der neue Bundespräsident

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der neue Bundespräsident

Abgeschickt von rene am 20.02.2012 17:07
Mit der Entscheidung von SPD, FDP, Grünen und zuletzt der CDU und zuallerletzt in der illustren Runde Angela Merkel, Gauck zum neuen Bundespräsidenten zu machen, dürfte sich die nächste Bundestagswahl für Merkel erledigt haben.
Die Kanzlerin hatte sich bis zuletzt gegen Gauck erklärt - dann notgedrungen doch noch zugestimmt. Diese "Zustimmung" ist ihre zweite schwere Niederlage in Folge - erst das Ende ihres Wunschbundespräsidenten Wulff und dann die Ernennung Gaucks als Wulffs Nachfolger, den die Merkel nun wirklich absolut nicht ausstehen kann.
Das Image der Kanzlerin ist damit schwer angeschlagen und ich persönlich halte es derzeit für ausgeschlossen dass die CDU erneut Angela Merkel als Kanzlerkandidatin ins Rennen schicken wird.
Um nicht missverstanden zu werden - ich empfinde nicht die Spur von Bedauern für die Kanzlerin.

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von frank am 20.02.2012 18:38
Merkel,Gysi,Gauck u..a.In der BRD-Regierung!
Viele DDR-Bürger in höchsten Ämtern.Das ist gut so.Dann steht ja eine Sozialistische Regierungsbildung nichts mehr im Weg.Wenn BRD-Regierung besetzt durch DDR-Bürger,in der Mehrheit,was liegt da näher eine neue zugründen?
Eine Kontrollierte Regierung von unten.
Stelle sich das mal einer vor.Alles mit Absicht.Amtsübernahmen.Eins nach dem anderen.
Bis auch der letzte Menschenfeind(Kapitalist/Imperialist),still und heimlich,eliminiert ist.Dann einen Sozialdemokratischen Staat gründen!
Humor muß auch mal sein.

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Stefano am 20.02.2012 21:04
Von Jutta Ditfurth habe folgende Pressemitteilung erhalten.

Zur freien Verfügung

Frankfurt/Main, 20./21.2.2012

Präsident Gauck der Prediger der verrohenden Mittelschicht

von Jutta Ditfurth

Mit Christian Wulff hat sich die politische Klasse eines lästig geworden
kleinbürgerlichen korrupten Aufsteigers entledigt, während die viel größeren
Geschäftemacher der Parteien weiter ungestört ihren Interessen nachgehen können.

Um die Peinlichkeit zu übertünchen, wurde nun Joachim Gauck, der Prediger für die verrohende Mittelschicht gerufen. Dass CDU/SPD/FDP und Grüne ihn gemeinsam aufstellen verrät uns, dass uns noch mehr Sozialstaatszerstörung, noch mehr Kriege und noch weniger Demokratie drohen. Einen wie ihn holt man, um den Leuten die Ohren vollzuquatschen.

Gaucks neoliberales Verständnis von Freiheit als Freiheit des Bourgeois, schließt soziale Menschenrechte aus. Von sozialer Gleichheit als Bedingung wirklicher Freiheit versteht er nichts. Mit der Agenda 2010 und ihren brutalen Folgen ist er sehr einverstanden, für die Betroffenen und ihre Proteste hat er stets nur Verachtung. Kritik am Kapitalismus findet Gauck lächerlich. Die Entscheidung zur Begrenzung der Laufzeit von AKWs
gefühlsduselig.

Dem Krieg in Afghanistan hat Gauck die Treue gehalten, denn auch dieser Christ ist ein Krieger. In der Vertriebenfrage ist der künftige Bundespräsident ein Kumpan von Erika Steinbach und hat Probleme mit der polnischen Westgrenze. Was er von Demokratie und Humanismus hält, verrät er, indem er für die Verfassungsschutzüberwachung der Linkspartei eintritt und den Ideologen des Rassismus der Mitte, Thilo Sarrazin, "mutig" findet. Hat jemand je eine scharfe und überzeugende Kritik an Nazis von ihm gehört?
Fremdenfeindlichkeit kann er verstehen, aber er schätzt es nicht, »wenn das Geschehen des deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit überhöht wird«.

Gauck ist ein Anhänger der Totalitarismusideologie, der Gleichsetzung von
Kommunismus und Faschismus. Mit seiner Aufstellung als Kandidat bekennen sich
CDU/SPD/Grüne und FDP zu dieser unerträglichen reaktionären Weltsicht. Der
Kandidat und die vier ihn aufstellenden Parteien passen zu einander.

P.S.: Das Amt des Bundespräsidenten ist überflüssig, ein feudales Relikt für
obrigkeitsgläubige Deutsche.

Jutta Ditfurth, Autorin und Soziologin, vertritt ÖkoLinXAntirassistische
Liste im Frankfurter Römer

*************************************************

Willi antwortete:

Hallo Zusammen,

Joachim Gauck ist ein "weiteres bekanntes Mitglied" der Atlantik-Brücke.
In welch "nobler und ehrenhafter" Gesellschaft er sich dabei befindet, könnt ihr nachfolgend bei Wikipedia lesen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke

Die Atlantik-Brücke verleiht u. a. den Vernon A. Walters-Award.
Die Bedeutung dieses Mannes, als Handlanger des Raubtier-Imperialismus, ist beachtlich.
Nach Walters war der Vietnamkrieg einer der nobelsten und selbstlosesten Kriege, den die USA geführt haben.
Fildel Castro zeigte ihm die "Kalte Schulter".
Bei welchen Verbrechen an der Menschlichkeit dieser Mann maßgebend beteiligt war, könnt ihr nachfolgend bei Wikipedia lesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Vernon_A._Walters

Liz Mohn erhielt 2008 den Vernon A. Walters-Award; u. a. in Würdigung ihrer Verdienste um die deutsch-israelischen Beziehungen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Liz_Mohn

Ich hoffe, dass die Partei Die Linke ausreichende Substanz hat, gegen Joachim Gauck eine(n) Kandidatin(en) zu nominieren, die/der wahrhaft für globale soziale Gerechtigkeit, gegen Raubtier-Imperialismus steht.

Dazu fordere ich die Partei - Die Linke - nachdrücklich auf.

Mit solidarischen und
antiimperialistischen Grüßen
Willi S-B

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Alexander am 21.02.2012 12:53
Du scheinst die Spielbetrieb der Politik noch nicht so ganz nachvollzogen zu haben^^
Ich gehe FEST davon aus das die CDU Angela Merkel ins rennen schickt. Wenn sonst? Sie ist in der CDU vollkommen unumstritten, ihr wird gutes agieren während der Finanzkrise attestiert(mal wertfrei dahin gestellt obs gut war und inwiefern) und die CDU ist doch nicht dämlich und nimmt eine amtierende Kanzlerin aus dem Rennen für die nächste wahl oO

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Wolfgang am 22.02.2012 23:52
Ich freue mich, dass hier niemand auf den DDR-Freiheitskämpfer-Nimbus von Joachim Gauck, den ich größtenteils für angedichtet halte, hereinfällt.
Bei der Kurzbiografie in den Medien fiel mir auf, dass man Joachim Gauck die lange Studienzeit von 1958 bis 1965 als etwas Positives anrechnet, weil er ja vom SED-Unrechtsstaat so niedergedrückt war, schon damals(!)
Studentinnen und Studenten, die ihr ständig von überfüllten Hörsälen zu lebensfremdem Prüfungen jagt und wo man Euch doch ständig damit droht, dass die Firmen ein zügiges Studium mögen, aufgemerkt! ;)
Joachim Gauck tat sich auch nicht hervor beim Kampf um politische Rechte für die breiten Massen in der ehemaligen DDR, wohl aber bei der geordneten Ablieferung der Konkursmasse
des bürokratischen Kapitalismus der DDR bei den Herrschenden der Bundesrepublik.
Namentlich ging es bei Joachim Gauck darum, dass er sich als so eine Art „politischer Archivar“ profilierte. Öfter habe ich mich schon gewundert, wenn Stasiunterlagen just zu dem Zeitpunkt aufgefunden wurden, wo sie politisch so richtig in den Kram passten, um Leute zu demontieren und sonstige Wirkung zu erzielen.
Das er zu den aktuellen Fragen des Lebens in unserem Lande fast nur reaktionäre Positionen vertritt, ist also kein Widerspruch, sondern hat etwas Folgerichtiges.

Zum einen ist es legitim, die Diskussion über die Sinnhaftigkeit eines Präsidentenamtes zu führen, das sich in Symbolik, Unterschriftengeberei und Festrednerei ergeht…..
aber der Kern des Problems ist doch wohl, wir brauchen weder einen Präsidenten Joachim Gauck noch einen Anderen, der reaktionäre Positionen vertritt,
sondern einen, der nicht über Vergangenheit und Stasiakten, sondern z.B. über Facebook-Profile und vor allem über eine lebenswerte Zukunft etwas zu sagen hat.



Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Wolfgang am 25.02.2012 01:01
Ich freue mich, dass hier niemand auf den DDR-Freiheitskämpfer-Nimbus von Joachim Gauck, den ich größtenteils für angedichtet halte, hereinfällt.
Bei der Kurzbiografie in den Medien fiel mir auf, dass man Joachim Gauck die lange Studienzeit von 1958 bis 1965 als etwas Positives anrechnet, weil er ja vom SED-Unrechtsstaat so niedergedrückt war, schon damals(!)
Studentinnen und Studenten, die ihr ständig von überfüllten Hörsälen zu lebensfremdem Prüfungen jagt und wo man Euch doch ständig damit droht, dass die Firmen ein zügiges Studium mögen, aufgemerkt! ;)
Joachim Gauck tat sich auch nicht hervor beim Kampf um politische Rechte für die breiten Massen in der ehemaligen DDR, wohl aber bei der geordneten Ablieferung der Konkursmasse
des bürokratischen Kapitalismus der DDR bei den Herrschenden der Bundesrepublik.
Namentlich ging es bei Joachim Gauck darum, dass er sich als so eine Art „politischer Archivar“ profilierte. Öfter habe ich mich schon gewundert, wenn Stasiunterlagen just zu dem Zeitpunkt durch die "Gauck-Behörde" aufgefunden wurden, wo sie politisch so richtig in den Kram passten, um Leute zu demontieren und sonstige tagespolitischen Wirkungen zu erzielen.
Das er zu den aktuellen Fragen des Lebens in unserem Lande fast nur reaktionäre Positionen vertritt, ist also kein Widerspruch, sondern hat etwas Folgerichtiges.

Zum einen ist es legitim, die Diskussion über die Sinnhaftigkeit eines Präsidentenamtes zu führen, das sich in Symbolik, Unterschriftengeberei und Festrednerei ergeht…..
aber der Kern des Problems ist doch wohl, wir brauchen weder einen Präsidenten Joachim Gauck noch einen Anderen, der reaktionäre Positionen vertritt,
sondern einen, der nicht über Vergangenheit und Stasiakten, sondern über Facebook-Profile und vor allem über eine lebenswerte Zukunft etwas zu sagen hat.



Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Christiaan am 27.02.2012 17:18
@Wolfgang
Ich finde ihre Aussage richtig aber den ersten Teil verstehe ich nicht ganz die DDR war Sozialistisch und nur weil Leute wie Gauck dort lebten ist ja nicht perse das ganze System schlecht solche wie Gauck gibt es überall.

Was mich aufregt und wie schon ganz richtig erkannt soll Gauck tatsächlich das Volk ein Lullen und zum Einschlafen bewegen als Standbein bringt er auch noch Erfahrungen mit wie man Sozialistische Behörden auflöst und beseitigt dies dürfte wohl auch nicht ganz unwichtig bei seiner Ernennung gewesen sein.
Um Zukünftige und wirkliche Sozialistische Proteste zu erkennen und zu beseitigen...

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von willi am 28.02.2012 22:08



.............lasst Euch nicht in die Irre führen,was Gauck angeht!

Er ist der größte Inquisator,den die "Wende" hervorbrachte!
Er ist der rechte Mann am richtigen Platz....er wird die Nation noch weiter spalten,
er ist der neue Steigbügelhalter des aufkommenden -neuen-Nationalsozialismus
in Deutschland....!Seid wachsam!Wer diesen verkappten Nazi wählt........,die "MUTTI"
wußte schon,warum sie ihn nicht wollte....!
Leute seid wachsam......oder Bild Eure Meinung weiter im imperialistischen Blätterwald.
Die KPD hat 1936 auch gewarnd!

Venceremos


Willi

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Wolfgang am 29.02.2012 00:27
@ Christiann

Ich habe die DDR lange genug miterlebt und stimme völlig mit der MLPD überein, dass nach dem Beginn des sozialistischen Aufbaus ab 1956 eine schleichende Restauration des Kapitalismus erfolgte.

Aber DAS ist in diesem Falle ja einmal nicht so sehr das Thema.
Joachim Gauck stand der Führung der DDR stets von einem REAKTIONÄREN Standpunkt gegenüber.
das setzte sich auch nach den Ende der DDR fort, indem er stets den reaktionärsten Kräften der Bundesrepublik zu Munde redete.
Vor allem ist darauf hinzuweisen, dass die Gauck-Behörde kein quasi "Aktentreuhänder" war, sondern stets in den politischen Auseinandersetzúngen in der Bundesrepublik mitmischte, indem man Akten auffand oder aber in anderen Fällen eben nichts fand ..........
Diese reaktionäre Grundhaltung ist sicher auch das Problem für alle fortschrittlichen Kräfte, wenn von den Monopolparteien dieser Präsident in aller Eile und mit bemerkenswert wenig Diskussion installiert wird.
Nach dem bisherigen Bundespräsidenten, der den Politikbetrieb durch seine etwas kleinliche und durchsichtige Schnäppchenjägerei defamierte und auch für den einfachen Bürger sichtbar entlarvte, ist ein Reaktionär wie Joachim Gauck, der gern als vergeistigter religiöser Intellektueller daherkommt, eine Kraft, die dem wirklichen gesellschaftlichen Fortschritt deutlich und klar entgegensteht.

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Christiaan am 29.02.2012 13:03
@Wolfgang
Gauck stand keine Reaktionären Kräfte gegenüber er ist ein Reaktionär!
Der in der DDR eben ein Pfarrer war und gegen den Sozialismus ist.

Wie anders ist seine Rolle den zu verstehen stell Dir mal vor ein Pfarrer rennt rum und sagt die Befreiung wird kommen zb vom Sozialismus und einige Bürger fallen darauf herein...


Richtig!
Vor allem ist darauf hinzuweisen, dass die Gauck-Behörde kein quasi "Aktentreuhänder" war, sondern stets in den politischen Auseinandersetzúngen in der Bundesrepublik mitmischte, indem man Akten auffand oder aber in anderen Fällen eben nichts fand ..........
Diese reaktionäre Grundhaltung ist sicher auch das Problem für alle fortschrittlichen Kräfte, wenn von den Monopolparteien dieser Präsident in aller Eile und mit bemerkenswert wenig Diskussion installiert wird.
Nach dem bisherigen Bundespräsidenten, der den Politikbetrieb durch seine etwas kleinliche und durchsichtige Schnäppchenjägerei defamierte und auch für den einfachen Bürger sichtbar entlarvte, ist ein Reaktionär wie Joachim Gauck, der gern als vergeistigter religiöser Intellektueller daherkommt, eine Kraft, die dem wirklichen gesellschaftlichen Fortschritt deutlich und klar entgegensteht.

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Stefan am 01.03.2012 14:51
Die BRD ist eigentllich eines der wenigen Ländern in Europa wo der Präsident nicht vom Volk gewählt wird.

Normal mach ich mich nicht über Vornamen lustig, kann ja nicht jeder Peter, Michael oder Stefan heißen, aber der kommunistische Kandidat zur Präsidentschaftswahl 1951 hieß Gottlieb mit Vornamen.

" Gottlieb Fiala (* 14. Oktober 1891 in Trebitsch/Třebíč, Mähren; † 28. Dezember 1970 in St. Andrä an der Traisen) war ein österreichischer Gewerkschafter und Politiker (KPÖ).

Gottlieb Fiala besuchte eine Bürgerschule in Wien und erlernte den Beruf eines Stanzers. Anschließend ging er auf Wanderschaft und war als Schuharbeiter tätig. Im Ersten Weltkrieg geriet er in russische Kriegsgefangenschaft und wurde dort Kommunist. Nach seiner Rückkehr 1918 beteiligte er sich an der Gründung der KPÖ und wurde Mitglied des Zentralkomitees.

1945 gehörte Fiala zu den Gründern des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, er wurde dessen Vizepräsident. Während der vom ÖGB abgelehnten Oktoberstreiks 1950 stand er auf der Seite der kommunistischen Streikenden und wurde deshalb aus dem ÖGB ausgeschlossen.

Von 1949 bis 1954 war Fiala Mitglied des Bundesrates. 1951 erzielte er bei der Bundespräsidentenwahl 5,1 % der Stimmen. "

http://de.wikipedia.org/wiki/Gottlieb_Fiala


Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Alexander am 02.03.2012 23:27
@ Stefan

Die BRD ist auch eine parlamentarische Demokratie, keine präsisdentielle.

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Mario am 05.03.2012 20:28
"Die BRD ist auch eine parlamentarische Demokratie" Nö die BRD ist eine bürgerlich-parlamentarische Demokratie und dient zur Verschleierung der wahren Machtverhältnisse,sie dient der Diktatur der Bougeoisie.

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Frank am 08.03.2012 20:54
Ist Demokratie? Demokratie hin und her.
Weiß noch jemand was das Wort "Demokratie" heißt?Beteutet?
Die definition dafür? Die einzig wahre?
Nicht die selbst,von wem auch immer,ausgelegte/erdachte?
Es wäre verständlicher,für schreibende,welche "Demokratie" er meint.
Wenn man denn in der Meinung ist,es gebe ach soviele Demokratien!Ich denke schon,man sollte eine Demokratie meinen.Um eventuell Mißverständnisse,beim lesen/diskutieren
zu vermeiden.
Mit freundlichen Grüßen
ein nahestehender der MLPD

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von willi am 09.03.2012 20:43



der neue BUNDESPRÄSIDENT



schaut hier mal rein !

http://weltnetz.tv/video/249





venceremos !


willi

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Wolfgang am 18.03.2012 22:49
Das Video ist gut, aber insgesamt wird unsere Diskussion der Bedeutung der Frage noch nicht gerecht.

Zunächst einmal – Joachim Gauck stand der DDR-Führung von einem reaktionären Standpunkt gegenüber, er vertrat damit sicher eine Minderheit in der DDR-Opposition.
Ich wüsste nicht, was an der Formulierung missverständlich ist.
Eine Analogie gibt es vielleicht im Kommunistischen Manifest, wo Marx und Engels klarmachen, dass nur die Arbeiterklasse der Bourgeoisie von einem fortschrittlichen Stand gegenübersteht, die anderen Kräfte stehen ihr von einem reaktionären Standpunkt gegenüber.
Dort heißt es:

Die Mittelstände, der kleine Industrielle, der kleine Kaufmann, der Handwerker, der Bauer, sie alle bekämpfen die Bourgeoisie, um ihre Existenz als Mittelstände vor dem Untergang zu sichern. Sie sind also nicht revolutionär, sondern konservativ. Noch mehr, sie sind reaktionär, sie suchen das Rad der Geschichte zurückzudrehen.

Online unter:
http://www.mlwerke.de/me/me04/me04_459.htm

Auch die Erörterung, welche oppositionellen Taten von Joachim Gauck real sind, bringt uns nicht wirklich weiter.
Bei mir als ehemaligem DDR-Bürger war ohnehin nach 1990 des Staunens kein Ende, wer da alles plötzlich eine „oppositionelle Biografie" hatte, schon daher sollte man sie nicht überbewerten.

GEGENWÄRTIG ist sicher wichtig, dass er politisch offen reaktionäre Positionen vertritt, diese geschickt frömmlerisch verpackt herüberbringt.
Anders als viele Spitzenpolitiker und auch seine zwei Amtsvorgänger grenzt er sich nicht gegen dem „Raubtierkapitalismus“ ab, sondern er tut das Problem ab, indem er meint, in der Freiheit gab es schon immer welche, die diese für sich ausgenutzt haben…… beim Sozialen ist er zwar dafür, aber das sei nicht sein Schwerpunkt ……
Sicher bezieht er auch „Heuschrecken“ in seine Gebete ein, aber nicht die Kräfte, die sich um eine gesellschaftliche Alternative bemühen!
Mit dem abgedroschenen Verweis auf die Misere des Bürokratischen Kapitalismus in der späten DDR drängelt er sich zugleich als Kronzeuge des modernen Antikommunismus auf.
Seine abfälligen Bemerkungen über die Occupy-Bewegung sind also nicht etwa Ausdruck der Tatsache, dass er vor lauter alten Stasi-Akten den Bezug zur Gegenwart verloren hat, sondern Quintessenz seiner reaktionären Grundhaltung.

Wenn Joachim Gauck nun als neuer Bundespräsident installiert wurde, die Medien offenbar auf der Straße nicht auch nur eine kritische Stimme gefunden haben *grins*,
so ist doch beispielsweise für

aktive kämpferische Gewerkschafter,
Linke,
Marxisten-Leninisten,
fortschrittliche Umweltaktivisten,
Anhänger der Occupy-Bewegung
und andere fortschrittliche Kräfte

klar, dass aus dem Schloss Bellevue ein anderer Wind, teilweise sogar ein ziemlich reaktionärer Mief weht.

Die Antwort muss und wird eine verstärkte Solidarisierung der Kräfte sein, dem modernen Antikommunismus ist offensiv entgegenzutreten, und an der Occupy-Bewegung ist es nun, dem Herrn Bundespräsidenten diese und jene politische Lektion zu erteilen, dass seine Einschätzungen dieser Bewegung zunächst einmal wesentlich qualifizierter werden.



Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Alexander am 21.03.2012 00:36
""Die BRD ist auch eine parlamentarische Demokratie" Nö die BRD ist eine bürgerlich-parlamentarische Demokratie und dient zur Verschleierung der wahren Machtverhältnisse,sie dient der Diktatur der Bougeoisie."

NÖ. Wenn schon ist sie Ausdruck der wahren Machtverhältnisse da auch sie als teil des Überbaus nur Produkt der jeweiligen ökonomischen Produktionsverhältnisse ist. Nebenbei verwechselst du hier die Soziologie mit der Politikwissenschaft.
Gerne kritisiere ich die bürgerliche Gesellschaft aber vergessen werden dürfen nunmal auch nicht ihre errungenschaften, die Aufstellung der Menschenrechte,die freisetzung von Produktivkräften, demokratische Verhältnisse etc.
Jede Gesellschaft in der Menschheitsgeschichte hatte ihre Errungenschaften welche übernommen wurden und weiter übernommen werden müssen. Oder willst du etwa die allgemeingültigkeit der Menschenrechte in abrede stellen? Nein, lediglich ist festzuhalten das es im Sozialismus darum geht diese strickt einzuhalten und sie nicht kapitalistischen Verwertungskriterien zu unterwerfen.

Und nochetwas: Ich werde nicht auf den Zug springen und die parlamentarische Demokratie kritisieren um sie für eine Diktatur des Parteiapparats zu ersetzen. Auch sehe ich es als wichtig an verschiedene Demokratiemodelle zu unterscheiden, wiegelt man alle damit ab das sie Modelle des Bürgertums seien dann setzt man sie mit einer faschistischen Diktatur gleich, den Unterschied hervorzuheben ist aber auch aus strategischen Punkten wichtig.


Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Bernd am 21.03.2012 18:26
"Ich werde nicht auf den Zug springen und die parlamentarische Demokratie kritisieren um sie für eine Diktatur des Parteiapparats zu ersetzen"

Da brauchst du bei der MLPD keine Angst zu haben. Denn schon Stalin warnte davor, die politische Herrschaft der Arbeiterklasse, die Diktatur des Proletariats, mit einer Diktatur der Partei zu verwechseln, da die Gefahr der Selbstüberhebung eine der ernstesten Gefahren ist, vor denen die Partei in der Frage der richtigen Führung der Massen steht (RW 26/95, Kap. "Die Bedeutung der Selbstorganisation der Massen", S. 231).

Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Mario am 21.03.2012 19:44
"NÖ. Wenn schon ist sie Ausdruck der wahren Machtverhältnisse da auch sie als teil des Überbaus nur Produkt der jeweiligen ökonomischen Produktionsverhältnisse ist."

Eben und wer hat die Macht? die Bourgeosie! Ihnen gehören nun mal im Kapitalismus die Produktionsmittel und beutet die menschliche Arbeitskraft für ihren Profit aus.

"Jede Gesellschaft in der Menschheitsgeschichte hatte ihre Errungenschaften welche übernommen wurden und weiter übernommen werden müssen."

All das was die Menschen sich erkämpft hat werden wir selbstverständlich übernehmen, diese Errungenschaften sind aber nicht auf den Boden der Bourgeosie gewachsen,sondern auf dem Boden der unterdrückten Klassen.

"Oder willst du etwa die allgemeingültigkeit der Menschenrechte in abrede stellen"

Ich bin gerne Bereit für Menschrechte zu verteidigen,wie heißt es schön in der Internationale "Die Internationale erkämpft das Menschenrecht". das geht aber erst wenn wir die Menschengruppe,also die Kapitalisten bekämpfen auch im Sozialismus muß dieser Kampf fortgeführt werden mit hocher Wachsamkeit,ansonsten kann es schnell geschehen, es wieder zu einer restauration des Kapitalismus kommt.

"Und nochetwas: Ich werde nicht auf den Zug springen und die parlamentarische Demokratie kritisieren um sie für eine Diktatur des Parteiapparats zu ersetzen."

Nun,ich bin eher für Der Diktatur des Proletariat
Diese Diktatur,sagte Lenin "ist eine Neue Art der Demokratie,in der die Arbeiter und Bauern,nachdem sie das Privateigentum abgeschafft haben,direkt und aktiv an der ökonomischen Kontrolle ihere eigenen Angelgenheiten beteiligt sind".

"Auch sehe ich es als wichtig an verschiedene Demokratiemodelle zu unterscheiden, wiegelt man alle damit ab das sie Modelle des Bürgertums seien dann setzt man sie mit einer faschistischen Diktatur gleich, den Unterschied hervorzuheben ist aber auch aus strategischen Punkten wichtig."


Das würde ich ebenso wenig tun eine bürgerliche Demokrastie mit einer faschistischen Diktatur gleich setzen und dennoch gibt es auch in der BRD faschistoide Erscheinungen,Oder wie soll man es sonst nennen Wenn Marxisten.Leninisten,Antifaschsten und Linke sowie fortschrittliche Demokraten Verfassungsschutzmässig überwacht werden von der Staaspolizei Kriminalisiert werden, wie Im Dresden und anderswo,wenn mkan auf Demonstranten die sich den Faschisten entgegenstellten niedergknüppelt werden. Oder Stutttgart21,Wo friedliche Demonstranten Ihr Recht wahr genommen haben zu demonstrieren und von der Polizei niedergnüppelt wurde wo ein ein Älter Demonstrant sein Augenlicht dadurch verloren hat(durch ein Wasserwerfer).

Nun noch zurück zur bürgerlichen Demokratie, und da zitiere Ich Lenin "Die Bürgerliche Demokratie,die in Vergleich zum Mittelalter ein gewaltiger historischer Fortschritt ist,bleibt stets-und im Kapitalismus kann es gar nicht anders sein-eng,beschränkt, falsch und verlogen,ein Paradies für die Reichen,eine Falle und Betrug für die Ausgebeuteten,die Armen." (LW.28.S241)
Lenin sagte weiter,und hat heute noch gültigkeit: "Die Bourgeoisie in den alten parlamentarischen Ländern hat ausgezeichnt gelernt,zu heuscheln und das Volk mit Tausenden von Methoden zu betrügen,wobei sie den bürgerlichen Parlamentarismus als "Demokratie schlechthin" oder als "reine Demokratie" und der gleichen mehr ausgibt,die Millionen von Verbindungen des Parlaments mit der Börse und mit den Kapitalisten geschickt verbirgt,die bestechlichen,käufliche Presse ausnutzt und mit allen Mitteln die Macht des Geldes,die Macht des Kapitals zum Einsatz bringt."(Lw 29,S 553) und Weiter...." Einmal in mehren Jahren zu entscheiden,welches Mitgliede der herrschenden Klasse(oder bürgerliche Parteien, von mir Herv. geh)das Volk im Pralament niederhalten und zertreten soll-das ist das wirkliche Wesen des bürgerlichen Parlamentarismus." (LW 25 S.435)


Re: der neue Bundespräsident

Abgeschickt von Karl-Heinz Schulze am 27.03.2012 10:37
Sage mir, wie du zu den Volksmassen stehst und ich sage dir wer du bist! Im Fall des BP Gauck dürfte inzwischen Allen, auch den Regierenden, ein Licht aufgegangen sein. Gauck ist ihr "Schweinehund", welcher jedes reaktionäre Gesetz unterschreiben wird. Gauck ist Hassprediger und Antikommunist mit deutschnationaler Reinheitsgüte. Das diktatorisch herrschende Finanzkapital hat längst die Zeichen der Zeit erkannt und verstanden. Natürlich wird das nicht in der "Blödzeitung" stehen, dass die Welt vor einer neuen historischen Umbruchsphase steht. Aber auch in all den anderen bürgerlichen Massenmedien wird es keine Propaganda für eine neue sozialistische Gesellschaft geben, in welcher die Lehren aus der Geschichte gezogen wurden und beherzigt werden. Im Unterschied zur Führung der Linkspartei werden grundsätzliche Veränderungen nicht in den Quasselbuden, welche sich Parlament nennen, erkämpft sondern durch den Kampf der Massen. Diese müssen es lernen sich wieder als Klasse in doppelten Sinne des Wortes zu verstehen. Wer will sie aufhalten wenn sie erst einmal Klartext Reden und danach handeln? Um das zu verhindern, den Antikommunismus als Lebenselexier dieser Gesellschaft am Leben zu erhalten werden alle Register des psychologisch "kalten Krieges" gegen das eigene Volk gezogen und ausgespielt. Das ist der Klassenkampf von Oben, gegen die da Unten. In diesem "Spiel" ist der BP HJ Gauck ein für die Kapitalisten ein sehr wertvoller Interessenverwalter. Er versteht es die Massen zu zu quatschen und sich wie ein Fuchs darzustellen. Viele erkennen in ihm noch nicht den Wolf welcher in verschiedene Felle schlüpfen kann und vor den Kameras als frommer, gläubiger Mensch erscheint.
Die Massen werden mit ihm als Bundespräsident ihre Erfahrungen machen. Aber wir können dennoch optimistisch sein, dass ein HJ Gauck das Rad der Weltgeschichte nicht aufhalten kann. Die Völker der Welt, auch wir, können uns den Kapitalismus nicht mehr leisten, denn er Zerstört unser aller Lebengrundlagen.
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