armes Land, das eigentlich reif war für eine Revolution. Da gab es eine kleine Oberschicht, den Kaiser und sein Geklüngel, die haben in Saus und Braus gelebt. Aber alle anderen waren entsetzlich arm! fügte der Sinologe hinzu.

Zwischenfrage der Moderatorin: "so sah also die Staatsform aus, als der Kaiser noch regierte?"

Genau, da gab es noch der Kaiser, der China seit 2000 Jahren regierte. Das dauerte bis 1911, dann gab es die erste bürgerliche demokratische Revolution. Aber bis dahin, wie gesagt, saßen Menschen auf dem Thron und haben diesen riesigen Reich regiert, erklärt Prof. Klaschka.

"Wie war das Verhältnis von China zu andere Staaten?" will die Moderatorin wissen.

Das war sehr problematisch! China war nicht nur arm, dass war der eine Aspekt, dass war die Zeit des Imperialismus. Westliche Mächte sind vor allem im China eingedrungen und haben China praktisch unter sich aufgeteilt. Es waren Briten, es waren Amerikaner, Italiener, Russen, Japaner, auch wir Deutsche beispielsweise. Deutschland war Kolonialmacht auf der Shandong-Halbinsel in Osten Chinas. Shandong war also deutsches Kolonialgebiet, da saß ein Konsul und hat das ganze Protektorat dort verwaltet. China war praktisch unter fremden Mächte aufgeteilt und entmündigt worden, fügte Prof. Klaschka hinzu.

Zwischenfrage des Moderators: "Und wie Reagierte China mit der Unterdrückung durch die Kolonialmächte?“

Ja, man konnte sich nicht wirklich wehren, man war einfach zu Schwach. Man hatte keine Möglichkeit etwas entgegen zu setzen, man hat nur gemerkt: wir sind Schwach, die Anderen können mit uns machen was sie wollen, wir sind offensichtlich keine Macht mehr auf dieser Welt, antwortete der Professor.

"Und wann taucht dieser Mao zum ersten mal in dieser Situation auf?“ hinterfragt die Moderatorin

In dieser Situation taucht er praktisch noch gar nicht auf. In den 1890er Jahren, das war seine Kindheit - und dann im neuen Jahrhundert, wenn die revolutionäre Bewegungen anfangen, da spielte er noch keine Rolle, da ist er zu jung. Erst im laufe der 1917, 18, 19, also im frühesten des 20sten Jahrhundert, spielt er allmählich eine Rolle. Er geht auf der Pekinger Universität, kriegt dort seinen ersten Job und dann arbeitete er sich langsam in diesem marxistischen Geschehen hinein.

Die Moderatorin stellt eine Zwischenfrage: "Und er ist ein Kommunist dann? Und ein Teil der kommunistischen Partei schon?“

Noch nicht eigentlich! Zunächst geht er, wie gesagt, an der Pekinger Universität, dort werden die ersten marxistischen Studienzirkeln gegründet, da fängt man an sich überhaupt mit Marxismus zu beschäftigen – und da rutscht er rein. Und 1921 da wird die kommunistische Partei gegründet, da ist er einer der ersten Mitglieder und Gründungsmitglieder, aber bis dahin hatte er nicht viel Ahnung vom Marxismus gehabt, erklärt Prof. Klaschka.

„War er (Mao) irgendwie Auffällig schon am Anfang? Charismatisch, stach er aus der Masse heraus?“ fragt der Moderator.

Nein, ist mir nicht bekannt – und man liest auch nichts in den Quellen, antwortete Prof. Klaschka. Er scheint ein ganz normaler junger Mann gewesen zu sein. Idealistisch gesonnen war er. Wahrscheinlich wirklich beseelt von der Idee China muss wieder Groß und Stark werden, ich muss dafür kämpfen, ich will mich dafür Einsätzen. Aber war nicht irgendwie Verhaltensauffällig, antwortete Prof. Klaschka.

Die Moderatorin hackt nach: „Das heißt das hat ihm so ein bisschen ein geschichtlicher Zufall an der Spitze gespült?“

Prof. Klaschka erklärt: Einerseits spielen immer solche geschichtliche Zufälle eine Rolle. Grße Männer werden also nicht geboren – und dann sind sie einfach da, sondern da spielen die Umstände eine Rolle. Aber sein Wille zur Macht muss schon sehr ausgeprägt gewesen sein. Also ganz von allein kommt man sonst nicht an die Spitze.

Der Moderator: „Ein Stichwort“, dass eng mit dem Aufstieg von Mao Zedong ist der „lange Marsch“ - und was sich dahinter verbirgt, dass wollen wir uns auf diese Karte genauer anschauen. Was ist gemeint mit dem „lange Marsch“? Eigentlich eher eine „lange Flucht“! Das war die Flucht der chinesischen Kommunisten vor der Regierung, die sie unterdrückt hat. Und die Flucht führt vom Süden des Landes, auf diesen verschlungenem Weg, in den Norden. Das sieht auf unsere Karte relativ harmlos aus, war aber insgesamt gut 12.000 km, dass heißt, einmal längs durch Afrika.
Man kann sich vorstellen, dass war ziemlich gefährlich – und so ist es auch nicht verwunderlich, dass von 100.000 Kommunisten, die von hier unten (Shaoshan) starteten, hier oben (Yan´an) nur 10.000 ankamen, der Rest starb unterwegs – und was hat jetzt Mao auf diesem Marsch gemacht, was hat ihn so Raus-gewogen? fragt der Moderator.

Mao war einer der jenigen, die diesen ganzen Marsch hier mit gemacht hat, fährt Prof. Klaschka fort, am Anfang war er gar nicht was besonderes, er war, wie gesagt in der Führungsspitze, aber es gab Konflikte innerhalb der Kommunistische Bewegung zwischen Moskautreue, Moskaurührigen Menschen und er Mauorientierten – und hier (auf der Karte), ungefähr im Süden in einer Ortschaft gab es dann den offenen Bruch! Es gab einen Konflikt auf einer Sitzung des ZK und des Politbüros – und auf dieser Sitzung boxt sich Mao gegen seine Widersacher durch. Er wird zum starken Mann in der kommunistischen Bewegung, kann man sagen.

Der Moderator: Was heißt, „er boxt sich durch?“

Na ja, sagt Prof. Klaschka, er musste seine Widersacher, die an der Spitze im Politbüro saßen, eben entmachten! Unter anderem auch einen Berater der kommunistischen Internationale, der dafür gesorgt hat, dass man dieser Stützpunktgebiet räumen musste, dass sie vorher bei Shaoshan hatten.
Die Schuld wurde jetzt der Moskaufraktion zugeschoben – und die Mao-Fraktion kann erstarken.

Der Moderator: „Also, man muss sich vorstellen, auf einer Flucht und trotzt keiner Einigkeit unter den Kommunisten, sondern sie zerstreiten sich – und Mao kommt an die Spitze.
„Richtig!“ betont der Professor. „Wie ist er jetzt an die Macht, an die Regierung gekommen?“ fragt der Moderator.

Das war erst später, also da ist man zuerst bis nach Yan´an, in diese abgelegene Gegend marschiert – und hat sich neu etabliert, also man hat einen neuen Stützpunktgebiet aufgebaut, dass alte hatte man ja verloren gegen die Regierungstruppen, hat sich also neu niedergelassen, hat dann Bodenreformen durchgeführt und verschiedenen erste Maßnahmen – und wieder eigene Strukturen, Machtstrukturen aufgebaut.

Der Moderator hackt nach: „machen wir mal einen Sprung, einen Zeitsprung kurz vor die Regierung. Wie hat er das dann geschafft?“

Prof. Klaschka erklärt: Ja, also bis 1945 schafft er es dann allmählich an die Spitze, na ja, durch Ellenbogen und durch Beziehungen auf der anderen Seite, wie man sich eben in einem Apparat langsam nach Oben arbeitet. Auch durch Säuberungskampagnen. Siehe hierzu auch die "Grosse Proletarische Kulturrevolution" von Evi Zingraf http://www.chinafokus.de/nmun/2.php
Mao Zedong war 25 Jahren Chinas Nummer Eins! Begründer der Volksrepublik und großer Vorsitzender der kommunistische Partei. Wie kein anderer verstand Mao es die Massen zu lenken (...).

Wenn dir die Erzählung aus dem WDR-Film "Mao Zedong" gefällt, dann werde ich sie fortführen.

Ciao und
Hochatmungsvoll :)
Stefano

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von siegfried am 19.10.2010 19:38

sehr interessante texte.ist dieser sinologe mao gegenüber feindlich oder "freundlich" gesinnt?
was sagt die MLPD zu diesen säuberungen?

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Stefano am 21.10.2010 09:11
Hallo Siegfried, du fragst ob dieser Sinologe Mao gegenüber feindlich oder "freundlich" gesinnt ist?

Hm, weder noch, er fand ihn einfach Unsympathisch! Im diesem WDR-Film fragt die Moderatorin Brigitte Pavetic: „Wie war der Privatmensch Mao?“

Der Prof. für Sinologie Siegfried Klaschka erklärt: Ach ich glaube ich hätte ihn lieber nicht kennengelernt, er schien ein ziemlicher Unsympath gewesen zu sein, nach allem was man so hört. Also diese Frauen, wir haben sie gerade angesprochen, hat er wohl sehr Vernachlässigt, hatte noch Affären nebenbei während er Verheiratet war. Seine zweite Frau war sehr lange Krank und er hat sich um sie überhaupt nicht gekümmert, wird berichtet.
Auch seine Kinder gegenüber, er hatte mindestens vier Kinder, ich sage „mindestens“, weil die Zahl nicht so ganz eindeutig ist, aber von vier weiß man, wahrscheinlich gab es noch mehrere andere. Die hat er auch im wesentlichen vernachlässigt.
Er war kein guter Vater, er war kein guter Ehemann.
Und er hatte am Schluss eine völlige Paranoia, er hat gedacht: alle Leute wollen ihm etwas böses, ihm vielleicht umbringe, also deswegen hatte er dann auch keine Freunde mehr. Naja, also er hat auf niemanden mehr gehört, da war keine Kritik mehr zugänglich, es gilt nur noch was in seinem Kopf vorgegangen ist. Ich glaube es wäre keine erfreuliche Begegnung gewesen.

Die Moderatorin Brigitte Pavetic hackt nach: ...

(so herausgehört und niedergeschrieben)

Und was die MLPD zu diesen "Säuberungen" sagt, weiß ich nicht.
Wie ich aber die MLPD kenne, werden wir es sicher noch erfahren.

Ciao und
Hochatmungsvoll :)
Stefano

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Stefano am 21.10.2010 10:58
Fortsetzung des WDR-Films "Mao Zedong"

Mao Zedong schafft es langsam sich in die starke Position zu bringen.
Bezüglich der „Säuberungskampagnen“ gegen politischen Gegner, unterbricht der Moderator Till Nassiv kurz den Professor und fragt: „Um dann die alte Regierung praktisch bei Seite zu schieben? Gab es dort keine Wahlen?“

Doch, doch, in kleine Kreisen, da hat man schon so getan als man auch gewählt hätte. Aber das war doch eher was Proforma, antwortete der Prof. für Sinologie.

Der Moderator Till Nassiv unterbricht und erklärt: "Am 1. Oktober 1949 ruft Mao dann die Volksrepublik China aus!"

Die Moderatorin Brigitte Pavetic ergreift das Wort: "Das Verbindet offensichtlich alle Schreckensherrscher. Mit schlafwandlerische Sicherheit wissen sie, wie sie die Massen verführen können. Mao schafft es also bis ganz nach oben. Um den großen Vorsitzenden zu zujubeln wird eisernes Pflichtprogramm", fügt sie hinzu.

(Originalaufnahmen werden eingeblendet) Der Kommentator erläutert:
Einzug der Volksbefreiungsarmee 1949 in Peking. Nach 30 Jahre Bürgerkrieg richteten sich alle Hoffnungen auf die kommunistische Partei. Sie hatte das Land geeint, die fremde Mächten vertrieben – und den Chinesen haben ihren Nationalstolz wieder zurückgefunden.
Am 1. Oktober 1949 ruft Mao Zedong, auf dem Platz des Himmlischen Frieden, die Gründung der Volksrepublik China aus.
Die Voraussetzung für ein modernes China war geschaffen!

Eva Siao, Deutsche Fotografin wird eingeblendet, sie erzählt: „Die Märkte waren voller Sachen ... von essen gar nicht zu reden, es gab alles, es war eine Frohe Stimmung unter den Menschen. Und alle wollten was gutes tun. Und hier fing meine Fotografische Arbeit an.

Der Kommentator erklärt: Eva Siaos Foto sind heute seltene Dokumente aus den ersten Jahren der Volksrepublik. Mit Rad und Kamera fuhr sie durch das Peking der 50er Jahren. Sie hielt den Alltag der kleinen Leuten fest.
„Das muss 1950 gewesen sein, als Mao anfing mit diese Kampagnen, also für Hygiene, das hieß „Tschu-Se-Chai“ (herausgehört) das heißt die Vier Übel ausrotten, das waren Fliegen, Mücken, Ratten, Mäuse und noch irgend was. Das wurde ganz groß angelegt, überall wurde herum geschrien und Kinder standen auf der Straße mit trompeten-artigen Sachen, wo sie aufriefen zur Hygiene.“

Der Kommentator kommentiert: "Eine merkwürdig primitive Rationalität war bei der s.g. Spatzen-Kampagne am Werk, man scheuchte bei permanentem Lärm sämtliche Vögel auf, bis diese vor Ermüdung Tot vom Himmel vielen. Das vordergründige Kalkül „einige Millionen Spatzen weniger, sind etliche Tonnen Getreide mehr.

Die Mao-Biografin Jung Chang wird eingeblendet, sie erzählt: „Die Kampagnen ließen den Leuten sehr wenig Zeit für privates, deshalb konnte sich niemand an private Veranstaltungen beteiligen. Man konnte auch nicht miteinander reden, in Ruhe über Dinge diskutieren und deshalb natürlich sie in diesen Massenwahn zu treiben.“

(Originalaufnahmen werden eingeblendet und kommentiert): "Die Kampagne diente ihrer Pseudorationalität vor allem, der Mobilisierung und Vorbereitung der Menschen für das eigentliche Ziel der Partei, den Aufbau des Kommunismus! Der 1. Ziel dazu war, die Enteignung der Großgrundbesitzer, überall im Land fanden in den Dörfer Tribunale statt. Die armen Bauern machten ihren ehemaligen Herren den Prozess.
Gewaltsame Ausschreitungen wurde von der Partei geduldet. Die erste Tötungswelle erfasste die Volksrepublik. 2 Millionen Menschen wurden von der Miliz hingerichtet. (Es folgen Originalbilder) Mehrere Millionen kommen in Konzentrationslagern.

Mao zeigte sich nun häufiger in der Öffentlichkeit und mimte dabei, mit der Zigarettenkippe im Mund, den gütigen Landesvater. Am 1. Oktober 1959 feierte die Volksrepublik ihr 10-Jähriges bestehen, auf dem neuen Platz. Massenparaden und Jubelchöre sollten über die Probleme des kommunistischen Weges hinwegtäuschen. Und natürlich diente das ganze der Einschüchterung, eventuell noch vorhandener Gegner.

Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Eva Siao als Korrespondentin für das DDR-Fernsehen. Sie fuhr durch China und filmte die neue Entwicklung auf dem Lande. Dort sollte nach Maos Willen der Kommunismus verwirklicht werden. Die Bauern waren schon zu Revolutionszeiten Maos treuste Anhänger. Sie bildeten jetzt die Vorhut der gesellschaftlichen Entwicklungen. Riesige Landkommunen entstanden. Mit den Landkommunen einher ging der „Große Sprung“. Maos naive Idee eine Industrialisierung allein aus eigener Kraft.

Eva Siao erzählt: „Ich habe überall die kleinen Stahlöfen fotografiert und gefilmt, wie die Leute in jedem Öfchen wurde ... so ein winziger kleiner Stahlofen aufbauten. Alle Hausfrauen schleppten ihren Geschirr und alles was so am Metall da war ... das war Quatsch, dass war voller Unsinn. Das ganze Land war in einem, ich weiß nicht mehr was ich sagen soll! Sie sind vollkommen Irre geworden:“

Der Kommentator: "Maos Vorstellung vom Kommunismus: Autarkie, Askese und Arbeit. Ein unerbittlicher Volontarismus, der tatsächlich glaubte Berge versetzen zu können! Er gründete in einem vorindustriellen Weltverständnis mit der Erfahrungen einer feudalen Agrargesellschaft. Dazu gesellten sich ein paar Bruchstücke sozialistischer Utopien. Die klassenlose Gesellschaft, die Überwindung der Trennung von Hand und Kopfarbeit, der Universale und somit der neue Mensch. Am Ende stand das Desaster".

Die Mao-Biografin Jung Chang erklärt: Das Resultat dieses „Großen Sprungs“; wissen Sie, Mao befahl allen, auch den Schülern, Stahl zu kochen in der Stahlküche. Das war eine gigantische Verschwendung der menschlichen und natürlichen Ressourcen des Landes. Den Bauern wurde befohlen mit dem Anbau von Getreide aufzuhören und stattdessen Stahl zu produzieren – und das Ergebnis war diese riesige Hungersnot zwischen 1959 und 1962. Mindestens 30 Millionen Menschen verhungerten.

Der Kommentator: "Die größte Hungersnot der Menscheitsgeschichte wurde mit allen erdenkliche vertuscht! Absurdes Theater, um alle Gerüchte entgegen zu wirken gab die Pekinger Staatsführung ein reichliches Bankett für die Botschafter der befreundeten Staaten".

Jung Chang: "Aber ich sah den Hunger! Ich ging öfter zu einem Krankenhaus – und ich sah in dem Krankenhaus viele Bauern die auf Holzbretter lagen, oder auf dem Fußboden - und ihre Gliedern waren angeschwollen, wirklich schrecklich, wie ein Fass und fast durchsichtig. Ich war erschrocken und ich fragte die Ärztin und sie sagte: „das sei eine Folge der Unterernährung, aber dann war sie erschrocken, das sie mir das sagte und sie schien sehr nervös zu sein".

Der Kommentator: "Viele versuchten vor dem Hunger nach Hongkong zu flüchten, doch die britischen Polizisten machten die Grenzen dicht!"

Die Moderatorin Brigitte Pavetic:
„Mao Zedong“, das Thema bei „Planet Wissen“
Ja wie Groß war die Angst der Chinesen vor dem Terror Maos?

Prof. Klaschka: Die war im Verhältnis sehr Groß. Also das kann man sich so vorstellen, das jeder Angst hatte irgend was falsches zu sagen, vor allem in der Zeit der Kulturrevolution, als jeder jeden bespitzelt hat. Der Terrorapparat Maos, als dieser richtig an der Arbeit war, der Geheimdienst im Hintergrund noch, als jeder bespitzelt werden konnte, also die Angst war Groß, der Terror auch.

Die Moderatorin Brigitte Pavetic: "Sie sprachen den Terrorapparat an, es ist eine Frage die wirklich auch auftaucht, Rückblickend wie funktionierte wirklich dieser Terror, war es dieser Apparat?"

Prof. Klaschka: Auf der eine Seite, also auf der eine Seite gab es ein ausgesprochenen Bespitzelungsapparat, auch das Militär hat nach Innen gewirkt, wenn es notwendig war auch auf die eigenen Leute geschossen, also das war ein Teil. Aber das war auch wesentlich das man Kampagnen immer wieder losgetreten hat, man hat irgend eine Bewegung, was man Bewegung nannte wurde entfesselt - und jeder musste mitmachen und das war natürlich auch ein ganz großer Druckmittel , also die Frage: bist du auf unsere Seite, oder bist du auf der anderen. Das macht Druck, das macht Terror in der Bevölkerung.

Die Moderatorin Brigitte Pavetic: "Eine allgemeine Kultur der Angst. Mao rief auch zu Spatzen-jagt auf, was völlig absurd war, wie wir heute wissen. Was war der Hintergrund?"

Prof. Klaschka: Hm, das kann man sich nicht mehr vorstellen, ich weiß auch nicht, wie diese Leute da alle mit machen konnten. Normalerweise würde man denken: wenn mir jemand eine schwachsinnige Aufgabe stellt, dann denkt man drei Minuten darüber nach und sagt vielleicht: ach, ich schlag jetzt lieber keine Vögel tot. Aber die Alternative hatte man natürlich nicht in China.

Fortsetzung folgt




Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Mario am 22.10.2010 08:25
Nur mal so zwischendurch eine Frage,beim WDR sitzen sicherlich keine Kommunisten, dafür aber bürgerliche Journalisten, wie Glaubhaft ist also der Lange Text von DIR? Ich könnte ja Jetzt auch lange schreiben aber ein Text von Edgar Snow "Roter Stern über China" oder von Han Suyen "Die Morgenluft". diese Bücher über China und auch über Mao sind aus meiner sicht Objektiver geschrieben.Die Arbeitsmethoden aus bürgerlichen Lager sind nun mal nicht der dialektische oder historische Materialismus,sondern die idealistische Geschichtsschreibung. Sie sehen nicht,oder wenn nur verzerrt,die stattfindenden Klassenkämpfe,beachten kaum die Linie der Kommunistischen Partei Chinas und deren Bedeutung, verstehen nicht, dass Geschichte keine Geschichte einzelner Persönlichkeiten,sondern die Geschichte von Klassenkämpfen ist,sie sehen auch nicht die wahre Bedeutung des Sozialismus und der dort stattfindenen Prozesse. Diese Geschichtspunkte sollte man doch wohl als Marxist-Leninist im Auge haben.
Ich will jetzt nicht die ganzen Erfolge aufzählen die in China unter Mao-Tse-tung gelaufen sind. Sowohl Mao als Auch Stalin haben in ihren an die Seite Millionen von Arbeitern und Bauern den Sozialismus aufgebaut und viele von ihnen ehren noch heute die Beiden revolutionären Klassiker des Marxismus-Leninismus.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von siegfried am 22.10.2010 17:30
ich hasse diese mao-biografie von dieser jung chang!das sind nur lügen,eine armselige hetze.hier im westen glaubt natürlich(fast) jeder diesem dreck.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Stefan am 23.10.2010 00:07
Als Tipp an dich Siegfried, siehe auch den Kommentar von Mario, Stefano macht sich hier vielleicht ne Menge Arbeit, aber davon wirst du kein bißchen mehr über Mao oder über die Leistungen des sozialistischen Aufbaus in China erfahren! Und das war doch dein Anliegen?

Meines Erachtens ein sehr gutes Buch ist zum Beispiel "Quer durch China" von Rewi Alley (Reisen in die Kulturrevolution 1966 - 1971) Ich werde aber jetzt nicht hieraus zitieren, du solltest dich (meiner Meinung nach) selbst damit beschäftigen. Genauso u.a. zumindest mit den "Ausgewählten Werken" und den "Militärischen Schriften". Wie schon erwähnt, einfach bei people-to-people (oder Verlag Neuer Weg) nachschauen!

Viele Grüße

Stefan H.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Paul am 23.10.2010 19:20
Je mehr man sich mit Mao Tse Tung beschäftigt, desto mehr sieht man sich vor dem Problem nach der Glaubwürdigkeit der Quellen gestellt. Unsere ML-Literatur scheint uns da nach einem ausgiebigen Studium genauso wenig aussagekräftig, um ein belastbares Urteil abzugeben, wie die Untersuchungen, die es aus dem akademischen Betrieb gibt.

Die Diskussion hier führt übern dieses Dilemma nicht hinaus; vieles wird zur Glaubenfrage.

Für die Identität der MLPD scheint der "Glauben" an Mao Tse Tung von ebenso hoher Wichtigkeit zu sein, wie das Festhalten an der statischen Einschätzung, dass mit dem 20. Parteitag der KPDSU der Beginn der Restauration den Kapitalismus in der UDSSR begann. Nun muss es die MLPD nicht unbedingt interessieren, dass beide Einschätzungen vielerorts nur ein Augenrollen produzieren; die MLPD hat halt ihre Überzeugung, eine Überzeugung, die für die Partei sehr wichtig ist, wenn man jungen Leuten eine schnelle Orientierung in der hochkomplexen Geschichte der Linken geben will, ihnen Optimismus und Leichtigkeit für einen Kampf für den anvisierten echten Sozialismus geben will. Es gibt sozusagen ideologische Gründe für die MLPD von gewissen Glaubenssätzen nicht abzurücken.

Aber das macht die Einschätzungen nicht gehaltvoller. So wie die MlPD verschiedene Tatsachen der sowjetischen und chinesischen Geschichte ignoriert/nicht wahr haben will/sich der Dramatik der Ereignisse gar nicht bewusst scheint, so vereinfachend verhalten verhalten sich viele Kritiker Mao Tse Tungs.

Eine parteiamtliches Geschichtsbild ist gefährlich (da es immer mit der Identität der Partei in Berührung kommt) - und vor allem ist es gar nicht nötig. Wir sind, nachdem wir 2008 China zum Schwerpunkt unserer Lektürearbeit gemacht hatten, zu der Meinung gekommen, dass Marxisten-Leninisten der Geschichte offener, fragener gegenübertreten sollten. Vieles spricht dafür. Unter anderem, dass dann eine Partei in der Öffentlichkeit weniger schwer als Sekte wahr genommen werden kann: Geschlossene Bilder, eine Vereinheitlichung des Geschichtsbildes ist für jeden erwachsenen Menschen, und auch für Marxisten-Leninisten, genauso eine Zumutung wie eine Vereinheitlichung der Denkweise.

Paul
Marxisten-Leninisten Delmenhorst

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Stefano am 24.10.2010 10:42
"Hass" ist kein guter Begleiter, Siegfried. Nüchternheit ist da angesagt.

Der Moderator Till Nassiv stellt einige Bücher vor: Nicht ganz so wissenschaftlich geht es in diesem Buch zu.
Jung Chang, „Mao, leben eines Mannes, Schicksal eines Volkes“.
Die Autorin selber war „Rotgardistin“ und sie rechnet in diesem Buch, im Prinzip mit Mao ab, mit diesem brutalen Diktator.
Nun unser Studio-Gast: "Herr Klaschka, sie haben das Buch gelesen, glaube ich. Wie gefällt es Ihnen?"

Prof. Klaschka: Ja, also wer sich für Mao interessiert, sollte gerne mal da rein schauen, das ist keine Frage. Mich stören ein paar Sachen da trotzdem dabei. Es ist sehr mit „heißer Nadel“ gestrickt worden, hatte ich den Eindruck. Da hat eine Frau ne Wut im Bauch – und aus dieser Wut schreibt sie ein Buch. Es ist legitim, das ist keine Frage, aber es tut einem historischen Buch nicht immer gut, es ist immer sehr Einseitig. Wut ist kein guter Ratgeber für historische Betrachtungen, da sollte etwas mehr Nüchternheit, einfach sein.

Der Moderator Till Nassiv hackt nach: „Stimmen die Fakten denn wenigstens? Also haben Sie daraus etwas gelernt was Sie nicht wussten?“

Prof. Klaschka: Hm, über das private von Mao, so kann man doch etwas hinzulernen, die Fakten, was das politische anbelangt, die sind bekannt. Also ich habe das in einer Rezension gelesen, „das erste mal, die ersten Dinge erfahren“. Nein! Die gibt es schon in vielen anderen Büchern. Das historische ist so weit bekannt. Sie hat es einfach noch mal zusammen getragen. Aber wie gesagt, wer sich für Mao interessiert, kann rein schauen, ehm, etwas Nüchternheit wäre angesagt.

Der Moderator Till Nassiv: Ok, man liest ...

Übrigens, hast du überhaupt die "Werke Mao Tse-tungs" gelesen?
Da findest du Fakten, die auch in diese "Mao-Biografie" zu entnehmen sind.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von siegfried am 24.10.2010 17:34
ich werde mir bald beim verlag neuer weg ein paar bücher bestellen,muss mich aber über die versandkosten ins ausland informieren.(ich hoffe,dass die bald meine e-mail beantworten.)
@stefano: besser gesagt: verachtung ist angesagt.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Stefan am 24.10.2010 20:13
Hallo Paul,

wenn ich dich richtig verstanden habe bist du Mitglied der MLPD?

- bedeutet das, dass die MLPD jetzt darüber diskutiert / diskutiert hat, ob die Einschätzung "mit dem 20. Parteitag der KPdSU wurde die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion begonnen" richtig ist? Dies wäre für mich was ganz neues, und das kann und will ich auch nicht glauben! = denn da geht`s nicht um ein "Glaubensbekenntnis" sondern um Analyse! Vielleicht solltest du dir unter anderem (wieder) mal das Buch "Die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion" zur Brust nehmen! Wie sehen denn deine Gegenargumente aus, darüber hast du nämlich nichts geschrieben?

- was ist "ein parteiamtliches Geschichtsbild"? = grundsätzliche Einschätzungen zum Sozialismus, zur Restauration des Kapitalismus in den ehemals sozialistischen Staaten, zur Höherentwicklung des Klassenkampf z.B. die Notwendigkeit einer Proletarischen Kulturrevolution? Wenn du das meinst, dann ist die Anerkennung dieser Thesen meines Erachtens schon Grundvoraussetzung für einen Kommunisten! Das bedeutet natürlich nicht auf die Untersuchung von Fehlern (die wird es auch zukünftig geben!) zu verzichten, die sowohl Stalin als auch Mao begangen haben.

- Kommunisten müssen der Entwicklung der Geschichte immer offen und fragend entgegen treten, das ist doch nichts besonderes, wie sollte sonst aus Siegen und Niederlagen, aus richtigen Entscheidungen und aus Fehlern gelernt werden?

- was verstehst du unter "Vereinheitlichung der Denkweise"? Kommunisten müssen(!) ihren eigenen Kopf gebrauchen, sie müssen(!) aber auch die Grundprinzipien / die Lehren der Klassiker anerkennen. Und gerade in einer kommunistischen Partei kann es nicht sein, dass es unterschiedliche Einschätzungen zum Dogmatismus UND Revisionismus gibt, und wenn man die Entwicklung der Sowjetunion und Chinas so darstellt wie es der Realität entspricht, warum sollte dies dann als sektiererisch angesehen werden? Nur weil die meisten im reformistischen und revisionistischen Sumpf gelandet sind? Meines Erachtens wäre dies ein großer Fehler so zu denken, es wäre der Beginn des "Untergangs" einer kommunistischen Partei!

- vielleicht hast du das auch alles ganz anders gemeint...und ich habe es nur nicht kapiert?

Gruß

Stefan H.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Stefano am 26.10.2010 11:30
Hallo Siegfried,
du ersetzt den Begriff "Hass" durch den Begriff "Verachtung".

Hm, um Klar zu sehen, genügt manchmal nur die Blickrichtung zu wechseln. Warum sollte man z.B. die armen Bauern verachten, die ihren ehemaligen Herren den Prozess- und teilweise auch umgebracht haben? ...

Die Moderatorin Brigitte Pavetic ergreift das Wort:

„Leben mit Mao, auch heute ist er für viele Chinesen noch präsent. Wie gehen sie mit ihre Erfahrungen in der Mao-Zeit um? Im unseren nächsten Beitrag haben wir einmal in eine chinesische Familie nachgefragt“:

Der Schweißer Liang Datong ist ein Kind der Volksrepublik und auf dem Tag genau so alt wie diese. Liangs leben ist ein Spiegel der jüngeren chinesische Geschichte. Mao Zedong und Deng Xiaopings Befreiungs- und Reformpolitik, all dies ist auch Teil seiner Arbeiterbiographie, erzählt er uns am historischen Ort.
„Mao hat die Basis für das heutige China geschaffen, obwohl er später große Fehler beging. Trotzdem hat er viel gutes bewirkt, das Volk wird ihn nie vergessen!“

Mit seiner Frau sitzt Liang Datong jetzt häufiger über den Fotos von einst: „sehen Sie, dieses Fotolabung stammt aus der Kulturrevolution, Typisch für diese Zeit, mit einem Bild des Vorsitzenden Mao gleich auf der ersten Seite. Jeder hatte so eins damals. Das war der totale Personenkult! Wenn ich heute daran denke, finde ich es selbst Kindisch, aber wir lebten nun mal in dieser Atmosphäre – und dachten uns nichts dabei.
Hier ein Bild von Tian’anmen, die Große bin ich, das war 1971, noch während der Kulturrevolution. Selbst Babys, die nicht mal sprechen konnten mussten damals die Mao-Biebel hochhalten, meine Nichte z.B., hier im Bild.
Was an die finstere Zeit erinnert, haben die Liangs in einen Schuhkarton verstaut. 100En von Mao-Anstecker etwa. Wer sich den Massenwahn entzog, galt als verdächtig, als Konterrevolutionär.
Antstecker vom aktuellen Staats- und Parteichef , undenkbar. Niemand würde derartige Personenkult heute noch mitmachen, beteuerten die Liangs. Auch die Chinesen seien klüger geworden. Unsere Tochter kann das bis heute nicht begreifen, „wie konntet ihr das mitmachen?“ fragte sie uns, „habt ihr den Verstand verloren?“ Aber wir waren damals alle so!
Die Tochter hat sich am PC verzogen, Jang Chen kann mit den Erinnerungen der Alten nichts anfangen. Die angehende Lehrerin ist 20 und lernt Englisch, ihr Personenkult gilt einem Filmstar und Schnulzen-Sänger aus Hongkong. „Er ist so was wie mein Idol, ich vergöttere ihn einfach. Alle seine Filme habe ich gesehen, all seine Lieder gehört, er ist, wie soll ich sagen, ein Traum in meinem Herzen!“
Der Vater hat wenig Verständnis für die Schwärmerei seiner Tochter. (...).

„Was ist noch Sozialistisch an der Volksrepublik?“ fragt der Kommentator.
„Das hat Deng Xiaopings euch doch erklärt; wir haben den Sozialismus mit chinesischen Charakter, das heißt, wir unterscheiden uns von euch im Westen. Wir nehmen vom Kapitalismus nur das beste.“ (...).

Die chinesische „Glitzerfassade“ vom 21. Jahrhundert wird eingeblendet.
„Mao würde sich darüber freuen“ sagt der Schweißer Liang Datong.

Brigitte Pavetic: „Ja, vieles hat sich verändert, was glauben Sie, was würde, oder wie würde Mao über das China von heute denken?“

Prof. Klaschka: Also ich glaube der würde sich überhaupt nicht freuen, ich denke der dreht sich im Grab um, wenn er noch was davon mitbekommt. Nein! Also das was heute ich China Passiert, ist ja das glatte Gegenteil von dem was er wollte. Seine Paranoia, das ganze Leben über war, der Kapitalismus kehrt nach China zurück, der Kapitalismus wird restauriert. Und was nun passiert ist, der Turbokapitalismus ist nach China zurückgekommen. Also der würde sich nicht freuen wenn er das noch in China sehen könnte, sonder der wäre Entsetzt!

Übrigens, beim Verlag Neuer Weg http://www.neuerweg.de kannst du die Werke Mao Zedongs, Band 1-5 und seine militärische Schriften erwerben.

Mit kämpferischen Grüßen
Stefano


Re: Mao Zedong

Abgeschickt von siegfried am 28.10.2010 19:10
meine wortwahl war übertrieben.(man sollte nur aus liebe handeln sagte jesus,ob das bei einer revolution möglich ist?)doch ich geriet ein bisschen in wut,als ich jung chang hörte.ich begann ihre mao-biografie zu lesen,doch nach ca. 60 seiten stand für mich fest,dass es sich um ein hetz-buch handelte.

Re: Mao Zedong

Abgeschickt von Frank Liesche am 30.10.2010 07:03
Diskussionen sind doch immer gut.Nachdem nun über alle diskutiert wurden ist,Mao/Stallin/Lenin/Marx u.u.u.,oder gibt es noch andere Personen wo wir noch etwas lernen könnten?Haben wir wirklich soviel Zeit,noch mal über 60 Jahre,zu lernen?
Ehe wir begriffen haben,daß handeln angesagt ist!Ich vermisse,die Zeit ist definitiv reif,diskussionen über einen Beginn der BRD-Regimeablösung.Wie Generalstreik,Enteignungen,Besetzungen von Funk.-und TV Sendern(Sprachrohr) u.u.u.!
Also der lang gepredigte aktive Kampf,gegen Kapitalismus/Monopolismus.Um wenigstens
einen wahren Schritt zur Sozialdemokratie zugehen.Geht das "keinen Bürger"in den Kopf,daß mit "streikchen" und endlos Redereien sowie gegenseitige Wahrnungen,kein
Sozialismus zu erreichen ist.
Lernen ist gut!Warum lernen wir nicht von unseren Freunden?Griechen,Franzosen u.u.u.?
Die handeln schon!Sind wir wirklich "Dümmer"? Nach 60 Jahren immer noch "Handlungsunfähig"?Sind wir nicht.So nicht nur meine Meinung.So Radikal wie die selbsternannte BRD-Regierung uns gegenüber tritt/handelt,so Radikal,es ist unser
Recht auf Gegenwehr,so müssen wir,zur Erreichung des wahren Sozialismus,ebenso handeln.
Auf Parlamentarischer Ebene ist schon lange nichts mehr zu erreichen.
Langsam kann gesagt werden,dem Bürger muß es noch schlechter gehen.So ist es Recht.Vieleicht schläft er dann mal aus.Nur wird er,bei Erwachen, keine Mittel zur Gegenwehr mehr besitzen!Im kleinen Maßstab wird er jetzt schon von der Srasse gebrügelt und gespritzt!Was soll den bei Eröffnung des "Kampfes" passieren?So wie jetzt?Heulend nachhause gehen/rennen.Weitere endlose Gerichtsverfahren einleiten?
Wie wäre es denn über den wahren Übergang zum Sozialismus zu diskutieren?
Wenn es den nicht wieder über "60 Jahre"dauert!Ich lade dazu alle recht herzlich ein.
Sofort antworten
URLs werden automatisch verlinkt. Grundlegendes HTML ist erlaubt.
Vorname
Nachname
Soll nur Ihr Vorname im Forum erscheinen klicken Sie hier:
E-Mail Adresse (Diese bekommt nur der Moderator für eventuelle Fragen)

 
(Erforderlich)
Enter the word
Auf Basis von Ploneboard
Historie
Aktivieren durch mkoeln um 01.09.2010 22:39
Artikelaktionen

Literaturtipps

Lehren aus dem sozialistischen Aufbau in der Sowjetunion

Sozialismus Immer mehr Menschen kritisieren das kapitalistische System grundsätzlich und suchen nach einer gesellschaftlichen Alternative. Der Sozialismus gewinnt in dieser Diskussion wieder an Ansehen.

Mehr...

Sozialismus im Brennpunkt

sozialismus

Weltweit rückt der Sozialismus wieder in den Brennpunkt der Suche nach einer Zukunft jenseits des Kapitalismus. Die Sehnsucht nach einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung wird allem Gegenwind zum Trotz lebendig.

Mehr…

 
Entwickelt durch Mediengruppe Neuer Weg   powered by Plone   Kontakt: info@mlpd.de