Bundeswehr
Zurück zu Diskussionsforum zum echten Sozialismus
es ist zwa beim besten Willen nicht die wichtigste Frage, die derzeit durch die Medien flattert, aber angesichts der neuen Skandale bei der Bundeswehr, wo Rekruten schikaniert werden usw., stell ich mir mal wieder die Frage, wieso die MLPD eigentlich NICHT vertritt, dass man den Wehrdienst in der Bundeswehr verweigern sollte. (zumindest solange ich Parteimitglied war, war das der Standpunkt der MLPD. Hat sich ja vielleicht inzwischen geändert, weiß ich nicht)
Überhaupt denke ich, dass die generelle Abschaffung des Wehrdienstes längst überfällig ist.
Überhaupt denke ich, dass die generelle Abschaffung des Wehrdienstes längst überfällig ist.
Hallo Rene,
also davon war mir, zu "meiner Zeit", nichts bekannt! Wäre auch völlig falsch!
Wie Lenin (sinngemäß) schon betonte: wenn du jetzt bald groß bist und sie dich holen zum Militärdienst, zum Krieg für die Herrschenden ausbilden... dann lerne alles militärische sehr genau... denn du wirst es eines Tages brauchen, aber nicht zum Einsatz gegen deine Klassenbrüder sondern um mit dem Gewehr in der Hand für die Freiheit zu kämpfen (ziemlich frei, ich weiß, nach Lenin)
Und was sollte sich daran geändert haben? Nichts!
Und so unwichtig ist diese Frage nicht! Denn mit den Menschen, auch den einfachen Soldaten, hatten und haben die Herrschenden eines ihrer größten Probleme: die Armee ist eben keine dumpfe Masse die man beliebig, ohne dass es Widerstand gibt, vor allem in den Bürgerkrieg schicken kann...
Gruß
Stefan H.
also davon war mir, zu "meiner Zeit", nichts bekannt! Wäre auch völlig falsch!
Wie Lenin (sinngemäß) schon betonte: wenn du jetzt bald groß bist und sie dich holen zum Militärdienst, zum Krieg für die Herrschenden ausbilden... dann lerne alles militärische sehr genau... denn du wirst es eines Tages brauchen, aber nicht zum Einsatz gegen deine Klassenbrüder sondern um mit dem Gewehr in der Hand für die Freiheit zu kämpfen (ziemlich frei, ich weiß, nach Lenin)
Und was sollte sich daran geändert haben? Nichts!
Und so unwichtig ist diese Frage nicht! Denn mit den Menschen, auch den einfachen Soldaten, hatten und haben die Herrschenden eines ihrer größten Probleme: die Armee ist eben keine dumpfe Masse die man beliebig, ohne dass es Widerstand gibt, vor allem in den Bürgerkrieg schicken kann...
Gruß
Stefan H.
Rekruten werden, und wurden wohl schon immer - in allen Armeen der Welt - schikaniert.
Allerdings kommt es immer auf den Einzelnen an, was dieser unter "Schikane" versteht.
Ich war selbst Soldat, und zwar in einer "üblen" Einheit - aber es kommt auch immer drauf an, ob man sich schikanieren läßt.
Wenn mich jemand gezwungen hätte rohe Leber zu essen, hätte es Hiebe geben!
Aus politischen Gründen, nicht in einer Armee zu dienen, ist für mich legitim - aber wohl kaum für den Staat. Aber man kann ja aus "Gewissensgründen" verweigern

Für eine derartige Entscheidung braucht es doch keine Partei?!
Die Abschaffung des Wehrdienstes wäre zwingend geboten, da es schon lange keine "Wehrgerechtigkeit" mehr gibt.
Positiv an einer Berufsarmee wäre auf jeden Fall, daß jeder der "unterschreibt", sich klar sein muß, im Ernstfall für US- oder Kapitalinteressen irgendwo auf der Welt "verheizt" zu werden.
Dem gegenüber steht immer noch die alte Vorstellung des "Bürgers in Uniform" - als Gegenmodel zu einer Berufsarmee...die man gerne als "Staat im Staate" sieht.
Als ehemaliger "W15er" (zu Zeiten des "kalten Krieges") empfand ich den Wehrdienst recht interessant - man konnte wirklich etwas lernen

Die generelle Abschaffung des Wehrdienstes und der Militärs auf unserem Erdball ist mehr als überfällig. Die Verweigerung des Militärdienstes setze ich gleich mit dem Gang der Christen in die Arena, um mit bloßen Händen gegen Löwen zu kämpfen. Das Waffenhandwerk zu lernen heißt für mich den Gang in die Arena nicht Kampflos anzutreten. Der größte Lehrer dürfte die Geschichte selbst sein.
Ich halte den Wehrdienst für eine gelungene Art, dem herrschenden Kapital mit seinen Methoden bei der richtigen Gelegenheit die Fresse einzuschlagen. Wer also bei Bundeswehr und anderen militärischen Org. "gedient" hat, ist bestens für unsere Sache gerüstet. Ich war W 18 zur Zeit des kalten Krieges und kann auch immer noch gut mit Waffen umgehen, dank der rechtsgescheitelten Reservistenvereine.
Ich war, ähnlich wie Lauro, W 18er von 1967- 69. Ich habe den stupiden Militärdienst gehaßt wie die Pest und mein einziges Bestreben war, den Mist so schnell wie möglich hinter mich zu bringen, um in meinem Beruf als Drucker nicht den Anschluß zu verlieren. Zirka drei Jahre später kam ich mit dem KABD in Berührung und es waren viele heftige Diskussionen nötig, um mich davon zu überzeugen, dass es für einen Revolutionär besser ist, sich vom Klassenfeind den Umgang mit Waffen beibringen zu lassen. Was ich darüber hinaus als Funker gelernt habe ist heute sowieso total veraltet. Und - das scheint mir auch eine Parallele zu Lauro zu sein - das Schiessen war so ziemlich das Einzigste das mir Spass gemacht hat und für das ich offensichtlich auch ein gewisses Talent besaß. Damals dachte ich allerdings dass ich das auch in einem guten Schützenverein hätte lernen können. Das war wohl etwas zu kurz gedacht. Denn zum einen kannst du, das entsprechende Bewußtsein vorausgesetzt, zumindest auf einige deiner Kameraden einwirken, Zweifel säen über den Sinn der ganzen "Veranstaltung" und das betreiben, was der MAD (Militärischer Abschirmdienst) mit Sicherheit als "Wehrkraftzersetzung" ansehen würde. Andererseits lernst du aber auch wie Militärs ticken. Damals hieß die Devise ja noch: wenn der böse "rote" Feind aus dem Osten kommt, "hinhaltenden Widerstand" zu leisten - zur Not bis an den Rhein - bis uns die Nato aus der Scheiße haut. Ich bin davon überzeugt, dass "sie", die kalten Krieger in Bonn und in den Natostäben, an der großen Mehrheit der Wehrpflichtigen (W 18er) im sog. "Ernstfall" keine große Freude gehabt hätten. Der Antikommunismus, Hauptthema des "politischen Unterrichts", sozusagen als Motivation für uns, zog nicht. Viele von uns hatten schon als Lehrlinge und Jungarbeiter mit den rebellischen Studenten symphatisiert und reagierten ziemlich skeptisch auf die Lobeshymnen auf "unsere lieben amerikanischen Verbündeten", die 10.000 Meilen von zuhause in Vietnam angeblich die "Demokratie" gegen die bösen Kommunisten verteidigten.
Als Marxisten-Leninisten bekämpfen wir den Militarismus - aber nicht wie die Pazifisten, (durchaus ehrenwerte Leute!) indem wir unterschiedslos JEDEN Krieg ablehnen, sondern zu Recht einen Unterschied zwischen "gerechten und ungerechten" Kriegen machen. Ein gerechter Krieg war z.B. der 30 Jahre dauernde Befreiungskrieg der Vietnamesen, abwechselnd gegen Japaner, Franzosen und US-Imperialisten. Es gilt nach wie vor die Losung: "Wer den Krieg abschaffen will der muß bereit sein, das Gewehr in die Hand zu nehmen"!
Als Marxisten-Leninisten bekämpfen wir den Militarismus - aber nicht wie die Pazifisten, (durchaus ehrenwerte Leute!) indem wir unterschiedslos JEDEN Krieg ablehnen, sondern zu Recht einen Unterschied zwischen "gerechten und ungerechten" Kriegen machen. Ein gerechter Krieg war z.B. der 30 Jahre dauernde Befreiungskrieg der Vietnamesen, abwechselnd gegen Japaner, Franzosen und US-Imperialisten. Es gilt nach wie vor die Losung: "Wer den Krieg abschaffen will der muß bereit sein, das Gewehr in die Hand zu nehmen"!
Ich habe auch einen 18-monatigen Militärdienst allerdings bei der NVA geleistet. Ich war durchaus nicht begeistert das Töten zu lernen. Schießbegabt war ich vielleicht, aber gefallen daran konnte ich nicht finden. Platzpatronen verschenkte ich, wenn es klappte an solche, die bei der Betätigung der Maschinenpistolen in einen regelrechten Rausch verfielen.
Es war Widerlich. Als Chinesische Truppen, ich glaube 1979 in Vietnam einfielen wollte ich unbedingt was tun. Kriegsfreiwillige schickte die DDR nicht. Ich kam zur Überzeugung das die Betriebskampfgruppen zumindest ein symbolischer Akt des Handelns gegen ungerechte Kriege sind. An der Nahtstelle zweier sich feindlich gegenüberstehenden Militär- und Gesellschaftsblöcke wollte ich meinen teil der Vertedigung tun. 1989 wurde etwas anderes geübt- Auflösung von Demonstrationen mit Knüppel und aufgepflanzten Bajonett. Das war nicht die Kampfgruppe, der ich beigetreten war. Ich teilte der Betriebsparteileitung mit, das ich an der Ausbildung ab sofort nicht mehr teilnehmen werde und mein Bekenntnis zum Sozialismus nicht mehr in Uniform sondern ganz normal im zivilen Block kundtun werde. Es folgte eine innerparteiliche Diskussion in kameradschaftlicher Atmosphäre ohne Repressionen. Damit hielt man sich bis nach der Wende zurück.
Trotz dieser Erlebnisse sage ich, wenn schon Waffen, dann in den richtigen Händen. Die Bundeswehr gehört nicht dazu. Und wer sich mit Waffengewalt wehren muß, der muß die Waffen auch bedienen können. Da ist die Armee des Klassengegners erst mal der richtige Ort. Einen Sieg muß man auch verteidigen bis es diesen Gegner in der Form nicht mehr gibt.
Es war Widerlich. Als Chinesische Truppen, ich glaube 1979 in Vietnam einfielen wollte ich unbedingt was tun. Kriegsfreiwillige schickte die DDR nicht. Ich kam zur Überzeugung das die Betriebskampfgruppen zumindest ein symbolischer Akt des Handelns gegen ungerechte Kriege sind. An der Nahtstelle zweier sich feindlich gegenüberstehenden Militär- und Gesellschaftsblöcke wollte ich meinen teil der Vertedigung tun. 1989 wurde etwas anderes geübt- Auflösung von Demonstrationen mit Knüppel und aufgepflanzten Bajonett. Das war nicht die Kampfgruppe, der ich beigetreten war. Ich teilte der Betriebsparteileitung mit, das ich an der Ausbildung ab sofort nicht mehr teilnehmen werde und mein Bekenntnis zum Sozialismus nicht mehr in Uniform sondern ganz normal im zivilen Block kundtun werde. Es folgte eine innerparteiliche Diskussion in kameradschaftlicher Atmosphäre ohne Repressionen. Damit hielt man sich bis nach der Wende zurück.
Trotz dieser Erlebnisse sage ich, wenn schon Waffen, dann in den richtigen Händen. Die Bundeswehr gehört nicht dazu. Und wer sich mit Waffengewalt wehren muß, der muß die Waffen auch bedienen können. Da ist die Armee des Klassengegners erst mal der richtige Ort. Einen Sieg muß man auch verteidigen bis es diesen Gegner in der Form nicht mehr gibt.
Ach, es wird immer noch von einer "Bundeswehr" gesprochen?
Oh,ha! Ich dachte doch schon es wären "Tischdiensteinheiten",die verantwortlich für einen sauberen Tisch sind.Damit sich Monopolkapitalisten die Hände beim Essen nicht
beschmutzen.Für die Einteilung der "Tischdienste",dürften die Regierungsbeauftragten,der jeweiligen Staaten sein.Sind diese dann überfortert
werden sie nur noch zum abwischen der Tische und Fussböden eingeteilt.
Deshalb auch von der BRD-Regierung,die Drängelei zum "Obertischdienst" eingeteilt zu werden? Die grössten Krümmel die von Tisch fallen,dürfen sie sich mit nehmen?
Weiss noch einer,dass die sogenannte "Bundeswehr",mit ca.19 Wehrmachtsgenerälen
gegründet wurde? Mit faschistischen Gedankengut behaftet.Unter Ihrer Kriegsführung
Menschen getötet wurden.Mit Absicht und Eifer!Weiss das unsere Jugend auch?
Dann noch die Fragen und Vorkommnisse von heute?
Antworten dürften sich eigentlich selbst ergeben.
Oh,ha! Ich dachte doch schon es wären "Tischdiensteinheiten",die verantwortlich für einen sauberen Tisch sind.Damit sich Monopolkapitalisten die Hände beim Essen nicht
beschmutzen.Für die Einteilung der "Tischdienste",dürften die Regierungsbeauftragten,der jeweiligen Staaten sein.Sind diese dann überfortert
werden sie nur noch zum abwischen der Tische und Fussböden eingeteilt.
Deshalb auch von der BRD-Regierung,die Drängelei zum "Obertischdienst" eingeteilt zu werden? Die grössten Krümmel die von Tisch fallen,dürfen sie sich mit nehmen?
Weiss noch einer,dass die sogenannte "Bundeswehr",mit ca.19 Wehrmachtsgenerälen
gegründet wurde? Mit faschistischen Gedankengut behaftet.Unter Ihrer Kriegsführung
Menschen getötet wurden.Mit Absicht und Eifer!Weiss das unsere Jugend auch?
Dann noch die Fragen und Vorkommnisse von heute?
Antworten dürften sich eigentlich selbst ergeben.
ich würde jedem der desertieren wollte helfen weg zu kommen.
Wofür soll ein junger Mensch seinen Kopf hinhalten? etwa für diese korrupte Bagage, die sich auf unsere Kosten ein feines Leben macht? die sind es doch gar nicht wert dass man an sie einen Gedanken verschwendet.
Wenn einer von denen Lust auf Morden und Metzeln der afghanischen Bevölkerung hat, soll er doch selber mit der Waffe in der Hand hin gehen - und am besten nimmt er all diese korrupten, Macht - und Geld-geilen Typen mit , dann sind wir diese Bande endlich los.
Wofür soll ein junger Mensch seinen Kopf hinhalten? etwa für diese korrupte Bagage, die sich auf unsere Kosten ein feines Leben macht? die sind es doch gar nicht wert dass man an sie einen Gedanken verschwendet.
Wenn einer von denen Lust auf Morden und Metzeln der afghanischen Bevölkerung hat, soll er doch selber mit der Waffe in der Hand hin gehen - und am besten nimmt er all diese korrupten, Macht - und Geld-geilen Typen mit , dann sind wir diese Bande endlich los.
Auf Basis von Ploneboard
- Historie
-
Aktivieren durch mkoeln um 11.02.2010 22:33
