Re: Abschaffung der Wehrplicht

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Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Frank Angerstein aus Braunschweig am 07.06.2010 01:10
Die Exekutive muß sparen
Dennoch wird meist im Sozialbereich
gespart
Gute Idee,lieber Herr
Verteidigungsminister
Herr von Guttenberg
die Wehrpflicht auszusetzen
Aber warum dann nur Halbheiten?
Wozu brauchen wir die Bundeswehr?
Wozu brauchen wir die
NATO (National American Terror
Organisation)
Wozu glauben immer noch einige
Politiker daran,daß man mit
militärischer Gewalt politische
Ziele erreichen kann?
Der Krieg in Afghanistan ist
gescheitert
Dort findet ein blutiger
Bùrgerkrieg statt,der durch
die NATO erst angeheizt wurde
Oberst Klein ermordete bei
Kundus 107 Menschen,darunter
Frauen und Kinder
Er wurde dafür nicht zur
Verantwortung gezogen
Dies bezeichne ich als
Vôlkermord
Nach Parag.80 des StGB
ist die Vorbereitung und
Durchführung eines Angriffskrieges
verboten
Niemand in der Exekutive, die
diesen sinnlosen Krieg veranlasst
haben,mußten bisher die
Konsequenzen tragen
Krieg ist kein Mittel um
Probleme in der der Welt zu
lósen
Der Frieden wird nicht mit
Panzern und Maschinengewehren
geschaffen
Nun gehen gerade wieder die
Musterungsbescheide heraus
und ich helfe gerade den
Sohn meiner Freundin (19 Jahre)
den Wehrdienst zu verweigern,
da er nicht zum Bund will
Ein mutiger Entschluß wie ich
finde
Ich habe 1978 total verweigert
Ich stand mit einem Bein
beteits im Knast
Ich ließ trotzdem nicht locker
Nach sechs Wochen kam dann
die absolute Abmusterung
Es ist traurig,daß das Militär
immer wieder Kannonenfutter
findet,um im Namen ihres
Staates zu morden
Wann wird die Menschheit
langsam erwachsen,um zu begreifen,
daß alle Vòlker in Frieden
zusammen leben kònnen,ohne
militärischer Gewalt
Krieg ist keine Lòsung
Krieg schafft nur Zerstörung
und unendliches Leid unter
der Zivilbevôlkerung
Die Soldaten werden in Särgen
in ihre Heimat gebracht und
die Mùtter und Väter weinen
am Grab ihrer gefallenden
Kinder
Es muß endlich Schluß sein
mit dieser Eskalitionsspirale
und jeder der einen gesunden
Menschenverstand hat;
Sagt NEIN zum Militär

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Stefan am 07.06.2010 21:37
Hallo Frank,

eins vorab: du wurdest bereits mehrfach gebeten in "normaler Form" zu schreiben, wieso ist das für dich nicht möglich? Es ist einfach unübersichtlich und anstrengend zu lesen!

- zum Inhalt: wer ist für dich "wir"? Die Herrschenden brauchen sehr wohl das Militär!

- Pazifismus wird uns nicht weiterhelfen die Kapitalisten zu stürzen und auch keine imperialistischen Kriege verhindern. "Krieg ist die Fortsetzung der Politik, nur mit anderen Mitteln" - leugnest du diese Aussage? Es ist nach wie vor die Realität!

- du machst keinen Unterschied zwischen gerechten und ungerechten Kriegen, zumindest erwähnst du es in diesem Zusammenhang nicht, aber es gehört dann schon dazu!

- Krieg ist in der Logik der Imperialisten schon eine Lösung, wie anders hätten sie sonst ihr Imperium, das der internationalen Monopole, aufbauen können

- es ist eine (gefährliche) Illusion, wenn du denkst mit Appellen an "den gesunden Menschenverstand" die Herrschenden von friedlicher Politik überzeugen zu können

- du führst in letzter Konsequenz die friedliebenden Menschen, statt hin zum aktiven Widerstand, in eine Sackgasse (im Glauben an die Einsicht und Vernunft von "guten" Kapitalisten)

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Frank Angerstein aus Braunschweig am 09.06.2010 19:18
Hallo Stefan
Die Texformation kann ich nicht
ändern,da ich nur mobil im
Internet bin und zwar mit dem
I Phone
Ich habe keinen PC und kann
nur so achreiben was ich bei
meinen Display übersehen kann
Zu Deinem Text;
Es ging mir darum,daß es endlich
aufhôren muß Krieg als Mittel
der Politik zu fùhren
Ich bin Realist genug um zu wissen,daß
der Imperialismus nicht
friedensfähig ist
Aber gerade im Sozialismus
darf Krieg kein Mittel der
Politik sein
Ich lehne es trotzdem ab,durch
Gewalt den Imperialismus
die Schranken zu weisen
Was wùrde denn uns von denen
noch unterscheiden?
Die RAF lieferte sich einen
erbitterten Kampf gegen dieses
System
Ihre Ziele waren vernünfirig
Dich die Mwrhoden Menachen
zu ermorden waren falsch
Gandhi hat in einem friedlichem
Kampf in Indien die englischen
Besatzer aus dem Land gejagt
Das Volk hat die Macht
Das sind Grundwerte,wie ich
sie als Kommunist interpretiere
Ein Generalstreik kann mehr
bewirken,als mit der Waffe in
der Hand einen aussichtslosen
Kampf zu fùhren
Das Volk muss die Revolution
wollen
Erst wenn dies durch die breiten
Massen der Werktätigen getragen
wird und auch aus anderen
Schichten,kann eine Revolution
gewonnen werden
Mao sagte mal dazu;
Ziehe niemals in den Kampf,wenn
du nicht weißt ob du gewinnst
Erst wenn du sicher bist,den
Kampf zu gewinnen,dann fùhre
ihn
Zitat Ende
Friedlicher Widerstand kann
manchmal mehr bewirken,als
Du denkst
Ich will das der Krieg endlich
verschwindet aus den Köpfen
Mùssen wir,die den Sozialismus
anstreben,mit den gleichen
Methoden handeln wie die
die Imperialisten?
Dann sind wir nicht besser
Denk mal drùber nach
Gruß Frank

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Stefan am 10.06.2010 11:50
Hallo Frank,

danke erstmal für die Aufklärung (Textformat)

zur Antwort: kann ich so nicht stehen lassen!

- das Mao-Zitat passt hier überhaupt nicht - dies ist nur eine taktische Frage ( auch in bewaffneten Auseinandersetzungen )

- es geht doch nicht um die anarchistische, von den Massen völlig isolierte, RAF = deren angeblich "erbitterter" Kampf hat mit einem Volksaufstand, einer Revolution rein gar nichts gemeinsam! Und ihre Ziele waren vernünftig? Auch darüber kann man sicher diskutieren, halte ich aber für überflüssig!

- genau, erst wenn das Volk die Revolution "will" kann sie auch gewonnen werden, klar, wenn möglich friedlich, das hängt aber nicht vom Willen des Volkes ab sondern vom Widerstand der Herrschenden!

- ein bewaffnetes Volk ist nicht "besser" als diejenigen, die es unterdrücken, nur weil es sich nicht nur friedlich wehrt? Sorry, das gehört nicht zu den "Grundwerten" eines Kommunisten! Es gibt gerechte und ungerechte Kriege!

- "aber gerade im Sozialismus darf Krieg kein Mittel der Politik sein" = ein sozialistisches Land führt keine Eroberungskriege, es verteidigt sich nur gegen Angriffe UND dies muss man auch erwähnen, es unterstützt, mitunter auch militärisch, Befreiungsorganisationen in ihrem Befreiungskampf (ohne imperialistische Interessen ohne die Souveränität des Landes zu verletzen) = siehe z.B. China in Korea

- der Sieg des Sozialismus weltweit, da gebe ich dir Recht, bedeutet gleichzeitig die Abschaffung von Kriegen

Gruß

Stefan H.

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Uwe am 12.06.2010 14:08
Hallo Frank, das Mao-Zitat okay, aber wozu hat er es gesagt. Rein nur Zitate übernehmen, bringt gar nichts. Er schrieb über den Partisanenkrieg gegen die faschistischen japanischen Besatzer. Also über eine bestimmte Taktik, weil die mit schweren Waffen und den Methoden einer imperialistischen Armee kämpften. Er zog aber klar die Schlussfolgerung aus der Auseinandersetzung auch mit anderen imperialistischen Ländern, zu sagen. "Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen." und "Die Imperialisten werden sich niemals in Buiddhas verwandeln". Chruschtschow hat in den 60iern den friedlichen Übergang zum Sozialismus beschworen. Die USA dankten es ihm mit ihrer Einmischung in den Vietnamkrieg seit 1963 mit eigenen Truppen.Mit allen weiteren bekannten Folgen, wie Massenbombardement, Napalm und bis heute andauernder ökologischer Verwüstung des Landes dort. Sie wurden vom vietnamesischen Volk besiegt, das die Sym- pathie und Unterstützung der Mehrheit der Weltbevölkerung bis in die imperialistischen Länder hinein hatte. Es war das Ende der Vorherrschaft des US-Imperialismus auf der Welt. Der Vietnamkrieg zeigte das Wesen des Imperialismus, nach Weltherrschaft zu streben. Dies führte schon zum 1. Weltkrieg zwischen verschiedenen imperialistischen Ländern, aber dem Beginn der allgemeinen Krise das Kapitalismus und dem Entstehen des ersten sozialisti- schen Landes. Das Kapital braucht heutzutage Höchstprofit und wenn's nicht mehr anders geht, muss dafür heutzutage ein Krieg her. Es werden ja verschiedene geführt und denk mal, wer sie angefangen hat. Das Volk, die kleinen Leute etwa?
Bettelei gegenüber den Imperialisten hilft nichts. Das ist eine Erfahrung der Geschichte. Es hängt nicht vom Volk ab. Die herrschende Klasse ist bewaffnet bzw. hat bewaffnete Kräfte zu ihrer Verteidigung gegen die Ausgebeuteten. Das ist das Wesen des Klassen-staats, seit es überhaupt Klassen gibt. Erst durch den Übergang zum Sozialismus, der nächtshöheren Stufe der Gesellschaft ist es möglich, Schritt für Schritt solche Instru- mente abzubauen, nicht vorher. Die vormals Besitzenden und Ausbeuter versuchen mit vielen verschiedenen Mitteln(Sabotage,Mord eingeschlossen) gegen die Arbeiter ihre verlorenen Privilegien wieder zu bekommen. Im Kapitalismus ist der Mensch dem Menschen ein Wollf. Der Staat dient zur Niederhaltung der Ausgebeuteten. Das ist neben der Verwaltung sein Hauptzweck.
Der Staat ist nicht neutral. Das ist Illusion, die von den Herrschenden mit verschiedenen Mitteln ausgestreut wird.

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Uwe am 12.06.2010 14:15
Nochmal an Frank, 12.06.10
Was du über Gandhi schreibst, stellt die Geschichte auf den Kopf. Du sitzt einem bürgerlichen Mythos auf. Das indische Volk, die Masen haben gekämpft gegen den britischen Imperialismus und seine brutele neo-koloniale Herrschaft. Das schloss friedliche Formen des Kampfs ein, aber beschränkte sich nicht darauf. Am Ende aber übernahmen die Großgrundbeseitzer und die neu enstandenen indischen Kapitalismten mit der Kongresspartei das Ruder. Es war keine Regierung des Volks, sondern eine kapitalistische, die zwar ein
bischen Landreform durchführte usw., aber nicht die kapitalistische Ausbeutung abschaffte, sondern weiter ausbaute. In Form des Neokolonialismus.
Heute sind eine der größten internationalen Monopole, wie Tata Motors mit den internationalen Monopolen engstens verbunden und gehen gegen die Arbeiter und Bauern dort
gemeinsam vor, auch mit bewaffneter Gewalt gegen Arbeiter, Bauern, Arme. Das schreibt hier bloß kein bürgerliches Organ. Die Wahrheit gehört dort nicht hin. Dann würden auch bei dir ein paar Illusionen zersTört. und das darf ja nicht sein. herzliche Grüße Uwe

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Frank Angerstein aus Braunschweig am 19.06.2010 21:24
Hallo Uwe

Mein Grundgedanke ist der,daß
Krieg kein Mittel der Politik
ist und nicht sein darf
Ich bin kein Träumer,der durchaus
um die Realitäten weiß,die
unsere Welt beherrschen
Auch weuß ich,daß der Imperialismus
seine Kriege um Machtinteressen
und vor allem wegen Rohstoffe
braucht,um auch weiterhin
seine hegemoniale Politik zu
betreiben
Trotzdem weiß ich auch auch,
daß Krieg niemals der richtige
Weg ist
Um es klar zu sagen;
Ich bin kein Pazifist
Jedes Land das angegriffen wird
hat das Recht sich zu verteidigen
Allerdings,so frage ich mich;
Wann wird die Menschheit langsam
erwachsen,daß man mit Panzern
keinen Frieden schaffen kann
Wir wenden uns gegen den
Afghanistan Krieg
Wir fordern den Rückzug aller
Truppen aus dem Ausland
Aber auf der anderen Seite
sprechen viele hier (mein lieber
Stefan) über gerechte und
ungerechte Kriege
Der Imperialismus,vertreten
durch die USA,sprechen von
einem gerechten Krieg in
Afghanistan,im Irak und in
Bosnien
Fùr sie sind diese Kriege gerecht
Nein,ich halte dagegen
Erst dann wenn die Menschheit
begreift,daß Krieg kein Mittel
der Politik sein darf,erst dann
kann unsere Welt in Frieden
leben
Jeder Soldat,der sich an Kampfeinsätzen
beteiligt,rufe ich auch seine
Uniform auszuziehen,sein Gewehr
weg zu werfen und die Befehle
der Generäle nicht mehr zu
befolgen
Jeder der zum Wehrdienst
eingezogen wird,sagt NEIN!
Und zwar in allen Ländern dieser
Welt
Jeder Staat,der sein Volk als
Kannonenfutter verheizt,
sollte zur Verantwortung gezogen
werden
Ich erwarte vom Sozialismus
das Selbstbestimmungsrecht der
Vòlker
Ich erwarte,daß Menschen unterschiedlicher
Kulturen und Hautfarben friedlich
zusammen leben
Ich will weder Rassismus noch
Faschismus dulden
Nun fragt ihr Euch,daß geht
aber nur mit der Waffe in der
Hand
Falsch!
Ihr unterschätzt die Macht des
Volkes
500 Neonazis maschieren auf
um ihren Haß gegen alles
Fremde zu propagieren
2000 Gegendemonstranten
drängen die Faschisten zurück
Wäre diese Entschlossenheit
vor 1933 passiert,so wäre Hitler
nie an die Macht gekommen
Und Uwe,was Gandhi betrifft,
so bin ich mir durchaus bewußt,
daß der Einfluss des Imperialismus
auch heute noch Indien bestimmt
Gandhi weigerte sich in Südafrika
einem Weißen seinen Platz in einem Zug
einem Weißen zu
ùberlassen
Das nenne ich Zivilcourage
Denn mit dieser Gestik,sprach
er fùr Millionen,die unter
der Knute der Kolonialherrschaft
zu leiden hatten
Was haben wir uns denn auf
unsere Fahnen geschrieben?
Nie wieder Krieg,nie wieder
Faschismus
Denkt mal drùber nach.



Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Stefan am 25.06.2010 21:50
"Mein lieber Frank" :)

du weichst aus: auch wenn deine Texte immer länger werden sind es trotzdem Wiederholungen und immer die gleichen Behauptungen/Argumente !

- du verwischst weiterhin den grundsätzlichen Unterschied von Kriegen der Imperialisten (ungerechte Kriege, völlig egal ob SIE ihn "gerecht" nennen!) und Kriegen des Volkes gegen Unterdrücker/Besatzer (gerechte Kriege!)

- denk`mal drüber nach: "ich bin kein Pazifist" und im gleichen Kommentar "nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus" ???

Stefan H.

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von rene am 15.11.2010 21:11
Wenn auf dem neuesten CDU-Parteitag auch der "Verteidigungs"-Minister
(oh, wie es mir schwer fällt, diesen offiziellen Begriff zu gebrauchen anstatt den richtigen und um einige Buchstaben kürzeren...)
Karl Theodor von und zu und überhaupt Guttenberg für eine Aussetzung der Wehrpflicht eintritt, ist das vordergründig zu begrüßen.
Wehrpflicht ist heute ein Relikt der Vergangenheit, das keiner braucht
(sollte es mal wieder sozialistische Länder neben den kapitalistischen geben, sieht das wieder anders aus)
Trotzdem aufgepasst - wenn einer wie dieser blaublütige Minister das fordert, dann hat er noch irgendeinen Joker im Ärmel.
Das auch in Zusammenhang damit, dass gleichzeitig aus NATO-Kreisen die Forderung erneuert wurde, dass die Bundeswehr noch mehr und besser für Auslandseinsätze gerüstet sein soll.
Ürigens,wems nicht aufgefallen ist: im Wort "gerüstet" steckt das Wort "Rüstung" mit drin.

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von wolfgang am 17.11.2010 00:32
Hallo Frank,

Bertha von Suttner, überzeugte Pazifisten und gute Freundin von Alfred Nobel, wurde auch durch ihr Zitat: "Die Gewehre nieder", bekannt.
Dreht die Gewehre um stammt wohl von Karl Liebknecht. Beide handelten aus dem gleichen Antrieb, sie hassten den Krieg und das sinnlose Abschlachten von Menschen dessen Antrieb der Profit ist.
Bertha sah, wie Alfred Nobel durch seine Erfindung des Dynamits reich wurde, und welchen Schaden sie an der Menschheit anrichtete. Karl Liebknecht wußte nicht die Erfindung ist für Kriege verantwortlich, sondern er suchte die Verantwortlichkeit in der Ausbeutung und dem Streben nach dem höchsten Profit und übersah nicht, wenn man dem Profitstreben keinen Riegel vorschiebt, dann wird der herrschenden Klasse immer wieder jedes Mittel recht sein, um seine Interessen durchzusetzen - auch mit Krieg gegen seine Gegner der unterdrückten Klasse im eigenen Land.
Schauen wir uns nur das Tagesgeschehen der entstehenden und sich immer weiter entwickelnden Bürgerbewegungen an. Um so mehr und umso konsequenter sie ihre Rechte wahrnehmen, um so härter gehen die Organe des Staates ( Kapitals ) gegen sie vor. Körperliche Unversehrtheit kümmern sie einen Dreck. In vielen anderen Ländern der Erde (Irak, Afghanistan, Palästina, Phillipinen, Bangladesch usw.)wird auch getötet. Der Vertrag von Lissabon (EU-Verfassung) erlaubt nicht nur sondern verpflichtet die beigetretenen Länder Amtshilfe durch Militär, Polizei bei Demokratie(System)gefährdenden Unruhen zu leisten. Die herrschende Klasse ist uns im Moment immer einen Schritt voraus und glaubt mit dem Geschäft der Angst durch Drohgebärden die Menschen einzuschüchtern aber auch mit Samthandschuhen des Pazifismus zum Beispiel, den gerechten Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung ihre Pfründe sichern zu können. Stuttgart und das Wendland haben allerdings beeindruckend gezeigt die Drohgebährden werden immer Wirkungsloser und die Masken bröckeln immer schneller aus ihren Gesichtern. Diese Wölfe werden sich einen Dreck, um das Leben der Menschen was ihnen scheinbar anvertraut ist, scheren und all die Repressionsmittel, die sie sich geschaffen haben auch einsetzen, wenn es ihnen nötig erscheint. Den Kampf nicht afnehmen hieße, völlig wehrlos in die Arena, wie in der Geschichte schon geschehen, die hungrigen Löwen mit Gesang und Sanftmut gütig zu stimmen.
Gesten und Courage sind bewundernswert, doch sie vepuffen, wenn man keine Entschlossenheit
dagen setzt.
USA, NATO und die EU denken gerade darüber nach, die militärische Strategie neu zu formieren. In Zukunft will man, wie in Haiti gerade erst geprobt das Militär bei Umweltkatastrophen sofort einsetzen. Begründung verkürzt:
In Ländern, die von Umweltkatastrphen heimgesucht werden, ist es am wahrscheinlichsten, das nationale Unruhen und Aufstände durch Hunger, Krankheiten, Existenzverluste durch Wohnungslosigkeit, Wasser- und Nahrungsmittelknappheit ausbrechen. Daurch wird der Zugang zu National dringend benötigten Rohstoffressourcen erschwert oder gänzlich verwehrt.
Das heißt, schicken wir gleich das Militär. Denk mal drüber nach!!

Kämpferische Grüße Wolfgang

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Frank Angerstein,Braunschweig am 17.11.2010 01:54
Tja,liebe Mitstreiter
Ist es nicht schön,daß die
Wehrpflicht ausgesetzt wurde?
Zwar liegen die Kommentare
um Krieg und Frieden etwas zurück,
in der Sache allerdings bleibt,
wie ihr seht,daß Thema aktuell
Ich schrieb im Juni;
Warum nur Halbheiten,mein lieber
Herr von Guttenberg?
Eben
Warum?
Hat die Exekutive dieser
Bundesregierung endlich begriffen,daß
militärische Zwangs Beschlüsse
gegen unsere Jugend die Waffe
in die Hand zu nehmen,doch nicht
so eine gute Idee ist?
Oder kannn es sein,daß das Sie
Herr Minister,vielleicht die
Sinnlogkeit eines Krieges verstanden
haben?
Oder ist unsere Jugend heute
nicht mehr so dämlich den Wahnsinn
eines Krieges Folge zu leisten?
Achja,ich war damals jung,dumm
und unerfahren,als ich den
Wehrdienst verweigerte
Zur der Zeit,lieber Hert Minister
haben Sie sich noch in die
Hosen geschissen,als ich der
Bundeswehr eine Absage erteilte
In die selbige hätten Sie
es heute auch,ich meine das mit
der Hose,wenn die Mündung
eines Gewehrs dirkekt auf Sie
ziehlen würde
Aber dafür haben wir ja immer
noch die mutigen Jungs,die
in der Blüte ihres Lebens,ihre
Jugend verspielen um zum Bund
zu kommen
Tapfer!
Ich meine,welcher Jugendlicher
hat heute schon Lust dazu seine
Freundin flach zu legen,wenn
Afgahistan plötzlich in das
Vaterland verlegt wird?
Den ersten Orgrasmus an der
Front?
Wer träumt heute nicht davon?
Dumm nur,wenn immer mehr
der Bundeswehr in den Hintern
treten
Darf man eigentlich in einem
fremden Land fürs Vaterland
vergewaltigen?
Streichen Sie diese Bemerkung
Herr von Guttenberg
Schön,daß sich unsere Jugend
vom Militär nicht mehr verarschen
läßt
Dann müssen mal unsere Politiker
in den Kampf ziehen
Und Frau Merkel,wie wäre es
als Ramborin der Marines an
vorderster Front?
Gute Nacht!

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von barney am 17.11.2010 08:14

...und wir wollen nicht vergessen:
eine Berufsarmee läßt sich bei einem "Inlandseinsatz" (z.B. Castor) besser einsetzen, als eine Wehrpflichtarmee!

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von rene am 17.11.2010 22:29
Zu Wolfgang`s Zitat:

"Bertha von Suttner, überzeugte Pazifisten und gute Freundin von Alfred Nobel, wurde auch durch ihr Zitat: "Die Gewehre nieder", bekannt."
Nur als Hinweis, ohne Haare spalten zu wollen:
Das Zitat lautet "Die Waffen nieder" und ist gleichzeitig der Titel ihres wohl (heute noch) bekanntesten vor über hundertzwanzig Jahren (1889) erschienen Romans.
Dieser im Übrigen ausgesprochen lesenswert, auch heute noch.

@ Barney:
genau das meinte ich unter anderem mit dem Joker im Ärmel - die Berufsarmee.
Und damit kennen wir auch eine relativ neue wichtige Aufgabe: Die jungen Leute, die mit diesem gedanken liebäugeln, davon zu überzeugen, dass die Alternative Berufsarmee eben KEINE berufliche Alternative sein kann und darf.
Wie wir diese Überzeugungsarbeit erfolgreich führen können, wei ich zwar derzeit nicht, aber sie wird notwendig sein und dazu noch verdammt schwer.

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Schorschy am 17.11.2010 22:34
Liebe Genossinnen, liebe Genossen!

Es geht - soweit ich das verstanden habe! - eigentlich nur darum die Armee zu modernisieren...und damit wird sie als Aggressor noch gefährlicher! Dieser Freiherr betrachtet "seine Armee" als ein staatseigenes (oder sollte ich sagen "staatsmonopolistisches"?) Unternehmen. Wie alle Unternehmen braucht es ein modernes Konzept. Da sind viele Soldaten eher hemmend modernste Technik und bessere Tötungsmaschinen haben einen viel größeren Effekt und sind bedeutend fortschrittlicher.

Ich frage mich nur wie angeblich sooo vielen Menschen sooo viel Vertrauen zu diesen verwöhnten adligen Knaben mit blauen Blut haben. Es soll sogar schon Menschen geben die würden ihn gern als Bundeskanzler sehen.

Rote Grüsse
Schorschy

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Karl am 18.11.2010 21:39
Lieber Frank,

ich verfolge hier in Abständen den Wortwechsel
über Krieg und Frieden.
Über gerechten und ungrechten Krieg.
Es scheint,einigen Postern fällt es schwer zu
begreifen was Du über Krieg ausdrücken willst.
Dann noch die Begriffe -"gerechter und ungerechter Krieg-"
Schwer zu deffinieren.(?)

Als ehem.Angehöriger einer deutschen Armee,die nie in den
Jahren ihres Bestehens gegen ein anderes Volk -Staat-Krieg geführt hat,
habe ich folgendes auf den Weg des Soldatseins bzw.auch schon
im Geschichtsunterricht gelernt,und davon bin ich überzeugt-
"es gibt keine gerechten und ungerechten Kriege "
"es gibt nur Angriffskriege und Befreiungskriege " (!)
Aber!Jedes Volk hat das Recht sich zu verteidigen!Das ist der Unterschied!
Deshalb ist aber auch ein Befreiungskrieg nicht als gerecht einzustufen .
(wieviel Völker hat denn Amerika schon von KOMMONISMUS "befreit" die "FREIHEIT"
gebracht?

Kein Volk hat das Recht...........!

...... ein anderes Volk mit Krieg zu überziehen!

KRIEG, ob nun der 30jährige .....1.,2.Weltkrieg, heute in Europa oder sonst auf
der Welt-ist nie gerecht.
Ich habe immer noch ein Großes Plakat im Kompf,das ich als 8jähriger Junge inmitten
einer Ruine in meiner Heimatstadt gesehen habe.
Eine Mutter mit kleinen Jungen an der Hand,mit dem linken Fuß zertritt sie ein Gewehr.
Unterschrift:"Das nie wieder eine Mutter ihren Sohn beweint!"Das ist nun schon lange
her. Und heute? "Großdeutschland" führt Krieg in der Welt.!!!Nachdem der Frieden
nach 40 Jahren zerbrochen und UNBEWAFFNET ist.Der deutsche Imperialismus hat die Maske
von Demokratie,Freiheit und sozialer Marktwirtschaft fallen lassen.
Deine Gedanken diese Welt,dieses Deutschland im Sinne eines Gandhi ändern zu wollen,
dürfte fehlschlagen.So einfach wird es nicht werden.
Meine Gründe :-Imperialismus ist Entwürdigung des Menschen(40/60 Jahre BRD)
" Die Menschen sollen /sind dumm wie Hühner und blutrünstig wie Wölfe gemacht-
werden / worden"
-Geistige Vergewaltigung:-dem Stimmvieh auf dem Sektor der Politik entspricht
das Konsumentenvieh auf dem der Wirtschaft.
---Ablenkung von der Realität:Man weiß nur zu gut,die Menschen wollen betrogen werden...
---Fälschung der Wirklichkeit:Die Massenmedien geben ihrem Publikum Gelenheit,seine
gesellschaftliche Lage durchaus akzeptabel zu finden,indem sie durch einen gleichermaßen Angst provozierenden und Angst betäubendem Informations-und Unterhaltungs- stoff dem Leser,Hörer die eigene Lage zwar verbesserungdwürdig,jedes Bemühen um prinzi-
pielle Veränderungen dieser Lage aber als überflüssig,illusorisch oder gar existenz-
gefährend erscheinen lassen.
---Erziehung zur Grausamkeit:"Je erfolgreicher der Schurke,desto erfolgreicher der Film".
---Erziehung zur Aggression:....."
" Deutschland ist die Mitte Europas,und so wie alle Ausdehnungen von der Mitte
ihren Ausgang nehmen,so haben wir Deutsche das geopolitische Recht,uns nach allen
Grenzen hin auszudehnen,wenn es die Lage erfordert."
(KONSALIK in einen Buch des Bertelsmann-Leseringes)
---und nicht zuletzt....
.....gezielter Antikommunismus!.......Jugendfeindlichkeit......!

Also nur mit guten und schönen Worten,Streicheleinheiten werden wir unsere
Peiniger nicht von Dannen Jahren.Oder Hat Lenin ,hat sich die junge Sowjetmacht
nur mit Fäusten und Worten verteidigt?

Noch ein Wort zur Jugend,welche sich hier zu Wort meldet.Theorie,die Klassiker
ist wichtig ....nur, ein Blick ins Buch und zwei Blicke ins Leben..ist besser.(!)
Und,..die DDR war nicht nur Staasi-nebenbei,die Akten des BND sind für 90Jahre gesperrt.
Also nicht einsehbar.Warum wohl...?
Es ist an der Zeit die Geschichte der alten BRD endlich öffentlich zu machen und ehrlich
aufzuarbeiten.

Deutschland strebt nach Großmacht -in Europa und - nach Weltherrschaft.
Verfolgt die Innen und Außenpolitik dieser Regierung,die polit.Aktivitäten einer A.M.
und ihrer Puffmutter- der deutschen Wirtschaft -im Ausland.
Nun Frank,wie weiter.(?)Muß der Frieden - der Sozialismus wenn- nicht auch bewaffnet
sein?
Lieber Frank
Um noch einmal auf deine Zeilen Oben einzugehen.
den Sozialismus friedlich errichten.Haben wir -Kommunisten- in OST u.WEST- die
historische Stunde nicht vor 20Jahren verpasst????? Ich sage ganz klar ja.(!)

Rote Grüße
karl

.....den,18.11.2010 21.37.00






Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von barney am 19.11.2010 18:09
Der Freiherr ist der Trumpf im Ärmel der Union!

Angela hat abgewirtschaftet, und die Opposition wittert Morgenluft - die Lage ist nicht gut für Schwarz-Geld. Da bietet sich "Schwiegermutters Liebling" geradezu an - sein "Beliebtheitsgrad" ist beängstigend!

Ich möchte gar nicht wissen, was im Fall einer Kanzlerschaft des Transatlantikers auf uns zukommt..........

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Jens-Uwe Springer am 20.11.2010 10:15

"Wir treten dafür ein, dass der Krieg abgeschafft wird, wir wollen keinen Krieg;
man kann aber Krieg nur durch Krieg abschaffen, und wenn man will, dass es keine Gewehre mehr geben soll, muss man des Gewehr in die Hand nehmen" (Mao Tse Tung Bd.II S.262)

Karl:
>>Als ehem.Angehöriger einer deutschen Armee,die nie in den
Jahren ihres Bestehens gegen ein anderes Volk -Staat-Krieg geführt hat,
habe ich folgendes auf den Weg des Soldatseins bzw.auch schon
im Geschichtsunterricht gelernt,und davon bin ich überzeugt-
"es gibt keine gerechten und ungerechten Kriege "
"es gibt nur Angriffskriege und Befreiungskriege " (!)
Aber!Jedes Volk hat das Recht sich zu verteidigen!Das ist der Unterschied!
Deshalb ist aber auch ein Befreiungskrieg nicht als gerecht einzustufen .
(wieviel Völker hat denn Amerika schon von KOMMONISMUS "befreit" die "FREIHEIT"
gebracht?<<

Ich gehe mal davon aus die Armeee der ehem. DDR gemeint ist.
Und da kann man mal wieder sehen welche Art von Geschichtsunterricht dort betrieben wurde und welcher Standpunkt zu Kriegen.
Karl wo sind bloß die Klassen geblieben ?
Die Frage ist doch zunächst immer in wessen Klasseninteresse der Krieg geführt wird.
So kann es dann sein, dass (und es ist in den meisten aller Kriege so) ein Krieg sowohl gerecht als auch ungerecht zugleich ist.
Je nachdem in wessen KLASSEN -- Interesse es betrachtet wird.
So führen die Afghanischen "REBELLEN" einen gerechten Krieg genauso wie die Palestinenser.

JEDER KRIEG IST EIN KLASSENKRIEG !!!!!
Entsprechend ist jede Armee auch eine Armee im Dienste der jeweils herrschenden Klasse.

Diese Seite bekommt auch Frank offenichtlich nicht auf die Reihe.

Frank:
>>Hat die Exekutive dieser
Bundesregierung endlich begriffen,daß
militärische Zwangs Beschlüsse
gegen unsere Jugend die Waffe
in die Hand zu nehmen,doch nicht
so eine gute Idee ist?
Oder kannn es sein,daß das Sie
Herr Minister,vielleicht die
Sinnlogkeit eines Krieges verstanden
haben?
Oder ist unsere Jugend heute
nicht mehr so dämlich den Wahnsinn
eines Krieges Folge zu leisten?<<<

Soviel Naivität auf einmal. Kaum zu Fassen.


Und ich gebe Rene absolut Recht wenn er schreibt:

>>Und damit kennen wir auch eine relativ neue wichtige Aufgabe: Die jungen Leute, die mit diesem gedanken liebäugeln, davon zu überzeugen, dass die Alternative Berufsarmee eben KEINE berufliche Alternative sein kann und darf.<<

Für so etwas bedarf es in erster Linie eines starken Jugendverbandes mit Masseneinfluß und revolutionärer Perspektive, an der Seite einer entsprechenden revolutionären Partei, die an Schulen, Universitäten und Ausbildungsstätten die notwendige Aufklärungsarbeit leistet und die Leute in ihren Reihen ORGANISIERT.

Beste Grüße
Jens-Uwe



Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Frank Liesche am 20.11.2010 18:21
Wehrpflicht hin,Wehrpflicht her! Das regelt,definitiv,keine Deutschlandverwaltung.Auch als selbsternannte "Regierung" der BRD,bekannt.Außer der ehemaligen "Sowjetunion",
hat das letzte Wort,nach wie vor die anderen Siegermächte,des 2.Weltkrieges!
Dafür existieren,immer noch aktuelle Verträge u.u.u..Noch immer sind wir kein eigenmächtiger,selbstständiger Staat!Nirgens als solcher anerkannt.Ohne eigene Verfassung/Grundgesetze!
Was dem internationalen Völkerrecht betrifft.
Genaueres in "Die Jahrhundertlüge" von Holger Fröhner.
Das Buch,die Tatsachen haben nichts mit irgendwelchen "Rechtsgedanken oder Linksgedanken" zu tuen.Das sind nicht zu ignorierende Tatsachen,von keinem.
Da eben Wahrheiten/Tatsachen erklärt,nachgewiesen und bewiesen werden.
Mit freundlichen Gruß

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Stefan am 20.11.2010 19:59
Also Karl,

wenn du die Diskussion verfolgt hast, warum gehst du dann nicht darauf ein? wo ist dein Widerspruch, wenn beim Befreiungskampf von einem gerechten Krieg gesprochen wird? und dann imperialistische Intervention z.B. der USA damit gleichzusetzen ist schlichtweg unsachlich und eine Frechheit!

solche und ähnliche Sprüche erinnern mich doch sehr an die sozialimperialistische Sowjetunion!

Gruß

Stefan H.

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von karl vinzelberg am 21.11.2010 02:23
Lieber Jens -Uwe
zuerst einmal Dank für Deine Antwort.
Meinungsstreit auf gesunder Ebene finde ich gut und richtig.
>Und da kann mann wieder mal sehen,welche Art...von Geschichtsunterricht
betrieben wurde und welcher Standpunkt zu Kriegen<
>Standpunkt zu Kriegen
zum Krieg?
-Meine Antwort darauf: ein Außenstehender und so sehe ich Dich,kann
nicht beurteilen,was wir für Geschichtsunterricht hatten.Hat kein Recht
den Geschichtsunterricht in der ehemaligen DDR zu beurteilen.
Unterricht=Schule =Bildung oder?Wenn also unser Geschichtsunterricht "so
betrieben"wurde,wie erklährst Du Dir dann,das die alte BRD unsere Fachkräfte
mit Vorliebe genommen hat?Und 20 Jahre davon profitierte(die Wirtschaft)?
Weil diese Leute gut ausgebildet waren.Es brauchte 20Jahre nicht in Bil-
dung und Ausbildung investiert werden!Aber nun ist die Zeit abgelaufen!
Bildungsnotstand,in einem der reichsten Länder der Erde!
Aber hier zeigt sich wieder einmal,wie 40 Jahre in der BRD das Bild der DDR
verfälscht wurde und heute 20 Jahre nach der Einverleibung immer noch wird.
So viel Lügen passen auf keine Kuhhaut.Bevor Du hierzu etwas schreibst,frage ich Dich:
"Wann endlich werden die Akten des BND aus 40 Jahren BRD öffentlich gemacht?"Vielleicht,
wenn die Altbundesbürger auf die Strasse gehen -wir sind das Volk rufen -und das Gebäude des BND stürmen?Die Bundeswehr und andere bewaffn.Kräfte die Waffen strecken?


Dazu folgendes:"Kapitalismusmedien gefährden Ihre Gesundheit.Ihnen drohen Ur-
teilsschwäche,Denkfaulheit und Verblödung" Dies ist auf die Menschen allgemein
bezogen.Also nicht persönlich zu nehmen.Denke dazu habe ich im Kommentar genügeng Be-
weise gebracht.Und jeden Tag werden wir mit Lügen und Horrormeldungen überzogen.
Werden die Menschen wieder verdummt-in Angst versetzt wird wieder ein "Jude"gesucht,
ein Feindbild erzeugt,um die Menschen reif zu machen für einen nächsten Krieg.
Wir in der DDR wurden zur Völkerfreundschaft und Frieden erzogen.Und da lasse ich
keine Abstriche zu.Was für ein Weltbild wurde in den Schulen der alten BRD gelehrt
und anerzogen?Ein menschenfeindliches Weltbild!Den Beweis dafür findet man jeden Tag
in bestimmten Medien.Mord,Raub,Vergewaltigung,Raub....stehen auf der Tagesordnung
Und die menschen glaubten und glauben noch!Diese perversen Lügen.

Dann brauch ich keinen Mao,um zu wissen,das der Frieden bewaffnet sein muß!
Die Beweise dazu hat die Geschichte zur Genüge geschrieben!Zuletzt 1989 -als
die Arbeiterklasse wieder einmal schändlich verraten,hinters "Licht"geführt wurde
und die Waffen aus der Hand gab!
Ja,ich war Soldat der NVA-und darauf bin ich heute noch stolz.Stolz in dieser Armee
gedient zu haben.Einer Klassenarmee - der herrschenden Klasse, richtig-!Diese Armee
wurde nie zu einer Angriffsarmee "umgerüstet",um irgendwann in fremden Ländern im In-
teresse der herrschenden Klasse Krieg zu führen,um Völker zu unterdrücken,um Energie
und Rohstoffvorkommen für die Herrschenden zu sichern.
Lieber Jens,>wo sind bloß die Klassen geblieben? Jens,welche Klassen denn?Ich kann dir
nur antworten und diese Antwort tut mir im Herzen weh.Die AK als großer Bestandteil der
Gesellschaft,als festes Bollwek in der Auseinandersetzung mit dem Kapital,dem aufstre-
benden deutschen Imperialismus ist mit der "Wende"untergegangen.Eine AK ohne Führung,
einheitlich geschlossene Führung,sprich Partei-eine echte kommun.Partei ist machtlos.
Schau Dich um in Europa,die einstmal starken kommun.Parteien,wo sind sie?Und Deutsch-
land?So viele kommun.Parteien,Gruppierungen.(?)Welch ist denn die richtige für mich,für
den Proleten da draußen?Sag es mir.So lange das nicht geklährt ist,helfen auch keine
Zitate von Mao,Marx-Engel u.Lenin.Eine Partei-ein Programm,welches den Weg zeigt und
begreiflich ist für den Proleten. Zurück zu Krieg und Frieden.Einen Krieg,der gerecht
und zugleich ungerecht ist.....?Wo gibt es das.Ich bleibe dabei,gerechte Kriege gibt es
nicht.Ein Befreiungskrieg kann auch schnell in einen Angriffskrieg übergehen.(????)
Krieg (dieser oder jener) ist ein der Vernichtung dienendes Gewaltmittel.Wie ich oben
geschrieben habe:>Jedes Volk hat das Recht sich zu verteigen
recht.Eins noch zur Jugend:
>und ich gebe Rene absolut Recht,wenn er schreibt<
....die neue wichtige Aufgabe,die jungen Leute.....nein!Das ist keine neue Aufgabe,die-
se Aufgabe-steht schon sehr lange!,sie wurde nur versäumt.Vielleicht im Geschichts-
unterricht der BRD (ohne DDR)????
Ach eins noch.Was wurde doch gezetert,das unsere Jugend in der Schule Vormilli-
tärische Ausbildung hatte.
Und heute????????Die BUNDESWEHR marschiert in die Schulen ! Verstößt gegen das Grund-
gesetz!Wenn es nicht so abscheulich wär,wie sich gedreht und gewendet wird,ich würde
................nein,lieber nicht.
" DER TOD STELLT SEINE SENSE IN DIE ECKE UND STIEG AUF DEN MÄHDRESCHER,
DENN ES WAR KRIEG!"

Mit aufrechten kommunistischen Gruß u. Rot Front lieber Jens-Uwe

karl 21.11.10 /2.20.00

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von karl am 21.11.2010 03:19


Also Stefan H.

1. dachte ich ,hier kann jeder seine Gedanken darlegen-stimmt wohl nicht ganz?
2.wenn Du richtig gelesen hast,wirst Du wohl den Widerspruch finden
3.mir einen Vergleich mit den USA zu unterstellen verbitte ich mir
ich wollte damit zum Ausdruck bringen,das die USA ihre Kriege als
Befreiungskriege verkauft haben bzw verkaufen (BEFEIUNG )des jeweiligen
Staates Volk oder Land vom Kommunismus
ich sehe keinen Grund mich für meine Gedanken zu entschuldigen
man sollte schon die Meinung des anderen respektieren

4. meine Meinung ist nun mal,es gibt keinen gerechten Krieg
5. unsachlich bist Du mit Deinen Zeilen an mich
6. unter frech/ Frecheit verstehe ich etwas ganz anderes,z.B.deine Art wie
Du mir geantwortest hast- das zeugt von gehobener Respektlosigkeit mir gegenüber
7. so und ähnliches habe ich hier schon öfter gelesen,hat große Vorbildwirkung!
Habt schon etliche ehrlich Kommunisten und Freunde dadurch verloren
also weiter so- Deutschland uneinig Vaterland in der kommun.Bewegung

nun es gibt ja so viele kommun.Parteien und Gruppen ,bilden wir doch noch
eine dazu,in der sachlich mit dem anderen trotz unterschiedlicher Meinung
umgegangen wird.

sozialimperialistische Sowjetunion....was für ein Schlagwort

Gute Nacht
karl 21.11.10 /3.20.00

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Mario am 21.11.2010 10:40
Hallo Karl! Ich bin auch in der DDR aufgewachsen. Ich habe vor mir ein Geschichtsbuch zu liegen eher ein "Wörterbuch der Geschichte" darin wird sehrwohl und richtg festgestellt was ein gerechter Krieg ist und was ein ungerechter Krieg ist. Ich zitiere "Die Grechten Kriege führen zur Befreiung der Werktätigen von Ausbeutung und der versklavten Völker vom fremden Joch, Sie Tragen dazu bei, daß sich neue, fortschrittliche Produktionsverhältnisse, vollkommenere Formen der Gesellschafts-und der Staatsordnung durchsetzen".
"Die Ungerechten Kriege fügen bei einem Sieg der Reaktion der Menschheit schwersten Schaden zu, da sie der progressive Entwicklung der Gesellschaft bremsen, verstärkte nationale und Klassenunterdrückung, Wuchern der Reaktion,Zerstörung der Staatlichjkeit,der materiellen Werte und der Kultur der Völker bedingen".
Ausserdem Hat man uns in der Schule beigebracht das jeder nationale Befreiungskampf der Völker ein gerechter Krieg ist.Diese Kernaussagen empfinde ich nicht als Falsch an auch wenn es ein "Wörterbuch" aus der ehm. DDR ist. soviel dazu.

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Jens-Uwe Springer am 22.11.2010 13:13
Hallo Freund Karl,
sorry wenn ich dir auf dein DDR-Schlips getreten bin aber hier geht es nunmal um die Haltung zur Bundes"wehr" im Besonderen und zum Krieg im Allgemeinen.

Und da Frage ich ganz einfach nach deinem KLASSENSTANDPUNKT.

Und wenn dein Weltbild geprägt ist durch die Schule der DDR, dann ist es durchaus bedauerlich wenn vom Klassenstandpunkt der Arbeiter nicht viel bei dir übrig geblieben ist.
Wenn du nicht mehr in der Lage bist zwischen gerechten und ungerechten Kriegen zu unterscheiden wo bleibt denn da die KLASSENSOLIDARITÄT bei dir ?

Ich habe ganz im Gegensatz zu dir keine Illusionen was den kapitalistischen Charakter dieses Landes angeht und bin daher auch nicht gearde überrascht was die Umwandlung der Bundes"wehr" angeht.
Vielleicht warst du einfach zu sehr involviert in den Staatsdienst der DDR, um den kapitalistischen Charakter der DDR erkennen zu können. Dir fehlte womöglich der nötige Abstand.

Die Umwandlung der Bundes"wehr" in eine imperiale Berufsarmee ist schon lange geplant. Was jetzt folgen wird ist ein ideologisches Trommelfeuer gegen die Keime des Klassenbewußtseins unter der Jugend. Kriegsdienst als Karriere. Söldner im Dienste des Kapitals. Kämpfer für die westliche "Freiheit" und "Demokratie"
Da erleben wir nun gerade erst den Anfang mit der Werbung in den Schulen und wir sicher noch einiges an Demagogie geboten bekommen.
Da sind wir herausgefordert Karl und brauchen dafür einen klaren revolutionären Klassenstandpunkt. Und genau den vermisse ich bei dir.


>>Bevor Du hierzu etwas schreibst,frage ich Dich:
"Wann endlich werden die Akten des BND aus 40 Jahren BRD öffentlich gemacht?"Vielleicht,
wenn die Altbundesbürger auf die Strasse gehen -wir sind das Volk rufen -und das Gebäude des BND stürmen?Die Bundeswehr und andere bewaffn.Kräfte die Waffen strecken?<<

Sicherlich nicht vorher. Oder wovon träumst Du ? Was die Stasi mit ihrem Herr an Informanten getrieben hat erledigt sich hier elektronisch. Handy und PC for everybody. You tube und Facebook.


>>Parteien,wo sind sie?Und Deutsch-
land?So viele kommun.Parteien,Gruppierungen.(?)Welch ist denn die richtige für mich,für
den Proleten da draußen?Sag es mir.So lange das nicht geklährt ist,helfen auch keine
Zitate von Mao,Marx-Engel u.Lenin.<<

Ja was soll ich dir dazu sagen ?
M L P D konsequent und revolutionär

Beste Grüße
Jens-Uwe

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Stefan am 22.11.2010 22:10
Hallo Karl,

es geht nicht um "entschuldigen" um "persönlich beleidigen oder beleidigt sein", es kann natürlich auch jeder seine Meinung äußern...

aber, man kann schon verlangen, dass man darüber nachdenkt und darauf eingeht was andere schreiben!? und einfach sagen "meine Meinung ist nunmal..." ist für mich keine Diskussionsgrundlage, ist aber NICHT beleidigend oder besserwisserisch gemeint, dann müssen wir beide es halt lassen!

ich will nicht alles wiederholen was hier bisher gesagt wurde.... = aber was sagst du unter anderem zu den Zitaten von Mario ???

Sozialimperialismus, dies ist kein "Schlagwort", dies ist das Ergebnis einer gründlichen Analyse der Entwicklung der Sowjetunion, nachzulesen unter anderem im Buch von Willi Dickhut "Die Restauration des Kapitaismus in der Sowjetunion". Und es kann nicht schaden, wenn man, wenn`s um`s Grundsätzliche geht, bei den Klassikern nachliest. Auch hier sehr zu empfehlen: Lenin "Über Krieg und Frieden"

Gruß

Stefan H.

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von karl vinzelberg am 26.11.2010 23:07
Hallo Freund Jens -Uwe,

das Wort Freund ist ehrlich gemeint!ohne -","
Mich auf meinen DDR-Schlips treten? ne,das hat noch keiner geschafft.
Auch Du nicht.
Ich frage mich allerdings,was Du für Fähigkeiten besitzt,aus der Ferne eine Diagnose
über mein Weltbild und meinen Klassenstandpunkt abzugeben.Das sind übernatürliche Kräfte,welche da in Dir schlummern.
Um Dich zu beruhigen- ich bin über 60 Jahre der Sohn meiner Eltern und gleich mit Sohn
meiner Klasse.der Arbeiterklasse.Mein Weltbild ist marx-leninist.immer noch,das wird sich
auch nicht mehr ändern,dessen kannst Du gewiss sein!
Leider ist diese Klasse genauso wie das Land immer noch gespalten.

KLASSENSOLIDARITÄT!ja das lernte ich im Elternhaus und in der Schule!,was das ist.Kuba,
Vietnam,Marokko u.andere.Wir als Kinder haben gespendet -(hatten in den 60zigerselbst nicht viel)!Kleider,Nahrungsmittel und Schulsachen.Geld durch Altstoffsammlung usw.


40Jahre KPD/DKP unterstützt.

>in den Staatsdienst involviert-`?
Lehrmeister nicht vergessen stell Dir das mal vor.
Mit dem kap.Charakter der DDR bleib mir bitte vorerst vom Acker.Ich habe über Euren W.D.gelesen.
Auch seinen Brief an Gossweiler und dessen Antwort.
Wenn Du meine Kommentar richtig gelesen hättest,würde sich manches zwischen uns erübrigen.
>Illusionen>?? was für Illusionen habe ich gegenüber diesen Staat BRD?KEINE!und schon garnicht was die BUNDESWEHR angeht! Die Bundeswehr war nie für die Verteidigung geschaffen!
Sie war schon immer eine Armee für den Kampf gegen den Kommunismus.Das solltest Du aber wissen.
Bis dahin erst einmal.mein Internet ist sehr schwach....liegt vielleicht an den blühenden
Landschaften hier im Osten.

die besten Grüße
karl

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von karl am 26.11.2010 23:36

Hallo Jens-Uwe,

es hat geklappt......
hier schreibt ein Dickkopf dem anderen....schmunzel....

ich mach mir auch keine Illusion,was die Abschaffung der Wehrpflicht in dieser
imperialistischen BRD angeht!
Das ist von meinen (!)Klassenstandpunkt aus gesehen) Augenwischerei!
Wie schnell ist diese BRD in der Lage,wenn es die polit.Mächtigen es wollen
diese Armme durch Reservisten und Einberufung wehrfähiger Männer aufzustocken,
einzukleiden und unter Waffen zu stellen!Das Potenzial und Material ist vorhanden.
Nur soweit denken die meisten Menschen in der Bevölkerung nicht.Abschaffung der Wehrpflicht und schon steigen CDU u. FDP in der Wählergunst.
Ich träume auch nicht......mir geht es um die Aufarbeitung der Geschichte der BRD ab 1945.Wenn das ("WESTVOLK "die Akten des BND einsehen könnte,wäre es für uns Kommunisten
umm vieles einfacher,das Volk vom Sozialismus zu überzeugen.Nein?
Solange das nicht geschieht bleibt der größte teil am Sozialismus desinteressiert.
Ich bin in Gesprächen auf Arbeit zu der Erkenntnis gekommen,man will den "Sozialstaat"
der alten BRD,so wie er sich vor der "Einheit"darstellte.
Und!die breite Masse hat noch lange nicht das Bewußtsein in Richtung Sozialismus entwickelt.

Gruß
karl

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von karl am 27.11.2010 00:10

Hallo Jens-Uwe,

noch eins zur Bundeswehr,dann ist Schluß für heute


"Hitlers Bandenkampfabzeichen noch immer beim Bund erlaubt"
unter Adenauer wieder zugelassen.....leicht geändert -ohne Hakenkreuz und Totenkopf

AFP meldete kürzlich:" Die Sonderstufe der Einsatzmedaille der Bundeswehr
soll demnächst an jene Soldaten verliehen werden,die mindestens einmal aktiv
an Gedfechchtshandlungen teilgenommen oder unter hoher persönlicher Gefährdung terroris-
tischer oder militärische Gewalt erlitten haben."
Die Sprache solcher Ordensverleihungsanordnungen hat eine lange Tradition.


bis denne mal wieder

schönen ersten Advent Dir u. deiner Familie


beste Grüße
karl

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von karl am 28.11.2010 00:07
Hallo Stefan H. ,
zuerst einmal Dank für die Meinungsfreiheit,die mir und allen anderen hier einge-
räumt wird. Habe ich meine Meinung nicht begründet?
Ich will hier keinen "Krieg" zwischen uns vom Zaune brechen.Das würde sicher unserer
gemeinansamen Ideologie/ Ziele nicht nützlich sein.

Übrigens habe ich die imperialist.Kriege der USA nicht gleichgesetzt mit Befreiungskrieg!
Sondern befreit und Freiheit in ".." gesetzt und damit zum Ausdruck gebracht,das die USA
ihre Imperial.Raubkriege als Befreiungskriege (im jeweiligen Land)gegen das Böse/den Kommunismus zu verteidigen,bzw.zu befreien,der Welt,den Völkern unterjubeln.



>den Zitaten von Mario< bitte genaue Angabe.?Mario:>ich bin auch in der DDR aufgewachsen Dann beachte bitte,das ich kein Geschichtsbuch/Atlas zur Geschichte erwähnt
habe,sondern vom Geschichtsunterricht geschrieben habe.Das ist ein großer
Unterschied.
(ob der Sieger Redlich ist,klärt der Krieg aber nicht!)
Übrigens,Kriege entstehen im Frieden.
Nachzulesen beim "GENERAL" wie ihn liebevoll die Arbeiterklasse nannte.
Nun genug damit.Sonst falle ich wieder negativ auf,und mir wird vorgeworfen,ich hätte keinen Klassenstandpunkt.(!)Vielleicht werden meine Beiträge auch nicht verstanden,weil ich als Prolet nicht auf dem hohen theoretischen Niveau wie einige Genossen hier von der MLPD, duskutiere und schreibe.
Solange in solchen Foren dieses Niveau angeschlagen wird und jeder Genosse alle Klassiker
neben sich liegen hat,die Seiten gekennzeichnet sind,wo welches Zitat zu finden ist-
und gleich dokmatisch gekontert wird,......
solange wird es nicht gelingen die Massen zu begeistern-in ihnen eine Bewußtseinsveränderung in Richtung Sozialismus zu fördern.Es wird nach Revolution ver-
langt.....es soll etwas verändert werden.Doch wo sind die Massen,die dieser oder jener kommun.Partei folgen?Müssten nicht die vielen Arbeitslosen,Sozialhilfeempfänger die
Schnauze voll haben,und sich einer kommun.Bewegung anschließen?Sie tun es nicht !Warum,
tun sie es nicht?Nebenbei,auch ich habe in den zwanzig Jahren keine neue polit.Heimat
gefunden.Bin also zweimal heimatlos,da dieses Deutschland nicht mein Deutschland ist.

Das aber im Osten Deutschlands versucht wurde,eine andere,womöglich humanere
Gesellschaft aufzubauen,ist mir aller Ehre Wert...!

Stefan,
selbst auf die Gefahr hin,das Du Dich nun vielleicht von mir wendest,
und ich nicht das hohe Niveau habe-doch noch einmal zum SOZIALIMPERIALISMUS.


Der Begriff -SOZIALIMPERIALISMUS mag seine Zeit gehabt haben;doch über ihn ging es später
zur pauschalen Brandmarkung der SOZIALDEMOKRATEN als "SOZIALFASCHISTEN".(?)
Heute ist man(auch im linken/kommun.Spektrum) dabei einige Linke "sozialimperialistisch"
zu bezeichnen.
Dieser theoretischer Fehler hat die Bildung der Einheitsfront gegen die Faschisten enorm erschwert und Millionen das Leben gekostet.(?)Geht es von vorne los???

Nichts gegen die Klassiker-der "General"wies schon darauf hin :das Manifest,alle Werke
sind eine Grundlage,als Anleitung zum Handeln unter den jeweiligen polit/ökonom.Verhältnissen zu sehen.Keine Dokmen.Und gerade diesen Dokmatismus finde ich hier in vielen Beiträgen.Und dieser Dokmatismus wirkt auf mich abstoßend (abwertend)
und sicher
auch auf andere,die eine politische Heimat in der -MLPD- dieser(!)BRD suchen.

"Krieg" beendet
mit besten Gruß,Dir und deiner Fam.einen schönen 1.Advent
und uns weiterhin einen fairen Gedankenaustausch

bis denne
karl

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Mario am 29.11.2010 15:34
Hallo Karl Du wolltes die Quelle von mir? Bitte schön "Wörterbuch der Geschichte" Dietz Verlag 1983 Seite 645 unter den Verzeichnis "Krieg".
Übrigens wurde bei uns in Geschichte auch über ungerechte und gerechte Kriege aufgeklärt. liegt es vielleicht daran, das es unterschiedliche Geschichtslehrer gab? Und noch was Karl dieses Forum dient dazu sich auszutauschen auf antifaschistische-demokratischen Grundlage, man kann es auch proletarische Streitkultur nennen. solche Streitkultur kenne ich auch in der MLPD, deren Mitglied ich bin, dort wird Diskutiert ohne Hammermethode, was ich so in der SED nicht kannte.

Re: Abschaffung der Wehrplicht

Abgeschickt von Stefan am 29.11.2010 17:37
Hallo Karl,

ich hatte schon betont, dass es nie um beleidigen, persönliche Angriffe oder wie du es nennst "Krieg" geht / gehen sollte !!!
welchen Sinn sollte dies haben? es sollte immer um den Austausch von Argumenten und Meinungen gehen. Meine Kritik war nur, und dazu stehe ich auch, dass man keine feste Meinung haben sollte, die nicht durch Argumente und Fakten korrigierbar wäre.

Nebenbei, ich bin kein Intellektueller, habe nach der 10.Klasse die Schule beendet und gehe arbeiten...aber ich lese trotzdem so oft es meine Zeit erlaubt die "Klassiker"! Und wenn man die grundlegenden Thesen des Marxismus/Leninismus, auch anhand von Zitaten der Klassiker, verteidigt dann ist man kein Dogmatiker, im Gegenteil, man grenzt sich von den Revisionisten ab !

Sozialilimperialismus - Sozialfaschisten? Du schmeißt hier alles in einen Topf und vor allem bringst du den zeitlichen Zusammenhang ganz schön durcheinander!
Bleiben wir beim Sozialimperialismus: du hast Willi Dickhut gelesen wie du schreibst, dann zeig` mir/uns doch bitte auf wo seine Analyse falsch ist! Ich zumindest wäre der letzte, der dann bei der anschließenden Diskussion kneifen würde. Nur so sind es nur Behauptungen.
Warum gehst du nicht inhaltlich auf die Zitate von Mario ein?

warum sollte ich mich "von dir abwenden"? auch wenn mir Bemerkungen wie "hohes Niveau" (was soll das?) nicht gefallen, so nehme ich`s erstmal nicht persönlich. Mir wäre es natürlich viel lieber wie oben schon angeführt wenn du inhaltlich auf die Kritiken eingehen würdest.

meines Erachtens gab es keinen "Krieg", freue mich immer über ne inhaltliche und sachliche Diskussion, von der sache kann sie aber ruhig auch mal hart geführt werden!

auch dir und deiner Familie eine schöne Zeit!

Stefan H.
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