"Geld machen" im Kapitalismus
Kann man durch Arbeit reich werden ? Sollte man meinen. Viele verdienen durch ihren "Hauptjob" nicht genug und mehr durch den "Zusatzjob" wie z.B. Gutachten oder als Notar und ähnliches. Der normale Arbeiter aber, der sich ein Leben lang kaputtschuftet, wird nicht reich, sondern krank und stirbt früher, "ausgebeutet" und "ausgequetscht" vom Kapital. Im Kapitalismus wird nirgends soviel verdient wie im Verkauf, egal, was verkauft wird (z.B. die Versicherungsvertreter verdienen Provisionen durch die Vermittlung ebenso Immobilienmakler). Im Kapitalismus wird auch sehr viel Geld durch Pornografie verdient, so haben schon 20jährige Pornodarsteller ein jährliches Millioneneinkommen. Dies bedeutet, dass man nicht "arbeiten" muss, um sehr reich zu werden, sondern man kann auf dem freien Markt handeln und verkaufen, egal was, Hauptsache es ist eine Nachfrage da und wenn nicht so wird sie künstlich durch Werbung erzeugt. Es geht nur darum: "Mache Geld, mache mehr Geld ..." und der Zweck heiligt die Mittel.
Das beste Beispiel ist ja Carsten Marschmeyer, der "abgebrochene Medizinstudent", der mit Vermittlung von Versicherungen hauptsächlich und deren Provisionen beim AWD 500 Millionen Euro kassiert hat, um anschließend einen auf "Saubermann" und "seriös" zu machen. Oder man denke an die "Göttinger Gruppe", ein Finanzbetrugsunternehmen, die dreist genug waren, unzählige vertrauensselige Geldanleger abzuzocken (siehe www.goettinger-gruppe-opfer.de). Solche Beispiele gibt es sehr viele im abartig kapitalistischen Wirtschaftssystem. Das damit Schluß sein muss, ist klar. Und wenn das Volk das will, passiert das auch, man siehe nur schon die Demonstrationen weltweit gegen das betrügerische menschenverachtende Finanzkapital.
Im Kapitalismus, aber bei der derzeitigen Bewußtseinslage wäre es wohl auch im Sozialismus:
"Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, daß Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech." Kurt Tucholsky
"Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, daß Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech." Kurt Tucholsky
"Im Kapitalismus, aber bei der derzeitigen Bewußtseinslage wäre es wohl auch im Sozialismus:
"Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, daß Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech." Kurt Tucholsky"
Ich dachte immer, im Sozialismus sollte die Lohnarbeit abgeschafft werden? Und das hat seine guten Gründe. Und die sind n i c h t auf Pornoproduzenten und Strukturvertriebe und sonstige "unmoralische" Produzenten und Händler beschränkt!
Auch die Lohnarbeiter bei VW und Daimler usw. sind nichts als "nützliche Idioten" der kapitalistischen Geldvermehrung.
"Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, daß Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech." Kurt Tucholsky"
Ich dachte immer, im Sozialismus sollte die Lohnarbeit abgeschafft werden? Und das hat seine guten Gründe. Und die sind n i c h t auf Pornoproduzenten und Strukturvertriebe und sonstige "unmoralische" Produzenten und Händler beschränkt!
Auch die Lohnarbeiter bei VW und Daimler usw. sind nichts als "nützliche Idioten" der kapitalistischen Geldvermehrung.
Was ich persönlich schlimm finde ist die totale Ökonomisierung allen Lebens und aller Lebensvorfänge auf der Erdoberfläche, praktisch alles wird monetarisiert - und wo bleibt der Mensch ? Es sind Wirtschaftlichkeitsüberlegungen im gesundheitswesen, in Krankenhäusern, die darüber entscheiden, ob man z.B. einen schwer erkrankten 65jährigen Mann die medizinische Betreuung zukommen lässt, die möglich wäre oder es einfach sein lässt, ihn sterben lässt (die gesellschaftliche Bedeutung der Person spielt auch eine Rolle), es sei denn der Betreffende kann privat "eine Menge Geld auf den Tisch legen", so dass bestmögliche medizinische Versorgung auf einmal möglich wird. Der einfache Arbeiter auf der Straße bleibt dabei auf der Strecke, denn lässt man nach einem arbeitsreichen Leben kaputtgehen, ist unnütz geworden. Der Mensch ist uninteressant. Und genauso geht man mit der Natur um, mit Tieren und Pflanzen, die als auszubeutende Rohstoffe und Ware betrachtet werden, deren Nutzung ebenfalls total ökonomisiert wird, um höchstmögliche volkswirtschaftliche "Erträge§ zu erwirtschaften. Aber dass es sich hier um Lebewesen handelt, interessiert niemanden, es geht nur darum, Kapital aus der auszuplündernden Flora und Fauna des Planeten Erde "zu schlagen". Diese Vorgehensweise ist praktisch Selbstmord für die menschliche Spezies, die nur dauerhaft überleben kann, wenn sie einen anderen Weg einschlägt, der sich von Jahr zu Jahr immer mehr aufdrängt, auch wenn es die derzeit Herrschenden (= die Diktatur der Minderheit der fast alles Besitzenden) nicht wahr haben wollen - es ist der Weg des echten Sozialismus !
Folgendes Zitat fand ich in der Tagespresse:
"...Brad Pitt, 48, Schauspieler und Angelina Jolie, 36, Schauspielerin haben eine prominente Käuferin für ihre Villa im kalifornischen Malibu gefunden. Wie die Los Angeles Times berichtet, hat Talkschow-Moderatorin Ellen DeGeneres, 54, das Luxusanwesen des Hollywood-Paares für 12 Millionen Dollar (knapp 9,2 Millionen Euro) erstanden. Das 1962 erbaute Haus mit vier Schlafzimmern, vier Badezimmern, drei Kaminen und einem Pool hat einen Meeresblick und Zugang zu einem Privatstrand. Oscar-Anwärter Pitt ("Moneyball") und seine Lebensgefährtin Jolie hatten ihr Domizil vorigen August zunächst für knapp 14 Millionen Dollar angeboten....." (SZ vom 7.2.2012, Seite 10)
Woher haben die soviel Geld ? Durch Arbeit ? Bestimmt nicht, sondern durch Verkauf (Pitt´s Filme haben sich in der Vergangenheit sehr gut verkauft) und durch Werbung, Provisionen, Tantiemen, Zuwendungen. Allein ein kleiner Werbespot von zwei Minuten bringt einem Prominenten soviel wie ein Arbeiter in einem Jahr durch harte schwere Arbeit verdient. Wer die "richtigen" Geldquellen im kapitalistischen Wirtschaftssystem bedienen kann, dessen Vermögen wächst auch ohne Arbeit enorm an, während Proletarier sich ihr Leben lang "kaputtschuften" und "nicht auf einen grünen Zweig kommen", sondern Gefahr laufen auch noch ihre Gesundheit zu ruinieren.
"...Brad Pitt, 48, Schauspieler und Angelina Jolie, 36, Schauspielerin haben eine prominente Käuferin für ihre Villa im kalifornischen Malibu gefunden. Wie die Los Angeles Times berichtet, hat Talkschow-Moderatorin Ellen DeGeneres, 54, das Luxusanwesen des Hollywood-Paares für 12 Millionen Dollar (knapp 9,2 Millionen Euro) erstanden. Das 1962 erbaute Haus mit vier Schlafzimmern, vier Badezimmern, drei Kaminen und einem Pool hat einen Meeresblick und Zugang zu einem Privatstrand. Oscar-Anwärter Pitt ("Moneyball") und seine Lebensgefährtin Jolie hatten ihr Domizil vorigen August zunächst für knapp 14 Millionen Dollar angeboten....." (SZ vom 7.2.2012, Seite 10)
Woher haben die soviel Geld ? Durch Arbeit ? Bestimmt nicht, sondern durch Verkauf (Pitt´s Filme haben sich in der Vergangenheit sehr gut verkauft) und durch Werbung, Provisionen, Tantiemen, Zuwendungen. Allein ein kleiner Werbespot von zwei Minuten bringt einem Prominenten soviel wie ein Arbeiter in einem Jahr durch harte schwere Arbeit verdient. Wer die "richtigen" Geldquellen im kapitalistischen Wirtschaftssystem bedienen kann, dessen Vermögen wächst auch ohne Arbeit enorm an, während Proletarier sich ihr Leben lang "kaputtschuften" und "nicht auf einen grünen Zweig kommen", sondern Gefahr laufen auch noch ihre Gesundheit zu ruinieren.
Der deutsche Schönheitschirurg Werner Mang beispielsweise hat Geld gemacht, indem er sich den Reichen und Schönen andiente. Es geht ja vornehmlich nicht um notwendige kosmetische Operationen nach Unfällen, schweren Gesichtsverletzungen usw, sondern um die Herstellung eines Schönheitsideals der Schickeria, das im Zeitgeist nicht zuletzt durch die Massenmedien Gesichter propagiert wurde. Man lässt sich die NAse richten, die Gesichtshaut straffen, Fett absaugen, die Brust vergrössern, Bauchdecken straffen, Oberschenkelpolster abtragen usw. Und dafür werden horrende Summen gezahlt, die sich bei Werner MAng in Maseratis, Motorräder, Yachten und Villen wiederfinden.
Werner Mang sagt: Ja jeder könne doch so reich werden, man müsse nur hart arbeiten und leistung bringen ! Dies bedeutet aber im Umkehrschluß. dass der proletarische Arbeiter im Kapitalismus, der duch Ausbeutung "nicht auf einen grünen Zweig kommt", eben nicht hart arbeiten würde, keine Leistung bringen würde, so dass er selbst Schuld ist an seiner Mittellosigkeit und relativen Armut. (aber das Mang dubiose Machenschaften anwendet, um Geld zu machen, darauf wiess jetzt auch eie SZ vom 10.02.2012 Seite 4 hin, weil Mang ohne Facharztausbildung operiert (Mang ist von Haus aus HNO-Arzt). Mang darf den Titel "Facharzt für platische und Ästetische Chirurgie" nicht führen. Dies bedeutet, er ist nicht qualifiziert, hat aber dennoch gegen hohe Rechnungen operiert, um Geld zu machen.
Oft wird auch gesagt, ja der Arbeiter habe die Freiheit der Entscheidung. Der Arbeiter könne alles erreichen, wenn er nur eine Entscheidung treffen würde, nämlich fie Entscheidung für Karriere, Geld, Erfolg und Leistung. Wenn der Proletarier aber nach einem langen harten Arbeitsleben völlig kaputtgeschuftet von einer relativ geringen Rente leben muss, wird gesagt, ja der hat in seinem Leben nichts erreicht, der ist selbst Schuld, der hätte ja Karriere machen und Geld verdienen können, er hätte sich nicht entschieden, also ein Versager ? In Wirklichkeit hat der Arbeiter sein Leben lang um sein Überleben und seine Existenz für die Gemeinschaft und Gesellschaft gekämpft als hochpolitische engagierte Person.
Ich kenne zum Beispiel einen Medizinprofessor, dee sagt von sich selbst, dass er Geld gemacht hat durch medizinische Gutachten für Versicherungen in Bezug auf Patienten, damit diese keine Rente erhalten und die Versicherungen nicht zahlen müssen. Dafür haben ihn die Versicherungen mit hohen Provisionen und Zuwendungen entlohnt, so dass er allein von diesen Geldern schon alein drei Villen bauen konnte. Die scheint allgemein übliche Praxis zu sein. Von sich selbst sagt er dasselbe wie Mang: Harte Arbeit und Leistung ! Und der Stundenlohn für ein Gutachten ? 800 Euro ?
Ein Bekannter von mir hat als Versicherungsvertreter Hunderttausende verdient. Versicherungen verkauft. Er nannte dies "Umdecken". Dies bedeutet, der geht in die Arbeiterhaushalte, lässt sich die Versichewrungsunterlagen zeigen und kündigte alle Versicherungen, was finanzielle Verluste für den Haushalt bedeutet, Dann "baut" er die eigenen Verträge seiner Versicherungsgesellschaft ein und kassiert so für jeden neuen Vertrag reichlich Provisionen. Auf diese Weise verdient er in einer halben Stunde 500 Euro Provisionen von der Versicherung und schädigt den Arbeiterhaushalt finanziell. Die von Helmut Kohl so hochgelobte DVAG (Achener und Münchner Versicherungen) geht genauso vor und viele andere (nach dem Motto: Mache Geld, mache mehr Geld durch Verkauf ! Die Versicherungsvertreter werden in Verkaufsschulungen in psychologischen Verkaufstricks geschult, um den Kunden leicht "über den Tisch ziehen zu können". Sie nennen dies Finanzberatung, denn Beratung tut not ! In Wirklichkeit geht es nur darum aus Kosten des Arbeiterhaushaltes für unnütze Versicherungen hohe Provisionen abzugreifen. Ein mir bekannter Versicherungsvertreter hat sich von diesen Provisionen ein grosses Haus gebaut ("Ich habe gebaut, bin Bauherr"!). In Wahrheit hat er der Gesellschaft nur Schaden zugefügt.
Werner Mang sagt: Ja jeder könne doch so reich werden, man müsse nur hart arbeiten und leistung bringen ! Dies bedeutet aber im Umkehrschluß. dass der proletarische Arbeiter im Kapitalismus, der duch Ausbeutung "nicht auf einen grünen Zweig kommt", eben nicht hart arbeiten würde, keine Leistung bringen würde, so dass er selbst Schuld ist an seiner Mittellosigkeit und relativen Armut. (aber das Mang dubiose Machenschaften anwendet, um Geld zu machen, darauf wiess jetzt auch eie SZ vom 10.02.2012 Seite 4 hin, weil Mang ohne Facharztausbildung operiert (Mang ist von Haus aus HNO-Arzt). Mang darf den Titel "Facharzt für platische und Ästetische Chirurgie" nicht führen. Dies bedeutet, er ist nicht qualifiziert, hat aber dennoch gegen hohe Rechnungen operiert, um Geld zu machen.
Oft wird auch gesagt, ja der Arbeiter habe die Freiheit der Entscheidung. Der Arbeiter könne alles erreichen, wenn er nur eine Entscheidung treffen würde, nämlich fie Entscheidung für Karriere, Geld, Erfolg und Leistung. Wenn der Proletarier aber nach einem langen harten Arbeitsleben völlig kaputtgeschuftet von einer relativ geringen Rente leben muss, wird gesagt, ja der hat in seinem Leben nichts erreicht, der ist selbst Schuld, der hätte ja Karriere machen und Geld verdienen können, er hätte sich nicht entschieden, also ein Versager ? In Wirklichkeit hat der Arbeiter sein Leben lang um sein Überleben und seine Existenz für die Gemeinschaft und Gesellschaft gekämpft als hochpolitische engagierte Person.
Ich kenne zum Beispiel einen Medizinprofessor, dee sagt von sich selbst, dass er Geld gemacht hat durch medizinische Gutachten für Versicherungen in Bezug auf Patienten, damit diese keine Rente erhalten und die Versicherungen nicht zahlen müssen. Dafür haben ihn die Versicherungen mit hohen Provisionen und Zuwendungen entlohnt, so dass er allein von diesen Geldern schon alein drei Villen bauen konnte. Die scheint allgemein übliche Praxis zu sein. Von sich selbst sagt er dasselbe wie Mang: Harte Arbeit und Leistung ! Und der Stundenlohn für ein Gutachten ? 800 Euro ?
Ein Bekannter von mir hat als Versicherungsvertreter Hunderttausende verdient. Versicherungen verkauft. Er nannte dies "Umdecken". Dies bedeutet, der geht in die Arbeiterhaushalte, lässt sich die Versichewrungsunterlagen zeigen und kündigte alle Versicherungen, was finanzielle Verluste für den Haushalt bedeutet, Dann "baut" er die eigenen Verträge seiner Versicherungsgesellschaft ein und kassiert so für jeden neuen Vertrag reichlich Provisionen. Auf diese Weise verdient er in einer halben Stunde 500 Euro Provisionen von der Versicherung und schädigt den Arbeiterhaushalt finanziell. Die von Helmut Kohl so hochgelobte DVAG (Achener und Münchner Versicherungen) geht genauso vor und viele andere (nach dem Motto: Mache Geld, mache mehr Geld durch Verkauf ! Die Versicherungsvertreter werden in Verkaufsschulungen in psychologischen Verkaufstricks geschult, um den Kunden leicht "über den Tisch ziehen zu können". Sie nennen dies Finanzberatung, denn Beratung tut not ! In Wirklichkeit geht es nur darum aus Kosten des Arbeiterhaushaltes für unnütze Versicherungen hohe Provisionen abzugreifen. Ein mir bekannter Versicherungsvertreter hat sich von diesen Provisionen ein grosses Haus gebaut ("Ich habe gebaut, bin Bauherr"!). In Wahrheit hat er der Gesellschaft nur Schaden zugefügt.
Im Kapitalismus kann man ja auch Geld machen, indem man am Kapitalmarkt mit Aktien (Anteilen am Eigenkapital der AG´s) oder mit Anteil am Fremdkapital (wie langfristigen Wertpapieren, Anleihen, Obligationen) handelt oder einen Investmentfonds managed. Ich hatte mal eine TV-Doku über eine Frau gesehen, die das auf Island von zuhause aus mit Computern und Internetanschluß gemacht hat. "Sie sind wie Fischer, die Fische fangen". Nur sind diese "Fischfänge" keine wirklichen Tiere, sondern es wird Geld am Kapitalmarkt abgeschöpft und "abgeerntet". Im Kapitalismus ist es aber leider so, dass sich die gesamte volkswirtschaftliche Wertschöpfung der Menschheit im wesentlichen bei einer Minderheit ansammelt und die übrige Mehrheit nur "die Krümel vom großen Kuchen" bekommt. Die Reichen werden auf diese Weise immer reicher und die Armen immer ärmer. Dies ist das Wesen des kapitalistischen Systems und gleichzeitig seine Ungerechtigkeit: Viel Geld machen kann man als Einzelner nur, wenn die Wertschöpfung einer Masse indirekt abgeschöpft wird und diese "leer" ausgeht. So entsteht im Kapitalismus zwangsläufig immer eine Diktatur der Minderheit der herrschenden Habenden über die Mehrheit der relativ armen und mittellosen Bevölkerung.
Beispiel: Indien, eine aufstrebende Nation mit Wirtschaftswachstum. Aber grosse Teile der indischen Bevölkerung ist arm, schon seit der Kolonialzeit arm geblieben. Geld genug ist vorhanden, das ist nicht das Problem. Es haben nur die falschen Leute. Nur eine Minderheit der Reichen profitiert wirklich vom Wirtschaftswachstum und den "Erträgen" des kapitalistischen Indien. Am 15.02.2012 meldete die Süddeutsche Zeitung auf Seite 26 zum Beispiel: "...Inder schaffen 500 Milliaden Dollar ins Ausland ... Es ist davon auszugehen, dass 500 Milliarden US-Dollar illegales Geld, das Indern gehört, in Steueroasen ausserhalb des Landes deponiert wird ... " mit Hinweis auf Aussagen von Ambar Pratap Singh von der Obersten Ermittlungsbehörde in Indien (CBI).
"Geld genug ist vorhanden, das ist nicht das Problem. Es haben nur die falschen Leute."
Es mag jetzt für den einen oder die andere überraschend kommen: Geld gibt es überhaupt nur, weil es die "Falschen" haben. Wachstum ist auch nicht dazu da, daß die, die es erarbeiten müssen, etwas davon haben. Ganz im Gegenteil: Jedes Kapital kann umso schneller wachsen, je mehr es die für es ärgerlichen Abzüge für Löhne drücken kann.
Geld/Kapital/Vermögen gibt es überhaupt nur so lange, wie sichergestellt ist und weiter erwartet werden darf, daß die Unterwerfung der Masse der Arbeitenden unter den Zwang des Geldverdienens für ihr Überleben sichergestellt ist und funktioniert. Es ist deshalb ein weitverbreiteter Fehlschluß, daß man "nur" dafür sorgen müsse, daß das Geld (natürlich am besten illegal ins Ausland transferiertes Geld, da "schadet" das am wenigsten) endlich in die Hände derer kommt, die es jetzt so bitter bräuchten. Dafür ist es nicht nur nicht da, dann ist es sogar nicht mal mehr da, wenn eine Reformregierung sowas auch nur versuchen würde.
Es mag jetzt für den einen oder die andere überraschend kommen: Geld gibt es überhaupt nur, weil es die "Falschen" haben. Wachstum ist auch nicht dazu da, daß die, die es erarbeiten müssen, etwas davon haben. Ganz im Gegenteil: Jedes Kapital kann umso schneller wachsen, je mehr es die für es ärgerlichen Abzüge für Löhne drücken kann.
Geld/Kapital/Vermögen gibt es überhaupt nur so lange, wie sichergestellt ist und weiter erwartet werden darf, daß die Unterwerfung der Masse der Arbeitenden unter den Zwang des Geldverdienens für ihr Überleben sichergestellt ist und funktioniert. Es ist deshalb ein weitverbreiteter Fehlschluß, daß man "nur" dafür sorgen müsse, daß das Geld (natürlich am besten illegal ins Ausland transferiertes Geld, da "schadet" das am wenigsten) endlich in die Hände derer kommt, die es jetzt so bitter bräuchten. Dafür ist es nicht nur nicht da, dann ist es sogar nicht mal mehr da, wenn eine Reformregierung sowas auch nur versuchen würde.
Etwas grundsätzlicher zur Frage, wer wieviel Geld abbekommt in dieser Gesellschaft:
Die Frage nach dem Einkommen ist in der Marktwirtschaft existentiell. Wie viel Geld ein Wirtschaftsbürger für wie viel Arbeitsaufwand heim trägt, entscheidet über sein Leben; darüber nämlich, ob ihm die Güter des täglichen Bedarfs sowie des Genusses in ausreichender Menge und Qualität zugänglich sind, und ob die für deren Beschaffung erforderliche Arbeit auch noch Lebenszeit und Lebenskraft für Genuss und die Entwicklung freier Interessen übrig lässt. Jeder weiß, dass die Einkommen in der Marktwirtschaft krass verschieden ausfallen: Vom Null-Einkommen der Arbeitslosen reichen sie über Hungerlöhne im wachsenden Niedriglohnsektor, über schmale, mittlere und bessere Arbeitslöhne, zu Beamten- und Politikergehältern; unter den Selbstständigen gibt es noch einmal die weite Spanne vom Elend der Ich-AGs und der kleinen Handwerker bis zu den ein- und zweistelligen Millionenbeträgen der Manager; ganz zu schweigen von den Besitzern wirklich großer Vermögen, Ländereien und Industriebeteiligungen. Das steile Gefälle gibt zu denken:
Die meisten verführt es zu der falschen Frage, ob sie auch bezahlt bekommen, was ihnen aufgrund ihrer Leistung eigentlich zustehen müsste; bzw. ob die anderen wirklich verdienen, was sie verdienen. Kritische Zweifel, ob die enormen Einkommensunterschiede durch ebenso große Unterschiede der Leistung zu rechtfertigen seien, sind nämlich sehr unkritisch. Sie setzen als selbstverständlich voraus, dass vom Grundeigentümer, der Mietzins, über den Aktienbesitzer, der Dividende einstreicht, den Manager, der für Organisation und Erfolg der Profitmacherei seine Millionen kassiert bis zum Ingenieur, Maurer und Briefträger alle Einkommensbezieher größere oder kleinere Arbeitsleistungen in eine große Arbeitsteilung erbringen, von deren Produkten und Diensten dann das Volk und alle Einzelnen leben. Aber vielleicht gibt es das Gemeinschaftswerk ja gar nicht, zu dem alle Beiträge leisten. Vielleicht gibt es gar keine Verteilung des Nationalprodukts die man auf ihre Gerechtigkeit hin befragen könnte. Sondern nur Eigentümer, die mit der Macht ihres jeweiligen Eigentums um die Aneignung des kapitalistischen Reichtums konkurrieren; und die vielen anderen, die sich damit herumschlagen müssen, was den Herren über den Reichtum das Ausnutzen ihrer Arbeit wert ist.
Die Frage nach dem Einkommen ist in der Marktwirtschaft existentiell. Wie viel Geld ein Wirtschaftsbürger für wie viel Arbeitsaufwand heim trägt, entscheidet über sein Leben; darüber nämlich, ob ihm die Güter des täglichen Bedarfs sowie des Genusses in ausreichender Menge und Qualität zugänglich sind, und ob die für deren Beschaffung erforderliche Arbeit auch noch Lebenszeit und Lebenskraft für Genuss und die Entwicklung freier Interessen übrig lässt. Jeder weiß, dass die Einkommen in der Marktwirtschaft krass verschieden ausfallen: Vom Null-Einkommen der Arbeitslosen reichen sie über Hungerlöhne im wachsenden Niedriglohnsektor, über schmale, mittlere und bessere Arbeitslöhne, zu Beamten- und Politikergehältern; unter den Selbstständigen gibt es noch einmal die weite Spanne vom Elend der Ich-AGs und der kleinen Handwerker bis zu den ein- und zweistelligen Millionenbeträgen der Manager; ganz zu schweigen von den Besitzern wirklich großer Vermögen, Ländereien und Industriebeteiligungen. Das steile Gefälle gibt zu denken:
Die meisten verführt es zu der falschen Frage, ob sie auch bezahlt bekommen, was ihnen aufgrund ihrer Leistung eigentlich zustehen müsste; bzw. ob die anderen wirklich verdienen, was sie verdienen. Kritische Zweifel, ob die enormen Einkommensunterschiede durch ebenso große Unterschiede der Leistung zu rechtfertigen seien, sind nämlich sehr unkritisch. Sie setzen als selbstverständlich voraus, dass vom Grundeigentümer, der Mietzins, über den Aktienbesitzer, der Dividende einstreicht, den Manager, der für Organisation und Erfolg der Profitmacherei seine Millionen kassiert bis zum Ingenieur, Maurer und Briefträger alle Einkommensbezieher größere oder kleinere Arbeitsleistungen in eine große Arbeitsteilung erbringen, von deren Produkten und Diensten dann das Volk und alle Einzelnen leben. Aber vielleicht gibt es das Gemeinschaftswerk ja gar nicht, zu dem alle Beiträge leisten. Vielleicht gibt es gar keine Verteilung des Nationalprodukts die man auf ihre Gerechtigkeit hin befragen könnte. Sondern nur Eigentümer, die mit der Macht ihres jeweiligen Eigentums um die Aneignung des kapitalistischen Reichtums konkurrieren; und die vielen anderen, die sich damit herumschlagen müssen, was den Herren über den Reichtum das Ausnutzen ihrer Arbeit wert ist.
Nur ein Beispiel:
Sir Paul McCartney, der Ex-Beatle hat im Jahr 2011 etwa 67 Millionen US-Dollar dazuverdient. Die 23jährige britische Sängerin "Adele" verdiente 2011 insgesamt 18 Millionen US-Dollar dazu. Ein schwer bis zu seiner äussersten Belastungsgrenze hart arbeitender Leiharbeiter verdient, auch wenn er 200 Stunden im Monat schuftet, nur 967 Euro im Monat (Quelle: SZ vom 17.02.2012 Seite 18 sowie IG Metall Skript "Arbeit auf Abwegen" als SZ-Beilage zum 17.02.2012 Seite 4).
Wird man also durch Arbeit reich ? In einer TV-Dokumentation (schon länger her) habe ich mal über einen US-Amerikaner einen Bericht geschaut, der etwa 100 sündhafte teure Luxusautos in seinen Garagen stehen hatte - sein Hobby ! Er war gelernter Ingenieur, sagte aber, wenn er als Angestellter in die Industrie gegangen wäre, hätte er sich das nie leisten können, also ist er Talkschow-Master geworden und in die US-amreikanische TV- und Multimediabranche eingestiegen, hat auch an Werbung sehr viel verdient. Ein Bekannter von mir, auch von Haus aus Ingenieur hat sich in Queensland/Australien Rechte an zwei reichhaltigen Opal-Minen erworben und ist steinreich geworden.
Stimmt das denn, das jeder reich werden kann, wenn er nur hart arbeitet und Leistung bringt ? Die Menschen haben ja unterschiedliche Fähigkeiten und ein unterschiedliches Leistungsvermögen. Es gibt so sehr viele Talente und Begabungen. Aber kann in einer Marktwirtschaft wirklich jeder seine Talente/Fähigkeiten zur Entfaltung bringen ? Was ist denn mit einer Mutter von fünf Kindern, die sich als Putzfrau Geld dazuverdinen muss, aber das schriftstellerische Potential einer Herta Müller hätte ? Im Kapitalismus kann der Proletarier seine Talente nicht völlig zur Entfaltung bringen, weil er um seine finanzielle Existenz und die seiner Familie kämpfen muss. Im echten Sozialismus wäre die Ebtfaltung der Begabungen und Talente schon eher möglich, wenn dieser Sozialismus denn wirklich von allen konsequent umgesetzt wird. Denn dann sind auch die Frauen und Männer befreit vom ständigen Druck ums tägliche Überleben im Kapitalismus kämpfen zu müssen.
Sir Paul McCartney, der Ex-Beatle hat im Jahr 2011 etwa 67 Millionen US-Dollar dazuverdient. Die 23jährige britische Sängerin "Adele" verdiente 2011 insgesamt 18 Millionen US-Dollar dazu. Ein schwer bis zu seiner äussersten Belastungsgrenze hart arbeitender Leiharbeiter verdient, auch wenn er 200 Stunden im Monat schuftet, nur 967 Euro im Monat (Quelle: SZ vom 17.02.2012 Seite 18 sowie IG Metall Skript "Arbeit auf Abwegen" als SZ-Beilage zum 17.02.2012 Seite 4).
Wird man also durch Arbeit reich ? In einer TV-Dokumentation (schon länger her) habe ich mal über einen US-Amerikaner einen Bericht geschaut, der etwa 100 sündhafte teure Luxusautos in seinen Garagen stehen hatte - sein Hobby ! Er war gelernter Ingenieur, sagte aber, wenn er als Angestellter in die Industrie gegangen wäre, hätte er sich das nie leisten können, also ist er Talkschow-Master geworden und in die US-amreikanische TV- und Multimediabranche eingestiegen, hat auch an Werbung sehr viel verdient. Ein Bekannter von mir, auch von Haus aus Ingenieur hat sich in Queensland/Australien Rechte an zwei reichhaltigen Opal-Minen erworben und ist steinreich geworden.
Stimmt das denn, das jeder reich werden kann, wenn er nur hart arbeitet und Leistung bringt ? Die Menschen haben ja unterschiedliche Fähigkeiten und ein unterschiedliches Leistungsvermögen. Es gibt so sehr viele Talente und Begabungen. Aber kann in einer Marktwirtschaft wirklich jeder seine Talente/Fähigkeiten zur Entfaltung bringen ? Was ist denn mit einer Mutter von fünf Kindern, die sich als Putzfrau Geld dazuverdinen muss, aber das schriftstellerische Potential einer Herta Müller hätte ? Im Kapitalismus kann der Proletarier seine Talente nicht völlig zur Entfaltung bringen, weil er um seine finanzielle Existenz und die seiner Familie kämpfen muss. Im echten Sozialismus wäre die Ebtfaltung der Begabungen und Talente schon eher möglich, wenn dieser Sozialismus denn wirklich von allen konsequent umgesetzt wird. Denn dann sind auch die Frauen und Männer befreit vom ständigen Druck ums tägliche Überleben im Kapitalismus kämpfen zu müssen.
"Wird man also durch Arbeit reich ?"
Ja, natürlich: Durch möglichst viel, möglichst schlecht bezahlte Arbeit von den Menschen, die für ihr Überleben, für ihren Lebensunterhalt, darauf angewiesen sind, ihre Arbeitskraft an diejenigen zu verkaufen, die dadurch ihr Vermögen vermehren.
"Stimmt das denn, das jeder reich werden kann, wenn er nur hart arbeitet und Leistung bringt ?"
Natürlich nicht, die Welt ist im wesentlichen voll von Lohnabhängigen (und Arbeitslosen) obendrein, die ihr ganzes Leben lang "hart arbeiten" und genauso arm ins Grab gehen, wie sie als junger Mensch zu arbeiten angefangen habe. Und mit ihrem "Leistungsvermögen" hat das Lohn nach Hause bringen auch herzlich wenig zu tun: Wenn es zu viele gibt, die mit ihrer Leistungserbringung ihren Lohn nach Hause tragen wollen, dann können die "Arbeitgeber" das ausnutzen und umso weniger Lohn zahlen, egal wie leistungsbereit und leistungsfähig die Arbeiter dann sind. (Daß immer mal wieder ein paar Individuen es schaffen, ihre karge Klassenexistenz als Lohnabhängige hinter sich zu lassen und den Aufstieg schaffen spricht genauso wenig gegen diese Regel wie es umgekehrt durch die Konkurrenz, deren Erfolg ja nicht vorab feststeht und garantiert wäre, immer wieder Angehörige der Eigentümerklasse gibt, die dann abrutschen in die Proletarierexistenz)
Was Musiker, TV-Leute oder Filmstars "verdienen", hat übrigens buchstäblich gar nichts mit ihrer "Leistung" zu tun, sondern ausschließlich damit, wie viel die Medienkonzerne, für die sie singen, schauspielen oder irgendeine TV-Show machen, damit an Umsatz und vor allem an Gewinn machen. Wenn ein Film von Sony eine halbe Milliarde Umsatz verspricht, unter anderem weil man einen der berühmtesten Stars als Hauptdarsteller engagieren kann, dann kann Sony dem ruhig 40 Millionen auf die Hand versprechen, das rechnet sich dann immer noch. Diese Medieneinkommen sind also in Wirklichkeit Gewinnbeteiligungen und nicht Entlohnung (heutzutage häufig sogar so schon in den Verträgen so festgeschrieben).
Ähnlich ist es ja bei den "Gehältern" von Topmanagern, die für ihr herrisches Rumkommandieren der vielen Arbeiter ihres Konzerns eben fürstlich am Gewinn beteiligt werden, wenn sie mit ihren "strategischen Entscheidungen" Erfolg hatten, auch hier häufig schon in die Arbeitsverträge reingeschrieben.
Apropos "fürstlich": so ging das in früheren Klassengesellschaften doch auch schon. Wenn da der kommandierende Offizier der Kavallerie für seinen Fürsten eine wichtige Schlacht zum Sieg rumgerissen hat durch seine Husaren, dann hat der zum "Lohn" für seine harte Arbeit (also das Abmetzeln des Feindes) eben eine Grafschaft geschenkt bekommen. Je größer der Sieg, je größer die angeeignete Feudalherrschaft. Die "Leistung" der Soldaten auf der Siegerseite war da auch immer genauso groß wie bei denen der Verliererseite.
Ja, natürlich: Durch möglichst viel, möglichst schlecht bezahlte Arbeit von den Menschen, die für ihr Überleben, für ihren Lebensunterhalt, darauf angewiesen sind, ihre Arbeitskraft an diejenigen zu verkaufen, die dadurch ihr Vermögen vermehren.
"Stimmt das denn, das jeder reich werden kann, wenn er nur hart arbeitet und Leistung bringt ?"
Natürlich nicht, die Welt ist im wesentlichen voll von Lohnabhängigen (und Arbeitslosen) obendrein, die ihr ganzes Leben lang "hart arbeiten" und genauso arm ins Grab gehen, wie sie als junger Mensch zu arbeiten angefangen habe. Und mit ihrem "Leistungsvermögen" hat das Lohn nach Hause bringen auch herzlich wenig zu tun: Wenn es zu viele gibt, die mit ihrer Leistungserbringung ihren Lohn nach Hause tragen wollen, dann können die "Arbeitgeber" das ausnutzen und umso weniger Lohn zahlen, egal wie leistungsbereit und leistungsfähig die Arbeiter dann sind. (Daß immer mal wieder ein paar Individuen es schaffen, ihre karge Klassenexistenz als Lohnabhängige hinter sich zu lassen und den Aufstieg schaffen spricht genauso wenig gegen diese Regel wie es umgekehrt durch die Konkurrenz, deren Erfolg ja nicht vorab feststeht und garantiert wäre, immer wieder Angehörige der Eigentümerklasse gibt, die dann abrutschen in die Proletarierexistenz)
Was Musiker, TV-Leute oder Filmstars "verdienen", hat übrigens buchstäblich gar nichts mit ihrer "Leistung" zu tun, sondern ausschließlich damit, wie viel die Medienkonzerne, für die sie singen, schauspielen oder irgendeine TV-Show machen, damit an Umsatz und vor allem an Gewinn machen. Wenn ein Film von Sony eine halbe Milliarde Umsatz verspricht, unter anderem weil man einen der berühmtesten Stars als Hauptdarsteller engagieren kann, dann kann Sony dem ruhig 40 Millionen auf die Hand versprechen, das rechnet sich dann immer noch. Diese Medieneinkommen sind also in Wirklichkeit Gewinnbeteiligungen und nicht Entlohnung (heutzutage häufig sogar so schon in den Verträgen so festgeschrieben).
Ähnlich ist es ja bei den "Gehältern" von Topmanagern, die für ihr herrisches Rumkommandieren der vielen Arbeiter ihres Konzerns eben fürstlich am Gewinn beteiligt werden, wenn sie mit ihren "strategischen Entscheidungen" Erfolg hatten, auch hier häufig schon in die Arbeitsverträge reingeschrieben.
Apropos "fürstlich": so ging das in früheren Klassengesellschaften doch auch schon. Wenn da der kommandierende Offizier der Kavallerie für seinen Fürsten eine wichtige Schlacht zum Sieg rumgerissen hat durch seine Husaren, dann hat der zum "Lohn" für seine harte Arbeit (also das Abmetzeln des Feindes) eben eine Grafschaft geschenkt bekommen. Je größer der Sieg, je größer die angeeignete Feudalherrschaft. Die "Leistung" der Soldaten auf der Siegerseite war da auch immer genauso groß wie bei denen der Verliererseite.
"Stimmt das denn, das jeder reich werden kann, wenn er nur hart arbeitet und Leistung bringt ?"
Die Antwort ist eindeutig "nein", denn in einer Marktwirtschaft wird nicht nach Leistung bezahlt. "Leistung muss sich lohnen", wie die FDP immer so schön sagt, ist ein netter Spruch, aber schlichtweg falsch. Mit dem Spruch will man ja auch einen Mindestlohn rechtfertigen. Wobei es natürlich wünschenswert wäre, wenn jeder einen aus unsrer Sicht angemessenen Lohn bekommen würde.
Wie definiert man "Leistung"? Wenn ich ein begnadeter Künstler bin und aus meinem Kot in mühevollster Kleinarbeit schöne Figuren bastle, wie wird diese Arbeit bezahlt? Die Frage ist eher: Wie viel würdet ihr dafür bezahlen? Das würde in etwa die richtige Bezahlung sein. Das kann auch Null Euro sein.
In einer Marktwirtschaft wird nach Angebot und Nachfrage bezahlt. Joseph Ackermann sagte auch mal, dass seine Bezahlung weit geringer ausfallen würde, wenn es viel mehr potentielle Manager gäbe als er.
Bei den Filmstars, die genannt wurden, ist die Bezahlung doch fair. Findet ihr es falsch, wenn ein Brad Pitt für einen Film, für den er nur 3 Monate schuftet, 20 Mio. Dollar bekommt? Also neidisch bin ich darauf schon. Wir alle sind das. Wie lange müssten wir arbeiten, um so eine Summe zu verdienen? 100 Jahre? 1000 Jahre?
Aber: Wenn wir einen Film haben, der ohne einen Brad Pitt 20Mio. Dollar Gewinn einspielt, aber mit einem Brad Pitt dann 50Mio. Dollar, dann ist die Gage doch fair? Es mag womöglich keine besondere Leistung von Herrn Pitt sein (darüber kann man streiten), aber die Leute lieben ihn. Er erfüllt ein winziges Angebot mit riesiger Nachfrage. Will man den Konsumenten nun vorwerfen, dass sie den Film nur wegen dem Schauspieler Pitt anschauen?
"Aber kann in einer Marktwirtschaft wirklich jeder seine Talente/Fähigkeiten zur Entfaltung bringen ?"
Ich finde nein, aber wie findet man heraus, ob jemand eine große Begabung hat oder jemand nur "ziemlich gut" ist? In der Musik- oder Filmbranche ist man wirklich in einer harten Branche. Man sieht heute die, die es geschafft haben. Aber wie viele haben es nicht geschafft? Man muss in der Branche alles auf eine Karte setzen. Wenn man zu den 1% gehört, die damit ihre Brötchen verdienen kann, gut. Gehört man nicht dazu, schlecht.
Wie finden wir heraus, ob die Mutter von 5 Kindern, die putzen muss, eine herausragenden Schriftstellerin ist?
Die Antwort ist eindeutig "nein", denn in einer Marktwirtschaft wird nicht nach Leistung bezahlt. "Leistung muss sich lohnen", wie die FDP immer so schön sagt, ist ein netter Spruch, aber schlichtweg falsch. Mit dem Spruch will man ja auch einen Mindestlohn rechtfertigen. Wobei es natürlich wünschenswert wäre, wenn jeder einen aus unsrer Sicht angemessenen Lohn bekommen würde.
Wie definiert man "Leistung"? Wenn ich ein begnadeter Künstler bin und aus meinem Kot in mühevollster Kleinarbeit schöne Figuren bastle, wie wird diese Arbeit bezahlt? Die Frage ist eher: Wie viel würdet ihr dafür bezahlen? Das würde in etwa die richtige Bezahlung sein. Das kann auch Null Euro sein.
In einer Marktwirtschaft wird nach Angebot und Nachfrage bezahlt. Joseph Ackermann sagte auch mal, dass seine Bezahlung weit geringer ausfallen würde, wenn es viel mehr potentielle Manager gäbe als er.
Bei den Filmstars, die genannt wurden, ist die Bezahlung doch fair. Findet ihr es falsch, wenn ein Brad Pitt für einen Film, für den er nur 3 Monate schuftet, 20 Mio. Dollar bekommt? Also neidisch bin ich darauf schon. Wir alle sind das. Wie lange müssten wir arbeiten, um so eine Summe zu verdienen? 100 Jahre? 1000 Jahre?
Aber: Wenn wir einen Film haben, der ohne einen Brad Pitt 20Mio. Dollar Gewinn einspielt, aber mit einem Brad Pitt dann 50Mio. Dollar, dann ist die Gage doch fair? Es mag womöglich keine besondere Leistung von Herrn Pitt sein (darüber kann man streiten), aber die Leute lieben ihn. Er erfüllt ein winziges Angebot mit riesiger Nachfrage. Will man den Konsumenten nun vorwerfen, dass sie den Film nur wegen dem Schauspieler Pitt anschauen?
"Aber kann in einer Marktwirtschaft wirklich jeder seine Talente/Fähigkeiten zur Entfaltung bringen ?"
Ich finde nein, aber wie findet man heraus, ob jemand eine große Begabung hat oder jemand nur "ziemlich gut" ist? In der Musik- oder Filmbranche ist man wirklich in einer harten Branche. Man sieht heute die, die es geschafft haben. Aber wie viele haben es nicht geschafft? Man muss in der Branche alles auf eine Karte setzen. Wenn man zu den 1% gehört, die damit ihre Brötchen verdienen kann, gut. Gehört man nicht dazu, schlecht.
Wie finden wir heraus, ob die Mutter von 5 Kindern, die putzen muss, eine herausragenden Schriftstellerin ist?
Das kapitalistische Wirtschaftssystem fördert tendenziell Drogenhandel, Waffenhandel und Menschenhandel einschl. Zwangsprostitution. Es geht nur ums Geld und darum möglichst viel "Geld zu machen". Eine Motivation ist auch die unerträgliche Armut chancenloser "Unterschichtler", die keine andere Möglichkeit mehr sehen als sich zum Beispiel im Drogenhandel zu involvieren wie es in Mexiko, Kolumbien oder im Iran geschieht. Die unterträgliche menschenverachtende Armut des größten Teils der Menschheit wird immer ein charakteristisches Merkmal des Kapitalismus sein. Man wettert gegen die "Diktatur des Proletariats", aber zumindest herrscht dabei die Mehrheit und nicht wie im Kapitalismus die Minderheit der Habenden, die die Mehrheit skrupellos ausplündert.
Diese "Gewinnbeteiligungen" finde ich aber nicht gut. Bei Mao in China hätte es das nicht gegeben. Von wegen 40 Millionen Gewinnbeteiligung und die Arbeiter schuften sich für nichts und wieder nichts den Buckel krumm !
" ...die Welt ist im wesentlichen voll von Lohnabhängigen (und Arbeitslosen) obendrein, die ihr ganzes Leben lang "hart arbeiten" und genauso arm ins Grab gehen, wie sie als junger Mensch zu arbeiten angefangen haben...." schreibt Karl und das trifft "den Nagel auf den Kopf" und das muss ein Ende haben, denn so kann es nicht weitergehen, zumal ja nicht nur der Mensch ausgeplündert wird, sondern die gesamte Flora und Fauna des Planeten außerdem. Wir können es vorzeitig beenden oder abwarten, weil es sich irgendwann von selbst beendet. Die meisten Menschen des Planeten Erde führen ein Leben wie eine Hühnerleiter ("kurz und besch..."), eine Minderheit saugt wie Zecken an dem ihnen nicht zustehenden Überfluß.
Zitat von Marius Meier:
"...Bei den Filmstars, die genannt wurden, ist die Bezahlung doch fair. Findet ihr es falsch, wenn ein Brad Pitt für einen Film, für den er nur 3 Monate schuftet, 20 Mio. Dollar bekommt? Also neidisch bin ich darauf schon. Wir alle sind das. Wie lange müssten wir arbeiten, um so eine Summe zu verdienen? 100 Jahre? 1000 Jahre?..."
Gut, ich würde aber die Zuwendung für einen Hern Brad Pitt begrenzen sagen wir auf maximal 500.000 Euro, was sehr großzügig bedacht ist. Es geht hier nicht um Neid, sondern um Gerechtigkeit für die Mensche des Planeten Erde. Die anderen 19,5 Millionen Euro, die als Profit bei dem marktwirtschaftlichen Filmgeschäft rausspringen würde ich verwenden, um die Infrastruktur, die medizinische Versorgung, die Bildung, die Wohnverhältnisse der Ärmsten der Armen des Planeten Erde zu verbessern. Es geht um gerechte Umverteilung. Wenn nur Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen und die Nachfrage den Umsatz steuert, konzentriert sich im Kapitalismus der Profit zwangsläufig immer auf eine Minderheit. genau darin liegt die Ungerechtigkeit und fair ist dies keineswegs. Es ist klar, dass die Kapitalisten, mögen die Wirtschaftsprofessoren mit ihren Nobelpreisen noch so tolle Theorien aufstellen, aus dem begrenzten Ressourcenvorrat des Planeten Erde schöpfen und zwar auf eine Weise, die immer ungerecht bleiben wird: Obwohl jedem Menschen ein gleich großer Anteil am Ausbeutungsprofit des Planeten Erde zustehen würde und es allen Menschen relativ gut gehen könnte, konzentrieren sich die Profite wieder und immer wieder auf einige wenige (was die Nachhaltigkeit betrifft, müsste der Ökologie und dem Ressourcenpotential der Erde genauso viel zurückgegeben werden, wie herausgenommen wurde, was aber nicht geschieht, man nimmt nur, gibt aber nicht zurück), die Mehrheit geht praktisch "leer" aus. So wachsen in diesem System der Ungerechtigkeit derzeit mindestens 300 Millionen Kinder in den Slums der wachsenden Großstädte der Erde auf - Tendenz steigend. Wiebiele "Einsteins" mögen in diesen Slums "kaputtgehen" ohne jegliche Chance ? Es geht nicht um Neid auf die Reichen und Wohlhabenden, aber um Gerechtigkeit und Verantwortung gegenüber den Menschen dieser Erde und dem Leben auf dieser Erde !
"...Bei den Filmstars, die genannt wurden, ist die Bezahlung doch fair. Findet ihr es falsch, wenn ein Brad Pitt für einen Film, für den er nur 3 Monate schuftet, 20 Mio. Dollar bekommt? Also neidisch bin ich darauf schon. Wir alle sind das. Wie lange müssten wir arbeiten, um so eine Summe zu verdienen? 100 Jahre? 1000 Jahre?..."
Gut, ich würde aber die Zuwendung für einen Hern Brad Pitt begrenzen sagen wir auf maximal 500.000 Euro, was sehr großzügig bedacht ist. Es geht hier nicht um Neid, sondern um Gerechtigkeit für die Mensche des Planeten Erde. Die anderen 19,5 Millionen Euro, die als Profit bei dem marktwirtschaftlichen Filmgeschäft rausspringen würde ich verwenden, um die Infrastruktur, die medizinische Versorgung, die Bildung, die Wohnverhältnisse der Ärmsten der Armen des Planeten Erde zu verbessern. Es geht um gerechte Umverteilung. Wenn nur Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen und die Nachfrage den Umsatz steuert, konzentriert sich im Kapitalismus der Profit zwangsläufig immer auf eine Minderheit. genau darin liegt die Ungerechtigkeit und fair ist dies keineswegs. Es ist klar, dass die Kapitalisten, mögen die Wirtschaftsprofessoren mit ihren Nobelpreisen noch so tolle Theorien aufstellen, aus dem begrenzten Ressourcenvorrat des Planeten Erde schöpfen und zwar auf eine Weise, die immer ungerecht bleiben wird: Obwohl jedem Menschen ein gleich großer Anteil am Ausbeutungsprofit des Planeten Erde zustehen würde und es allen Menschen relativ gut gehen könnte, konzentrieren sich die Profite wieder und immer wieder auf einige wenige (was die Nachhaltigkeit betrifft, müsste der Ökologie und dem Ressourcenpotential der Erde genauso viel zurückgegeben werden, wie herausgenommen wurde, was aber nicht geschieht, man nimmt nur, gibt aber nicht zurück), die Mehrheit geht praktisch "leer" aus. So wachsen in diesem System der Ungerechtigkeit derzeit mindestens 300 Millionen Kinder in den Slums der wachsenden Großstädte der Erde auf - Tendenz steigend. Wiebiele "Einsteins" mögen in diesen Slums "kaputtgehen" ohne jegliche Chance ? Es geht nicht um Neid auf die Reichen und Wohlhabenden, aber um Gerechtigkeit und Verantwortung gegenüber den Menschen dieser Erde und dem Leben auf dieser Erde !
"ich würde aber die Zuwendung für einen Hern Brad Pitt begrenzen sagen wir auf maximal 500.000 Euro"
Was soll denn sowas? Erstens bist du nicht der Chef des Medienkonzerns, der sowas überhaupt nur zu entscheiden hat. Und wenn du es wärest, würdest du dir die gleichen Gedanken machen (müssen), wie der: Was ist eine angemessene Gewinnbeteiligung für den Topschauspieler eines Films, mit dem wir, der Konzern, sagen wir mal 50 Mio $ verdienen wollen, damit der nicht absagt und seinen nächsten Scheißfilm bei der Konkurrenz dreht und die dann ärgerlicherweise die 50 Mio verdient.
Wie du auch wissen könntest, geht es bei diesen Überlegungen und Entscheidungen nun wirklich nicht um Gerechtigkeit sondern um Gewinne und Gewinnerwartungen. Im Kapitalismus geht es deshalb auch nicht die Bohne um "gerechte Umverteilung". Und im Sozialismus ginge es andererseits nicht mehr um die Frage, wieviel Geld man mit einem Film (oder irgendeiner anderen materiellen oder wie hier immateriellen Ware) machen kann, sondern ob das ein Film wird, denn die Leute sehen wollen oder manchmal auch nur sehen sollten.
Es ist im übrigen auch nicht sinnvoll, wenn du als Vorschlag für eine postkapitalistische Welt meinst, daß dann "jedem Menschen ein gleich großer Anteil am Ausbeutungsprofit des Planeten Erde zustehen würde". Gleichheit (und deshalb auch weitgehend Gerechtigkeit, die ja nicht ohne Grund bei reaktionären Parteien vieler Staten, z.B. in der Türkei, so hoch im Kurs steht) ist ein zutiefst bürgerliches, unmenschliches Prinzip. Da würde ich es lieber mit Marx halten, der als Verteilungsmaxime vorgeschlagen hat, jedem nach seinen Bedürfnissen die dafür nötigen Sachen zukommen zu lassen. Ich würde mir dann z.B. wohl keinem Brad-Pitt-Film anschauen.
Was soll denn sowas? Erstens bist du nicht der Chef des Medienkonzerns, der sowas überhaupt nur zu entscheiden hat. Und wenn du es wärest, würdest du dir die gleichen Gedanken machen (müssen), wie der: Was ist eine angemessene Gewinnbeteiligung für den Topschauspieler eines Films, mit dem wir, der Konzern, sagen wir mal 50 Mio $ verdienen wollen, damit der nicht absagt und seinen nächsten Scheißfilm bei der Konkurrenz dreht und die dann ärgerlicherweise die 50 Mio verdient.
Wie du auch wissen könntest, geht es bei diesen Überlegungen und Entscheidungen nun wirklich nicht um Gerechtigkeit sondern um Gewinne und Gewinnerwartungen. Im Kapitalismus geht es deshalb auch nicht die Bohne um "gerechte Umverteilung". Und im Sozialismus ginge es andererseits nicht mehr um die Frage, wieviel Geld man mit einem Film (oder irgendeiner anderen materiellen oder wie hier immateriellen Ware) machen kann, sondern ob das ein Film wird, denn die Leute sehen wollen oder manchmal auch nur sehen sollten.
Es ist im übrigen auch nicht sinnvoll, wenn du als Vorschlag für eine postkapitalistische Welt meinst, daß dann "jedem Menschen ein gleich großer Anteil am Ausbeutungsprofit des Planeten Erde zustehen würde". Gleichheit (und deshalb auch weitgehend Gerechtigkeit, die ja nicht ohne Grund bei reaktionären Parteien vieler Staten, z.B. in der Türkei, so hoch im Kurs steht) ist ein zutiefst bürgerliches, unmenschliches Prinzip. Da würde ich es lieber mit Marx halten, der als Verteilungsmaxime vorgeschlagen hat, jedem nach seinen Bedürfnissen die dafür nötigen Sachen zukommen zu lassen. Ich würde mir dann z.B. wohl keinem Brad-Pitt-Film anschauen.
"...ist ein zutiefst bürgerliches, unmenschliches Prinzip..."
schreibt Karl, aber das Gegenteil ist gemeint. Und das ist das Mißverständnis. Gleiche Einkommen und Zuwendung sind gemeint im Sinne von Mindesteinkommen bzw. Mindestztuwendungen, die ein menschenwürdiges Leben im Mindestmass ermöglichen. Wohnen u8nd Essen, Toilette, Waschen, Ankleiden und medizinische Versorgung auch mit Medikamenten müssen jedem Menschen des Planeten zustehen. Das Minimum muss bei allen Menschen gleich sein. Gut das haben wir ja durch Hartz IV in der BRD auch, dazu brauchen wir keinen Marxismus-Leninismus. Ungerecht ist der Zustand, dass einige Milliardäre in Saus und Braus leben (sie können bei ihrem Sterben und Tod nicht einen einzigen Cent mitnehmen !), während Hunderte Millionen in den Slums der Großstädte verkommenden und verrecken, ganz davon abgesehen, dass die Tiere und Pflanzen unseres Planeten idiotisch dezimiert werden, was auf wahrscheinlich Intelligenzdefizite der Herrschenden hindeutet, denn wären sie intelligent, würden sie nicht aus primitiver Profitgier und Verletzung der Nachhaltigkeit, Flora und Fauna sinnlos dezimieren und die genetische Reichaltigkeit des Planeten in verantwortungsloser Weise ausdünnen und die Menschheit in den Abgrund treiben. Dann wird eben eine andere Spezies erfolgreich sein, vielleicht die Tintenfische oder die Insektoiden mit ihrem vorbildlichen Staatenwesen.
schreibt Karl, aber das Gegenteil ist gemeint. Und das ist das Mißverständnis. Gleiche Einkommen und Zuwendung sind gemeint im Sinne von Mindesteinkommen bzw. Mindestztuwendungen, die ein menschenwürdiges Leben im Mindestmass ermöglichen. Wohnen u8nd Essen, Toilette, Waschen, Ankleiden und medizinische Versorgung auch mit Medikamenten müssen jedem Menschen des Planeten zustehen. Das Minimum muss bei allen Menschen gleich sein. Gut das haben wir ja durch Hartz IV in der BRD auch, dazu brauchen wir keinen Marxismus-Leninismus. Ungerecht ist der Zustand, dass einige Milliardäre in Saus und Braus leben (sie können bei ihrem Sterben und Tod nicht einen einzigen Cent mitnehmen !), während Hunderte Millionen in den Slums der Großstädte verkommenden und verrecken, ganz davon abgesehen, dass die Tiere und Pflanzen unseres Planeten idiotisch dezimiert werden, was auf wahrscheinlich Intelligenzdefizite der Herrschenden hindeutet, denn wären sie intelligent, würden sie nicht aus primitiver Profitgier und Verletzung der Nachhaltigkeit, Flora und Fauna sinnlos dezimieren und die genetische Reichaltigkeit des Planeten in verantwortungsloser Weise ausdünnen und die Menschheit in den Abgrund treiben. Dann wird eben eine andere Spezies erfolgreich sein, vielleicht die Tintenfische oder die Insektoiden mit ihrem vorbildlichen Staatenwesen.
Lieber Werner, genau wegen solcher Zu- oder Eingeständnisse wie deinem Satz "Gleiche Einkommen und Zuwendung sind gemeint im Sinne von Mindesteinkommen bzw. Mindestztuwendungen, die ein menschenwürdiges Leben im Mindestmass ermöglichen. ... Gut das haben wir ja durch Hartz IV in der BRD auch" habe ich auf die im Kern eben nicht zu bestreitende Unmenschlichkeit der bürgerlichen Gerechtigkeitsvorstellungen hingewiesen. Ich hoffe nur, daß du nicht wirklich meinst, daß das Elendsleben, das mit Hartz IV Millionen von Menschen hierzulande aufgezwungen wird einem "menschenwürdigen Leben" entspricht. Dann würde ich nämlich schon nicht mehr wissen wollen, was du den Menschen dann noch im Sozialismus zumuten wolltest.
Nochmal die Frage, was willst du mit deiner Klage gegen "ungerechte Zustände" hierzulande im Kapitalismus eigentlich erreichen? eine Erhöhung von Hartz iV um etwas gerechtere 7,50 Euro pro Monat, oder was?
Es scheint mir besonders unintelligent, um es höflich zu formulieren, bei den Machern und Herrschern dieser imperialistischen Welt ausgerechnet "Intelligenzdefizite" zu vermuten. Laß dir versichert sein, daß die sich schon die intelligentesten Köpfe jeder Generation sichern. Die Creme der deutschen Uniwelt, besonders wie Juristen z.B., denen man ja gemeinhin Intelligenz nicht wird absprechen können, hat diese ihre Intelligenz in großer Zahl der NSDAP zur Verfügung gestellt. Der Krieg gegen die Sowjetunion wurde so intelligent vorbereitet und durchgeführt, wie es Hitler und seine Wehrmacht nur hingekriegt haben. Ja, das treibt heute wie damals die Menschheit auf den Abgrund zu, das will ich gar nicht bestreiten. Das liegt aber an den Zielen und Vorhaben der Mächtigen dieser Welt und in keinster Weise daran, daß die zu blöd wären für eine wirklich vernünftig organisierte Welt.
Nochmal die Frage, was willst du mit deiner Klage gegen "ungerechte Zustände" hierzulande im Kapitalismus eigentlich erreichen? eine Erhöhung von Hartz iV um etwas gerechtere 7,50 Euro pro Monat, oder was?
Es scheint mir besonders unintelligent, um es höflich zu formulieren, bei den Machern und Herrschern dieser imperialistischen Welt ausgerechnet "Intelligenzdefizite" zu vermuten. Laß dir versichert sein, daß die sich schon die intelligentesten Köpfe jeder Generation sichern. Die Creme der deutschen Uniwelt, besonders wie Juristen z.B., denen man ja gemeinhin Intelligenz nicht wird absprechen können, hat diese ihre Intelligenz in großer Zahl der NSDAP zur Verfügung gestellt. Der Krieg gegen die Sowjetunion wurde so intelligent vorbereitet und durchgeführt, wie es Hitler und seine Wehrmacht nur hingekriegt haben. Ja, das treibt heute wie damals die Menschheit auf den Abgrund zu, das will ich gar nicht bestreiten. Das liegt aber an den Zielen und Vorhaben der Mächtigen dieser Welt und in keinster Weise daran, daß die zu blöd wären für eine wirklich vernünftig organisierte Welt.
Zu dem Thema gibt es ein neues Buch:
Erscheinungsdatum der Print-Ausgabe: 2.April 2012
"Schutzzone Erde" von Albert Karer, 780 Seiten, ein Umweltökologie-Thriller als Science Fiction
Es geht darum, dass sich die Menschen als "zu dumm" und "nicht intelligent" erwiesen haben, das empfindliche Leben auf dem Planeten Erde nachhaltig zu schützen und zu bewahren. Es landen "wirklich intelligente" und vernünftige Außerirdische und "beschlagnahmen" des Planeten Erde, um ihn zu sanieren und das Leben zu schützen. Das Leben des Planeten, die gesamte Ökosphäre der Erdoberfläche wird forthin von den Außerirdischen verwaltet, gepflegt und beschützt. Die Menschen kommen in Reservate und gelten als Mitlebewesen unter ihresgleichen wie Vögel, Hühner, Wale, Bäume usw. Begründung: Lebentragende Planeten sind im Universum so extrem selten, dass es unverantwortlich ist, den Planeten Erde weiterhin den destruktiven Menschen zu überlassen.
Provokativ, aber gut geschrieben von Albert Karer aus der Schweiz.
Erscheinungsdatum der Print-Ausgabe: 2.April 2012
"Schutzzone Erde" von Albert Karer, 780 Seiten, ein Umweltökologie-Thriller als Science Fiction
Es geht darum, dass sich die Menschen als "zu dumm" und "nicht intelligent" erwiesen haben, das empfindliche Leben auf dem Planeten Erde nachhaltig zu schützen und zu bewahren. Es landen "wirklich intelligente" und vernünftige Außerirdische und "beschlagnahmen" des Planeten Erde, um ihn zu sanieren und das Leben zu schützen. Das Leben des Planeten, die gesamte Ökosphäre der Erdoberfläche wird forthin von den Außerirdischen verwaltet, gepflegt und beschützt. Die Menschen kommen in Reservate und gelten als Mitlebewesen unter ihresgleichen wie Vögel, Hühner, Wale, Bäume usw. Begründung: Lebentragende Planeten sind im Universum so extrem selten, dass es unverantwortlich ist, den Planeten Erde weiterhin den destruktiven Menschen zu überlassen.
Provokativ, aber gut geschrieben von Albert Karer aus der Schweiz.
Ich erinnere mich noch an den Fall einer Krankenschwester aus Deutschland, die von Vertretern einer Bausparkasse in Kooperation einem Kreditinstitut zum völlig überteuerten Kauf einer nichtbewohnbaren Schrottimmobilie aus Ostdeutschland überredet wurde. Die Vertreter des Finanzierungssystem waren Drücker, die überhöhte Provisionen kassierten.Die monatlich fälligen Raten konnte die Krankenschwester von ihrem Gehalt unmöglich auf Dauer bezahlen. Sie hat sich erschossen, weil sie ihr ganzes junges Leben verpfuscht meinte angesichts der erstickenden langfristigen Verträge,die sie unterzeichnet hatte. Sie wurde belogen und betrogen. Aber das war den Finanzierern egal,hauptsache,sie hatten fette Provisionen kassiert. Der Leben eines Menschen war denen egal, hauptsache das Geld stimmte. Noch heute arbeiten MLM- und Strukturvertriebe so. Und Leute wie Helmut Kohl haben auch noch Finanzvertriebe wie die DVAG abgesegnet, Michael Schuhmacher macht dafür Werbung. Geldregiert die Welt, nicht wahr ? Wenn stört es da, wenn sich eine Krankenschwester erschiesst, weil man sie aus schierer Profitgier heraus in den Ruin getrieben hat ?
Ja, so Geschichten wie von dieser Krankenschwester kann jeder erzählen. Nur gehört zur Profitgier der Finanzer, die ich überhaupt nicht kleinreden will, eben auch die saublöde Illusion, daß einem als armer Schlucker in diesem Geldsystem irgendwas geschenkt würde. Die Vorstellung, man könnte seinem Schicksal als eigentumsloser Schlucker, der eh schon von seinem bescheidenen Einkommen mehr schlecht als recht über die Runden kommt, entfliehen, indem sich einfach nur dazu entscheidet "Vermögen zu bilden", indem man sich bis über beide Ohren verschuldet, ist dumm. Da kann man sich auch Geld leihen um ins wirkliche Spielcasino zu gehen in der Hoffnung mit 17 oder 12 zum großen Geld zu kommen.
Mit der Bezeichnung "Schrottimmobilie" wird zudem zumeist übel Schindluder getrieben. So ein Fall wie hier, daß die Hütte wirklich unbewohnbar also im technischen Sinne Schrott ist, ist doch die große Ausnahme. Das Normale ist doch, daß man sich als Anleger "nur" irgendwas zu teuer einkauft gemessen am Preis, den man als Verkäufer mehr oder weniger später erzielen kann. Im Kapitalismus sieht man doch überhaupt keinem Vermögensgut, keinem verbrieftem Geldanspruch an, ob der den Kaufpreis wert ist oder nicht. Das entscheidet die doch nur die Konkurrenz auf den jeweiligen Märkten. Und dann hat man hinterher eben auf "richtige" Pferd gesetzt oder einen "Schrott"titel in der Hand. Das ist bei Aktien genauso wie bei Immobilien, bei Finanztiteln und insbesondere bei den reinen Finanzwetten (vornehm "Derivate" genannt).
Und alle "Anleger/Investoren" würden doch gar nicht so sehr in den Keller fallen, wenn sie jeweils "nur" mit eigenem Geld pokern würden. Tun die aber gar nicht, insbesondere traditionell beim Immobilienkauf. Da holt man sich, selbst wenn man es gar nicht bräuchte (und natürlich als normaler Lohnabhängiger, bei dem es anders ja gar nicht ginge) erst einen fetten Kredit, der meist ein Vielfaches des selber eingebrachten "Eigenkapitals" beträgt. Wenn es gut geht, hat man sein Kapital drastisch vermehrt, wenn es schlecht kommt, is das ganze Geld weg und es bleiben einem nur die hohen Kredite, an denen man ökonomisch zugrunde geht.
Mit der Bezeichnung "Schrottimmobilie" wird zudem zumeist übel Schindluder getrieben. So ein Fall wie hier, daß die Hütte wirklich unbewohnbar also im technischen Sinne Schrott ist, ist doch die große Ausnahme. Das Normale ist doch, daß man sich als Anleger "nur" irgendwas zu teuer einkauft gemessen am Preis, den man als Verkäufer mehr oder weniger später erzielen kann. Im Kapitalismus sieht man doch überhaupt keinem Vermögensgut, keinem verbrieftem Geldanspruch an, ob der den Kaufpreis wert ist oder nicht. Das entscheidet die doch nur die Konkurrenz auf den jeweiligen Märkten. Und dann hat man hinterher eben auf "richtige" Pferd gesetzt oder einen "Schrott"titel in der Hand. Das ist bei Aktien genauso wie bei Immobilien, bei Finanztiteln und insbesondere bei den reinen Finanzwetten (vornehm "Derivate" genannt).
Und alle "Anleger/Investoren" würden doch gar nicht so sehr in den Keller fallen, wenn sie jeweils "nur" mit eigenem Geld pokern würden. Tun die aber gar nicht, insbesondere traditionell beim Immobilienkauf. Da holt man sich, selbst wenn man es gar nicht bräuchte (und natürlich als normaler Lohnabhängiger, bei dem es anders ja gar nicht ginge) erst einen fetten Kredit, der meist ein Vielfaches des selber eingebrachten "Eigenkapitals" beträgt. Wenn es gut geht, hat man sein Kapital drastisch vermehrt, wenn es schlecht kommt, is das ganze Geld weg und es bleiben einem nur die hohen Kredite, an denen man ökonomisch zugrunde geht.
Ein der perversesten Formen des "Geldmachens"im Kapitalismus sind Drogenhandel (Kokain, Heroin) zum Beispiel in Mexiko und Südamerika, dann Menschenhandel und Zwangsprostitution sowie illegaler Waffenhandel. Dazu kommen nebenbei auch betrügerische Systeme des Finanzkapitals, risikoreiche Fehlspekulationen am Grauen Kapitalmarkt, MLM-Systeme und andere parasitäre "Vampirsysteme" des völlig entarteten kapitalistischen Systems wie Korruption, organisierte Kriminalität usw., die der menschheit einen ungeheuren Schaden in Höhe Hunderter Milliarden US-Dollar Jahr für Jahr zufügen und mitverantwortlich sind für den weltweiten Hunger und die Tatsache, dass immer noch mind. 300 Millionen Kinder in den Slums der wachsenden Grossstädte mit ihrer wachsenden Kriminalität vegetieren.
Das ist wirklich einen bitteren Lacher wert:
"Ein der perversesten Formen des "Geldmachens"im Kapitalismus sind Drogenhandel (Kokain, Heroin) zum Beispiel in Mexiko und Südamerika, dann Menschenhandel und Zwangsprostitution sowie illegaler Waffenhandel."
Und staatliche Alkoholmonopole, Zigaretten und Pillen-Industie, Leiharbeitsfirmen und Festung Europa, und zum zum Schluß der um Längen wichtigere ganz legale Waffenexport, vom "Eigengebrauch" der imperialistischen Staaten gar nicht zu reden (z.B. in Libyen oder Afghanistan)??
"Ein der perversesten Formen des "Geldmachens"im Kapitalismus sind Drogenhandel (Kokain, Heroin) zum Beispiel in Mexiko und Südamerika, dann Menschenhandel und Zwangsprostitution sowie illegaler Waffenhandel."
Und staatliche Alkoholmonopole, Zigaretten und Pillen-Industie, Leiharbeitsfirmen und Festung Europa, und zum zum Schluß der um Längen wichtigere ganz legale Waffenexport, vom "Eigengebrauch" der imperialistischen Staaten gar nicht zu reden (z.B. in Libyen oder Afghanistan)??
Finde ich es auch merkwürdig Karl, dass ständig über Geld-Geschäfte mit illegalen Drogen gesprochen wird. Dabei wird übersehen, dass mit dem Schmuggel legaler Drogen (Tabak) bereits mehr verdient wird als im Handel mit illegalen Drogen. Aus den Milliardengewinnen finanzieren sich Tyrannen und Terroristen. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-26383991.html
Und staatliche Alkoholmonopole, Zigaretten und Pillen-Industie, Leiharbeitsfirmen und Festung Europa, und zum zum Schluß der um Längen wichtigere ganz legale Waffenexport, vom "Eigengebrauch" der imperialistischen Staaten gar nicht zu reden (z.B. in Libyen oder Afghanistan)??
schreibt Karl.
Das stimmt, dies hatte ich in meinen provokativen Thesen unterschlagen.
schreibt Karl.
Das stimmt, dies hatte ich in meinen provokativen Thesen unterschlagen.
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Aktivieren durch member um 17.10.2011 15:30
